Tag 19/44

Ich bin müde und mir tut alles weh, aber das ist gerade auch in Ordnung, weil ich jetzt zwei Tage lang am Wurschteln im Garten war, damit wir das dieses Jahr endlich mit dem Hochbeet hinbekommen und hoffentlich auch noch mit der eigenen Erdbeerernte. Dussligerweise habe ich vergessen, ein Vorher-Bild von der schlimmen Ecke im Garten zu machen, aber vielleicht ist es auch ganz gut, den Erdhaufen des Schweigens darüber zu legen. Den sehr hohen Erdhaufen des Schweigens, der jetzt an anderem Ort lagert und darauf wartet, dann nochmal rumgeschippt zu werden, um im Hochbeet zu landen. Hussa. In der Garage stehen seit gestern 8 Europaletten und warten darauf, dass sie lasiert werden, was erst geht, wenn die Lasur dann überhaupt mal da ist. Das ist alles nicht so einfach gerade mit solchen Bauprojekten ohne geöffnete Baumärkte in der Nähe. Was hingegen ab morgen in Hessen wieder öffnen darf sind die Muckibuden. Es gibt strenge Auflagen und Hygienekonzepte und man kann nur mit Termin hingehen und nur einer pro 40 qm und FFP2 etcpp, aber holy cheesecake, ich darf endlich wieder trainieren gehen. Die Psyche wird’s freuen, ich nenne den Laden ja nicht grundlos Endorphinfabrik. Die Trainerin hat’s gerade schon gefreut, dass ich so motiviert bin. Mit der habe ich eben telefoniert, um direkt einen Termin zu buchen. Dienstag geht’s los. Mal sehen, ob mein Gartenmuskelkater bis dahin schon ein bisschen besser ist. Ich bin auf jeden Fall gerade sehr happy darüber, dass ich auch direkt den Hintern hochbekomme und frühstmöglich wieder anfange. Der ist übrigens schon 5,5 Kilo leichter als zu Jahresbeginn. Wenigstens *etwas* bekomme ich gerade ganz gut auf die Reihe und die minus 10 kg, die ich mir für dieses Jahr als Minimum vorgenommen habe, scheinen so gut erreichbar zu sein, dass ich den Genuss nicht ganz ausklammern muss. Hussa².

Katja

¡Ya está! (nT)

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Katja

Heute so

Bei 30°C schaufelweise stinkende Komposterde in Eimer geschippt, die wir dann in Säcke geleert haben, die der Mitdings dann in seinen Kofferraum gewuchtet hat, den wir dann mitsamt dem restlichen Auto nach Hause bewegt haben, wo sich dann das ganze in quasi umgekehrter Reihenfolge unter Beteiligung einer Schubkarre abspielte. Jetzt haben wir einen Haufen Kompost im Garten, da wo ab dem Wochenende dann hoffentlich das Gewächshaus seinen neuen Platz findet und sind rechtschaffen erledigt, aber immerhin nicht mehr nach Kompost stinkend.

Das sind die Tage, wo man fließend warmes Wasser, das mit kompletter Selbstverständlichkeit aus einer Dusche auf einen niederprasselt, als besonderes Geschenk wahrnimmt.

Außerdem: eine unfassbar simple Lösung für ein Problem gefunden, das mich jetzt einige Tage beschäftigte, ein anderes von einer anderen Seite aus betrachtet, ohne dabei weiter zu kommen. Aber irgendwas ist ja immer. Gerade bin zum Beispiel ich und zwar unheimlich müde.

Katja

Neulich im Garten (nT)

(Klick macht groß)

schmetti

(flatternd)

Katja

Noch ohne Bienchen

…dafür wird es endlich endlich wieder bunt draussen. (Klick macht groß)

Katja

Die Luft ist noch feucht, es riecht noch nach Regen*

Der Regen riecht schon nach Sommer und was er zurücklässt, ist wunderschön.

(Klick macht groß.)

Katja

[*Der Titel ist eine Textzeile aus ‚Sommerregen‘ von den Fantastischen Vier.]

Endlich!

Volle Kanne Frühling!
Das lässt sich nicht mehr leugnen und der geht jetzt hoffentlich auch so schnell nicht wieder weg.

Katja