Fröhlichen Welttag des Buches – Hier gibt’s heute Lesefreude zu gewinnen!

Einen schönen Welttag des Buches° allen Leser*innen und heute vor allem allen Buchvernarrten!

 

Blogger_Lesefreude_2014_Logo_transIn diesem Jahr nehme ich dann auch endlich zum ersten Mal an der Aktion ‘Blogger schenken Lesefreude‘ teil. Das machen ausser mir noch fast 1000 weitere Blogs und auf allen teilnehmenden Blogs, die die Initiatorinnen der Aktion in dieser schicken Liste sammeln, gibt es heute ein Buch oder auch mehrere Bücher zu gewinnen. Hier also auch! :)

Was gibt es hier zu gewinnen?

Seit zwei Jahren küre ich zu Beginn eines neuen Jahres meine Top-5-Bücher des vergangenen Jahres und heute gibt es meine persönliche größte Leseliebe aus dem Jahr 2013:

Bridie und Finn von Harry Cauley

Manche Bücher erwischen mich so sehr, dass ich sie am liebsten erst wieder aus der Hand legen möchte, wenn ich auf der letzten Seite angelangt bin und doch merke ich, wie ich zum Ende hin immer verhaltener werde im Lesen, weil beim Ankommen am Ende ja auch unweigerlich die Geschichte aus ist und wenn ich so ein Buch dann zuklappe, dann hallen die Charaktere und ihre Welt noch eine ganze Weile in mir nach und das Ende der Geschichte verursacht eine Leere, die auch keine neue Geschichte direkt im Anschluss wieder schließen kann.

Bridie und Finn ist für mich eine solche Geschichte.

In den 1940er Jahren in einer Kleinstadt in New Jersey ist die freche und aufmüpfige Bridie, die neue in Finns Klasse, der das schräge Mädchen anfangs überhaupt nicht ausstehen kann. Trotzdem schafft Bridie es mit treuer Anhänglichkeit, Finn zum Freund zu gewinnen und die beiden werden unzertrennliche beste Freunde, die gemeinsam aufwachsen und schwere Zeiten überstehen.

Cauley schafft es, nicht nur den beiden Protagonisten sondern auch den anderen Bewohnern der Livery Street, Leben einzuhauchen. Die Charaktere sind liebevoll und ungeheuer warmherzig entworfen. Es geht um Freundschaft und Liebe und Hass und das liegt manchmal – wie im echten Leben so auch in diesem Buch – sehr dicht beieinander. Genauso dicht lagen bei mir beim Lesen Lachen und Weinen zusammen.

Wenn mir ein Buch im letzten Jahr große Lesefreude bereitet hat, dann dieses und die möchte ich jetzt gerne weitergeben! :)

Was ihr tun müsst, um an der Verlosung teilzunehmen:

Hinterlasst bis zum 30. April 23.59 Uhr einen Kommentar unter diesem Beitrag und verratet mir darin euer persönliches Lesehighlight des letzten Jahres (oder ersatzweise auch der letzten Zeit oder einfach euer Lieblingsbuch) und in aller Kürze, was das Buch für euch ausmacht.
Verwendet zum Kommentieren bitte eine gültige eMail-Adresse, damit ich euch, falls ihr gewonnen habt, auch erreichen kann.

Das Kleingedruckte:

In den Lostopf wandern alle, die einen solchen Kommentar innerhalb der Frist hinterlassen. Weil die Portokosten bei einem Buch ja durchaus überschaubar bleiben, dürfen gerne auch Bücherwürmer aus anderen Ländern teilnehmen. Ausgelost wird am 1. Mai via random.org. Die/Den Gewinner*in benachrichtige ich per eMail, damit sie/er mir eine Adresse mitteilen kann, an die ich das Buch schicken soll. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen und mit euren eMail-Adressen passiert nichts, ausser dass ich sie für die Gewinnbenachrichtigung benötige.

Einen fröhlichen Welttag des Buches, viel Lesefreude und viel Glück bei den zahlreichen Verlosungen, die es heute ja gibt!

Katja

 

°nach dem Welttag der Puscheligkeit am 7. Februar und dem Welt-Bärchenpärchen-Tag am 8. September wohl einer der höchsten Feiertage des Jahres

en apuntes #26

  1. Anfang Januar habe ich diese Kurznotizen hier angefangen und dann irgendwie nie weitergeschrieben. Weil der alte erste, jetzt also zweite Punkt mir zu der Zeit so zugesetzt hat und der alte zweite, also jetzt dritte immer noch und immer wieder stimmt, lasse ich die beiden mal trotz ihres Alters stehen. Mittlerweile habe ich natürlich längst Herd und Backofen gefunden, über 4 Wochen auf die Lieferbarkeit gewartet, weitere 2 Wochen auf Einbauhilfe und koche schon seit 7 Wochen damit (und bin sehr verliebt, speziell in den neuen Ofen) – Time flies! Und das in einem unfassbaren Ausmaß.
  2. Einen neuen Herd und Backofen zu kaufen ist komplizierter und unübersichtlicher als einen neuen Telefontarif zu finden, wovon ich immer dachte, dass es die Königsklasse der Unübersichtlichkeiten ist. Wie einfach das doch damals beim Küchenkauf war, als ich noch nicht so exzessiv gekocht habe und einfach einen genommen habe, den es eben mit der Küche kombinierbar gab und der nicht so teuer war.
  3. Das ewig gleiche Problem, eine Woche wenig Zeit und der Feedreader läuft über und das fühlt sich dann ewig nach viel unerledigtem Kram an. Mit Blogs ist das noch uferloser als mit Büchern, es gibt zu viele lesenswerte für viel zu wenig Lesezeit. Ausserdem habe ich die doofe Angewohnheit, oft gerade die Blogs, die ich am liebsten lese, für eine wirklich ruhige Minute ‘aufzusparen’, was dafür sorgt, dass ich da noch weiter und länger hinterherhinke. *soifz*
  4. Ich stehe unheimlich auf die Baracksdubs, die machen mir immer gute Laune.
    Das neueste ist ein Duett mit Hillary Clinton:

    Mein bisheriger Favorit ist allerdings ‘Can’t touch this’

    Alle Baracksdubs gibt es im Youtube-Channel.
  5. Ich koche unheimlich gerne und ich koche gerne für Leute. Für meine Familie zu kochen ist trotzdem immer ein bisschen deprimierend. Das sind selber ziemliche Tütenkocher und ohne Geschmacksverstärker in Form von Knorr Aromat kommt fast nichts auf den Tisch. Was ich koche schmeckt dann schon recht anders, weil ich gar keine Pülverchen verwende. Sie essen’s, aber kommentieren nicht viel und mich verunsichert das total und ich denke hinterher immer, es hat niemandem überhaupt geschmeckt. Mir dann selber zu sagen, dass das – wenn es so ist – nicht an meinen mangelnden Fähigkeiten sondern vielleicht an deren seltsamen Geschmack liegt, ist keine leichte Übung für mich…
    Ostersonntag wieder geschehen. Ich hatte den ganzen Samstag hier Essen vorbereitet und alles in Töpfen und der großen Kühlbox ins Auto verladen und mit zu meiner Mutter geschleppt. (Dass wir die nicht kochen lassen – wenigstens darüber sind meine Schwester und ich seit Jahren einig.) Auf dem Nachhauseweg war ich dann ziemlich deprimiert, weil es war wie’s immer war.  Jedes Mal nehme ich mir vor, beim nächsten Mal Pizza beim Lieferdienst zu bestellen und dann bringe ich’s doch nicht fertig und wühle mich wieder tagelang durch Rezepte, um was zu finden, was all ihre Befindlichkeiten und Schneubigkeiten erfasst und stehe viele Stunden in der Küche – nur um hinterher an meinen Kochfähigkeiten zu zweifeln. *soifz*
  6. In den letzten 2, 3 Wochen habe ich viel Zeit im Garten und mit den Händen in Erde verbracht (was unter anderem auch Auswirkungen auf meine Zeit zum Bloggen hat) und das hat gut getan. Jetzt habe ich zum ersten Mal Pflanzen bei einem Onlinehändler bestellt. Die wurden am Samstag geliefert, wohnen seit gestern alle im Garten und ich bin so irre gespannt, ob sie sich auf den eher bescheidenen Böden hier wohlfühlen werden. Das ist jetzt doch der erste Versuch, das nicht mehr alles nur intuitiv anzupacken. (Demnächst vielleicht ein paar Fotos.)
  7. Dazu passend haben wir letztens zum ersten Mal hier, direkt vor der kleinen Stadt, an der Kompostierungsanlage, Komposterde und Mulch geholt. Falls ihr so eine Anlage in eurer Nähe und einen Garten habt: es gibt, zumindest hier, die Erde lose (man muss also Behälter mitbringen) zu echten Spottpreisen! (Aber das wissen vermutlich eh wieder mal alle ausser mir. :D) Die Zeiten, wo ich teure Blumenerde im Gartencenter gekauft habe, sind damit wohl vorbei.
  8. Das Passwortgedönse im Web macht mich irre! Ich. Kann. Mir. Keine. Passworte. Merken. Ich schaffe es, 5 Min nachdem ich ein Passwort, das ich gerade geändert habe, weil ich das alte vergessen hatte, schon wieder zu vergessen. Seit einer ganzen Weile hatte ich schon Lastpass als Addon im Firefox, bin aber nie besonders gut damit zurechtgekommen. Jetzt habe ich es nochmal probiert und mir auch die App installiert. Ich bin gespannt, ob das gut geht.
    Ich nehme übrigens auch gerne anderslautende Tipps für ein sinnvolles Passwortmanagement entgegen!
  9. Nach Wochen immer noch Spaß an Quizduell, obwohl ich eigentlich gar keine Zockerin (mehr) bin.
  10. Endlich! Es gibt Spargel. Das ist, neben dem Rhein, einer der Gründe weswegen ich wirklich gerne in der kleinen Stadt wohne. Wir sind hier nämlich umgeben von Spargel- und Erdbeerfeldern. :)
  11. Morgen ist Welttag des Buches und ich nehme zum ersten Mal am ‘Blogger schenken Lesefreude’ teil und verlose hier ein Buch. (Und weil das Buch ziemlich toll ist, müsst ihr unbedingt alle mitmachen. :D )
  12. Das, was mir eben noch eingefallen war und ich hier notieren wollte, habe ich genauso schnell wie ein übliches Passwort vergessen und komme auch partout nicht mehr drauf, was es war.
  13. Und bei euch so?

Katja

Frisch verliebt…

…in ein Kochbuch! Die Lieblingscorina ist schuld und ich vermute, sie erträgt das breit grinsend. :mrgreen: Mehr über’s Buch demnächst, aber das erste Rezept daraus habe ich heute direkt ausprobiert und das war so gut, dass ich’s hier festhalten muss.

Es gab Bifteki mit Schafskäsefüllung und Zitronen-Thymian-Kartoffeln aus Käts Start-up Küche von Katerina Dimitriadis (mit leichten Abwandlungen von mir).

Dafür braucht man:

3 Scheiben Toastbrot
400 g gemischtes Hackfleisch
1 Zwiebel
1 Ei
1/2 Bund Minze (ich bekam keine und nahm ca. 1,5 EL getrocknete)
1/2 Bund glatte Petersilie
Salz, Pfeffer

100 g Schafskäse
3 Cocktailtomaten
1/2 frische Chilischote oder ein bisschen getrocknete gemahlene
1 EL fein gehackte, glatte Petersilie

für die Kartoffeln:

ca 1 Dutzend Drillinge aus neuer Ernte (das sind die ganz kleinen Kartöffelchen)
3 EL Olivenöl
2 EL Zitronensaft
3-4 Zweige frischer Thymian
1 EL getrockneter Oregano
Salz

Und so geht’s:

Das Toastbrot für ca. 15 Min in viel kaltem Wasser einweichen. Die Kräuter waschen und zum Trocknen auf Küchenpapier legen, ebenso die Kartoffeln.

Den Schafskäse in einer kleinen Schüssel mit einer Gabel fein zerdrücken, die Cocktailtomaten waschen und in winzige Stücke schneiden, die Petersilie hacken, ebenso die Chilischote, falls man frische nimmt und dann Tomaten, 1 EL Petersilie und Chili mit dem Schafskäse vermischen.

Die Zwiebel schälen und auf einer Reibe grob raspeln. Ins Originalrezept kommen 2 Zwiebeln, ich nahm aber nur eine, weil die recht groß war. Beim nächsten Mal werde ich die aber nicht mehr reiben, sondern schneiden – da bin ich viel schneller und es gelingt besser. Zwiebeln in eine Schüssel geben, zusammen mit dem Hackfleisch, dem Ei, dem gründlich ausgedrückten Toastbrot, fein gehackter (oder getrockneter) Minze und fein gehackter Petersilie. Mit etwa 1,5 TL Salz und 3/4 TL schwarzem Pfeffer würzen. Die Masse mit den Händen gründlich durchkneten bis ein homogener Matschepamp entsteht. Dann in vier etwa gleich große Portionen teilen, daraus Kugeln formen und die direkt wieder groß und flach drücken. Je 1/4 der Schafskäsemasse daraufgeben und das Hackfleisch aussenrum zusammenklappen, sodass der Schafskäse als Füllung drin ist. Dabei das Hackfleisch gründlich verschließen. Ich hab das nicht richtig ordentlich gemacht und die Bifteki klappten im Ofen wieder ein Stückchen auf und ein Teil des Schafskäses lief dadurch aus. (Entschuldigung, die Fotos sind heute wieder mal in extralausiger Qualität!)

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Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Bifteki in eine eingeölte Auflaufform setzen.

Die Kartoffeln längs halbieren und mit der Schnittkante nach oben in die Zwischenräume legen. Kät nimmt übrigens im Originalrezept normalgroße geschälte Kartoffeln und schneidet sie in ca. 1 cm dicke halbe Scheiben, aber gerade die Drillinge mag ich gerne mitsamt Schale essen. Und es reduziert die Arbeit ja auch nochmal ein ganzes Stück weit.

Zitronensaft mit Öl in einem Schälchen grob vermischen und mit einem Backpinsel die Kartoffeln einpinseln, sodass sie überall Öl abbekommen haben. Kartoffeln salzen (am besten frisch gemahlen), die Thymianblättchen von den Zweigen zupfen und über dem Inhalt der Form verteilen, ebenso den Oregano. Ein bisschen Wasser in die Auflaufform füllen, sodass es ca. 2 mm hoch am Boden der Form steht und für 50 min im Ofen backen.

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Essen aus dem Ofen holen, futtern, freuen und nach dem nächsten Rezept im Buch schielen, was man ausprobieren könnte.

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Liebe Kät – und natürlich Corina ♥ – vielen Dank, den habe ich! :)

Katja

Zwischen Kirchen und Kaffee, Katja entdeckt Italien #11

Kunst gucken

Vom Orsanmichele sind es nur ein paar Schritte bis zur berühmten Piazza della Signoria, lt. Wikipedia einem der berühmtesten Plätze Italiens und das will ich gerne glauben, so umfangreich wie sich hier die Kunst quasi stapelt.

Irrümlicherweise habe ich anfangs gar nicht bemerkt, dass es beim Namen gar nicht um eine Frau geht, sondern dass die Signoria (nicht Signora!) die frühere Regierung der Republik Florenz war (der Name kommt wohl daher, dass da ein Signore vorstand).

Wenn man die Piazza erreicht, sticht als erstes der Palazzo Vecchio mit seinem hohen Turm ins Auge. Spätestens wer ‘Hannibal’, den zweiten Film um Hannibal Lecter mit Anthony Hopkins gesehen hat, erinnert sich vielleicht an den Palazzo Vecchio – auf dem kleinen Balkon dort, an dem die Flaggen hängen, tötet Hannibal Inspector Pazzi im Film.

(Klick macht alle Fotos groß.)

IMG_2918 Weiterlesen

Weil es gerade wieder gehäuft vorkommt…

, dass ich Artikel mit Passwortschutz veröffentliche und eine Anfrage mich gerade darauf brachte, dass meine Erklärung dazu vielleicht gar nicht für alle so sichtbar ist, hier nochmal speziell für alle neuen Blogleser*innen der Hinweis, dass ich damit niemanden vom Lesen ausschließen möchte. Es gibt nur Themen, die sehr an mein Innerstes gehen, bei denen es mir nicht leicht fällt, mich ihnen schreibend zu nähern. Das kann ich überhaupt erst, seit ich manche Artikel mit Passwortschutz schreibe, weil es mir wenigstens diese Illusion bewahrt, dass ich wenigstens bei diesen wenigen Themen die Kontrolle darüber habe, wer das alles lesen kann.

Falls ihr dort mitlesen möchtet, fragt mich einfach per Mail [ajtak33(arroba)gmail(punto)com] oder auch irgendwo in den Kommentaren nach dem Passwort. Ich beisse nicht! :)

Katja