4 Tage Amsterdam in short / 29 to go

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gesehen: Zaanse Schans (incl. einer Farbmühle, einer Ölmühle und einer Sägemühle), Van Gogh Museum, Käsemuseum (naja), Rembrandts Nachtwache in 3D, Woonbootmuseum, Museum Het Grachtenhuis, Museum Van Loon, Nieuwe Kerk, Het Rembrandthuis, die Nordsee

gemacht: ausgiebig an den Grachten geschlendert und über den Bloememarkt und über den Flohmarkt am Waterlooplein, durch Grachten geschippert, am Strand gelegen und die Füße in die Nordsee getaucht, zum ersten Mal seit langem – viel und mit Spaß – fotografiert, hingefallen und wieder aufgestanden, so viel Tram gefahren wie nie zuvor, die öffentliche Bibliothek (OBA) besucht und dort das Mäusehaus und die Aussicht über die Stadt bestaunt, hungrig über den Großen Marktplatz rund um die Kirche in Haarlem geschlendert, wo sich Restaurant an Restaurant reiht

gekauft: Tulpenzwiebeln, eine neue quietschbunte Handtasche vom Flohmarkt, Van Gogh Kühlschrankmagnete, Käse und Vla

gegessen: viele Vlamse Frites, sehr gute Brownies, zum ersten Mal indonesisch, wirklich (!) gute (!) Falafel, ausgezeichnete Pfannkuchen mit frischen Erdbeeren und einer Karamellsoße für die ich töten würde

getrunken: fast nur Wasser, weil’s so heiss war, Kaffee, belgisches Bier, holländisches Radler, einen Baileys in der Hotelbar, die keine Cocktails kann und einen Campari in frischgepresstem Orangensaft in der Bar 100 m weiter, die auch keine Cocktails kann

gerochen: Gewürze, frisch gemähtes Gras, frisch gerauchtes Gras, das Meer

Katja

 

Verflucht! / 30 to go

Ok, ich bin auch zu Hause ungeschickt, laufe häufiger mal gegen Türrahmen oder bleibe mit dem Arm an Türklinken hängen oder noch schmerzhafter: mit dem Schienbein an der Bettecke. Ich stolpere gelegentlich über die eigenen Füße, noch auf dem Boden rumliegende Kabel oder rutsche mit den Füßen in der Dusche weg.

Aber das ist alles nichts gegen diesen Urlaubsfluch, der mich seit etlichen Jahren auf fast jeder Reise heimsucht. Abgesehen von einzelnen Unfällen in meiner Jugend (bei denen aber fast immer ein bisschen zu viel Alkohol im Spiel war) ist meine älteste dahingehende Erinnerung eine, an meine erste Reise nach Spanien in 2009. Irgendwann abends am Strand, ging ich mit den Füßen gerade so in den Wellen, die auf den Strand trafen, spazieren und dotzte BADONG mit dem Zeh gegen einen großen Stein, der eben so von Wasser bedeckt, am Strand lag. Danach: tagelanges Humpeln.

An die 2010er Verletzung kann ich mich nicht erinnern, nur daran, dass auch da etwas gewesen sein muss.

In 2011 hing auf der riesigen Dachterrasse der Ferienwohnung eine Hängematte, nicht weit über dem Boden, und eines Tages ging ich von draussen rein, schaute nicht vor die Füße, weil ich Kram reintrug, blieb an der Hängematte hängen, strauchelte und klatschte längs hin. Knie offen, Knöchel umgeknickt und geschwollen. Danach: tagelanges Humpeln.

2012 hatten wir mehrere Treppen zum und in dem Ferienhaus und dass ich mir da nicht den Hals gebrochen habe, liegt vermutlich daran, dass ich einfach nur in Zeitlupe die Treppe hoch und runter bin. Ich hatte damals™ ja schon eine Ahnung von dem Fluch, der mir anhängt und mich bei fast jeder Reise erwischt.

2013 am zweiten Tag umgeknickt. Danach: tagelanges Humpeln.

Zwischendurch: Hamburg, Schlagloch, stolpern, fallen, humpeln.

2014 ALLES ging gut. Ich hab aber auch beim Laufen kaum mal die Augen vom Boden genommen und hatte ewig das ‚jetzt bloß nicht stolpern‘-Mantra im Kopf. (Dafür stürzte in dem Jahr der Mitdings direkt nach ein paar Tagen übel und konnte tagelang fast gar nicht laufen.)
Dann am letzten Abend: wir waren zum Sonnenuntergang mit einer Flasche Wein und den Kameras am Strand. An dem Strand hatten wir schon vorher mal erlebt, dass quasi mit Versinken der Sonne im Meer SOFORT Heerscharen von Stechmücken wie aus dem Nichts erscheinen und man wirklich innerhalb weniger Minuten mehrere Dutzend Stiche kassiert. EIGENTLICH wollten wir also an dem Abend nicht so lange dort bleiben, wir wollten schließlich danach auch noch in den Ort laufen und Tapas essen, aber dann war’s so schön und der Sonnenuntergang so toll und wir konnten uns nicht losreissen. Als die Sonne weg war, waren die Stechmücken da. Wir rafften in Windeseile unser Zeug und starteten im Laufschritt Richtung Ferienhaus, der Mitdings ein paar Schritte vor mir. Wir nahmen extra den ‚besseren‘ Weg, der mit ein paar kunststoffbezogenen Holzbohlen durch die Dünen führt, auf denen man schneller vorankommt. Der Mitdings tritt vorne auf eine der Platten, das hintere Ende schnellt mit Wucht genau in dem Moment hoch als mein Fuß in der Nähe ist, ich strauchele vor Schmerz, kann mich nicht halten, reisse noch den Arm mit der Kamera nach oben, damit ich nicht drauf falle (und die Kamera nicht in den Sand), hab also einen Arm weniger zum Abfedern und klatsche statt dessen längs bis zum Gesicht auf die Bohle. Brille kaputt, Knöchel kaputt, Zeh kaputt, Knie kaputt, auf der anderen Seite Arm aufgeschürft, knapp unterm Auge ein mehrere cm langer Schnitt, mittlerweile ist das Veilchen nur noch blassgelb verfärbt.

Zwischendurch: Prag, Kopfsteinpflaster, stolpern, umknicken, humpeln.

Vor genau einer Woche in Amsterdam. Wir laufen durch’s Rotlichtviertel (viel zu früh als dass schon was los wäre), überlegen, wo und was wir essen wollen. In einer Seitenstraße stolpere ich, reisse den Arm mit der Kamera hoch, kann den Sturz also WIEDER nicht richtig abfangen, falle längs bis zum Kopf hin. Arm aufgeschürft und kurze Zeit drauf blau, Knie aufgeschürft und kurze Zeit drauf blau und geschwollen, Handgelenk umgeknickt, Brille kaputt, mehrere kleine Schnittwunden direkt in der Nähe des Auges.

Ich hab’s echt so satt und versteh’s nicht. GERADE auf Reisen bin ich wirklich vorsichtig. Ich hopse nirgendwo rum, klettere auf nix drauf, gucke dauernd auf den Boden, auf dem ich laufe und trotzdem schaffe ich’s jedes Mal wieder (Ich hab vermutlich in der Aufzählung eh noch etliche Stolperer und Stürze vergessen.) mich hinzupacken.

Was mir hoffentlich nicht mehr passiert ist das mit dem Kamera-Arm. Ich hab zweimal so verdammtes Glück gehabt, dass mir zwar die Brille kaputt gegangen ist und ich hinterher mit Veilchen rumgelaufen bin, aber das Auge nix abgekriegt hat. Ich will mein Glück nicht über Gebühr strapazieren und mich darauf verlassen, dass das nochmal gut geht. Also lieber die Kamera riskieren (Erst mal den Reflex loswerden, sie zu schützen…). Die hat ohnehin ausser diesen Stürzen auch noch mindestens einen weiteren überlebt. Mitten im Odenwälder Tiefschnee, bei dem sie komplett nass geworden war.

Ach so: ich war übrigens in Amsterdam! Ich glaube, ich hatte das bisher hier noch gar nicht erwähnt. Bis auf den Sturz war’s auch wirklich schön! Mehr hoffentlich demnächst. Das robuste Ding von Kamera hat nämlich auch einen Haufen schnieker Fotos fabriziert.

Katja

31 to go

So. Ich jammere mir jetzt lange genug gedanklich die eigenen Ohren darüber voll, dass ich das mit dem Bloggen gar nicht mehr hinbekomme. Habe permanent das Bedürfnis, darüber zu bloggen, dass ich dringend wieder mehr bloggen will, dabei will ich doch eigentlich einfach nur, dass es wieder zu mir gehört, ohne dass ich dem Tun oder Nichttun überhaupt so viel Aufmerksamkeit widmen muss. Dann komme ich nämlich gar nicht mehr dort raus, bleibe ewig wie eine gesprungene Schallplatte an der gleichen Stelle hängen. Will will, komme nicht dazu, alles so ungewohnt geworden, so entfremdet und auch das ‚im Kopf bloggen‘, was ich jahrelang andauernd gemacht habe, ist gerade keiner meiner Begleiter und es fehlt mir sehr.

Nach vielen Achs und Mists und Müsstes und Wolltes mache ich das, womit ich ganz gut klar komme. Ich fordere mich selber heraus, nehme mir nicht – wie so oft in den letzten Monaten – irgendwie vage vor, wieder häufiger zu bloggen, sondern dieses Mal ganz konkret, eine Weile lang täglich, damit die Gewohnheit und Normalität und Vertrautheit zurückkommt. Und damit ich mir selber ein bisschen Druck mache, tratsche ich es hier auch raus. Nehmt mich also bitte beim Wort und schimpft ein bisschen mit mir, wenn ich nicht Wort halte. Wenigstens jeden Tag ein paar Sätze. Ab heute 32 Tage lang. Wieso gerade 32 Tage? Weil (heute mitgerechnet) am 32. Tag, das ist der 26. August, mein Blog 8 Jahre alt wird. Und bis dahin fremdeln wir dann hoffentlich auch nicht mehr so miteinander sondern gehen wieder wie alte Vertraute nach 8 gemeinsamen Jahren miteinander um.

Katja

AngSTarre

Ich weiss gar nicht mehr, wie das geht, mich mit solchen „Psychothemen“ auseinanderzusetzen, ohne sie ins Blog zu schreiben. Jetzt knabbere ich seit Wochen an einem rum und bekomme es nicht zu fassen, so wie es mir früher –  in Präblogzeiten – eigentlich immer ging, auch wenn ich mich kaum erinnern kann, was ich stattdessen gemacht habe. Ich weiss nur, dass ich damals™ ewige Gedankenkreisel hatte und nicht wirklich vorankam. Das Aufschreiben ist einfach meins. Aufschreiben, um zu sortieren, um Gedanken (be-)greifbar zu machen, als meine ganz eigene Therapie. Jetzt bei diesem Thema möchte ich das #aus_Gründen nicht. Das geht zu tief rein und überhaupt komme ich dem schreibend (ganz grundsätzlich, nicht mal auf’s Blog bezogen) nicht bei, schweife dann doch direkt wieder ab. Zu schwierig, zu tief, zu viel Angst vor dem, was ich damit (in mir) lostreten könnte. Ich weiss nicht, wie herum ein Schuh daraus werden kann. Vor allem einer, der mir dann auch passt.

Und so schiebe ich das über-diese-Sache-nachdenken-mich-dieser-Sache-stellen vor mir her wie einen Punkt auf der todo-Liste und genauso unangenehm piekt er von Tag zu Tag schlimmer. Ich will das ja eigentlich _hinter mich bringen_ – auch und gerade, um in der Therapie weiterzukommen. Den Termin heute habe ich abgesagt, weil ich mich ein Stück weit so fühle, als hätte ich die Hausaufgaben (die nur ich selber mir gedanklich gestellt habe) nicht erledigt. Keine Zeit, keine Ruhe, ich muss da noch mehr drüber nachdenken, das hat sich noch gar nicht gesetzt. Und eigentlich rede ich mich damit nur vor mir selber raus. Denn eigentlich ist es _wieder mal_ Angst, die mich davon abhält. Angst vor dem Ungewissen, das hinter dieser Tür liegt, Angst an einem Status Quo zu rütteln, ohne zu wissen, was danach kommen kann. Und statt einfach loszugehen und zu gucken, erstarre ich in einer vor einem ganzen Leben antrainierten Angst.

Und ich ahne nur vage, dass das hier keine Selbstschutzstarre ist, ganz im Gegenteil. Und dabei gibt es – ganz subjektiv betrachtet – für mich nichts zu verlieren.

Mistmist.

Katja

Immer die Schutzfolie drauf lassen…

Ich habe seit Jahren eine weiße Hose im Schrank hängen, die aus herrlich dünnem luftigen Stoff ist. Total ideal für heiße Sommertage. Am heißesten Tag der letzten Woche, habe ich mich mit Anette (❤ ) in Mannheim getroffen und stand vorher ratlos vorm Schrank, weil ich nicht wusste, was ich bei der Hitze anziehen sollte, wenn ich den ganzen Tag unterwegs bin und es hat sehr lange gedauert bis ich auf jene weiße Hose kam. Das liegt daran, dass ich sie zwar für diese Eigenschaften sehr schätze, sie aber trotzdem quasi nie trage. Sie ist nämlich weiß. Weiße Klamotten haben bei mir die Angewohnheit, binnen Nanosekundenfrist nicht mehr weiß zu sein, sondern irgendwo Flecken zu haben. Also trage ich quasi nie welche, obwohl ich tatsächlich auch im Besitz einiger weißer Shirts bin.

Als ich also an jenem Morgen vor dem offenen Kleiderschrank stand, ging mir das alles im Kopf herum und wie beknackt das eigentlich ist, eine Hose zu kaufen, weil sie so ideal für dieses Wetter geeignet ist und sie dann nicht anzuziehen, weil sie schmutzig werden könnte und mir fiel auf, dass das bei mir ein durchgängiges Muster ist…

Meine Tastatur hat Ränder in Hochglanzschwarz. Als ich sie kaufte klebte darauf eine Schutzfolie und ich ließ die Folie so lange drauf bis sie sich selber an den Rändern abribbelte. Ebenso ließ ich monatelang die Displayschutzfolie auf dem kleinen Display des Festnetztelefons kleben, damit da nur ja keine Kratzer drauf kommen.

Alles, was sich irgendwie vor Schaden bewahren und schützen lässt, schütze ich. Mein Händi habe ich stets in einer Hülle und als es neu war und ich erst eine kaufen musste, habe ich es in eine Flauschesocke gepackt, um es in der Handtasche nicht zu zerkratzen und ich habe mal ein sehr dickes Taschenbuch (eine signierte Version von „Die Säulen der Erde“ von Ken Follet) nur mit zwei Händen ganz vorsichtig und nur gerade eben so weit aufgeklappt, dass ich bis zur Mitte der Seiten hin lesen konnte, damit der Buchrücken keine Knicke bekommt, was bei solchen dicken Wälzern beim Lesen ja nicht ausbleibt.

Das eigentlich Schlimme daran ist, dass mir bewusst geworden ist, dass das alles auch ein wenig bezeichnend dafür ist, wie ich seit Jahren mein Leben lebe… Immer vorsichtig, immer mit Angst, nur nix dreckig machen, nur nix kaputt machen, immer lieber gemäßigt, nie die Kontrolle verlieren, nix Weißes anziehen, lieber mal die Schutzfolie drauf lassen…

Katja (gerade an einer Ecke der Schutzfolie über’m Leben rumknibbelnd, vorsichtig natürlich, damit sie nicht reißt😀 )

 

 

 

Über viel Angst und ein bisschen entspannte Scheissegaligkeit

„Aber was oder wer oder wie bin ich dann überhaupt?“ frage ich in der letzten Sitzung bevor ich wieder losheulen muss. So viel Fremdbestimmung im Kopf, so viele „Werte“ und Vorstellungen, die auf einmal in Frage stehen, von denen ich nicht weiss, ob sie überhaupt eine Bedeutung haben und wo sie überhaupt herkommen. Naja doch, letzteres weiss ich eigentlich verdammt gut. Nur nicht, wieso zur Hölle sie immer noch so tief und fest in mir sitzen und vor allem, wieso mir das schon so viele Jahre nicht bewusst ist. Und damit meine ich nicht mal alle Lebensjahre, sondern nur die letzten, die in denen ich eigentlich ja ziemlich reflektiert war. Dachte ich. War ich vermutlich auch. Und trotzdem ist da dieser große blinde Fleck gewesen, diese Gedanken und Gefühle, die so tief in mir verschlossen sind, dass mir ihre Existenz nicht mal bewusst war.

Dass Therapie kein Spaziergang ist – auch wenn ich hinterher häufig einen mache, um den Kopf freizulaufen – wusste ich schon von vorherigen, viel weniger hilfreichen, Therapien. Dass es so dermaßen in harte Arbeit ausarten könnte, so dermaßen anders verlaufen könnte, als ich mir vor und zu Beginn vorgestellt hatte und dass sich so dermaßen viele neue Baustellen in mir auftun würden, statt dass sich alte erledigen, hätte ich nicht geahnt.

Jetzt also richtig. Und richtig gründlich. Kein „Herumdoktorn“ an Symptomen sondern der Versuch an die Ursachen zu kommen und während ich das schreibe, spielt die kopfeigene Band die Schlusssequenz von „Sweet Transvestite“ aus der Rocky Horror Picture Show und Tim Curry alias Frank N Furter sagt schon im Aufzug stehend „…so I’ll remove the cause… but not the symptom“ bevor er sein kleines Lachen lacht, wohingegen ich die Augen aufreisse, wie es nur Susan Sarandon als Janes Weiss besser hinbekommt, weil mir das, was da gerade passiert unglaubliche Angst macht.

Nie vorher wusste ich gründlicher und in größerem Ausmaß nicht, wer oder besser wie ich überhaupt bin und wo mir normale Ungewissheiten wie zB „Wird das Paket ausgerechnet jetzt kommen, wenn ich schnell auf’s Klo flitze?“ schon zusetzen, macht mir das hier richtig gründlich zu schaffen. Was wird am Ende dabei rauskommen? Wer bin ich dann? Wie bin ich dann? Wird sich überhaupt so viel ändern, wie es mir gerade vorkommt, dass sich ändern wird? Wird das überhaupt alles in nur so wenig Zeit reinpassen? Werde ich die, die ich werde, wirklich mehr mögen oder vielleicht noch weniger als die aktuelle Version von mir? Und ich merke, wie mir alle diese Fragen die Luft abschnüren, wie sie es mir schwer machen, mich auf das alles einzulassen.

Und dann sind da diese anderen Momente. Die, in denen ich schon merke, dass sich etwas… nein besser: dass ich mich schon verändert habe und wie sehr. Dass da auf einmal immer mal ein völlig neues Selbstbewusstsein rausblitzt – das mich dann natürlich direkt im nächsten Moment selber erschreckt. Und ich meine damit echtes Selbstvertrauen, keine lockere Flapsigkeit, das konnte ich trotz allem erstaunlicherweise immer recht gut. Aber jetzt ist es zusätzlich noch ein für mich selber Eintreten und DAS konnte ich wirklich noch nie. Bei all der vielen neuen Angst, geht an der Stelle auch welche verloren und wird durch ein bisschen entspannte Scheissegaligkeit ersetzt.

Katja