Say Cheese.

Seit Tagen den Editor offen, so so viel im Kopf, im Bauch, im Herzen, was gleichermaßen nach außen drängt und dringend, ganz klein zusammengerollt, innen drin bleiben will. Gedanken, wie flüchtige Schlieren von Milch, die auf Kaffee trifft und sich direkt im nächsten Moment alles durcheinanderwirbelnd vermischt, deren Spuren sich verflüchtigen, nicht mehr nachverfolgbar und erst recht nicht greifbar sind. Aufruhr, dessen Infragestellungsfragen so überriesengroß und furchteinflößend sind, dass der Nacken vom zu-ihnen-Aufschauen sicher weh tun würde, wenn die Angst davor nicht so allumfassend dafür sorgen würde, dass der Kopf kaum zwischen den Schultern rausgucken kann, während der Blick ins Leere gleitet, wechselt sich ab, mit ungläubig zaghaft fragendem Gibtsdaswirklichstaunen. Dazwischen die Erwachsene, erstaunlicherweise oft bei sich bleibend, verschwestert, gestärkt und manchmal den Selbsthass wie eine alte und zu groß gewordene Schlangenhaut abstreifend, trotzig ‚Hier, das bin ICH‘ sagend, manchmal (selten, aber immerhin) das ‚und das ist ganz ok so‘ denkend und die Kleine, gebeutelt, verletzt, so viel sinnlos und unmöglich ersehnend, im ewig erscheinenden Pingpong hin- und hergeworfen zwischen viel zu großen Gefühlen und Gedanken.

Seit Tagen den Editor offen und dann geht doch nicht mehr als diese kryptische Bestandsaufnahme des Moments, der nicht nur den aktuellen Moment, sondern den im weiter gefassten Sinne erfasst. Bestandsaufnahme. Aufnahme. Achtung Aufnahme. Jetzt bitte lächeln. Say ‚Gibtsdaswirklich‘ oder ‚Cheese‘. Und Klick.

Katja

 

Mit Anlauf.

Du merkst genau die Stelle mit dem Bruch, an der es leise in dir Pling macht und an der die Gedanken Anlauf nehmen, um wieder auf ihre gewohnten eingetretenen Kreisbahnen zu galoppieren. Du merkst die Stelle und du kommst nicht dagegen an. Du weißt genau, was da in dir passiert, weil es schon dutzende, hunderte, tausende Male passiert ist und kannst dich nicht wehren. Kannst nur versuchen, wenigstens einen Teil von dir, soweit aus dem Gedankenzirkus raus zu halten, dass du dir das ganze von außen betrachten kannst. Endlich mal zu- und draufgucken, versuchen zu verstehen, was dein Kopf da mit dir veranstaltet, in dir anrichtet.

Es geht seit Wochen und Monaten immer um die gleichen Themen. Selbstzweifel vs Selbstvertrauen. Und dafür, dass es um Selbstdinge geht, bist du viel zu wenig bei dir. Auch das weißt du und auch dagegen kommst du nicht an. Fühlst dich, obwohl doch verdammt nochmal eigentlich endlich der Frühling kommen sollte, die meiste Zeit wie ein Herbstblatt, das im Wind hin- und hertaumelt und du weißt nicht mal, ob ein Sturz nicht einfach besser wäre. Mit dem Gesicht nach unten zu Boden und einfach liegen bleiben. Einfach so bleiben. Manchmal erscheint dir alles besser, als dieses hilflose und nicht besonders selbstbestimmte Rumtaumeln. Aber vermutlich lägst du dann einfach nur auf dem Boden rum und das Denken und Grübeln und Zergrübeln würde doch nicht aufhören. Immerhin etwas, das du wirklich verdammt gut kannst.

Und dann ärgerst du dich wieder über dich selber. Fragst dich zum dutzendsten, hundertsten, tausendsten Mal, wieso du so bist, wie du bist. Wieso du so wenig aus deiner Haut kannst. Aus deinem Kopf kannst. Wieso du alles immer so verdammt kompliziert machen musst. Kompliziert denken. So lange denken, bis alles kompliziert ist. Und du galoppierst weiter in die nächste Spirale und der Selbsthass ist dir auf den Fersen. Und dann gleich noch ein bisschen mehr davon, weil er ins Quadrat springt über der Frage, warum du dich nicht einfach mögen kannst. Selbsthass als Auslöser von Selbsthass und du hasst deinen metaschwurbelnden Kopf noch ein bisschen mehr. Und wenn schon nicht mögen, warum nicht wenigstens akzeptieren, dass du du bist. Klar, natürlich sind da Dinge an dir die du ändern kannst. Aber vermutlich nicht dieses Grundsätzliche. Dieses immer und immer und viel zu viel denken. Und du kannst nur hoffen, dass es irgendwann vielleicht nicht mehr so viele Selbstzweifel sind, die dir durch den Kopf jagen. Dass da irgendwann vielleicht mehr Antworten als Fragen sind.

Katja

Dieser Moment

…, wenn du das fehlende Puzzleteil, das du wochenlang überall gesucht hast, dann endlich irgendwo in der hinteren Ecke unterm Schrank findest. Wenn du es an seinen Platz legst und auf einmal das Motiv klar erkennen kannst, weil es nicht nur einfach ein fehlendes Teil, sondern DAS fehlende Teil war. Das Muster, dieses altbekannte, dieses vertraute, von dem du so lange nicht wusstest, welches es ist, liegt auf einmal deutlich vor dir und du merkst, wie du aufatmen kannst, wie du die anderen Teile in die Hand nehmen kannst und in Ruhe betrachten, wo sie hinpassen. Wenn es Klick in dir macht und sich ein Knoten endlich (endlich!) auflösen lässt oder zumindest schonmal lockerer ziehen, weil er auf einmal nicht mehr wie eingebrannt fest sitzt. Und wenn du dann merkst, dass da auf einmal wieder Platz in dir drin ist und Luft und Licht. Beim Aufräumen und Sortieren kannst du Dinge an ihre Plätze verräumen und nicht einfach nur einmal oder zweimal oder dreimal im Kreis tragen ohne zu wissen, wohin damit.

Und dann, wenn dir klar wird, dass du vermutlich tatsächlich erst mal schmerzhaft auf den Knien landen und vor Schmerz ein bisschen unten  am Boden liegen bleiben musstest, damit dir das fehlende Teil da hinten unter dem Schrank überhaupt ins Auge fallen konnte, da mischt sich unter die Wut auch ganz deutlich ein Stückchen Dankbarkeit, weil du dieses Mal weißt oder zumindest zu wissen hoffst, wie du das mit dem Muster auf die Reihe bekommen kannst und dann hoffst du, dass der Autonomiegewinn durch die Erkenntnis dir erhalten bleibt und die nächste Zeit überdauern kann.

Time will tell. Aber gerade in zuversichtlich.

Katja

 

Das bin ich!

Drei Worte, nur 9 simple Buchstaben – und mir die immer wieder zu sagen, ist in den letzten Tagen eine meiner schwersten Übungen. Dabei stammen sie nicht mal von mir, sondern von einer Freundin, über deren Präsenz und Geduld ich bei den inneren Grabenkämpfen, die ich derzeit mit mir selber austrage, unendlich dankbar bin.

Viel zu viel – eigentlich fast die komplette bisherige – Zeit meines Lebens, habe ich damit verbracht, mich falsch zu fühlen, so wie ich bin. Immerzu immer zu. Zu irgendwas. (Hier lang.) Zu emotional. Zu offen. Zu kompliziert. Zu anhänglich. Zu verletzlich. Zu nah. Zu empfindlich. Zu anstrengend. Zu schwierig. Zu ehrlich.

Ich möchte so gerne die vielen ‚zu‘ aus meinem Leben oder zumindest meinem Denken verbannen. Ja, ich bin emotional, offen, kompliziert, anhänglich, verletzlich, nah, empfindlich, anstrengend, schwierig, ehrlich. „Dein Herz macht immer 100% mit. Bei allem und manchmal ist das schön, manchmal weniger. Aber auch das macht Dich aus & liebenswert!!!“ schreibt jene Freundin mir (und ich hoffe, sie nimmt mir nicht übel, dass ich sie hier zitiere) und bringt mich damit erst mal zum Heulen – mitten unter Menschen. Ja, ich bin emotional (q.e.d.) und wenn ein Mensch genau jene Seiten an mir, die ich immer und ewig als Schwäche und Fehler empfinde, die manchmal alles so furchtbar kompliziert machen, als meine Stärke ansieht, als das, was mich ausmacht, ist das ein ziemlich krasses Gefühl.

Und vielleicht ist genau das der Gedanke, der mir dabei helfen kann, besser mit mir auszukommen. Das bin ich! Und das ist oft anstrengend (für mich und in meinem Kopf vermutlich in noch größerem Ausmaß als für mein Umfeld), aber es ist eben nicht per se schlecht. Ich kann nicht halbherzig und oberflächlich – auch wenn ich es manchmal wirklich gerne können würde, weil vieles dann vermutlich einfacher wäre. Aber dafür gibt es im Gegenzug auch immer Ganzherzigkeit und Verlässlichkeit von mir. Wenn Menschen einen Platz in meinem Herzen haben, dann haben sie den in der Regel auf Dauer. Und wenn sie gehen, bleibt auch nach langer Zeit meist eine freie Stelle, mit einer Silhouette desjenigen.

So langsam komme ich dahinter, dass es tatsächlich eine Superheldenfähigkeit ist, Menschen so nah an sich ranlassen zu können. Und das ist eine meiner Eigenschaften, die ich gegen nichts eintauschen möchte. Ich will Menschen nah sein, auch wenn das häufiger mal weh tut. Das gehört vermutlich irgendwie zu dieser Nähe dazu.

Wieder mal viel Auseinandersetzung mit mir selber gerade, same same but different, und vielleicht gerade ein Schritt vorwärts. Ein kleiner zumindest.*

Das bin ich!

Katja

[*Zumindest bis in 10 Minuten, wenn mein Kopf in die nächste Runde der ZU-irgendwas-Achterbahn einsteigt, den Selbsthasshaltebügel fest auf die Schultern gepresst…]

Spaziergang: Wortbeute – Bildbeute

Und dann raus, den Gedanken entfliehen, es zumindest versuchen, so tun als ginge das besser, wenn du dem Drinnen entfliehst, buchstäblich, dem eigenen Drinnen und dem zu Hause Drinnen, die Füße auf den Boden setzen, Bodenhaftung suchen, Schritt für Schritt für Schritt, so lange und schnell bis du nicht mehr merkst, dass du eigentlich zu dünn für das Wetter angezogen bist. Schritt. Bodenhaftung, der Gedanke geht dir seit Tagen durch den Kopf als er dir am Strand kam, wo du nicht nur auf dem Boden, sondern sogar ein deutliches Stück in den Boden eingesackt, standest, Bodenhaftung und dass sie dir vor einer Weile abhanden gekommen ist, zwischen all dem Tun und Machen und Unterwegssein. Schritt. Zu wenig Zeit mit deinem Kopf und Bauch, wobei das nicht stimmt und du verkneifst dir das eigentlich, weil es tatsächlich und nicht nur eigentlich nicht stimmt, zu wenig Zeit, in der du mit dir gut zurecht kommst, grundsätzlich mangelt es gar nicht so sehr an Zeit, aber du bist dauernd auf der Flucht vor dir selber. Schritt. Das, was dich beschäftigt, glitscht dir durch die Finger oder meinetwegen auch die Hirnwindungen, auf jeden Fall glitscht es und lässt sich nicht (be-)greifen, nicht fassen, nicht festhalten, aufdröseln, genauer betrachten, es flutscht und glitscht und rollt sich in einer Ecke zusammen und du bekommst immer nur wieder die gleiche Seite zu sehen, von der du genau weißt, dass sie nur ein Trugbild ist. Schritt. In Teilen ist es so wie es immer war, du ringst um Verstehen und Begreifen, um Worte, die das beschreiben können, was in dir los ist. Schritt. Neu ist, dass du nicht mal genau verstehst, was da in dir los ist, also ausnahmsweise nicht nur, wo es herkommt, sondern auch noch, was es überhaupt mit dir macht. Schritt. Und warum. Schritt. „Bleiben Sie bei sich“, dröhnt es in deinem Kopf und du fragst dich, wo du gerade überhaupt bist und wie du bei dir bleiben kannst, wenn du nicht mal weißt, wo du bist. Schritt. Also erst mal festen Boden suchen, dich auf das besinnen, was das für dich ausmachen kann, gucken, wo du stehst. Und dann weiter. Schritt für Schritt für Schritt. (Klick macht groß)

Katja

Momentaufnahme: am Meer

Ist das Revolution
Wenn man schließlich erkennt
Dass man mitten in sich
Plötzlich lichterloh brennt
Ist das Evolution
Wenn das All expandiert
Und das Oben zum Unten
Zum Überall wird

Schließ eine Tür vor mir
Ich reiß die Mauern aus
Bringe sie hinter mich
Und stell sie wieder auf

Ist das Revolution
Wenn das Drängen mich weckt
Dass in jeder Aktion
Ein Stück Endlichkeit steckt
Ist das Evolution
Wenn das Wissen erwacht
Dass der Stillstand aus uns
Stille Teilhaber macht

Ewigkeit sie zieht sich
Zum Ende hin nur ewig
Für Zeit gibts nur ein Maß
Zu viel oder zu wenig

(von Brücken, Das Türen-Paradoxon)

Hier jetzt: eindeutig zu wenig. Seit Freitag bin ich am Meer, auf der Suche nach Wind, der mir den Kopf durchpustet und mir dabei hilft, den seit Monaten so verschwurbelten Kopf ein bisschen aufzuräumen, auf der Suche nach der Weite des Horizonts im Blick, die mir dabei hilft, das seit Monaten sehnsuchtsvolle Herz ein bisschen zu kurieren und es ist, wie es leider immer dort ist, wo man sich am wohlsten fühlt: alle Zeit ist viel zu kurz und jetzt muss ich morgen schon wieder hier weg und bin doch längst noch nicht fertig mit dem Wind und der Weite, mit dem Kopf und dem Herzen, mit dem Aufräumen und Kurieren.

Lose, unsortierte Sammlung an Dingen, die mir in den drei Tagen hier (wieder sehr) bewusst geworden sind:
Ich ticke, denke und fühle in Wellen und Schichten.
Wenn mich eine Welle unerwartet erwischt, haut sie mir innerhalb kürzester Zeit den Boden unter den Füßen weg und oft fühle ich mich, als würde ich mit dem Rücken zum Meer stehen und sie nicht kommen sehen.
Die Anordnung der Schichten überrascht mich manchmal und ist für mich oft unverständlich. (Prioritäten? Aber falls, welcher Teil von mir bestimmt die?)
Ich verstehe vor allem mein Fühlen viel weniger als mir lieb ist, da fehlt mir oft Basis und Stabilität, was mich oft mit dem Kopf untertauchen lässt und die Orientierung, wo oben und wo unten ist, verlieren lässt.
Ich kann auch am Meer immer noch fast schmerzhafte Sehnsucht spüren. (Wobei hier gerade leider auch wenig Weite verfügbar ist. Blöde Tidezeiten, Nebel, der den Horizont abschneidet und quasi keine Wellen und Wellen und Weite sind doch genau die Sehnsuchtsheiler.)
Ich bin viel zu ungeduldig (mit mir) und habe keine Idee, wieso das so ist.
Ich hab mich im letzten Jahr stärker verändert als vermutlich in den 10 Jahren vorher zusammen und das meiste davon ist ziemlich gut.
Manche Dinge haben sich kein Stück weit verändert und das ist längst nicht immer gut.
Ich hab kaum noch Angst im Vergleich zu früher und das ist vielleicht die großartigste Sache überhaupt.
Vor allem habe ich viel weniger Angst davor, herauszufinden, wer ich bin und vor allem keine mehr, dass ich Teile von mir verlieren könnte. (Vielleicht macht’s Sinn sich nochmal neu zu verirren, denn jede Suche führt uns näher zu uns. [Schon wieder von Brücken, Gold gegen Blei])
Ohne Musik geht gerade wenig und ich hänge andauernd emotional in Songtexten fest.

Ich will hier morgen nicht wieder weg. Noch nicht. Ich bin noch längst nicht fertig mit dem Meer und der Weite im Blick und den Wellen vor den Füßen und manchmal um die Füße und dem Sand in den Schuhen und dem Salz auf den Lippen und der Sonne auf der Nase und dem ganzen Denken und Fühlen.

Katja

Wenn du länger über einen Titel nachdenkst als du am Text geschrieben hast und ihn dann einfach weglässt

Wenn du wahnsinnig gerne bloggen würdest, deinen Kopf schreibend sortieren, aber das geht #aus_Gründen gerade nicht und du weißt nicht so recht, wohin sonst mit dem großen Wust an Durcheinander, der im Moment in dir herrscht. Eigentlich ist es ja alles ganz einfach und nichts ist anders und du hast sowieso viel, viel mehr gewonnen als du überhaupt hättest verlieren können, ach und doch in diesem Moment und gerade und heute fühlt sich alles wund in dir an und das Herz ist schwer. Und dann denkst du, ach besser es ist voll und gerade schwer als dass es leer wäre, denn das wäre doch irgendwie immer ein Grund für Traurigkeit und herrje es ist ja nicht nur blöd, dass du so ein emotionaler Mensch bist, so ein Gefühlsknubbel, denn es ist genau das, was dich vielleicht mehr als alles andere auf der Welt ausmacht, dich zu dir macht. Das dich zu dem Menschen macht, den du endlich nicht mehr ablehnen und hassen willst, sondern dafür annehmen, dass er nunmal genauso ist, wie er ist.

Was du auch gewonnen hast, ist wieder ein Stück Klarheit und Ruhe. Nicht nur nach außen, sondern, auch und gerade, in dir drin. Endlich verstehen, was mit dir passiert und dich aufwühlt und vielleicht sogar – ein kleines bisschen zumindest – weswegen das so ist. (Dich) verstehen nimmt Wucht und Hilflosigkeit raus, gibt dir Autonomie zurück. Wobei das Zurück im Zusammenhang mit Autonomie noch ein bisschen fremd erscheint, da ist immer noch viel zaghafte Wackligkeit in deinen Schritten. Aber es wird. Irgendwie. Es wird ja immer irgendwann irgendwie.

Was du (wieder mal) gemerkt hast, ist, wie mutig du manchmal sein kannst. Vielleicht da, wo es einem den größten Mut abverlangt, wenn es um die Ehrlichkeit mit sich selber geht.

Und jetzt? Doch nicht alles nur schlimm und schmerzhaft. Doch gebloggt. Kryptomode. Manchmal muss das gar niemand verstehen und es reicht, wenn du es aufschreiben kannst. Worte findest für schwurbelnde Gedanken und Gefühle und sie damit, wenigstens ein Stück weit, entschwurbelst. Wenn du die Dinge beim Namen nennen kannst, hast du mehr Macht über sie. Das weißt du seit Jahren und das gilt immer noch. Und gerade wieder.

Katja