Hochgeschwemmt.

Puh, das hat wieder mal gesessen. Was, wenn diese Phase gerade, das Abwärts, das Dunkel, das Loch, in dem du wieder mal festhängst – und während du das tippst, fragst du dich, wieso du gerade so rumeierst, wieso es so wichtig zu sein scheint, einen Euphemismus dafür zu finden, wieso du es nicht einfach beim Namen, bei seinem Namen Depression nennst – also was wenn dieser Depressionsschub derzeit wieder mal zum ganz alten Muster passt und gehört? So fies und gemein dieses Schlechtgehen nämlich auch ist, es ist immerhin altbekannt und vertraut. Und Vertrautes gibt Halt und Sicherheit und Schutz. Egal wie scheiße dieser ganze vertraute Mist auch ist, immerhin diese Funktion erfüllt er immer noch. Dunkelheit und Traurigkeit als vertraute Gefährten in einer Zeit, in der dir sonst wieder mal so viele Dinge zugleich und mit Wucht den Boden unter den Füßen wegziehen, in denen sonst alles unsicher und haltlos ist? Das ist ordentlich Stoff zum Draufrumdenken. Ufff.

Katja

Ich blogge also bin ich. (Happy happy blogsday, mein Kleines)

Mir ist heute nicht nach rührselig und gefühlsduselig, das hatte ich in den letzten Tagen zur Genüge. Mir ist aber auch nicht danach, den Tag einfach verstreichen zu lassen, ohne kund zu tun, dass mein Blogbaby längst kein Baby mehr ist – es hat heute nämlich schon seinen 12. Geburtstag. Zwölf, das kommt kurz vor drölf und nölfzig und das ist ungefähr 11 Jahre und 25 Tage länger als ich damals bei meinem ersten Blogeintrag gedacht hätte, diese Blogsache mal durchzuhalten.

Danke an alle, die mich und meine Gedankensprünge, mein Hinfallen, Scheitern, Aufstehen, Weitermachen, mich verlieren und wiedersuchen, Kochen, Reisen, Denken, Schwurbeln und Wasnichtalles teilweise schon eine ganz schön lange Zeit dieser 12 Jahre begleiten und auch an die, die vielleicht erst seit kurzem oder immer mal hier mitlesen. Schön, dass ihr da seid.

Und dir, mein liebes Blogbaby: Happy Blogsday!
Das mit dir war ’ne großartige Idee, auch wenn ich dich in den letzten Jahren manchmal ganz schön vernachlässigt habe. Es ist gut zu wissen, dass du immer hier auf mich wartest und nie schmollst oder die Schwiegermutterallüren auspackst, wenn ich zurückkomme und doch wieder was in dich reintippe und das mit dem Schreiben als Ventil funktioniert nach wie vor. Dafür bin ich immens dankbar. Sonst könnte ich es oft gar nicht mit meinem Kopf und mir aushalten.

Schon 12! Boah!

Katja

Die nächste Runde geht rückwärts

Diese Phasen, wenn du dich wieder mal selber infrage stellst und dann stehst du da blöd mitten in der Frage rum und weißt nicht, wie du wieder rauskommen sollst, weil die Wände nachgeben, je mehr du dagegen ankämpfst und strampelst und du drehst innerlich durch in deiner kleinen hausgemachten (homemade with self hate – kleiner drei Bussi) infrage-Gummizelle. Du bist überall und überall sind deine Dämonen und klatschen grinsend zum High Five ab, weil sie dich wieder mal überrumpelt und die Oberhand haben und wenn die Hand eh schon mal oben ist, kann man ja auch viel geschmeidiger in einer fließenden Bewegung den High Five ausführen und sie sind laut und nervend und du willst doch nur deine Ruhe. Du bist überall und überall ist ganz weit von dir selber weg, zumindest von deiner Mitte. Wo die nun wieder ist, weißt du beim besten Willen nicht und wie kann es überhaupt sein, dass du die andauernd und immer wieder verlegst, wo sie doch eigentlich qua Definition mal schön an ihrem Platz – nämlich in deiner Mitte – sein sollte. Der stechende Schmerz über den Verlust deiner Mitte oder vielleicht auch deinerselbst in Gänze überlagert alles, vor allem die Vernunft, die mit jeder Menge gut gemeinter Abers daherargumentiert, aber in diesen Momenten hat sie keine Chance gegen so viel Gefühl und du hängst schmerzgekrümmt in der Mitte – nicht deiner eigenen, das wäre ja zu schön, wenn die auf einmal doch wieder auffindbar wäre, sondern die Mitte zwischen deiner Vernunft mit den Argumenten und den Gefühlen, die vor allem aus Schmerz bestehen und alle brüllen sich gegenseitig an und bezichtigen sich der Lüge und du weißt wieder mal überhaupt nicht, wem du glauben sollst.

Und. es. kotzt. dich. so. an. Du kotzt dich selber so an, in deiner wieder mal viel zu großen Emotionalität, in der du wieder mal fast ertrinkst wie in einem Meer aus Tränen. Und dann kotzt dich an, dass du immer noch alles sofort gegen dich selber richten musst. Dass – sobald du nicht Little Miss Sunshine bist – du dich sofort für negative Gefühle auch noch selber fertig machen musst, dir selber sofort zu viel bist und damit den Selbsthass erst recht noch fütterst, statt ihn einfach endlich mal verhungern zu lassen. Spiralen nach unten. Immer wieder und sie liegen immer noch so dicht unter der Oberfläche, obwohl du die ganzen Mechanismen doch schon so lange verstanden hast. Und da kommt direkt die nächste Umdrehung, die fragt, weswegen du es dann bitteschön immer noch nicht hinbekommst, wenn du’s doch schon so lange verstanden hast undsoweiterundsofortjetztnocheinsteigendienächsteRundegehtrückwärts.

Und dann irgendwann ist da vom viel zu viel Fühlen für eine Weile nur noch Erschöpfung übrig und du atmest langsam ein. Und wieder aus. Und hoffst, dass es das jetzt erst mal wieder war und es jetzt erst mal wieder gut ist oder zumindest nicht mehr ganz so heftig.

Müde.

Katja

Ein Safeword für den eigenen Kopf. #wasfehlt

Und dann sitzt du erst mal minutenlang mit den Fingern auf der Tastatur. Reglos. Versuchst das, was im Kopf so drunter und drüber geht, in Worte und Sätze zu fassen, findest keinen Anfang, nimmst die Finger von der Tastatur weg, lässt sie mit einem tiefen Soifzer wieder fallen. Jetzt raus damit. Nicht wieder aufgeben. Du musst mal wieder anfangen, den Kopf zu sortieren (musstmusstmusst), dann findet er vielleicht auch wieder Ruhe (haha, wem machst du hier was vor?). Also so richtige Ruhe, nicht das völlig erschöpfte Rien-ne-va-plus-Zusammenbrechen der letzten Wochen.

So viel Veränderung. So. Viel. Und eigentlich ist es kein Wunder, dass der Kopf, dass die Psyche dann in die vertrauten Muster flüchtet. Selbsthass. Selbstabwertung. Du kannst nix. Du bist unfähig. Was denkst du dir nur dabei? Völlig übergeschnappt gerade? Nänänänänänä, gar nix kannst du! Kleine Versagerin! Das wird doch nie was. Das ist scheiße, das tut weh, aber es ist verdammt nochmal die vertraute Scheiße, es sind die vertrauten Muster. Vertrautes gibt Halt. Halt ist gut bei so viel Veränderung, so viel Neuem. Dass gerade das genaue Gegenteil, nämlich Selbstvertrauen und Zuversicht, deutlich hilfreicher wären und ebenfalls Halt gäben, tut ja nichts zur Sache.

Oberflächlich funktioniert das ja auch gerade ganz gut. „So lange faken bis du’s selber glaubst!“ – Der Zettel auf dem das steht, klemmt seit Jahren und immer noch gut sichtbar unter der Schreibtischunterlage und du kannst nicht mehr einschätzen, ob das alles Fake ist oder ob sich da in den letzten Monaten doch wieder echtes Selbstbewusstsein eingeschlichen hat und woran kann man das überhaupt erkennen und könnte das wenn schon bitte ein bisschen statischer sein. Schwanken macht nämlich schon wieder unsicher und je doller das Selbstbewusstsein schwankt, desto falscher kommt es dir vor.

Das Schlimme ist, dass gerade tatsächlich dauernd Dämpfer von außen kommen und zwar an genau den Stellen, an denen eigentlich das genaue Gegenteil passieren sollte und es wird nicht gerade leichter, wenn diese fiese Stimme von außen noch verstärkt wird. Die Wut und der Trotz darüber halten auch nur bis zum Abend, denn sobald es im Draußen leiser wird, fängt es innendrin wieder an.

Siehe Titel.

Katja

 

Dumpfizität

Tage, die sich anfühlen wie Kaugummi. Nicht, dass sie so lange wären und sich so ziehen wie Kaugummi, also so, wie man das im klassischen Sinne verwendet, das wäre ja fast wünschenswert, wieder (überhaupt!) mal das Gefühl zu haben, dass die Zeit langsam vergeht statt im ICE vorbeizurasen. Ja, ok, vergesst was ich gerade sagte, Präsenztage können das leider nur zu gut, dieses Ziehen und Ausdehnen und nicht zu Ende gehen. Aber diese Art von Kaugummigefühl meinte ich trotzdem nicht, sondern eines, bei dem man sich so fühlt als sei man in einer Kaugummiblase gefangen und man kann sich zwar mitsamt der Blase fortbewegen, aber alles um einen rum bleibt dumpf und unklar und egal wie doll man sich abmüht, man kann dem zähen Zeug nicht entrinnen und kommt nicht raus aus der Blase. Vielleicht liegt es an der Wärme, vielleicht begünstigt die diese nichtentrinnbare Dumpfizähtät und vielleicht denke ich doch nochmal über ein zweites (wo ist eigentlich mein erstes?) Standbein als Worterfinderin nach.

Bleibt heute nur noch: meh!

Katja

Vom Springen

Und dann unter der Dusche das altbekannte Gefühl. Du merkst, wie der Blick zum Tunnel wird, wie die Beine sich nicht mehr anfühlen als würden sie zu dir gehören, die Knie machen, was sie wollen. Du lehnst dich an, hältst dich fest, hast Angst auszurutschen, hinzufallen. Atmen. Langsam. Aus und ein. Und nochmal. Du wusstest ja vorher, dass du Angst bekommen würdest, dass das in der Situation total normal ist, dass es nicht mal an dir liegt, wahrscheinlich den meisten Angst machen würde. Atmen. Irgendwo in deinem Kopf erklingen die ersten Zeilen von Lady Angst „Ich mache heute meinen Frieden, vollgedacht und leer geschrieben. Ich nehm‘ meine Dämonen bei der Hand und kämme ihnen ihre Mähnen, putz‘ die blutverschmierten Zähne, sollen sie gut aussehen, wenn wir heute auf die Bühne gehen und allen präsentieren. Wir sind bloß die Gefolgschaft, Vorhang auf für die Königin. Lady Angst bittet zum Tanz.“ Atmen. Was kann schon passieren? Du wendest den alten Trick an. Erst mal im Kopf katastrophisieren, überlegen, was tatsächlich passieren kann. Fällt dir überhaupt was ein? Gibt es da was konkretes? Oder ist es wieder mal einfach nur diese diffuse Angst, die deswegen so fies ist, weil du sie nicht konkret zu greifen bekommst? Also was kann passieren? Und wie wahrscheinlich ist das? Und außerdem: was kannst du überhaupt ausrichten, wenn du jetzt Angst hast? Wird dadurch irgendwas leichter? Eine der Katastrophen unwahrscheinlicher? Dein Verstand zückt die Vernunft wie ein Schwert! Bei der Vorstellung musst du lachen, Lachen ist gut, Lachen löst Angst. Singen auch fällt dir ein und die Band schwenkt von von Brücken zu Sarah „Dipdapdudadingding dipdapdudadingding…“ Dipdap uffff. Atmen.

Und dann hast du auf einmal das Bild vor Augen. Vor dir, unter dir das kühle nasse Blau. Du schaust. Atmest. Dann schließt du die Augen und du atmest tief durch. Ein. Aus. Luft anhalten.

Und springst.

Katja

Ich vermeide es hier ganz bewusst, dem Blogtext den gleichen Titel zu geben, den ein von mir sehr verhasster Song aus dem Jahr 1985 trägt und der sich trotzdem leider als Ohrwurm aufdrängt

Der Kirschbaum hing in diesem Jahr noch voller als in den letzten Jahren, aber im Gegensatz zu den letzten Jahren, hab ich in diesem Jahr auch endlich wieder mal richtig Motivation, Marmeladen einzukochen. So gab es schon diverse Kombinationen mit Erdbeeren, Aprikosen, Rhabarber und Blaubeeren und jetzt eben mit den Kirschen aus dem eigenen Garten.

Mit (Süß-)Kirschen hab ich es *eigentlich* gar nicht so, die mag ich nur frisch vom Baum richtig gerne – das dachte ich zumindest immer, weil ich gekauften Kirschmarmeladen tatsächlich nichts abgewinnen kann. Aber ich muss gestehen, dass ich jene, die dieses Jahr meinen großen Topf verlassen haben, alle recht gerne mag. Zum Glück hing der Kirschbaum also ziemlich voll. 😀

Rezepte!

Ich spare mir den Teil, in dem die Kirschen gepflückt, gewaschen, die angeranzten aussortiert und die guten entsteint werden. In sämtlichen Rezepten geht es um beste, reife, entsteinte Kirschen in der entsprechenden Menge.

Kirschlikör

Dafür braucht man:

500 g Kirschen
500 ml Wodka (wer mag nimmt Korn oder dergleichen, ich lande eher beim Wodka)
100 g (brauner) Kandiszucker
1 Vanilleschote
(1 Zimtstange)

Und so geht’s:

Die Vanilleschote längst aufschneiden, sämtliche feste Zutaten in ein großes Glas geben, mit dem Wodka übergießen, gut verschließen und mindestens 6-8 Wochen abwarten. Dabei gelegentlich mal das Glas schütteln. Dann absieben und den Likör in eine oder mehrere kleine Flaschen umfüllen. Die Kirschen in einem Behälter im Kühlschrank aufbewahren und alsbald zusammen mit Eis, Pudding, Grießpudding, sonstigem Dessert auffuttern.

Der Zimt steht in Klammern, weil er nach 8 Wochen Ziehzeit recht dominant wird und der Likör dann fast schon winterlich, weihnachtlich angehaucht schmeckt. Ich mag das ganz gerne, hatte aber letztes Jahr schon Zimt drin und probiere in diesem Jahr, was ohne Zimt dabei herauskommt.

 

Marmeladen

Die gehen grundsätzlich alle ähnlich:

Die Kirschen werden mit Gelierzucker und dem entsprechenden Alkohol gründlich vermischt und dürfen etwa eine Stunde darin baden und Saft ziehen. Dann wird zunächst langsam erhitzt, damit sie weich werden. Ich zerdrücke sie dann mit dem Kartoffelstampfer, damit keine kompletten Früchte drin bleiben. Wer mag lässt sie ganz, wer es ganz fein mag, püriert. Wer auch eher fein, aber mit Stückchen mag, nimmt den Stampfer. Wenn sie weich und in der gewünschten Konsistenz sind, erhitzt man – alles unter Rühren – so stark, dass sie kochen, lässt die Marmelade 4 min lang sprudelnd kochen und füllt die Marmelade dann in sterilisierte Gläser, die auf einem feuchten Geschirrtuch stehen. Die Gläser für 5 min kopfüber drehen und auf die Deckel stellen und dann wieder umdrehen.

Das gilt für alle Sorten. Wie man Gläser ganz einfach im Backofen sterilisieren kann, hatte ich hier beschrieben: *klick*

Wichtig: Der Alkohol dient hier wirklich primär der Aromatisierung. Versucht nicht, den erst nach dem Kochen reinzurühren, damit der Alkoholgehalt erhalten bleibt und man quasi eine beschwippste Marmelade rausbekommt. Das verhindert das Gelieren der Marmeladen und man hat dann etwas sehr Suppenartiges im Glas. (Been there, done that, vor Jahren beim Versuch ein Caipirinhagelee zu kochen.)

Kirschmarmelade mit Amaretto

Dafür braucht man:

1,5 kg Kirschen
500 g Gelierzucker 1:3
50 – 100 ml Amaretto

Und so geht’s:

Genau so wie oben beschrieben, mehr ist bei dieser Marmelade nicht zu tun.

 

Kirschmarmelade mit rotem Wermut und Tellycherry-Pfeffer

Dafür braucht man:

1,5 kg Kirschen
500 g Gelierzucker 1:3
50-100 ml roter Wermut (weil ich in letzter Zeit häufig mit Wermut koche, ist mir mein guter spanischer inzwischen zu teuer dafür und ich habe mir einen günstigen Martini rosso zum Kochen gekauft – trinken würde ich das Zeug lieber nicht, es hat mir dafür zu viel von Hustensaft, aber zum Kochen taugt er sehr gut)
1/2 EL Tellycherry-Pfefferkörner (es geht aber auch ein anderer schwarzer Pfeffer)

Und so geht’s:

Wie oben beschrieben. Außerdem werden die Pfefferkörner im Mörser zerstoßen – ersatzweise kann man direkt einen grob geschroteten Pfeffer verwenden (das ist dann allerdings weniger aromatisch). Der Pfeffer kommt rein, kurz bevor die Marmelade fertig gekocht ist und bevor sie in die Gläser gefüllt wird.

 

Kirschmarmelade mit Whisk(e)y und dunkler Schokolade

Dafür braucht man:

1,5 kg Kirschen
500 g Gelierzucker 1:3
50-100 ml Whisk(e)y (ich nehme zum Kochen, Backen etc. immer den non age statement von Bushmills, den kaufe ich auf Vorrat, wenn es die Flasche für 13, 14 Euro rum gibt und dann muss ich nicht weinen, wenn ich mit Whisky kochen will. 😀 Er ist übrigens auch durchaus trinkbar und das Preis-/Leistungsverhältnis quasi unschlagbar.)
100 g dunkle Kouvertüre

Und so geht’s:

Wie oben beschrieben. Außerdem wird die Schokolade grob gehackt und ganz am Ende, kurz bevor man die Marmelade in Gläser füllt, in die heiße Marmelade eingerührt. Eindeutig meine Favoritin von den 3 Sorten! Die Kombination aus Whisky und Schokolade mag ich ohnehin enorm gerne und mit der fruchtigen Komponente der Kirsche ist das wahnsinnig lecker.

 

Kirschkompott

Dafür braucht man:

500 g Kirschen
2 Tütchen Vanillezucker
etwas Wasser
1 Päckchen Bourbon-Vanillepuddingpulver
(evtl. Zucker/Süßstoff nach Geschmack und abhängig von der Süße der Kirschen)

Und so geht’s:

Kirschen in einem kleinen Topf mit etwas Wasser zum Kochen bringen bis sie weich genug sind, um sie mit dem altbewährten Kartoffelstampfer zu zerstoßen. Puddingpulver mit dem Schneebesen in etwas Wasser glatt rühren und zusammen mit dem Vanillezucker in den kochenden Kirschblubber einrühren. Je nach Geschmack noch mit Zucker oder Süßstoff nachsüßen. (War bei meinen inzwischen sehr süßen Kirschen nicht nötig.)

Schmeckt entweder direkt heiß zu Eis oder aber auch warm oder kalt zu Eis, Pudding, sonstigen Desserts.

 

Kirsch-Barbeque-Soße

Dafür braucht man:

500 g Kirschen
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
etwas Öl
1 Dose stückige Tomaten
200 ml Coke (Zero)
2 EL brauner Zucker
2 EL Limetten- oder Zitronensaft
100 ml Whisk(e)y
2 EL Worcestershiresauce
1 TL Salz
3 TL geräuchertes, scharfes Paprikapulver
1 TL Chipotle-Chili-Pulver
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Und so geht’s:

Zwiebel und Knobi schälen und klein schneiden. Beides in etwas Öl anschwitzen. Die Kirschen dazugeben und ebenso die Tomaten, die Coke, den Whisky und die Gewürze. Ein paar Minuten köcheln lassen, dann gründlich pürieren und noch bis zur gewünschten Konsistenz einkochen lassen. Genau wie bei der Marmelade noch heiß in sterilisierte Gläser oder Flaschen füllen, dann kann man sie auch außerhalb des Kühlschranks aufbewahren. (Weil da aber nicht so viel Zucker drin ist, wie bei Marmeladen, würde ich sie allerdings nicht allzu lange stehen lassen. Erfahrungswerte über die Haltbarkeit habe ich da noch keine.)

 

Viel Spaß beim Aus- und Rumprobieren! Erzählt doch bitte mal, ob ihr was davon nachtgemacht habt. 🙂

Katja