Eni fragt

Eni bewarf mich mit dem Liebster-Blog-11-Fragen-Award-Gedöns-Stöckchen, das im Original einen viel kürzeren Namen hat und das sich hier schon einige Male fand. Vielen Dank, Eni. Ich freue mich, dass du mein Blog magst. 🙂

Zu dem Stöckchen gehört das Beantworten von Fragen und Eni möchte wissen:

1. Was ist deine liebste Jahreszeit und warum?
Der Frühling, weil dann die Farben wieder die Welt erobern, es überall blüht und duftet, es aber noch nicht so sehr heiss ist. Ich liebe den ersten Tag im Jahr, an dem es warm genug ist, im T-Shirt rauszugehen und den ersten, an dem man keine Socken zu tragen braucht.

2. Schokolade oder Chips? Oder nichts davon?
Chips sind das Teufelszeug mit schlimmerem Suchtfaktor.

3. Welche Charaktereigenschaft an dir magst du am liebsten?
Das ist eine schwierige Frage, weil ich mich jetzt erst endlich damit auseinandersetze, mich selber oder Eigenschaften an mir zu mögen und das möglichst ohne mich dann direkt schlecht oder selbstbezogen zu fühlen. Es fällt mir schwer, eine Antwort zu finden, aber vielleicht, auch wenn das nicht genau gefragt war: ich kann mittlerweile manchmal stolz auf mich sein und das bin ich besonders auf meinen Mut, wenn ich es schaffe, mich meinen Ängsten zu stellen und sie (gelegentlich) zu überwinden.

4. Welches Land würdest du gern einmal bereisen (es zählen auch Länder, in denen du schon warst)?
Ich bin nicht so kreativ, was die Auswahl von Reisezielen angeht. Meist ist es in der Vergangenheit so gewesen, dass ich mich in ein Land verliebt habe und dann mehrfach hintereinander dorthin gereist bin, um ein tieferen Eindruck vom Land und den Menschen dort zu bekommen. Momentan bin ich seit einigen Jahren sehr in Spanien und dort speziell in Andalusien verliebt und habe längst noch nicht genug vom Land.
Bei näherer Überlegung würde ich auch gerne noch mehr von Italien sehen, mal nach Island reisen (zum Polarlichtgucken) und ansonsten generell in Gegenden, die bei Surfern sehr beliebt sind, weil ich es liebe, große Wellen zu beobachten. (Ok, das war jetzt mehr als ein Land.)

5. Wie sieht dein Sonntagsfrühstück aus?
Unterschiedlich. Käse gehört aber unbedingt dazu.

6. Wann hast du das letzte Mal so richtig gelacht – und warum?
Genau weiss ich es nicht, aber ich vermute gestern Abend beim Gucken von 2 Episoden TBBT. Eine der Sachen, die mich zuverlässig zum Lachen bringen.

7. Welcher Film hat dich zuletzt zum Weinen gebracht?
Das Schicksal ist ein mieser Verräter.

8. Wie sieht dein Traumhaus aus?
Das Haus an sich ist, glaube ich, nicht so wichtig. Da genügt mir, wenn es ein großes, helles Wohnzimmer hat und eine geräumige Küche. Wichtig ist die Lage, denn wenn man die Fenster öffnet, hört man das Meeresrauschen. Idealerweise sieht man das Meer auch von einer Seite des Hauses aus – da hätte ich dann gerne furchtbar viele Fenster. Auf der anderen Seite des Hauses gibt es einen kleinen Garten mit Tomatenpflanzen, ein paar Obstbäumen, einem Erdbeerbeet und vielen Blumen.

9. Tag oder Nacht?
Tag.

10. Filme/Serien oder Bücher?
Bücher, da gerne auch Serien. Aber ich mag auch Serien und Filme, nur kein klassisches TV-Programm.

Und last but not least:
11. Warum hast du angefangen zu bloggen?
Ich habe das damals vorher sicher schon 2 Jahre lang im Kopf gewälzt, immer mit einem ‚eigentlich könntest du das doch mal probieren‘. Ich suchte primär eine Möglichkeit, um mich mit meinen Gedanken und meinen Ängsten und Depressionen auseinanderzusetzen. Wenn ich die Gedanken früher nur im Kopf hin- und herwälzte, bekam ich keine Struktur rein, das kreiselte alles nur vor sich hin. Ich hatte die Hoffnung, dass Aufschreiben mir helfen würde, Gedanken zu ordnen. Immerhin muss man dann Worte dafür finden, was schon strukturierter ist, als einfach nur zu wälzen. Ich habe das dann aber wirklich so lange Zeit immer vor mir hergeschoben, weil ich Angst hatte, dass es dann eh nicht mehr als 2 oder 3 Einträge würden und ich mich dann wieder schlecht fühlen würde, weil ich ‚gescheitert‘ sei.
Dann irgendwann habe ich doch eines schönen Morgens ein Blog angelegt (damals noch bei kulando, dort habe ich das erste Jahr nur so und ohne Leser vor mich hingebloggt) und einfach angefangen. Es gibt Dinge, die kann man vorher gar nicht wissen oder planen, da hilft nur, einfach loszulegen und auszuprobieren. Bloggen ist für mich eines davon.

Das ist jetzt 6,5 Jahre her und aus den angenommenen 2 oder 3 Einträgen sind (bisher) über 1.700 geworden. Die Rechnung, dass das Aufschreiben mir hilft, meine Gedanken zu ordnen ist voll aufgegangen und ich profitiere unheimlich davon, mein ganzes Denken an sich kommt mir seitdem viel strukturierter vor. (Ich blogge auch oft nur im Kopf vor mich hin, formuliere richtige Sätze, statt nur gedanklich um Probleme zu kreiseln.)

*

Jetzt fragt leider nie jemand danach, aber meine Antwort auf die Frage, ob ich mich bei solchen Blogstöckchen an die vorgegebenen Regeln halte, lautet immer: och nö. Daher nehme ich mir auch hier die Freiheit, keine weiteren Fragen zu stellen und Blogger zu nominieren. Aber wer möchte, nehme doch bitte gerne Enis Fragen zum Beantworten mit. 🙂

Katja

 

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Die wunderbarste Welt des Wissens bot mir – gänzlich ohne Zielwurf in Richtung meines Kopfes – ein schönes Blogstöckchen an, bei dem es a) um Bücher geht und dessen Aufgabe b) herrlich simpel ist, was mir, nach den vielen Fragen letztens, gerade sehr gelegen kommt. Wie könnte ich dann also widerstehen, wenn es mir so freundlich dar- und angeboten wird? ❤

Die Aufgabe lautet:

  • Nimm das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten.
    • Schlage die 123. Seite auf.
    • Suche den fünften Satz auf dieser Seite heraus.
    • Poste die nächsten drei Sätze.

Die Erbsen über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. die Knoblauchzehe schälen, grob hacken, zusammen mit den Erbsen in einen kleinen Topf geben und mit dem Stabmixer fein pürieren. Sahne und 100 ml Wasser unterrühren und alles zum Kochen bringen.

Katerina Dimitriadis – Käts Start-Up Küche

Das oben ist ein Teil eines Rezepts für eine Gemüsesoße zu Pasta. Vielleicht sollte ich das einfach demnächst mal ausprobieren, das muss ja quasi ein Zeichen gewesen sein.

Das Buch war in der Tat das dichteste, es lag nämlich gerade neben der Tastatur, weil ich ein Rezept, das ich demnächst kochen will, nachgeschlagen habe. Es ist überdies ein wunderbares Kochbuch, das ich hier schon heiss umschwärmt hatte.

*

Entgegen meiner Gewohnheit, Stöckchen nur so rumliegen zu lassen, möchte ich dieses – weil es ja nicht viel Aufwand bedeutet – auch gerne mal weitergeben. Wenn ickemich vielleicht so freundlich wäre, zu berichten, welches Buch bei ihm gestern Abend das Fernsehprogramm geschlagen hat?

(Bei mir würde dafür ja quasi auch das Telefonbuch genügen.)

Katja

10 Fragen, zum x-ten

Rüdiger ließ das, hier auch schon oft beantwortete, 10 Fragen-Stöckchen so dermaßen im Weg rumliegen, dass ich darüber gestolpert bin. Naja, eigentlich ist es so, dass ich die Fragen so interessant finde, dass ich mal wieder mitmache.  🙂

1. Könntest Du Dir vorstellen so ganz ohne Internet zu leben?
Nein. Ich entstamme wohl einer der letzten Generationen, die noch ohne Internet aufgewachsen ist und kann mich sehr gut erinnern, wie das früher so war. Vor allen Dingen, wie schwierig es war, an Informationen zu kommen – erst recht, wenn man auf dem platten Land lebt. Alleine dieser großartigen Möglichkeiten wegen, auf so viel Wissen, so viele Informationen zu beliebigen Themen jederzeit zugreifen zu können, möchte ich nie wieder ohne Internet auskommen müssen.
Das geht so weit, dass wir auch im Auslandsurlaub nicht auf die Möglichkeiten (zB mal fix in google Maps zu gucken oder bei Wikipedia was nachzuschlagen) verzichten möchten und deswegen immer zusehen, dass wir uns eine Daten- SIM des jeweiligen Landes (was ja meist Spanien ist) besorgen.

2. Welche drei Filme muss man unbedingt gesehen haben?
Uff. Mich auf 3 Filme festzulegen (wo ich noch dazu ein lausiges Gedächtnis habe, wenn es um Filme geht) finde ich schwierig. Also versuche ich es mal mit einer ganz spontanen Auswahl, die könnte morgen oder heute Nachmittag aber schon wieder ganz anders ausfallen:
Tatsächlich Liebe (hier in der Aufzählung, weil das für mich persönlich DER Film ist, der zu Weihnachten gehört), Zusammen ist man weniger allein (warmherzig, unaufgeregt und für einen französischen Film ein schönes, wenig tragisches Ende), Benny und Joon (Johnny Depp und Mary Stewart Masterson – beide in dem Film zum Verlieben) (oh und noch einer, weil wegen: 10 Dinge, die ich an dir hasse. Ja Teeniefilm. Ja schnulzig. Aber niemals wurde von einem Mann irgendwo schöner gelächelt als von Heath Ledger in diesem Film ♥)

3. Hast Du schon mal einen klugen Rat Deiner Eltern befolgt, und das dann bereut? Wenn ja, was war das für ein Ratschlag?
Eigentlich waren es vorwiegend sehr dumme Ratschläge, die ich von meinen Eltern, respektive meiner Mutter bekam. Die gingen alle in die Richtung: Geh nicht zu dem Hund, der beisst. Kletter da nicht hoch, du fällst. Und ja, als Kind habe ich die alle befolgt und mit der Zaghaftigkeit, die damit einherging heute noch zu kämpfen.

4. Was, außer Fertiggerichten, machst Du Dir wenn es schnell gehen soll und Du Hunger hast?
Es gibt hier quasi nie Fertiggerichte, wenn ich nicht halbtot im Bett liege. Wenn’s schnell gehen soll, gibt es zB Spaghetti Carbonara oder Nudeln mit selbstgemachtem Pesto oder eine Suppe mit selbstgemachten Grießklößchen oder Gemüse aus dem Backofen, manchmal mit Schafskäse überbacken.
Ich bin aber ausserdem dazu übergegangen, wenn ich zB Bolognese koche, eine größere Portion zuzubereiten und einen Teil davon heiss in große, sterilisierte Gläser abzufüllen, sodass sie Vakuum ziehen. Hält sich problemlos sicher 2, 3 Monate im Küchenschrank und ich muss dann irgendwann, wenn ich keine Zeit oder Lust zum Kochen habe, nur das Glas öffnen und hab trotzdem eine selbstgekochte Soße.

5. Lieber Duschen oder Baden?
Duschen. Früher habe ich auch sehr gerne gebadet, aber seit etwa 2 Jahren haut mir dabei immer der Kreislauf ab.

6. Hast Du schon mal im Internet an einem Gewinnspiel teilgenommen und was gewonnen?
Ja. Bei so 2, 3 Bloggewinnspielen habe ich schon gewonnen. Zuletzt bei Katrin einen Spread-Shirt Gutschein, für den ich mir dieses tolle Shirt geholt habe! (Und danach auch eigentlich noch ein Buch bei der Blogger schenken Lesefreude-Aktion zum Welttag des Buches, aber das ist nie hier angekommen…)

7. Mit welchem Promi würdest Du gerne mal Essen gehen, so ganz unverfänglich und nur der Unterhaltung wegen?
Mal meine Feigheit und Schwierigkeiten, in Gegenwart von (fremden) Menschen irgendwie lässig oder souverän zu bleiben, aussen vor gelassen: Patrick Stewart

8. Dein liebster YouTube Kanal?
Neben etlichen Musikkanälen liebe ich Convos with my 2-year-old mit Coco, Matt und Dave sehr.

9. Lieber Twitter, Google+ oder doch Facebook?
Eindeutig Twitter. Google+ nutze ich so gut wie gar nicht. Bei Facebook bin ich zwar mittlerweile angemeldet, weil der Lieblingsneffe mich bequatscht hat, aber so wirklich warm werde ich damit nicht.

10. Seit Du Mail schreibst, hat sich da Deine Handschrift zum schlechteren hin verändert weil Du zu selten mit der Hand schreibst?
Ja, leider sehr. Ich merke das vor allem daran, dass meine Hand schnell anfängt zu krampfen, wenn ich nur mal 5 Postkarten am Stück mit einem Stift schreibe. Dabei konnte ich früher 30 Din-A-4 Seiten wie nix am Stück füllen.

Wer Lust hat, nehme das Stöckchen gerne zum Bearbeiten mit. 🙂

Katja

 

Fragen, Fragen, Fragen

Anette warf mir vor einiger Zeit ein Stöckchen mit 10 Fragen zu und ich will mich endlich mal an die Beantwortung machen.

Die Regeln sind einfach:

1. Einfach einen Post zum Thema verfassen, das Bildchen vom Award einfügen und mit demjenigen verlinken der ihn dir verliehen hat.
2. 11 Fragen beantworten.
3. 10 weitere Blogger taggen und ihnen 11 Fragen stellen.
4. Die 10 Glücklichen mit einem Kommentar auf den Award aufmerksam machen.

Weil ich dahingehend ja meistens ein bisschen widerspenstig bin, beantworte ich einfach mal Anettes Fragen und denke mir keine neuen aus. Wer möchte, darf aber sehr gerne auch jene von Anette beantworten. 🙂

1. Hast du einen ganz besonderen Lieblingsort?

Ich hatte früher immer wechselnde: der erste, an den ich mich zurückerinnere, war der Platz unterm Kirschbaum, an den Stamm gelehnt, im Garten des Hauses, in dem ich aufgewachsen bin. Als ich dann mit 18 Auto gefahren bin, war mein Lieblingsort ca. 10 km von zu Hause entfernt. Da gab es eine alte Burgruine auf einem Berg, von der noch etliche Mauern und auch ein kleiner Turm erhalten waren und dort lag ich gerne mit dem Rücken auf der Mauer und hab in den Himmel geguckt. Ich war dort so häufig, dass ein Freund und Arbeitskollege damals, wenn er mich besuchen wollte, immer erst unterwegs einen Abstecher zu der auf dem Weg liegenden Ruine machte, um zu gucken, ob ich nicht eh dort bin. 😀

Hier habe ich eine Lieblingsstelle am Rhein, wo ich vor allem im Winter gerne bin, weil ich da oft ganz alleine sein kann und weil es dort – bis auf das Vogelzwitschern zu anderen Jahreszeiten – oft so still ist, dass es auch in mir ruhig wird.

Und dann gibt es noch einen Ort, der so großartig ist, dass ich dort häufiger mal heulen musste, einfach weil es mich so glücklich gemacht hat, an diesem Ort zu sein. Das war im vorletzten Jahr in Spanien der Strand vor unserem Ferienhaus mit den unfassbar großartigsten Wellen der Welt. Ich habe in der Zeit dort nicht mal lesen können, weil mich das Wellenanstarren so glücklich gemacht hat, dass ich keine davon versäumen wollte. 😳

2. Welche Sprache würdest du gerne können und in welche Kultur eintauchen?

Ich würde gerne fließend Spanisch sprechen, bisher ist das ja eher ein ziemliches Gestümpere, das ich kann. Und Arabisch könnte ich wohl auch ganz gerne und würde damit dann in die Andalusische Geschichte eintauchen, zu Zeiten als die Mauren die Alhambra in Granada errichteten und die Nasridenfürsten dort lebten. Die Mauern und Wände erzählen so viele Geschichten, ich hätte das furchtbar gerne ohne die ganzen Touristen und dafür mit den Bewohnern kennengelernt.

3. Wie würdest du deine Zeit verbringen, wenn du nicht arbeiten bzw. zur Schule oder Uni müsstest?

Hm, das ist eine schwierige Frage, weil es bei mir ja eher umgekehrt ist und das ist für mich ein so wunder Punkt, dass ich der Frage wegen überlegt hatte, das ganze Stöckchen vielleicht lieber nicht zu beantworten.

Hätte ich weniger Angst vor allem und vor allem vorm Leben, würde ich furchtbar gerne etwas ‚Sinnvolles‘ mit meiner Zeit anfangen. Am liebsten würde ich für Menschen kochen, für die es sonst niemand tut (und die zum Essen zusammenbringen, die sonst alleine essen müssen). Ich hab vor ein paar Jahren mal einen Text darüber zusammengesponnen, den man hier lesen kann. Ich würde vermutlich auch gerne einfach was tun, womit ich mir ein bisschen Selbstwertgefühl durch das Gefühl etwas ‚geleistet‘ zu haben, erkaufen könnte, wenn ich mir nicht selber mit meiner Angst so im Wege stünde. (Von euch hat nicht zufällig jemand einen tollen Job für ein paar Stunden in der Woche im Angebot, für den man das Haus nicht verlassen und nicht telefonieren muss, nein? :mrgreen: )

4. Welche Buchverfilmung findest du richtig gelungen?

Grüne Tomaten, da kann ich nicht sagen, ob ich das Buch oder den Film lieber mag.

5. Mit welcher Romanfigur kannst du dich identifizieren?

Hm, ich glaube, mit keiner so wirklich – wobei ich mir darüber auch noch nie Gedanken gemacht habe. Am ehesten vielleicht noch mit Julie Powell (‚Julie & Julia‘), die ja irgendwie um’s Überleben kocht und bloggt. Ich mache das zwar beides auf ganz andere Weise und nicht miteinander verknüpft, aber das sind die beiden Dinge, die mir gut tun.

6. Gibt es ein historisches Rätsel oder einen Mythos, der dich fasziniert?

Ich finde zB Verschwörungstheorien ziemlich faszinierend – um es in Büchern auszudrücken zB die Themen, die Dan Brown abhandelt, Geheimlogen, Illuminati… (Wobei ich seine Bücher tatsächlich nur der Themen wegen lese, die Charaktere finde ich un-er-träg-lich, weil sie so aalglatt maskenhaft und ohne ohne Macken sind.)

7. Magst du Theater? Und wenn, lieber klassisch oder modern interpretiert?

Im Prinzip ja. Ich war nur sehr lange in keiner Aufführung mehr, weil das meist viele Menschen und schlechte Fluchtmöglichkeiten bedeutet. Das Stück, das ich wohl am häufigsten auf der Bühne in verschiedenen Inszenierungen gesehen habe, ist die Rocky Horror Show.

8. Welche Schullektüre fandest du todlangweilig und welche hat dir richtig gut gefallen?

Ach du meine Güte, das ist ja so lange her. Ich glaube, am faszinierendsten und auch beklemmendsten fand ich zu Schulzeiten ‚Die letzten Kinder von Schewenborn‘ von Gudrun Pausewang. Das haben wir damals in der 7. oder 8. Klasse gelesen und ich fand es vor allem auch deswegen so schlimm, weil es in der Gegend spielte, wo ich wohnte. Das gab dem Szenario mehr Realismus als mir damals lieb war.

An das langweiligste kann ich mich gar nicht erinnern, aber ich glaube, den ‚Besuch der alten Dame‘ mochte ich nicht sonderlich.

9. Die folgende Frage habe ich eben in der Hörzu gesehen und fand sie recht interessant: Welchen Fernsehsender würdest du mit auf eine einsame Insel nehmen?

Gar keinen. Ich gucke nie TV. Aber ich hätte gerne ein, zwei Serien auf DVD dabei.

10. Mit welchem Hobby gleichst du deine Lesewut aus (Stricken, Basteln, Radeln, Rosskastanienweitwurf?)

Ich wusste nicht, dass man die ausgleichen muss. 😀 Eigentlich hätte ich gerne mehr Zeit dafür. Was ich aber sonst noch ganz gerne mache ist, mich in der Küche auszutoben (nur die Verwüstung macht Spaß, auf das anschließende Saubermachen könnte ich gut verzichten), drauflosknipsen und gerade hab ich wieder eine Phase, wo ich Spaß am Stricken habe. Was auch den positiven Nebeneffekt hat, dass ich abends vor Filmen oder Serien nicht so leicht einpenne.

Das waren interessante Fragen, Anette! Wenn ich mir auch nicht mit allen so leicht getan habe.

Ich würde mich freuen, falls wer Lust hat, sie mitzunehmen und selber zu beantworten. 🙂

Katja

Buchstöckchen – 5 wanna reads

Weil ich des Fangens völlig unfähig bin, traf Herba mich mit einem Stöckchenwurf hart am Hinterkopf.* Sobald ich aus der Bewusstlosigkeit erwachte, machte ich mich daran, die Aufgabe zu erfüllen. Es geht mal nicht um schon gelesene Bücher, sondern um welche, die man noch lesen möchte.

Die Regeln lauten: Zähle 5 Bücher auf, die ganz oben auf deiner Wunschliste stehen, die aber KEINE Fortsetzungen von Büchern sind, die du schon gelesen hast – sie sollen also völlig neu für dich sein. Danach werden 8 Blogger getaggt und ihnen wird in einem aktuellen Post Bescheid gegeben.

Das ist keine so einfache Aufgabe, denn mit Büchern bin ich unheimlich schnell zu verführen und so tummeln sich auf meinen diversen Wunschlisten momentan an die 500 Bücher. Besseres Maßhalten gelingt mir bei Buchkäufen. Da bin ich ziemlich konsequent und lese den Stapel ungelesener Bücher meist erst mal bis auf wenige Exemplare nieder, bevor ich ihn dann auf einen Schlag mit 2 Dutzend neuen (also nicht wirklich neuen, ich kaufe fast alle Bücher gebraucht) Büchern auffülle. Mehr als 20 – 30 Bücher tummeln sich dort nie und ein bisschen Auswahl finde ich auch gut, weil ich das nächste zu lesende Buch dann immer ganz nach Lust und Laune anfangen kann.

Da ich nicht weiss, welche der 500 Bücher der diversen Listen hier tatsächlich irgendwann einziehen dürfen, mache ich es mir ein bisschen leichter und wähle für die Aufgabe 5 Bücher, die schon hier im ungelesenen Stapel wohnen.

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Robert Wilson – Tod in Lissabon

Von Robert Wilson habe ich im letzten Jahr eine vierteilige Krimiserie um Chefinspektor Javier Falcón, der in Sevilla ermittelt, gelesen und war sehr angetan. Ich bin gespannt, ob mich dieser Krimi von ihm, auch ohne den Bezug zu meiner spanischen Lieblingsstadt, ebenso fasziniert. Den Deutschen Krimipreis hat er damit auf jeden Fall in 2003 schon gewonnen, wenn man dem Aufkleber auf dem Cover glauben darf.

Ruth Cerha – Zehntelbrüder

Das schenkte mir die Lieblingscorina und der Klappentext lässt schon ahnen, dass es was für mich ist:

„Meine Familie ähnelte eher einem Wok-Gericht. Man schmiss einfach alles hinein, was man gerade zuhause hatte, und von dem, was man nicht zuhause hatte, behauptete man, es gehöre gar nicht hinein. Aber wenn die Sojasauce fehlte, dann war das ein Mangel. Und es blieb einer.“

Carlos Ruiz Zafón – Der Schatten des Windes

Das Buch stand schon ewig auf einer der Wunschlisten – da passte es wunderbar, dass Rebekka exakt dieses (und noch ein paar weitere) vor einer Weile für wenig Geld auf Twitter loswerden wollte. Lesen möchte ich es unbedingt, weil es in Barcelona spielt (zumindest wohl die Rahmenhandlung) und weil es um spanische Geschichte geht. Über Andalusien, die Zeit der maurischen Eroberung und der Reconquista habe ich schon ein bisschen was gelesen, über den Rest Spaniens und die Zeit des Bürgerkrieges und der Franco-Diktatur weiss ich so gut wie gar nichts bisher. Und weil ich über Romane viel besser Zugang zu Geschichte (die mich zu Schulzeiten früher überhaupt nicht interessiert hat) bekomme, probiere ich das also auch hier mal auf diesem Weg.

Sven Regener – Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt

Nicht nur, dass ich das Buch unbedingt haben wollte, weil ich die drei bisherigen von Sven Regener sehr mag und nicht nur, dass ich es dann schon kurz nach seinem Erscheinen bei einer Verlosung auf Spreeblick gewonnen habe (Yeahyeah!), es kam hier noch dazu, völlig unverhofft, vom Autor signiert an und gehört folglich zu den großen Schätzen meines Bücherregals.

Und das ist ausnahmsweise auch mal völlig angemessen, dass ich das gewonnen habe, denn sogar das Auto des Mitdingens heisst Sven Regeners Büchern wegen ‚Herr Lehmann‘.

Auf’s Lesen von Magical Mystery freue ich mich, weil ich beim Lesen sämtlicher Regener Bücher seine Stimme im Kopf habe – also quasi wie Hörbuch, nur dass das ausschließlich in meinem Kopf abläuft und in den Melodien von Element of Crime-Songs erfolgt! Hach! Gleich mal ein bisschen EoC hören! 🙂

Weil es hier um Karl Schmidt geht, der in der Trilogie um Frank Lehmann nur am Rande eine Rolle spielt, ist das ja irgendwie auch keine Fortsetzung der Serie.

Und schließlich:

Flix – Don Quijote

Flix Don Quijote erschien als Fortsetzungs-Comic-Adaption des Klassikers von Miguel de Cervantes in der FAZ und parallel dazu auch schon auf Flix Webseite. Da habe ich ihn seinerzeit schon gelesen. Jetzt liegt er aber schon, seitdem ich vor etwa 1,5 Jahren zum letzten Mal auf einer Lesung von Flix (ey, geht da unbedingt hin, falls ihr mal die Gelegenheit habt und er in eurer Nähe liest!) war, in Buchform – und noch dazu ebenfalls signiert – auf meinem ungelesenen Stapel. Wird Zeit, dass ich ihn endlich nochmal am Stück lese.

Vor allem, weil für diesen Herbst – sollte es mich denn wieder nach Spanien verschlagen – fest eingeplant ist, dass das mein diesjähriges spanisches Sprachübungs-Lesemitbringsel wird. Vor kurzem ist nämlich die Übersetzung erschienen.

Um weitere Verletzte zu vermeiden *höhö* spare ich mir mal den gezielten Weiterwurf an 8 Blogger und zähle darauf, dass sich, wer Lust hat mitzumachen, auch so bedient und das Stöckchen mitnimmt! Würde mich freuen! 🙂

Katja

*der Dramatik wegen völlig übertrieben!

Das 1-Wort-Stöckchen

3 Monate lang schlummerten die Fragen jetzt in meinem Entwürfeordner und nachdem ich erst furchtbar enthusiastisch dachte ‚och, das ist ja fix mal zwischendrin beantwortet‘, merkte ich schnell, dass es gar nicht so einfach ist, die Fragen mit nur einem Wort zu beantworten, wenn man so eine Laber- oder ja eher Tipptasche ist, wie ich es bin. Bei vielen musste ich mir selber auf die Finger hauen, damit ich nicht doch noch Klammern mit Erklärungen hinterherschiebe. Mich kurzfassen kann ich einfach nicht gut. Hier jetzt der Versuch, es doch ausnahmsweise zu schaffen.

Aufgesammelt habe ich das Stöckchen vor langem bei Katrin und mindestens Guinan hat es auch schon beantwortet.

1. Wo ist Dein Handy? Schreibtisch

2. Dein Partner? Gegenüber

3. Deine Haare? Verknotet

4. Deine Mama? Schwierig

5. Dein Papa? Tot

6. Dein Lieblingsgegenstand? Einige

7. Dein Traum von letzter Nacht? Wirr

8. Dein Lieblingsgetränk? Kaffee

9. Dein Traumauto? Golf

10. Der Raum in dem Du dich befindest? Arbeitszimmer

11. Dein Ex? Freund

12. Deine Angst? Viele

13. Was möchtest Du in 10 Jahren sein? Glücklich

14. Mit wem verbrachtest Du den gestrigen Abend? Gegenüber

15. Was bist Du nicht? Selbstbewusst

16. Das letzte was Du getan hast? Gelesen

17. Was trägst Du? Brille

18. Dein Lieblingsbuch? Prinz

19. Das letzte was Du gegessen hast? HimmelundErde

20. Dein Leben? Kurvig

21. Deine Stimmung? Müde

22. Deine Freunde? Fern

23. Woran denkst Du gerade? Zähneputzen

24. Was machst Du gerade? Antworten

25. Dein Sommer? Kurz

26. Was läuft in Deinem TV? Nichts

27. Wann hast Du das letzte Mal gelacht? Vorhin?

28. Das letzte Mal geweint? Vorhin

29. Schule? Erinnerung

30. Was hörst Du gerade? FIFA-13-Jubel

31. Liebste Wochenendbeschäftigung? Viele

32. Traumjob? Vergangen

33. Dein Computer? Weltfenster

34. Außerhalb Deines Fensters? Terrasse

35. Bier? Alster

36. Mexikanisches Essen? Gehtso

37. Winter? Naja

38. Religion? Seltenst

39. Urlaub? Meer

40. Auf Deinem Bett? Bärtram

41. Liebe? Unbedingt

Wer Lust und Laune hat, bediene sich und versuche sich selber im Kurzfassen. Ich würde mich freuen! 🙂

Katja

Und nochmal 10 Fragen

Die wunderbare Welt des Wissens bewarf mich mit einem Scheit Holz und während hier die Kaminbauarbeiten auf Hochtouren laufen, damit ich die guten Stöckchen hinterher noch in knisterndem Kuschelfeuer recyclen kann, beantworte ich bisweilen schonmal die wunderbaren 10 Fragen:

  1. Die Aliens, siehe Frage 6 von Fellmonsterchen, landen. Sie können genau eine Frage stellen. Welche?
    Ey kennt ihr eigentlich ‚English Man in New York‘ von Sting? Cooler Song!
  2. Wenn Sie ein Geschenk basteln müssten statt eines zu kaufen, was wäre das?
    Bei mir läuft sowas meistens auf etwas aus der heimischen Küche hinaus und dann richtet es sich nach der oder dem zu Beschenkenden. Ich probiere ja schon, mich nach Vorlieben zu richten, so ich sie kenne.
  3. Wenn Sie die Wahl hätten: würden Sie lieber Gedanken lesen können oder sich unsichtbar machen (ich habe das vage Gefühl, ich hätte diese Frage bereits gestellt, aber ich suche das jetzt nicht)?
    Unsichtbar machen, das könnte ich wirklich häufig gerne. (Der krasse innere Widerspruch ist, dass ich mich manchmal auch genau im Gegenteil nicht ausreichend bemerkt und wahrgenommen fühle und das fühlt sich auch nicht gut an. *soifz*)
  4. Mit BärchenPärchen ist alles…?
    …sowas von superduperundüberhauptwas klärchen!
    Und das konnte man zB hier schon bewundern: *klick*, *klack*, *klonk*, *klickedi*, *klackedi*, *plitsch*, *zonk*, *platsch*, *klatsch*, *brzzzzl*
    (Und ich habe gerade festgestellt, dass mein ältestes Bärchenpärchenfoto sogar älter als Katrins Erfindung des Bärchenpärchenstöckchens ist. :))
  5. Wie wehren Sie sich erfolgreich gegen unsinnige Arbeitsaufträge?
    Ich bin in der relativ (naja, irgendwas ist ja immer) glücklichen Lage, dass ich wenige davon bekomme. Im Spanischkurs manchmal lautstark, wenn’s mir zu irrsinnig erscheint.
  6. Wenn Sie im Urlaub Steine u/o Muscheln sammeln: was machen Sie zu Hause damit?
    Ich sammle fast nur Steine, die mag ich lieber als Muscheln und einzelne davon schleppe ich manchmal schon hinterher monatelang mit mir rum, wenn sie sich gut anfühlen. Die meisten wandern erst mal ins Regal, später irgendwann dürfen sie sich mit den ganzen älteren Steinen aus vorherigen Strandbesuchen in einer Kiste vermischen.
    Oh und: ich muss von jedem Strand, den ich besuche, mindestens einen Stein mit nach Hause schleppen. Meist der erste, der mir ins Auge fällt und gefällt. In Spanien ist das manchmal gar nicht so einfach – an den breiten feinsandigen Stränden gibt es manchmal fast keine Steine.
  7. Darf man erhaltene Geschenke wegwerfen?
    Nein. Ja. Nein. Ich weiss nicht. Kommt auf den Schenker an. Und die Dauer, die man es schon aufbewahrt hat. Und die Stimmung, in der man sich dem stellt. Also ich denke grundsätzlich schon. Nur mir fällt es manchmal schwerer als es sollte.
  8. Was ist Ihrer Ansicht nach der Sinn des Lebens?
    42! (Oder um mal Svüs Blogtitel zu zitieren: „Der Sinn des Lebens ist leben“. Das gefällt mir eigentlich ganz gut.
    Wobei es ja eigentlich dem Spruch von Hans-Christian Andersen widerspricht, den ich schon eine Weile in der Sidebar habe: „Leben ist nicht genug, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu.
    Also irgendwie eine Kombination aus leben, aber eben mit den zusätzlichen Dingen, die Glück ausmachen.)
  9. Welches Obst wird unterschätzt?
    Hm, vielleicht die Nektarine! Die ist nämlich weitaus mehr als so eine Art rasierter Pfirsich. Man kann sie auch wunderbarst in viele Salate reinwerfen und das gibt einen herrlichen Kick, der aber dezent genug im Hintergrund verweilt, als dass man es als Obst (oder sogar als: „Igitt Obst im Salat!1elf“) wahrnehmen würde.
  10. Und sonst so?
    Müde. Und Rücken. Heute fast den ganzen Tag in der Küche gestanden und das Essen für’s Freunde bekochen morgen vorbereitet, und in der Wohnung gerödelt. Dann heute Abend spät noch die Schnapsidee gehabt, dass ich frische Luft brauche und am Rhein gewesen und jetzt bin ich halb erfroren und wollte eigentlich längst im Bett liegen, hab mich aber stattdessen hier im Stöckchen verbissen. 😀
    (Liebe WdW, ich liebe diese Frage! Das war auch meine Zehnte und das kann man ja gar nicht oft genug fragen. *5*)

Ich bin so frei, keine neuen Fragen auszudenken, sondern auf meine kürzlich erst im Zusammenhang mit Suses 10 Fragen erdachten zu verweisen. Die sind ja auch noch gut. Hat ja bisher kaum jemand beantwortet. Also bitte nur keine Scheu! Ich freue mich über Antworten. 🙂

Katja