Heute so (nT)

 

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Sehr schön war’s, den Gästen hat’s geschmeckt und ich konnte mich wieder mal richtig austoben.🙂

Katja

 

Abkühlung

Habt wohl gedacht, ihr habt jetzt erst mal wieder Ruhe vor mir, wo mein Countdown bei Null angekommen ist?! Aber irgendwie würde es sich nach so vielen durchgebloggten Tagen merkwürdig anfühlen, jetzt damit aufzuhören. Zumindest heute würde es das und gibt es mir doch einen Grund, mich _endlich_ mal für einen Augenblick hinzusetzen und auch sitzen zu bleiben. Meine bevorzugte Tätigkeit wäre heute gewesen, irgendwo im kühlenden Luftzug des Ventilators rumzuliegen und ausser viel Wasser zu trinken, am liebsten gar nichts zu machen. Stattdessen habe ich um kurz nach 7, nach viel zu wenig Schlaf und mit Kopfweh, angefangen hier rumzuwirbeln. Aufräumen, sauer machen, Essen für morgen, wenn Gäste kommen, soweit vorbereiten, wie es möglich war. Jetzt bin ich im doppelten Sinne fertig und bevor ich jetzt anfange, weil es ja „noch so früh“ ist und auch viel zu heiß zum Schlafen, doch noch Brot zu backen – ob jetzt noch der Backofen läuft oder nicht, ist bei der Küchentemperatur eh egal -, dann doch lieber ein bisschen mit den Fingern auf der Tastatur hier sitzen.

Der Lieblingsneffe wird heute schon 19 und es ist das erste Jahr, in dem er gar keine Lust hat, mit der Familie zu feiern und stattdessen zwei Tage mit seinen Freunden durchfeiert. Wer könnt’s ihm verdenken? 19. Neben dem 8-jährigen Blogjubiläum gestern noch so ein Ding, das mich wieder mal unsanft darauf stößt, wie die Zeit rast.

Die nächsten 6 Wochen dürfen allerdings recht gerne vorbeigehen, denn heute in genau 6 Wochen hab ich um diese Zeit schon die Füße im Atlantik gehabt. Und da darf es dann auch gerne wieder warm sein. Am Meer und im Süden ist das ja alles total aushaltbar.

Jetzt: die Wasserflasche aus dem Kühlschrank austrinken bevor sie warm wird, unter der kühlen Dusche abkühlen und dann hoffen, dass ich in der Nacht mehr Schlaf finde als in der letzten.

Ich geb ’ne Runde Abkühlung:

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(Allesamt von meinem bisherigen absoluten Lieblingsstrand in Atlanterra, wo wir Ende Oktober 2012 waren.)

Katja

Ich blogge, also bin ich! \o/

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Und jetzt hier und heute also die 8. Heute vor 8 Jahren ist mein Blog geschlüpft, nachdem ich vorher schon sicherlich 2 Jahre lang mit mir gerungen darüber gebrütet hatte, ob ich denn nicht vielleicht doch, aber ach nee, mehr als ein oder zwei Beiträge werden es dann eh nicht und dann habe ich nur noch was mehr, wo ich das Gefühl habe, gescheitert zu sein…
Stattdessen habe ich vor ein paar Tagen den 2000. Blogeintrag geschrieben und das sind nicht nur eine Menge Buchstaben, die ihren Weg in die WordPress-Eingabemaske gefunden haben, sondern gleichzeitig auch der Beweis, wie falsch man sich manchmal einschätzt, wenn man Dinge zu sehr im Voraus zergrübelt und sich mit all den Ängsten selber im Weg steht, statt einfach mal zu machen. Das Einfach-mal-machen und die ganzen vorauseilenden Befürchtungen auszublenden, ist eines der Dinge, die ich in den letzten Jahren immer besser gelernt habe.

Seit dem letzten Blogsday hat sich viel getan. Ich bin umgezogen, was viel Stress und Ärger mitgebracht hat, ich hab mir wieder einen Therapeuten gesucht, ich habe irgendwo in einer hinteren Ecke in mir drin, ein kleines Selbstbewusstseins-Pflänzchen entdeckt und dessen Pflege nimmt mich sehr in Anspruch, kostet Zeit und Energie. Zwischendrin ist mir das Bloggen tatsächlich ein bisschen fremd geworden. Für viele Dinge, die gerade in meinem Kopf passieren, fehlen mir nach wie vor die Worte, manche sind zu persönlich als dass ich sie hier öffentlich erzählen könnte / wollte. Trotzdem bin ich froh, dass ich mir das Blog im letzten Monat durch meinen selbst auferlegten Zwang bis heute täglich zu bloggen, wieder vertraut gemacht habe, dass es sich wieder richtig und gut und normal anfühlt, wieder ein Teil von mir ist.

Mission accomplished!

Euch Lieben – denen, die mir hier in den letzten 8 Jahren zu Freunden, die ich teilweise mittlerweile auch schon _in echt_ getroffen habe (mit wachsendem Mut die Anzahl weiter zu erhöhen!) und auch denen, die ich bisher kaum kenne, nur flüchtig vom ein oder anderen Kommentar:

Habt vielen Dank für’s Lesen, für’s Kommentieren, für’s Hier- sein, für eure Zeit und eure Aufmerksamkeit für mein kleines thematisch völlig chaotisches Feld-Wald-und-Wiesenblog*, meine Gedankensprünge!

Katja

 

[*Ich bekomme hier gerade Beschwerden einer plüschigen Mitbewohnerin rein, dass es doch bitte Feld-Wald-und-Wieselblog heissen sollte und dass das so ja wohl mal nur ein Tippfehler sein kann.]

 

Noch mehr Amsterdam! / 1 to go

Als wir samstags die Klamotten für Amsterdam packen, sind für Mittwoch 22°C und Regen vorhergesagt, als wir dann Mittwoch nach dem Frühstück aus dem klimatisierten Hotel auf die Straße treten, schlagen uns schon fast 30°C entgegen und es wird der heißeste Tag des Sommers in der Stadt werden.

Das beste, was man bei solchem Wetter in einer Stadt mit viel Wasser machen kann ist, direkt ab auf’s Wasser und so zieht es uns vom Bahnhof aus, direkt zur gegenüberliegenden Anlegestelle, wo die Boote für die Grachtenfahrten liegen. Wir entscheiden uns für das Boot von Holland International Canal Cruises und das ist eine gute Wahl. Dem Captain (mein Captain!) ist es nämlich auch zu warm und er ändert die Route ein wenig und gibt erst mal Gas, um ein bisschen Fahrtwind ins Boot zu bekommen.

Da wo vor 4 Jahren, als wir schonmal eine Grachtenfahrt machten, der Kapitän noch auf Knöpfe gedrückt hat und dann nacheinander in mehreren Sprachen die Beschreibungen der vom Boot aus sichtbaren Sehenswürdigkeiten vom Band kamen, bekommt man heutzutage (zumindest bei dieser Linie, die auch eine eigene App für diese Rundfahrten hat) bei Betreten des Boots ein Headset und dann stöpselt man sich an seinem Platz in die Buchse mit der entsprechenden Landesflagge, um die Erklärungen direkt in der Muttersprache ins Ohr zu bekommen. Das ist superpraktisch, weil so viel mehr Zeit für weitergehende Informationen ist – die Sprachen müssen ja nicht nacheinander abgearbeitet werden – gleichzeitig ist es superunpraktisch, weil man mit dem kurzen Kabel am Tisch angeleint ist und es nicht mehr so einfach ist, mal eben aufzuspringen, um eine bessere Sicht für ein Foto oder zwei zu haben.

Auf jeden Fall weiss ich jetzt schon, dass ich auch beim nächsten Amsterdam-Besuch wieder gerne in irgendeiner Form vom Wasser aus die Stadt erkunden möchte, denn das sind für mich immer ganz besondere Eindrücke.

(Ich snippe mal wegen der unverschämt vielen Bilder im Beitrag auf der Startseite, damit die nur zu laden braucht, wen es interessiert.)

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Ey Menschen, hmpf. *rumrant* / 2 to go

Manchmal bin ich von Menschen wirklich sehr überfordert und weiß nicht mal recht, ob ich von mir oder der anderen Person genervt bin. Seit ein paar Monaten nutze ich tatsächlich meinen Facebook-Account (den ich vorher nur hatte, um mit ein paar sehr wenigen Menschen relativ einfach in Kontakt zu bleiben) und bin da in einer lokalen Free-Your-Stuff-Gruppe. Dabei geht es darum, dass Menschen Zeug, das sie nicht mehr brauchen, das aber noch gut erhalten ist, verschenken und / oder dort gezielt nach Dingen suchen, in der Hoffnung, dass jemand aus der Gruppe sowas noch rumliegen hat. Im Gegensatz zu den ebay-Kleinanzeigen, wo ich vorher im Rahmen des Ausmistens für den Umzug, versucht hatte, Zeug zu verschenken, ist das total simpel, weil es wirklich eine lokale Gruppe ist und ganz klar ist und man nicht drüber diskutieren braucht, dass die Sachen natürlich von demjenigen, der sie haben möchte, abgeholt werden. Das alles geht total einfach via PN, niemand kommt (im Gegensatz zu den ebay-Anzeigen) auf die Idee, dass man dafür dringend telefonieren müsste oder dass man den Kram doch auch vorbeibringen könnte oder versenden.

Nach meinen ersten Erfahrungen war ich begeistert. Je 2, 3 Nachrichten, Adresse rausgegeben, Termin ausgemacht und manchmal stand schon eine halbe Stunde später eine vor der Tür, um etwas abzuholen. Ich hab dort Möbel verschenkt (die von denen, die sie haben wollten, abgebaut und rausgetragen wurden), aber auch viel Kleinkram und die meisten Kontakte liefen reibungslos – zumindest gemessen an dem, was ich vorher auf ebay so erlebt hatte. Und es fühlt sich für mich viel besser an, gut erhaltene Sachen zu verschenken als sie zu entsorgen. Dann kann ich viel leichter loslassen, wenn ich wegwerfen müsste, würde ich wahrscheinlich vieles doch lieber aufbewahren.

Aber jetzt bin ich kurz davor, die Sachen doch lieber wegzuwerfen oder zu horten (oder die kleinen, die sich verschicken lassen auch wieder über mein Blog gegen Porto zu verschenken), weil es nur noch nervt.

Wenn die Leute ja „nur“ unpünktlich wären, wäre das zwar ärgerlich, aber aushaltbar. Aber ich vereinbare Termine und richte mich dabei verdammt oft nach denen, die etwas geschenkt haben möchten, weil ich zeitlich ziemlich flexibel bin, und dann werde ich versetzt. Keine Nachricht, wenn’s jemand nicht schafft. Keine Nachricht hinterher, falls es jemand vergessen hat. Die Dinge werden einfach nicht abgeholt und wenn ich sehe, wie häufig jemand in der Gruppe kommentiert, dass Sachen wieder verfügbar sind, weil sie nicht abgeholt wurden, scheint es nicht nur mir so zu gehen.

Letztens machte ich einen Termin aus, diejenige kam nicht und sagte auch nicht Bescheid. Sie hatte mich schonmal kommentarlos versetzt, weil ich mit ihr aber vorher auch schon mal zu tun hatte und das eigentlich ein recht netter Kontakt war, hab ich ihr eine PN geschrieben und geäußert, dass ich mich geärgert habe. Oh Wunder mittlerweile bekomme ich sowas tatsächlich hin und es fühlt sich besser an, als alles einfach immer nur runterzuschlucken. Sie entschuldigte sich, Händi geklaut, 2 Tage keinen Kopp für irgendwas gehabt. Ok, verständlich. Mir tat’s fast leid, dass ich eines der Dinge, die sie haben wollte in der Zwischenzeit jemand anderem, der sich auch dafür interessierte versprochen hatte. Und nicht nur versprochen, sondern eine ganze Woche bis zum Wochenende reserviert. Da ging es dann auf einmal doch auch nicht und sie wollte es lieber Anfang der Woche abholen. Auf meine Nachricht, dass sie dann bitte Montag kommen soll, hat sie gar nicht mehr reagiert. Und ich hab trotzdem bis Dienstag abgewartet, ob sie sich doch noch meldet. Dann hab ich gestern doch nochmal jener mit dem geklauten Händi geschrieben, sie freute sich, wollte heute vorbeikommen. Die genaue Uhrzeit könnte sie heute erst ausmachen. Ich schrieb ihr nachmittags, fragte, ob sie zwischen 18 und 18.30 Uhr könnte. Sie wollte kommen. Sie kam nicht.

Und jetzt weiß ich nicht, ob ich mich über mich ärgern sollte, weil ich so blöd bin, tatsächlich anzunehmen, sie könnte dieses Mal zuverlässiger sein oder wenigstens Bescheid sagen, wenn ihr was dazwischen kommt, oder ob ich mich über diese egoistische, respektlose Rücksichtslosigkeit ärgere, wo jemand seine eigene Zeit über meine stellt und mich vergeblich warten lässt, ohne auch nur einen Pieps zu machen. Und das, obwohl sie was geschenkt haben möchte. Ich kann den Kram auch in die Tonne werfen. Das ist zwar kein so gutes Gefühl, wenn es ansonsten auch noch jemand verwenden könnte, aber ich frage mich gerade wirklich, ob es den ganzen Ärger der letzten Zeit wert ist.

Hmpf.

Katja

So easy-peasy war Brotbacken noch nie!1elf / 3 to go

Nach viel zu langer Zeit, habe ich endlich wieder mal ein Brot gebacken und wat sollsch sachen? So einfach und vor allem so schnell (!) war das wirklich noch nie. Ca. 30 min incl. Backzeit und heraus kommt ein wirklich leckeres Brot. Nachdem ich hier und hier schon zwei super einfache Brotrezepte Schrägstrich Brotbackmethoden verbloggt habe, ist das Irische Sodabrot wirklich nochmal einfacher. Das Rezept stammt aus „Cook’s Bible Backen“, mit dem ich recht zufrieden bin, weil alle bisher ausprobierten Rezepte, gut funktionierten und die Ergebnisse lecker waren.

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Für das Irische Sodabrot braucht man:

450 g Mehl (+evtl. 50 weitere Gramm)
400 ml Buttermilch
1 TL Salz
1 TL Natron

Und so geht’s:

Den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen und daran merkt man, dass das Brot tatsächlich ruckzuck geht – man ist nämlich mit dem Teig fertig, wenn der Ofen heiß ist. Ein Backblech mit Backpapier belegen (das Originalrezept fettet das Blech ein, aber ich halte das Spülen lieber einfacher).

Mehl mit Natron vermischen und in eine Schüssel sieben, Salz untermischen, eine Mulde in die Mitte drücken und die Buttermilch komplett in die Mulde gießen. Den Teig zuerst in der Schüssel mit einem Löffel vermischen und dann mit der Hand durchkneten. Der Teig soll sehr weich, aber nicht zu feucht sein. Meiner war sehr feucht, ich habe noch etwas zusätzliches Mehl untergeknetet. Dann auf der bemehlten Arbeitsfläche noch ein bisschen weiterkneten und einen runden Laib formen. Den Laib auf’s Blech legen, mit einem scharfen Messer ein Kreuz in die Oberseite ritzen und für 20 bis 25 Min in der Mitte des Ofens backen. Mein Brot war nach 20 min fertig. Man erkennt das – außer an der Farbe – daran, dass es hohl klingt, wenn man drauf klopft.

Auf einem Gitter abkühlen lassen, anschneiden. #Omnomnom!

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Katja

Orangerot / 4 to go

Wenn du morgens schon mit stechendem Kopfweh hinterm Auge aufwachst, später eine Magenschmerzen machende Nachricht eintrudelt und eine, die dich mit ein bisschen gemischten Gefühlen zurücklässt, du dich über den Tag viel Zeit mit einer Entscheidung plagst, was schon an guten Tagen nicht gerade zu deinen Stärken gehört, dann bist du abends einfach nur noch froh, wenn alles für einen Moment ganz ruhig ist. Aussen Stille, in dir drin, nur für einen kleinen Moment, völlige Ruhe, dann eine gute Erkenntnis und irgendwie sieht die Welt direkt ein bisschen freundlicher aus, wie sie da mit der untergehenden Sonne orangerot leuchtend durch’s Fenster reinblinzelt.

Katja