Schönes 15/16

*vor und hinter der neuen Wohnung blüht je eine Magnolie❤

*Küche bestellt! Finally!

*es geht ENDLICH voran mit den Umzugsdingen und wir können endlich auch zeitlich planen

*wozu auch gehört: wir haben den Schlüssel und ab jetzt werden Kartons verschoben und Zeug zusammengeschraubt und so

*die neuen Vermieter sind so nett und herzlich, dass man ihnen schwerlich etwas übel nehmen kann:)

*so dermaßen viel Action gehabt in der Woche, dass ich völlig vergessen habe, die Liste hier zu füllen. Es gab bestimmt ausser dauernd Muskelkater und schmerzenden Füßen und viel zu wenig Schlaf bestimmt noch mehr Gutes in der Woche. Mir fällt nur vor lauter Muskelkater, schmerzenden Füßen und viel zu wenig Schlaf gerade nichts mehr ein.

Katja

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Schönes 14/16

*ein Wunder ist geschehen: die Küche in der neuen Wohnung ist nach 4,5 Wartewochen endlich ausgemessen worden! \o/

*ein gutes Buch ausgelesen und jetzt wo ich’s kenne, freue ich mich besonders, dass mir die Lieblingscorina eine von der Autorin gewidmete und signierte Ausgabe geschenkt hat❤ (Blutorangen von Verena Boos übrigens)

*viel Sonne, was ziemlich gut tut

*wunderschöne Rosen geschenkt bekommen (und dafür den Karton mit den schon verpackten Blumenvasen gesucht und wieder ausgepackt)

*die ersten neuen Dinge für die neue Wohnung angeschafft. Also eigentlich nicht so ganz für die Wohnung, denn es sind neue Terrassenmöbel.

*ausserdem: habemus Grill

*in der Spanischrunde sehr sehr gelacht, was ich in letzter Zeit viel zu selten mache

*Familie überlebt

*viel viel Zeug aussortiert und mich darüber gefreut, wie problemlos das Verschenken via einer Facebook-Gruppe funktioniert. (Im Gegensatz zu den ebay-Kleinanzeigen möchte da zB niemand telefonieren und es diskutiert auch niemand, ob man ihm die Sachen, die er geschenkt möchte, nicht doch vielleicht auch noch frei Haus vorbeibringen könnte.)

Katja

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Neulich am Rhein

*Die Frau mit dem bezaubernden Hund ‘Paul’, dessen Name ich schon lange kenne als er von hinten auf mich zuflitzt, weil sie sicher 2 Dutzend Mal versucht hatte, ihn zurückzurufen.

*Der Storch, der in seinem, auf einem hohen Pfahl stehenden, Nest aufsteht, einmal die Flügel kräftig ausschüttelt, vom linken auf’s rechte Bein umsteigt und wieder zurück, just als wären sie ihm eingeschlafen, und sich dann wieder hinsetzt.

*Das Paar, das seinen riesigen Wuschelhund mit Hilfe eines in den Rhein geschleuderten Gummihuhns zum Baden bringt und der Wuschelhund, der vom Gummihuhn begeisterter zu sein scheint als vom kalten Rheinwasser, in das er sich trotzdem laut prustend und schnaubend stürzt. Es gilt schließlich ein Gummihuhn zu retten!

*Die Frau auf dem Rad, die, jeder Pfütze auf dem Weg weiträumig ausweichend, durch die Wiese fährt, mit ihrer kleinen Tochter, die juchzend von Pfütze zu Pfütze fährt.

*Die Frau, mit dem frischgepflückten Bärlauchblätter-Strauß, fröhlich grinsend, sich möglicherweise gerade ausmalend, was aus dem Bärlauch später wird.

*Der Schwan, nur einer alleine, was man an der Stelle selten sieht, der im, vom Gegenlicht glitzernden Wasser, majestätisch in der Nähe des Strandes immer ein Stück stromaufwärts und dann wieder -abwärts schwimmt oder vielleicht auch umgekehrt.

*Die Frau, die nach der Therapiesitzung erst mal zum Rhein fährt, um ihren Kopf ein bisschen frei zu laufen, anfangs kurz leise fluchend, weil sie keine Jacke dabei hat und es so windig ist, deren Händiakku fast leer ist, so dass sie all ihre Beobachtungen nur im Kopf sammelt, statt sie wie ansonsten in letzter Zeit meistens auf Bildern und in kurzen 140-Zeichen-Nachrichten zu bündeln, die es auf dem Heimweg mit dem Auto dem kleinen Mädchen gleichtut und die schwungvoll durch sämtliche Pfützen fährt und die dann später, wieder zu Hause, vor einem Kaffee sitzend, denkt, dass sie solche Gedanken und Eindrücke in letzter Zeit viel zu selten im Blog hinterlässt und die das dann endlich wieder mal tut.

Katja

Schönes 13/16

*Schmierkuchen, my love gemacht und das ist ein bisschen als säße meine Oma wieder mit am Tisch❤

*gute Menschen, die mir in einer schwierigen Sache viel Beistand geleistet haben

*im Halbschlaf nochmal auf’s Händi gucken, ’ne DM öffnen und breit lächeln müssen❤

*tolle Post von tollen Menschen aus dem Internet❤ (Das Meer sollte man immer auf Panoramapostkarten drucken – da passt mehr Meer drauf!)

*21°C und im Shirt draussen sitzend das erste Eis des Jahres futtern

*also quasi angeeist und dann auch noch angegrillt, beides am gleichen Tag

(Insgesamt: schlimme Woche, #ausGründen viel geweint, ABER überstanden.)

Katja

 

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Gelesen im März 2016

Giulia Enders – Darm mit Charme

Giulia Enders zeigt mit “Darm mit Charme” eindrucksvoll, dass Sachbücher witzig, interessant, charmant, unterhaltsam und zusätzlich unheimlich informativ sein können. Nachdem ich ein paar ihrer Slam-Videos gesehen und viel Gutes über das Buch gelesen hatte, stand es schon länger auf meiner Liste, aber wie das so ist, vor Sachbüchern drücke ich mich ganz gerne. Sind die doch eigentlich trocken und man muss beim Lesen konzentriert und wach sein (was meinem Leseverhalten widerspricht, weil ich fast nur im Bett lese), ganz anders aber der ‘Darm mit Charme. Der ist so unterhaltsam geschrieben, dass ich ihn einfach wie einen Roman runtergelesen habe. Große Verehrung für Giulia Enders, die ein an sich heikles Thema, über das ja kaum jemand offen spricht, mit so viel Begeisterung anpackt, dass man nach der Lektüre des Buches quasi ganz automatisch Fan der Bakterien-Mannschaft im heimischen Darm geworden ist.

Wer das nicht glauben kann, der nehme sich die Zeit für dieses Video:

 

Donna Leon – Reiches Erbe, Commissario Brunettis zwanzigster Fall

Es ist eine ganze Weile her, dass ich den 19. Band von Donna Leons Commissario Brunetti gelesen habe und noch länger ist es her, dass Rüdiger mich irgendwann mit der Serie angefixt hat. Eigentlich sind die Fälle, um die es in den Romanen geht, fast immer ein bisschen egal. Viel wichtiger ist für mich die Stimmung, die mich stets einsaugt, wenn ich mit Brunetti durch Venedig laufe und die Stadt durch die ihm von Donna Leon zugeschriebenen Beschreibungen wahrnehme, die Menschlichkeit mit der Brunetti der Bürokratie und Korruption trotzt und das gemeinsame Essen mit den Brunettis. Trotzdem der letzte Band 1,5 Jahre (ich musste jetzt doch nachschauen) für mich zurücklag, war das direkt von den ersten Seiten an wieder das vertraute Gefühl. Nach 19 bzw. 20 Bänden kennt man die Charaktere und wenn sich einer von ihnen überraschend verhält, dann überrascht es Brunetti ebenso wie die geneigte Leserin. Wie schön, ich habe gerade entdeckt, dass es schon noch 5 weitere Bände gibt, die auf mich warten.

 

Erich Kästner – Pünktchen und Anton

Das war jetzt mein dritter Kästner und ich bin jetzt auch mit Jules ‘Hausaufgabe’ durch.😀

Pünktchen und Anton hat mir von den dreien am besten gefallen, weil ich die beiden Protagonisten sehr liebenswert finde und auch Kästners Nachdenkereien am Ende jedes Kapitels mag. Die sind zwar stets irgendwie belehrend, aber ohne Überheblichkeit und zeugen von viel Idealismus und Hoffnung, auf eine (aus damaliger Sicht) schönere Welt und dass sie dazu werden kann, wenn Kinder sich mit Dingen wie Menschlichkeit und Teilen beschäftigen. Er thematisiert da zB Armut und einander helfen und das hat gerade heutzutage wieder viel traurige Aktualität.

 

Doris Lessing – Das fünfte Kind

Als die altmodischen und sehr familienbewussten Harriet und David ihr fünftes Kind Ben bekommen, ist es mit der großen glücklichen Familienidylle vorbei. Ben ist anders als die anderen, wild, animalisch, unzähmbar, er scheint nicht von dieser Welt oder zumindest ein paar tausend Jahre zu spät geboren zu sein. Das Familienglück bröckelt nicht nach und nach sondern ist recht schlagartig weg und speziell Harriet hat von da an ein ewiges Ringen zwischen der Verantwortung ihren vier älteren Kindern und dem Rest der Familie gegenüber und der moralischen Verpflichtung, sich auch so gut wie möglich um Ben zu kümmern, denn sie findet nirgendwo – weder innerhalb noch ausserhalb der Familie – wirkliche Verbündete.

Lessing entwirft ein düsteres Bild, wie das Glück der Familie durch das andersartige Kind zerstört wird und wirft auch die Frage auf, ob man einen solchen Störenfried und ganz konkret dessen Leben, der Familie opfern kann/darf/bzw. – wie der Rest der Familie von Harriet verlangt – muss oder nicht. Harriet entscheidet sich dagegen und steht ab dem Punkt alleine da und ich habe, speziell nachdem Ben den Familienhund getötet hat, gespannt und mit einem beklemmten Gefühl gewartet, was wohl noch passieren würde. Lessings Schreibstil hat mir nur wenig gefallen. Sie erzählt ein paar Jahrzehnte in nur ungefähr 200 Seiten runter. Da bleibt kein Raum für schöne Formulierungen oder sprachliche Eleganz oder bildhafte Ausschmückung. Unterhaltungen finden häufiger in indirekter Rede statt, nichts, wodurch das Buch mir richtig nahe gekommen wäre, da ist nur dieses dumpfe, beklemmende Gefühl beim Lesen. Vielleicht ist aber genau das beabsichtigt und auch, dass das Ende eher offen bleibt.

Katja

Expecto Patronomnom!

Den Monatswechsel von Februar nach März habe ich in Wien verbracht (wovon ich _eigentlich_ ja auch wenigens ein paar Bilder sortieren und euch zeigen wollte) und irgendwie habe ich danach dann gar nicht mehr daran gedacht, hier den Header auszuwechseln, weil so unheimlich viel zu tun war und ich ohnehin gerade viel zu selten dazu komme, hier ein paar Gedanken festzuhalten. Das wurmt mich sehr, der Kopf ist dauernd so voll und ich finde keine rechte Ruhe… Ich hoffe, dass auch das sich ändern wird, wenn wir das mit dem Umzug dann endlich mal hinter uns haben.

Jetzt ist schon April und bevor ich’s wieder vergesse, nehme ich mir genau jetzt die Zeit und wechsle mal wieder den Header. Damals™ habe ich mit dem Durchwechseln angefangen, um das Loslassen zu üben, was ich vor ein paar Jahren gar nicht konnte. Gerade dieser Tage, wenn es mir beim Packen von Umzugskartons leicht fällt, nicht alles einzupacken, sondern manche Dinge einfach direkt auszusortieren, wird mir bewusst, wie sehr ich mich seitdem verändert habe. Das klappt immer noch nicht mit allem leicht, aber ich kann mittlerweile wenigstens überhaupt loslassen.

Den Header mit den Schäfchen hat der Mitdings für den April ausgesucht und das passt ziemlich gut, denn spätestens seit Svü sich irgendwann mal vertippt hatte und mir ein Patronus Schäfchen mit ‘Expecto Patronom’ herbeirufen wollte, sind es immer die Schafe, die einspringen müssen, wenn’s brenzlig wird und ein bisschen Patronus-Schäfchen-Schutz für die kommenden Wochen, kann ich wohl ganz gut brauchen.

Doppelt schön ist das, weil es sich um spanische Schafe handelt, die ich auf der Hinfahrt unserer letzten Spanienreise geknipst habe, kurz bevor wir beim 2. Hotel und Etappenziel angekommen sind. Da waren wir gerade beide völlig am Ende und hätten kurz vorher ziemlich gut Patronus-Schutz brauchen können.

Das Hotel war eines der kleinen Casas Rurales, in denen wir in Spanien so gerne übernachten. Am ehesten vergleichbar sind die vermutlich mit hiesigen Landgasthöfen. Oft sind es alte umgebaute Bauernhäuser, in Nordspanien aus dicken Bruchsteinen gemauert und sie liegen in winzigen Ortschaften, wenn nicht gar ganz abgelegen. Man muss oft die Koffer über enge Treppen in obere Stockwerke wuchten und die Zimmer, oft gibt es nur eine Handvoll, sind nie wahnsinnig luxuriös. Aber die Häuser haben alle einen ganz besonderen Charme – ebenso wie die Gastgeber, bei denen wir uns bisher immer unheimlich willkommen gefühlt haben – und haben ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis. Weil es sich fast immer um winzige Ortschaften handelt, gibt es keine Restaurants, aber man bekommt im jeweiligen Haus quasi immer ein (mehr oder weniger) einfaches Abendessen. Manchmal kann man zwischen zwei oder drei Gerichten wählen, aber oft gibt es einfach ein Menü, das für alle Gäste gleich ist. (Einmal hatten wir sogar einen Gastgeber, der vorher per Mail fragte, ob wir das für diesen Tag geplante Essen mögen.) Die Menüs bestehen immer aus drei einfachen Gängen, dazu gibt’s Brot, Wasser und Wein in Flaschen und zum Dessert häufig noch Kaffee und oft kommt dann auch der (selbstgebrannte) Schnaps auf den Tisch und das alles gibt’s meist für 12 bis 15 Euro pro Nase incl. der Getränke. Dazu die günstigen Zimmer- und Frühstückspreise und die Gelegenheit, jedes Jahr festzustellen, inwiefern meine Spanischkenntnisse sich verbessert haben, denn so viel Kontakt und Familienanschluss wie während der Fahrt-Übernachtungen haben wir während der zwei Wochen in Ferienhaus oder -wohnung dann selten.

Ich wollte schon lange mal ein Loblied auf die wunderbaren Casas Rurales singen, die dafür sorgen, dass wir auch während der langen An- und Abreise schon viel Schönes und Gutes von Land und Leuten mitbekommen.

Aber zurück zu jenem speziellen Haus, in dessen Nähe es die Schafe gab:

Das Haus war, das wussten wir schon vorher, ausserhalb des eigentlichen Ortes ‘Cabeza la Vaca’ (cabeza=Kopf, vaca=Kuh), an der Grenze zwischen Extremadura und Andalusien und für uns günstig gelegen, weil es nahe an Sevilla war, wohin wir am nächsten Tag weiterfahren wollten, aber weit genug entfernt, um die JWD-Preise mitzunehmen.

Und jwd (janz weit draussen) war auch das Hotel, das ziemlich neu ist. Das Navi kommt oft mit den kleinen spanischen Ortschaften nicht zurecht und im Ausland ist das immer ein ziemlicher Adventurefaktor, weil es häufig denkt, dass Straßen befahrbar seien, obwohl sie das gar nicht sind. Der erste Anlauf führte uns dann auch zu einem schmalen, gras- und unkrautbewachsenen Feldweg, der links und rechts von Bruchsteinmauern begrenzt war – leider so schmal, dass unser Auto nicht mal ansatzweise durchgepasst hätte. Also im Navi die Straße gesperrt und neu berechnen lassen. Der zweite Weg, verlor sich auch nach wenigen Metern in einen ähnlichen Weg, aber – das konnte man beim Rauszoomen der Karte sehen – so viele Alternativen würden da nicht mehr kommen. Wir fuhren also noch ein Stück weiter und noch ein Stück und alles war eng, auf einer Seite steil abfallend, auf der anderen eine Mauer und kein echter Weg, sondern eine Aneinanderreihung von Schlaglöchern und mittelgroßen Feldsteinen, durch und über die wir uns vorankämpften. Irgendwann die Erkenntnis: hier kommen wir nicht weiter. Das Problem: hier kommen wir eigentlich auch nicht wieder weg!

Schon über einen Kilometer hatten wir uns in diese Shice reingeritten und die Nerven lagen ohnehin schon blank. An einer etwas breiteren Stelle stieg ich also aus und ging hinter den Wagen (an den schmalen Stellen wäre das gar nicht gegangen, weil ich die Tür nicht aufbekommen hätte) und dann winkte und wedelte ich den Mitdings im Schritttempo diesen unfassbar langen Kilometer wieder rückwärts aus dem Weg hinaus. Eigentlich hatte das Auto solche Piepsdingssensoren zum Rückwärtsfahren, aber weil alles so eng war und die Steine so groß, piepte das ohne Unterlass, das half also wenig, strapazierte die Nerven aber noch mehr. Als wir da wieder draussen waren, hätten wir den Boden – Straße, geteert! zwar immer noch mit tiefen Schlaglöchern, aber hey, Zivilisation! – küssen können!

Wir waren jetzt allerdings schon insgesamt über 2 Stunden in diesem winzigen Ort bzw. seinen umliegenden Feld-Wald-und-Wiesenwegen unterwegs und dem Hotelzimmer noch keinen Meter näher gekommen. Und so langsam dämmerte es und wir wollten auf keinen Fall im Dunklen über solche Wege holpern müssen. Also Weg im Navi gesperrt, gewartet bis eine neue Route berechnet war, langsam losgerollt und dann kam auf einmal eine Frau aus einem Hauseingang und ich wutschte und wedelte erneut, dieses Mal aber, um die Frau auf mich aufmerksam zu machen und nach dem Weg zu fragen. Ich radebrechte aus dem offenen Wagenfenster unsere Verzweiflung und Suche, die Frau fing an zu beschreiben, merkte nach 3 furchtbar schnellen Sätzen, dass ich ihr nicht richtig folgen konnte und dann – da konnte ich ihr folgen – sagte Sie, wir sollten ihr einfach folgen und dann lief sie im Laufschritt vorneweg, zeigte uns die ersten beiden Abbiegungen und erklärte dann nochmal sehr langsam und deutlich, wie es weiterginge, damit wir zum Hotel kommen. Ich hätte schon wieder küssen können – dieses Mal unsere rettende Spanierin!

Dieser Weg war dann auch wirklich ok. Also man konnte ihn zumindet flüssig und etwas schneller – wenn auch nicht viel – als im Schritttempo langfahren bis auf die letzten etwa 100 Meter vorm Hotel. Da kam eine dermaßen steile Spitzkehre, dass wir a) 3-5 Anläufe brauchten, um rumzukommen, weil wir immer wieder aufsetzten und b) ernsthaft überlegten, ob sich ein Geländewagenähnlicher vielleicht doch lohnen würde bei den häufig merkwürdigen Straßenverhältnissen, in denen wir in Spanien immer wieder landen.

Genau an dieser Spitzkehre war aber dann auch die Weide, auf der ich die Schäfchen, die jetzt einen Monat lang das Blog bewachen dürfen, entdeckt und geknipst habe (während ich wieder mal rund ums Auto wuselte und wutschte und wedelte).

Früher am Tag gab’s übrigens schonmal ein ganz bezauberndes Schäfchen zu sehen:

Im Wagen vor mir fährt ein junges Schäfchen... rata rata ♪

Im Wagen vor mir fährt ein junges Schäfchen… rata rata ♪

Euch allen einen guten April!

Katja

Schönes 3/4*

Huch, ich hätte ja fast vergessen, dass heute schon Montag ist. Eigentlich fühlte sich ein Großteil der letzten Woche echt blöd an und ich mich nicht gut, aber dafür ist doch mehr zusammengekommen als ich dachte. Ich mache aber trotzdem 3 Kreuze in den Kalender, wenn ich endlich weiss, wann wir umziehen (können) und ich durch mehr Planungssicherheit dann hoffentlich nicht mehr so dauernervös bin. Kann mich gerade oft selber nicht leiden.😦

*Montagmorgen aus Gründen nochmal Kaffee in der Post (so fangen gute Wochen an! (dachte ich Montagmorgen))

*viel draussen rumgestapft und über Frühlingswetter gefreut

*Grüne Soße gemacht und überhaupt viel gutes Zeug gekocht

*Familie gesehen und es war in Teilen wirklich schön, in anderen zumindest aushaltbar

*bemerkt, wie groß manche Änderungen in mir schon sind und dass ich mich manchmal nicht mehr klein und hilflos fühle

*viel gelesen

*jemandem eine Freude gemacht

*nette Spanischstunde, das macht dank neuer Lehrerin auf einmal wieder so viel Spaß \o/

*bei einem ausgedehnten Spaziergang Bärlauch gesammelt und in Pesto verarbeitet

*gebacken, was ich ja viel zu selten mache

*Dinge aussortiert, Dinge in Luftpolsterfolie gewickelt und eingepackt

Katja

*12/16 ich kann bei den schönen Bruchwochen einfach nicht widerstehen, sie zu kürzen.

(mehr Schönes)