Ich bin dann mal weg

Die Koffer gepackt, die Akkus aufgeladen, jetzt für 3 Stunden hinlegen und versuchen, ein bisschen Schlaf zu finden. Dann aufstehen, duschen, Kaffee kochen, Reste packen, Müll rausbringen, Kaffeemaschine putzen, Spülmaschine anschalten und los.

Bis Samstag rund 2.500 km in Richtung Süd-West und dort dann 2 Wochen auf den Atlantik gucken und (mindestens) die Füße reinstrecken, Sand zwischen den Zehen, Sonne und Wind im Gesicht, Sherry und Vino Tinto im Glas, Tapas futtern, Spanisch hören und reden, durch die Altstadt schlendern und hoffentlich den eigenen Akku auch mal wieder voll aufladen.

Vielleicht hab ich Lust zu Bloggen von unterwegs und ihr bekommt hier live ein paar Eindrücke, vielleicht auch nicht. (Auf Twitter gibt’s sicher jede Menge kitschige Sonnenuntergangsfotos über’m Meer – ich kann’s doch eh nicht lassen. :D)
Geplant habe ich ansonsten nur, den Sommer noch ein bisschen zu verlängern und möglichst viel Zeit damit zu verbringen, auf’s Meer zu gucken und dabei hoffentlich Herz und Kopf ein bisschen leichter zu bekommen.

Ansonsten: Bis in 3 Wochen! Lasst’s euch gut gehen! ❤

 

Katja

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Ich bin dann mal weg

Jetzt nochmal einen Wimpernschlag lang hinlegen und dann in etwa 3 Stunden aufstehen, duschen, Kaffee kochen, Reste einpacken, Kaffeemaschine putzen und los geht’s.

Meerluft schnuppern, Sonnenuntergänge am Atlantik bestaunen, die Zehen in warmen Sand graben, tinto de verano und vino tinto trinken, Tapas futtern, Zeux angucken, Gambas pulen, Spanisch üben, den Sommer noch ein bisschen verlängern,…

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Mal sehen, ob ich Lust habe, direkt von unterwegs aus ein bisschen live zu bloggen. Ansonsten bis in etwa 3 Wochen!
Lasst’s euch gut gehen!

Katja

Expecto Patronomnom!

Den Monatswechsel von Februar nach März habe ich in Wien verbracht (wovon ich _eigentlich_ ja auch wenigens ein paar Bilder sortieren und euch zeigen wollte) und irgendwie habe ich danach dann gar nicht mehr daran gedacht, hier den Header auszuwechseln, weil so unheimlich viel zu tun war und ich ohnehin gerade viel zu selten dazu komme, hier ein paar Gedanken festzuhalten. Das wurmt mich sehr, der Kopf ist dauernd so voll und ich finde keine rechte Ruhe… Ich hoffe, dass auch das sich ändern wird, wenn wir das mit dem Umzug dann endlich mal hinter uns haben.

Jetzt ist schon April und bevor ich’s wieder vergesse, nehme ich mir genau jetzt die Zeit und wechsle mal wieder den Header. Damals™ habe ich mit dem Durchwechseln angefangen, um das Loslassen zu üben, was ich vor ein paar Jahren gar nicht konnte. Gerade dieser Tage, wenn es mir beim Packen von Umzugskartons leicht fällt, nicht alles einzupacken, sondern manche Dinge einfach direkt auszusortieren, wird mir bewusst, wie sehr ich mich seitdem verändert habe. Das klappt immer noch nicht mit allem leicht, aber ich kann mittlerweile wenigstens überhaupt loslassen.

Den Header mit den Schäfchen hat der Mitdings für den April ausgesucht und das passt ziemlich gut, denn spätestens seit Svü sich irgendwann mal vertippt hatte und mir ein Patronus Schäfchen mit ‚Expecto Patronom‘ herbeirufen wollte, sind es immer die Schafe, die einspringen müssen, wenn’s brenzlig wird und ein bisschen Patronus-Schäfchen-Schutz für die kommenden Wochen, kann ich wohl ganz gut brauchen.

Doppelt schön ist das, weil es sich um spanische Schafe handelt, die ich auf der Hinfahrt unserer letzten Spanienreise geknipst habe, kurz bevor wir beim 2. Hotel und Etappenziel angekommen sind. Da waren wir gerade beide völlig am Ende und hätten kurz vorher ziemlich gut Patronus-Schutz brauchen können.

Das Hotel war eines der kleinen Casas Rurales, in denen wir in Spanien so gerne übernachten. Am ehesten vergleichbar sind die vermutlich mit hiesigen Landgasthöfen. Oft sind es alte umgebaute Bauernhäuser, in Nordspanien aus dicken Bruchsteinen gemauert und sie liegen in winzigen Ortschaften, wenn nicht gar ganz abgelegen. Man muss oft die Koffer über enge Treppen in obere Stockwerke wuchten und die Zimmer, oft gibt es nur eine Handvoll, sind nie wahnsinnig luxuriös. Aber die Häuser haben alle einen ganz besonderen Charme – ebenso wie die Gastgeber, bei denen wir uns bisher immer unheimlich willkommen gefühlt haben – und haben ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis. Weil es sich fast immer um winzige Ortschaften handelt, gibt es keine Restaurants, aber man bekommt im jeweiligen Haus quasi immer ein (mehr oder weniger) einfaches Abendessen. Manchmal kann man zwischen zwei oder drei Gerichten wählen, aber oft gibt es einfach ein Menü, das für alle Gäste gleich ist. (Einmal hatten wir sogar einen Gastgeber, der vorher per Mail fragte, ob wir das für diesen Tag geplante Essen mögen.) Die Menüs bestehen immer aus drei einfachen Gängen, dazu gibt’s Brot, Wasser und Wein in Flaschen und zum Dessert häufig noch Kaffee und oft kommt dann auch der (selbstgebrannte) Schnaps auf den Tisch und das alles gibt’s meist für 12 bis 15 Euro pro Nase incl. der Getränke. Dazu die günstigen Zimmer- und Frühstückspreise und die Gelegenheit, jedes Jahr festzustellen, inwiefern meine Spanischkenntnisse sich verbessert haben, denn so viel Kontakt und Familienanschluss wie während der Fahrt-Übernachtungen haben wir während der zwei Wochen in Ferienhaus oder -wohnung dann selten.

Ich wollte schon lange mal ein Loblied auf die wunderbaren Casas Rurales singen, die dafür sorgen, dass wir auch während der langen An- und Abreise schon viel Schönes und Gutes von Land und Leuten mitbekommen.

Aber zurück zu jenem speziellen Haus, in dessen Nähe es die Schafe gab:

Das Haus war, das wussten wir schon vorher, ausserhalb des eigentlichen Ortes ‚Cabeza la Vaca‘ (cabeza=Kopf, vaca=Kuh), an der Grenze zwischen Extremadura und Andalusien und für uns günstig gelegen, weil es nahe an Sevilla war, wohin wir am nächsten Tag weiterfahren wollten, aber weit genug entfernt, um die JWD-Preise mitzunehmen.

Und jwd (janz weit draussen) war auch das Hotel, das ziemlich neu ist. Das Navi kommt oft mit den kleinen spanischen Ortschaften nicht zurecht und im Ausland ist das immer ein ziemlicher Adventurefaktor, weil es häufig denkt, dass Straßen befahrbar seien, obwohl sie das gar nicht sind. Der erste Anlauf führte uns dann auch zu einem schmalen, gras- und unkrautbewachsenen Feldweg, der links und rechts von Bruchsteinmauern begrenzt war – leider so schmal, dass unser Auto nicht mal ansatzweise durchgepasst hätte. Also im Navi die Straße gesperrt und neu berechnen lassen. Der zweite Weg, verlor sich auch nach wenigen Metern in einen ähnlichen Weg, aber – das konnte man beim Rauszoomen der Karte sehen – so viele Alternativen würden da nicht mehr kommen. Wir fuhren also noch ein Stück weiter und noch ein Stück und alles war eng, auf einer Seite steil abfallend, auf der anderen eine Mauer und kein echter Weg, sondern eine Aneinanderreihung von Schlaglöchern und mittelgroßen Feldsteinen, durch und über die wir uns vorankämpften. Irgendwann die Erkenntnis: hier kommen wir nicht weiter. Das Problem: hier kommen wir eigentlich auch nicht wieder weg!

Schon über einen Kilometer hatten wir uns in diese Shice reingeritten und die Nerven lagen ohnehin schon blank. An einer etwas breiteren Stelle stieg ich also aus und ging hinter den Wagen (an den schmalen Stellen wäre das gar nicht gegangen, weil ich die Tür nicht aufbekommen hätte) und dann winkte und wedelte ich den Mitdings im Schritttempo diesen unfassbar langen Kilometer wieder rückwärts aus dem Weg hinaus. Eigentlich hatte das Auto solche Piepsdingssensoren zum Rückwärtsfahren, aber weil alles so eng war und die Steine so groß, piepte das ohne Unterlass, das half also wenig, strapazierte die Nerven aber noch mehr. Als wir da wieder draussen waren, hätten wir den Boden – Straße, geteert! zwar immer noch mit tiefen Schlaglöchern, aber hey, Zivilisation! – küssen können!

Wir waren jetzt allerdings schon insgesamt über 2 Stunden in diesem winzigen Ort bzw. seinen umliegenden Feld-Wald-und-Wiesenwegen unterwegs und dem Hotelzimmer noch keinen Meter näher gekommen. Und so langsam dämmerte es und wir wollten auf keinen Fall im Dunklen über solche Wege holpern müssen. Also Weg im Navi gesperrt, gewartet bis eine neue Route berechnet war, langsam losgerollt und dann kam auf einmal eine Frau aus einem Hauseingang und ich wutschte und wedelte erneut, dieses Mal aber, um die Frau auf mich aufmerksam zu machen und nach dem Weg zu fragen. Ich radebrechte aus dem offenen Wagenfenster unsere Verzweiflung und Suche, die Frau fing an zu beschreiben, merkte nach 3 furchtbar schnellen Sätzen, dass ich ihr nicht richtig folgen konnte und dann – da konnte ich ihr folgen – sagte Sie, wir sollten ihr einfach folgen und dann lief sie im Laufschritt vorneweg, zeigte uns die ersten beiden Abbiegungen und erklärte dann nochmal sehr langsam und deutlich, wie es weiterginge, damit wir zum Hotel kommen. Ich hätte schon wieder küssen können – dieses Mal unsere rettende Spanierin!

Dieser Weg war dann auch wirklich ok. Also man konnte ihn zumindet flüssig und etwas schneller – wenn auch nicht viel – als im Schritttempo langfahren bis auf die letzten etwa 100 Meter vorm Hotel. Da kam eine dermaßen steile Spitzkehre, dass wir a) 3-5 Anläufe brauchten, um rumzukommen, weil wir immer wieder aufsetzten und b) ernsthaft überlegten, ob sich ein Geländewagenähnlicher vielleicht doch lohnen würde bei den häufig merkwürdigen Straßenverhältnissen, in denen wir in Spanien immer wieder landen.

Genau an dieser Spitzkehre war aber dann auch die Weide, auf der ich die Schäfchen, die jetzt einen Monat lang das Blog bewachen dürfen, entdeckt und geknipst habe (während ich wieder mal rund ums Auto wuselte und wutschte und wedelte).

Früher am Tag gab’s übrigens schonmal ein ganz bezauberndes Schäfchen zu sehen:

Im Wagen vor mir fährt ein junges Schäfchen... rata rata ♪

Im Wagen vor mir fährt ein junges Schäfchen… rata rata ♪

Euch allen einen guten April!

Katja

Tinto de verano

Als ich zum ersten Mal gelesen habe, dass ein in Spanien beliebtes Mixgetränk, der Tinto de verano (wobei Tinto die gängige Bezeichnung für Rotwein ist und ‚de verano‘ des Sommers bedeutet) eine Mischung aus Rotwein und Zitronenlimo ist, habe ich ziemlich angewidert geguckt. Als ich dann, in einem Anflug von ‚jetzt biste schon so oft hier gewesen, jetzt probierste das endlich mal‘ im letzten Jahr zum ersten Mal einen Tinto de verano getrunken habe, war ich überaus positiv überrascht, denn das schmeckt viel besser als es zunächst einmal klingt.

Tinto de verano ist leicht und frisch und auf Eiswürfeln, wie er fast immer serviert wird, auch überaus erfrischend. In diesem Jahr hat sich das für mich häufig als Getränk erster Wahl herausgestellt, wenn wir in den Städten unterwegs waren. Für Wein war es mir meist entweder zu früh am Tag oder deutlich zu heiss.

Über meine Begeisterung über das ‚ir de tapas‘ oder auch ‚tapear‘ hatte ich hier schon geschrieben. (Da gibt es auch ein Rezept für eine meiner Lieblingstapas, die Tortillas de Camarones.) Beide Bezeichnungen meinen das gleiche: von Bar zu Bar zu ziehen, überall eine Copa (ein Glas) zu trinken und dazu Tapas zu essen. Der Name dieser oft köstlichen Kleinigkeiten verrät auch ihren Ursprung – oder zumindest eine der Legenden über ihren Ursprung. So soll es in Sevilla (wo die Tapas herkommen) üblich gewesen sein, alkoholische Getränke mit einem Deckel, der mit Oliven beschwert wurde, um das Wegfliegen zu verhindern, vor Fliegen zu schützen. Nach und nach entwickelten sich immer kunstvollere und schmackhaftere Tapas – oder „Deckel“, denn das ist eine weitere Bedeutung des Wortes.

Aber eigentlich erzähle ich das gerade nur, um den Bogen zum neuen Blogheader zu bekommen. Der stammt nämlich vom dritten Abend unserer kürzlichen Spanienreise und wir waren dieses Jahr zum ersten Mal einen ganzen Tag in meiner spanischen Lieblingsstadt und haben auf der Hinreise dort übernachtet, um auch mal abends durch die Straßen schlendern zu können. Die Küste ist doch noch über 100 km entfernt und wenn wir in früheren Jahren ’nur‘ zu Tagesausflügen in Sevilla waren, waren wir abends meist so erledigt, dass wir keine Muße mehr gehabt hätten, noch durch die Kneipen zu ziehen.

Das Foto im Header stammt von diesem Abend, von einer Bar, ganz in der Nähe der Kathedrale, wo wir unsere Tour durch die Bars begonnen haben.

Schön war’s!

Spanien2014

Katja

Ich bin wieder da!

Es ist fast in jedem Herbst das gleiche. Wenn ich aus Spanien zurückkomme, fühlt es sich doch so an, als bliebe ein Teil von mir dort. Dort in der Sonne. Dort am Strand. Dort mit den Zehen im warmen Sand. Dort mit den Augen in der blauen Weite, wo Meer und Himmel sich begegnen. Dort mit dem Kopf in alter Geschichte, Architektur und Kultur.

Und in jedem Jahr ist da dieses seltsame Gefühl in mir, das alles noch ein bisschen länger festhalten zu können, wenn ich nur so tue als sei ich noch dort. Und dann stürze ich mich in den ersten Tagen in Geschäftigkeit, packe alles aus, wasche etliche Maschinen schmutziger Wäsche und räume die saubere Wäsche zurück in die Schränke, suche Platz für die neu mitgebrachten Dinge und vermeide fast alle Kommunikation. Kein Anruf bei der Familie, dass ich wieder da bin und zum Glück wissen die selten so genau, wann ich wieder zurück sein wollte. Kaum Zeit am Rechner, kaum Twitter, kein Blog.

Fast so als wäre ein „ich bin wieder da“ so lange nicht wahr bis es ausgesprochen ist. Als könnte ich Spanien, Sommer, Sonne, Meer und alles was dazu gehört, ein bisschen länger festhalten, wenn ich nur niemandem sage, dass ich wieder zurück bin.

Aber so richtig funktioniert das ja auch nicht, denn zB friere ich, seit wir Donnerstag Abend wieder zuhause angekommen sind. Trotz – dank programmierbarer Thermostate – vorgeheizter Wohnung, trotz warmer Klamotten. Mir fehlt die Sonne, mir fehlt die Helligkeit der Costa de la Luz, der Küste des Lichts, die nicht umsonst diesen Namen hat und mir fehlt die Wärme, auch wenn es in diesem Jahr mit teilweise an die 40°C-Marke ran eigentlich deutlich zu heiss für mich war.

Aber das ist auch so eine schräge Sache: bei solchen Temperaturen von 35°, 37°,… da würde ich zu Hause in der abgedunkelten Wohnung vorm Ventilator sitzen und mir wäre jede Bewegung zu viel und Rausgehen käme schon mal gar nicht in Frage. Anders in Spanien, da stapfe ich auch bei dieser Hitze den ganzen Tag draussen rum und fluche zwar auch ein bisschen über die Höllenglut, aber nichts würde mich dort drinnen halten.

Jetzt aber… lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin wieder da!

Und auch wenn der diesjährige Urlaub unser bisher unfall- und pannenträchtigster war und wir an Verletzungen einiges wegzustecken hatten und so ungeplant viel mehr am Strand rumlagen als dass wir uns, wie eigentlich geplant, Dinge angesehen hätten und auch wenn das, weil dauernd wieder etwas neues Blödes passiert ist, weniger erholsam war, als es hätte sein können und wir jetzt dringend ein bisschen Urlaub brauchen könnten, war es doch wieder eine sehr schöne Reise! Wir hatten ein Superferienhaus, so dermaßen direkt an einem phantastischen Strand, dass man bei geöffneten Fenstern Tag und Nacht das Wellenrauschen im Ohr hatte und ich (die ich seit vielen Jahren von Schlaflosigkeit geplagt bin) habe dort so gut geschlafen wie wohl seit über 10 Jahren nicht mehr. Und wenn ich irgendwann Zeit und Muße habe dann gibt es hier auch mehr über die Reise zu lesen und zu sehen!

Nochmals von Herzen ❤ vielen Dank an meine sämtlichen Gastblogger*innen! Ich lose auf jeden Fall in der kommenden Woche die/den Gewinner*in unter euch aus!

Meine Lieblingsbeschäftigung: Stundenlang auf's Meer gucken (Symbolbild)

Meine Lieblingsbeschäftigung: Stundenlang auf’s Meer gucken (Symbolbild)

Katja

 

 

Urlaub

„Darf ich da auch mitmachen? Vielleicht könnte ich ein Foto beisteuern?“, fragte der Mitdings, der gerade ein Mitreisender ist, als ich ihm von meiner Sdfmsid-Idee erzähle und ich so „Klar! Würde mich sogar dolle freuen. Nur gewinnen kannste natürlich nicht.“. Aber das braucht er ja auch nicht, also zumindest kein Paket aus der Küche.

Dankeschön für den Beitrag! ❤ (Wenn ihr bei dem Video genau hinguckt, dann könnt ihr uns vielleicht sogar am Wasser entlang in den Sonnenuntergang reiten laufen sehen! Und vielleicht genau während ihr das anschaut – oder zumindest wenn der Beitrag hier automatisch veröffentlicht wird – gehen wir, ca. 2.500 km von zu Hause entfernt, zum letzten Mal für dieses Jahr im Sonnenuntergang am Strand spazieren, denn ab morgen sind wir wieder unterwegs in Richtung Heimat.)

Der Mitdings bloggt seit einiger Zeit hier quasi täglich ein Foto und hier zwitschert er gelegentlich.

Katja

(Was es mit den Sdfmsid-Gastartikeln auf sich hat, könnt ihr hier nachlesen. Rechte an Text und Video liegen natürlich beim Mitdings.)

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Wir sind im Urlaub. Nicht da. Nicht erreichbar. Weg. Auf der Suche nach Entspannung. Im Süden. In der Sonne. Schalten ab. Lassen den Alltag hinter uns. Genießen das Essen, den Wein, das Leben, den Ozean. Sehen Dinge, staunen, lernen, erfreuen uns an der jahrhundertealten Kultur. Lassen uns treiben. Schauen auf’s Meer. Schnuppern den Geruch des Atlantiks. Lassen uns Wind um die Nase wehen. Trinken dazu den Wein, der so wie die Landschaft schmeckt. Ziehen die Klamotten an, von denen wir uns zu Hause immer fragen, warum wir die eigentlich gekauft haben. Zu Hause. Ist da alles in Ordnung? Läuft der Briefkasten auch nicht über? Hat der Nachbar die Pflanze gegossen? Schnell mal die Mails prüfen; der Nachbar würde ja sicher schreiben wenn was wäre. Hat er nicht, aber der Chef. Wenn ich schon so weit bin kann ich das auch grade noch lesen. Mist, irgendwelche Anhänge dran, die das dämliche Mobiltelefon nicht öffnen kann. War eine clevere Idee das Notebook einzupacken. Der Chef mit seinen Tabellen, keine Ahnung hat der, aber das kann man ganz schnell lösen. Höchstens eine halbe Stunde. War dann doch eher eine ganze. Dafür war das Telefonat dann doch schnell erledigt. Toll für so eine moderne Firma zu arbeiten, die auch die Handygespräche im Ausland bezahlt.

Oder vielleicht doch nicht?

Ich habe es geschafft meine Erreichbarkeit auf ein Minimum zu reduzieren. War eigentlich gar nicht schwer. Denn niemand hat je verlangt, dass ich Emails im Urlaub lese. Niemand hat gesagt, dass ich ein Notebook mit in den Urlaub nehmen soll. Niemand hat gedroht mich rauszuwerfen, wenn ich nicht ans Telefon gehe. Klar, ich habe irgendwann mal unterschrieben, dass ich meine Postadresse! angebe, wenn ich in den Urlaub gehe. Damit ich im Notfall erreichbar bin. Per Telegramm? Ich habe meinem Chef dann übrigens tatsächlich mal die Postadresse meines Urlaubsziels gegeben. „Witzbold!“ sagte er. Letztes Jahr habe ich im Urlaub keine einzige Email beantwortet. Statt dessen habe ich dieses Erinnerungsvideo an den letzten Sonnenuntergang des Urlaubs gemacht.

Die Sdfmsid-Aktion mit Hintendranverlosung

(Achtung! Das ist ein oben angehefteter Beitrag, für neuere Artikel bitte runterscrollen.)

*

Im Oktober verschlägt es mich, wie auch in den letzten Jahren, für eine Weile nach Spanien und weil ich keine Ahnung habe, ob ich dort Zeit und Lust finde, zu bloggen, es hier aber nicht so ganz langweilig werden soll, dachte ich, ich frage mal, ob sich hier nicht ein paar Blogleser*innen und/oder geschätzte Bloggerkolleg*innen finden, die zufälligerweise Zeit und Lust haben, hier einen Gastartikel (zu einem beliebigen Thema) zu veröffentlichen. Und damit ihr eure Zeit/Energie/Herzblut nicht ausschließlich für grenzenlosen Ruhm, Ehre und meine mindestens 3 Wochen vordauernde Dankbarkeit investieren müsst, kommt hier die Erklärung zum kryptischen Kürzel im Titel des Blogeintrags:

Sdfmsid

steht für

Schreibst du für mich, schreibe ich dir-Aktion

was bedeutet: Allen, die einen Gastartikel für mein Blog schreiben, der dann während ich weg bin, hier veröffentlicht wird, schicke ich eine Karte mit Urlaubsgrüßen aus Spanien.  Falls ihr Postkarten blöd findet oder mir eure Adresse nicht geben möchtet, könnt ihr natürlich auch nur für Ruhm, Ehre und meine Dankbarkeit schreiben!

Wenn ich dann aus dem Urlaub zurück bin, ausgepackt und mich ein bisschen akklimatisiert habe (nagelt mich bitte nicht auf den genauen Tag fest, aber irgendwann gegen Ende der ersten Novemberwoche), verlose ich unter allen Gastautor*innen ein Überraschungspaket – vermutlich mit Dingen, die ich in meiner Küche zusammengebraut habe und vielleicht auch welchen, die ich aus Spanien mitbringe – oder wahlweise einen Amazon-Gutschein über 20 €.

Hier nochmal in ordentlich durchnummeriert und mit den ganzen Randbedingungen, was ihr tun müsst, um bei der Aktion mitzumachen:

  1. Schickt mir bis spätestens 30.09.2014 (gerne auch früher) eine eMail (an ajtak33(arroba)gmail(punto)com) mit eurem Gastartikel für mein Blog, mit eurem Namen, den ich bei der Veröffentlichung angeben soll, sofern ihr selber ein Blog schreibt, mit eurer Blogadresse, auf die ich verlinken soll und mit eurer Adresse.
  2. Ich würde vorab keine Themen ausschließen wollen, so lange sich alles im gesetzlichen und jugendfreien Rahmen bewegt. (Und ihr müsst nicht zwingend schreiben, es können auch gerne zB Bilder (dann aber bitte welche, von denen ihr die Rechte innehabt) sein oder was euch sonst so einfällt.)
  3. Fragen und Anmerkungen bitte in die Kommentare oder auch per Mail an mich. Und natürlich bin ich gespannt,  ob überhaupt jemand und falls, wieviele mitmachen – ich wäre also alles andere als böse über eine direkte kurze Rückmeldung, wenn ihr euch entschieden habt, mitzumachen. 🙂
  4. Briefkasten gelegentlich leeren und über Grüße aus Spanien freuen. (OK, die brauchen mitunter ein bisschen und vermutlich bin ich eher zurück als die Postkarten da sind.)
  5. Anfang November (der genaue Tag steht noch nicht fest) lose ich unter allen Autor*innen von Gastbeiträgen eine*n Gewinner*in aus, die wahlweise ein mit Herzblut zusammengestelltes Überraschungspaket von mir erhält oder einen Amazon-Gutschein über 20 €.
  6. Wählt die/der Gewinner*in das Überraschungspaket* wird es nach der Verlosung noch ein bisschen dauern bis ich das auf die Reise schicken kann. Ich verspreche aber, dass es auf jeden Fall vor Weihnachten bei der/dem Gewinner*in sein wird.
  7. Es gibt hier natürlich keinen Rechtsweg.
  8. Ich behalte mir das Recht vor, in Einzelfällen eingesandte Beiträge nicht zu veröffentlichen.

Und jetzt bin ich ein bisschen aufgeregt und hoffe, dass ein paar von euch Lust haben, mitzumachen! Ich freue mich auf eure Beiträge! 🙂

Katja

(*Es heisst nämlich auch deswegen Überraschungspaket, weil es mich dann selber noch überraschen wird, was ich mir zum Einpacken ausdenke. :D)