Achtarmiger Bär oder so.

Die. Zeit. Rast. Und das in einem unfassbaren Ausmaß. Jetzt ist schon wieder Oktober und dabei hatte das Jahr doch gerade erst angefangen. OK, ich kann mich jetzt nicht beklagen, dass in diesem Jahr zu wenig bei mir passiert ist. Gerade in den letzten Wochen komme ich kaum noch zur Ruhe und bin dauernd unterwegs, in einem Ausmaß, dass mir fast schwindlig dabei wird. Das ist alles ungewohnt, alles neu, gerade viel Veränderung innen und aussen und es ist sehr anders und alleine deswegen sollte es ja schon gut sein, weil ich – gefühlt, ich weiss, dass das nicht realistisch ist – so lange nur auf der Stelle getreten bin. Jetzt will ich nicht mehr auf der Stelle treten, denn das ist quasi stehen und eine meiner Kernkompetenzen, die ich gerne verlernen würde, ist stehen, nämlich mir selber im Weg.

Das mit dem Weg liefert mir jetzt zum Glück endlich den Punkt, an dem ich die Kurve vielleicht doch noch kriegen kann, denn eigentlich geht es hier um den neuen Header, den ich gerade für den Okto-Bär ins Blog eingebaut habe. Und der ist frühmorgens entstanden und zwar auf dem Weg. Jenem nach Kolberg in Polen, wo wir im August für ein paar Tage an der Ostsee waren – worüber ich hier noch genauso wenig dazu gekommen bin, etwas zu erzählen, wie über den Tag in Antwerpen im Juli oder die Tage in Prag im September und so vieles anderes, was ich in den letzten Wochen erlebt habe. Das Foto ist ganz kurz nach der Abfahrt entstanden und es zeigt die Hessische Bergstraße im Knallelicht der aufgehenden Sonne.

Einen möglichst güldenen Oktober wünsche ich euch! (Meiner wird mich deprimierenderweise in diesem Jahr nicht nach Spanien bringen, aber das ist gleich wieder eine ganz andere Geschichte. *Memo an mich: wieder mehr Zeit zum Bloggen nehmen.*)

Katja

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Wenn einer eine Reise tut (Spanien 2011) #9

Fast so, wie der Sonntag aufhört – nämlich mit einem wahnsinnig tollen Farbspektakel am Himmel – beginnt der Montagmorgen. Während die Kaffeemaschine das Wasser aufheizt, fällt mir auf, dass man durch’s Küchenfenster sehen kann, wo das Meer die aufgehende Sonne ausspuckt. Also Fenster auf, Fliegengitter hoch und Kamera im Anschlag: (Klick macht alle Fotos größer.)

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Wenn einer eine Reise tut (Spanien 2011) #6

Die nächsten vier Tage bestehen aus Strand, lesen, einkaufen, grillen, in der Sonne und im Schatten rumlungern, Wein trinken, nach Portugal fahren, Sonnenauf- und -untergänge bestaunen, in Spanien rumgucken, noch mehr Strand, spazieren gehen, noch viel mehr lesen, den ersten Wolken nach einer Woche absolut wolkenlosem Himmel, meinem scheinbar in jedem Urlaub obligatorischen Stolpern und Hinfallen mit ordentlich Wehtun und für meine Verhältnisse erstaunlich wenigen Fotos.

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Katja

 

Wenn einer eine Reise tut (Spanien 2011) #3

Angekommen!

Ohne Wecker erst gegen halb 9 aufwachen ist kein Kunststück, wenn man von 3 bis 7 wach liegt. Am Hotelfrühstück merkt man dann auch die vielen Sterne des Hotels – unglaublich viel Schischi – inclusive eines Irgendwas-mit-Broccoli-Saftes, den ich todesmutig probiere und nur meiner guten Manieren wegen nicht prustend quer über den Tisch spucke.

Trödeliger Aufbruch gegen halb 12 – vor uns liegen ja nur noch weniger als 300 km für die das Navi 3,5 Stunden veranschlagt. Eigentlich wollten wir auf dem Weg über Merida fahren und uns dort umsehen, aber der Spaziergang vom Vorabend und vor allem das Austrocknen dabei, steckt uns noch in den Knochen und die Sonne brennt schon wieder stechend vom Himmel. Dann lieber im klimatisierten Wagen direkt in Richtung Ferienwohnung.

Kurz vor 16 Uhr kommen wir dann endlich an. Wow! Schickes Ding

(nur die Betten sind mal wieder Murks, großer) mit einer wahnsinnig tollen Aussicht, die uns komplett überrascht. Üblicherweise steht in der Beschreibung von Ferienhäusern/-wohnungen der Meerblick genau dann schon drin, wenn man vom äussersten Grundstückseckchen einbeinig auf einem Stuhl stehend mit dem Fernglas vage am Horizont einen Minizipfel vom Meer erahnen kann. Weiterlesen

Wenn einer eine Reise tut (Spanien 2011) #2

oder:

Katja knipst Sonnenauf- und Untergänge, Sonnenschein und Dunkelheit.

oder:

Holy Schiet what a heat!

Schon vorm Sonnenaufgang aufwachen, während das Hotel noch im Finsteren liegt und dann auf dem Balkon das Morgendämmern beobachten. Wie alles erst blau wird, dann immer heller werdende lilatöne. Morgens ist das Meer wieder viel leiser als in der Nacht, aber vielleicht ist das Getöse auch eine Frage der Gezeiten.

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Guten Morgen!

Sonnenaufgang vom 31.10.2010 aus dem Hotelfenster in Orléans-Saran und wenig später auf der Suche nach Kaffee und Croissant ein vor’s Auto gehüpfter Regenbogen.

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Wenn alles gut geht, ist dieser letzte Sonnenaufgang vom letzten Jahr am 19. Oktober zu sehen und mit ein wenig Glück habe ich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gerade meine Kaffeetasse in der Hand und den Blick auf’s Wasser gerichtet oder vielleicht auch die Zehen im Sand oder vielleicht ja sogar die Zehen im Sand und den Kaffee in der Hand.

Aber vielleicht wisst ihr das auch längst alles, weil ich doch zwischenzeitlich aus Spanien gebloggt habe. 😀

Merkwürdig das, einen Beitrag so lange im voraus zu schreiben – der 24.9. ist gerade. (Und für solche Zwecke wie diese ganzen sehr ähnlichen Beiträge ist die wp-Funktion zum Artikel kopieren wirklich praktisch.)

Bis gleich oder in ein paar Tagen oder so!

Katja

(Was es mit den ollen Fotos auf sich hat, kann man hier nachlesen.)

Guten Morgen!

Sonnenaufgang vom 30.10.2010 aus dem Hotelfenster in Burgos – einmal vor und einmal nach dem Frühstück. Irgendwann dazwischen muss die Sonne aufgegangen sein und sich direkt hinter Wolken verzogen haben.

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(Was es mit den ollen Fotos auf sich hat, kann man hier nachlesen.)

Katja