Wenn einer eine Reise tut (Spanien 2011) #3

Angekommen!

Ohne Wecker erst gegen halb 9 aufwachen ist kein Kunststück, wenn man von 3 bis 7 wach liegt. Am Hotelfrühstück merkt man dann auch die vielen Sterne des Hotels – unglaublich viel Schischi – inclusive eines Irgendwas-mit-Broccoli-Saftes, den ich todesmutig probiere und nur meiner guten Manieren wegen nicht prustend quer über den Tisch spucke.

Trödeliger Aufbruch gegen halb 12 – vor uns liegen ja nur noch weniger als 300 km für die das Navi 3,5 Stunden veranschlagt. Eigentlich wollten wir auf dem Weg über Merida fahren und uns dort umsehen, aber der Spaziergang vom Vorabend und vor allem das Austrocknen dabei, steckt uns noch in den Knochen und die Sonne brennt schon wieder stechend vom Himmel. Dann lieber im klimatisierten Wagen direkt in Richtung Ferienwohnung.

Kurz vor 16 Uhr kommen wir dann endlich an. Wow! Schickes Ding

(nur die Betten sind mal wieder Murks, großer) mit einer wahnsinnig tollen Aussicht, die uns komplett überrascht. Üblicherweise steht in der Beschreibung von Ferienhäusern/-wohnungen der Meerblick genau dann schon drin, wenn man vom äussersten Grundstückseckchen einbeinig auf einem Stuhl stehend mit dem Fernglas vage am Horizont einen Minizipfel vom Meer erahnen kann. Weiterlesen