¡Ya está! (nT)

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Katja

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Und heute so? / 13 to go (Hey, das reimt sich!)

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Viel aufgeräumt und gemacht und ein bisschen die Küche aufgehübscht (s.o.). Jetzt köchelt auf dem Herd eine Tomaten-Oliven-Thunfisch-Soße vor sich hin, ich eile unter die Dusche, dann essen, fertig machen und schon geht’s los zum Open Air Poetry-Slam. Nachdem das vor 2 Jahren noch eine echte Angstangelegenheit für mich war, bin ich mittlerweile Profi, was die Abgebrühtheit gegenüber den vielen Menschen bei der Veranstaltung angeht, aber auch in Bezug auf die perfekte Sommerabend-Open-Air-Ausrüstung, denn im Rucksack befinden sich seit ein paar Minuten Pullover, Jacke, Schirme, Sitzkissen, Taschenlampe und eine Decke.

Und euer Tag so?

Katja

Tageshighlight / 16 to go

„Das gefällt mir wirklich gut, was Sie da machen. Sie haben gerade einen guten Weg eingeschlagen. Das wird noch ein langer Weg, aber ich glaube, das war jetzt eine wirkliche Schlüsselsituation.“

Und ich so:

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(Symbolbild)

 

 

*ächz*

Katja

 

Wenn ich mir was vornehme, mache ich das auch! So! / 22 to go

Es ist wirklich gut, dass ich mir das tägliche Bloggen vorgenommen habe und dass ich ausreichend ehrgeizig bin, solche Vorsätze dann auch ein- und durchzuhalten *klopft mal lieber auf Holz*. Sonst wäre es hier schon ein paar Mal in den letzten 10 Tagen (oh je, ich wollte gerade Wochen schreiben 😀 ) aus diversen Gründen ruhig geblieben. Heute auch und heute aus dem Grund, dass wir abends doch eine ganze Weile damit beschäftigt waren, Bauanleitungs-Piktogramme zu verstehen, die nicht von Ikea stammen (denn bei deren bin ich mittlerweile quasi Profi), Holzdübel in dafür vorgesehene Löcher zu stupsen, Schrauben, in nicht weniger als 7 oder 8 verschiedenen Ausführungen, an den passenden Stellen reinzuschrauben und Schubladen zusammenzubauen.

Denn wir haben jetzt nicht nur 3 Monate lang auf einen Schrank gewartet, der ursprünglich nur 3 Wochen Lieferzeit haben sollte, sondern ihn auch direkt aufgebaut. \o/

Ob tatsächlich all unsere Schuhe reinpassen, wird sich aber erst morgen zeigen. Zum Einräumen bin ich jetzt echt zu müde.
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Katja

Little Confessions #38

Ich habe in meinem großen Vorratsschrank in der Küche eine Nudelschublade.

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Ich finde, viel mehr Leute sollten Nudelschubladen haben. Nudelschubladen sind etwas Großartiges! Man kann Nudeln darin aufbewahren. Viele Nudeln. Man hat die Nudeln immer zur Hand, wenn man welche braucht. Und wenn Platz in der Schublade ist, kann man beim Nudeleinkauf, wenn man zufällig merkt, dass die Lieblingsmarke im Angebot ist, ohne schlechtes Gewissen ein bisschen eskalieren. Sie nehmen ja keinen anderen Nahrungsmitteln deren Vorratsplatz ab.

Ich könnte jetzt gerade Nudeln kochen! Alleine schon ihres schönen Namens wegen: Nudeln. Wieviel schöner das klingt als Pasta!

Katja

(Es gab hier schonmal ein Geständnis über Nudeln. Ich mag Nudeln.)

Der Fluch des Selbermachens #6

In der Kategorie „kann ich nicht mehr fertig bzw. als Pulver kaufen, weil es so unfassbar viel besser schmeckt, wenn’s selbst gemacht ist“ heute:

Vanillesoße.

Man braucht ein bisschen Zeit und Fingerspitzengefühl für die Konsistenz und ansonsten noch:

200 ml Milch
200 ml Sahne
3 Vanilleschoten

3 große Eigelb (ansonsten 4)
50 g Zucker (ich nahm selbstgemachten Vanillezucker)

Und so geht’s:

Die Vanilleschoten auskratzen, das Mark und die ausgekratzten Schoten zusammen mit Milch und Sahne in einem kleinen Topf aufkochen, im Topf abkühlen lassen und dann am besten über Nacht (oder aber von morgens bis abends) im Kühlschrank durchziehen lassen.

Dann die Vanille-Sahne-Milch durch ein Sieb gießen und wieder in einen kleinen Topf geben. Die Eigelbsis (das ist der voll korrekte Plural!) mit 4-5 EL davon vermischen und mit einem Schneebesen mit dem Zucker glattrühren. Die Vanille-Sahne-Milch wieder auf den Herd stellen und bei mittlerer Hitze (bei mir Stufe 5 von 9) erhitzen, die Zucker-Eier-Mischung dazu geben und ständig mit einem Schneebesen rühren bis die Masse spürbar eindickt. Das dauert eine ganze Weile (sicher 10 min) und man muss aufpassen, dass die Mischung auf keinen Fall zu heiss wird, weil sonst das Eigelb stockt. Wem das im Topf zu tricky ist, der kann’s natürlich auch im Wasserbad rühren. Da dauert es aber deutlich länger.

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Gab’s bei uns heute zu Røde Grøde. Die geht noch schneller:

Man braucht dafür:

1 Glas Sauerkirschen
400-500 g TK Beerenmix
3 EL Zucker
1 P. Vanillepuddingpulver (ja irre, für sowas nehme ich das fertige Pulver :D)

So geht’s:

Sauerkirschen über einem Sieb abtropfen lassen und den Saft auffangen. Den Saft in einem kleinen Topf zum Kochen bringen, das Vanillepuddingpulver mit dem Zucker vermischen und mit einem Schluck Wasser glatt rühren. Zum Saft geben, sobald der kocht und 1 min unter Rühren köcheln lassen.

Die Kirschen zusammen mit den Beeren (die dürfen ruhig direkt aus dem Tiefkühler kommen und noch gefroren sein) in eine Schüssel geben, den heissen Kirschpudding drüberkippen, gut vermischen. Fertig! Stilecht heisst in diesem Fall die Vanillesoße natürlich nicht Vanillesoße sondern Cremebudding und ich erinnere mich noch gut an meinen Lachanfall, als ich zum ersten Mal in der Küche einer Freundin eine dänische Puddingtüte entdeckte, auf der Budding stand. Das klingt nämlich exakt so wie meine Oma im Vogelsberger Dialekt Pudding aussprach.

Durch den heissen Pudding tauen die Beeren ziemlich schnell auf und die Grütze kühlt schnell ab. Lässt sich also total fix auch spontan zubereiten und zB mit Vanilleeis futtern.

Katja

Zum ersten Mal #10

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…Straßenbahn gefahren.

Ich hab’s ja generell nicht so mit ÖPNV, bin damals™ genau ein Semester lang mit der Bahn zur Uni gefahren, danach nur mit dem Auto, weil ich von der Bahn so genervt war und insgesamt saß ich zuletzt vor fast 10 Jahren in einem Zug.

Jetzt bin nich nicht nur Straßenbahn gefahren, sondern war damit in der Darmstädter Innenstadt – wo ich an sich nie bin (sprich in den letzten 5 Jahren gar nicht, weil mir da zu viele Leute sind) und ich war dort noch dazu zum Einkaufen, was ich üblicherweise quasi nie mache, bei einem neuen Duft (OK, es wurden zwei neue + doch wieder mein seit fast 20 Jahren innig geliebter) aber nunmal offline am einfachsten ist. 🙂

(Danke an die großartige @nelladarren, ohne die ich mich vermutlich nicht getraut hätte…)

Sehr merkwürdige Zeit gerade. Erstaunlicherweise schaffe ich es ausnahmsweise, Dinge einfach zu machen, statt lange drüber zu grübeln, ob ich mich das traue.

Katja

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