Ganz ohne rosarote Brille

Üblicherweise, wenn ich in der Kleinen Stadt zum Einkaufen fahre, nehme ich die umgehende Bundesstraße anstatt mich durch die kürzere, enge Wohnstraße mit verkehrsberuhigender Bepflanzung, Bremsschwellen und etlichen rechts-vor-links-Kreuzungen. Nur im Frühling für ca. 2 Wochen fahre ich so oft wie möglich durch diese Straße, denn dann leuchtet die ganze Straße in flauschig-wattigem Rosa. Und irgendwann innerhalb dieser Zeit, muss ich auch dringend anhalten, aussteigen und jede Menge Fotos von der Blütenpracht knipsen – und das obwohl ich das jetzt schon seit einigen Jahren mache und schon einige Aufnahmen von den Bäumen in jener Straße auf meiner Festplatte liegen. So so schön! Ich kann einfach nicht anders.

Kanzan-Kirschen müssten das sein, wenn ich mich gerade bei der Bestimmung nicht geirrt habe und das ist wohl die in Deutschland verbreitetste Sorte der Japanischen Kirschen. Ehrlich, kein Wunder, dass in Japan die Kirschblüte extra gefeiert wird. Ich würde das glatt auch machen. So so schön!

Die diesjährigen Fotos habe ich vor ein paar Tagen bei strahlend blauem Himmel geknipst und ein paar davon gibt es jetzt hier. Zugegebenermaßen fällt es mir genauso schwer, bescheiden bei der Auswahl zu sein wie den Bäumen die Bescheidenheit beim Blühen zu fallen scheint.

(Klick macht groß.)

Katja

Artikel mit Passwortschutz

Katja:

Weil ich aktuell wieder häufig(er) mit Passwortschutz blogge und die Zahl meiner Leser*innen oder zumindest Abonnent*innen ziemlich gestiegen ist, hier nochmal der Hinweis, was es damit auf sich hat. :)

Ursprünglich veröffentlicht auf Gedankensprünge:

Weil hier in den letzten Monaten recht viele neue Blogleser – oder zumindest WordPress-Abonnenten, bei denen bekomme ich es ja unmittelbar mit – dazu gekommen sind, hier vielleicht nochmal der Hinweis, was es mit den Artikeln mit Passwortschutz auf sich hat. (Hier hatte ich das kurz vorher noch ein bisschen ausführlicher aufgeschrieben, weswegen ich diese Dinge nicht einfach so ins Netz raushauen kann und möchte.)

Und wo ich gerade dabei bin: Herzlich Willkommen auf meinem Blog! Sagt doch mal in den Kommentaren ‘Hallo’ – ich freue mich! :)

Katja

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Schönes 16/15

*Unfassbare mehr als 3 Stunden mit der Lieblingscorina telefoniert. Irgendwie schaffen wir es nur alle halbe Jahre oder seltener mal zu telefonieren, dann aber immer gleich richtig. (Ausserdem für Mai verabredet, nicht zum Telefonieren, sondern live. \o/)

*Meine Mutter hat auf einen Rat, den sie vor ein paar Wochen erbeten hat, tatsächlich gehört. (Üblicherweise fragt sie und wenn man etwas antwortet, was nicht mit ihrer vorgefertigten Meinung, was man antworten sollte, damit es für sie möglichst einfach wird, übereinstimmt, sagt sie zwar zunächst ‘ach ja, da hast du ja recht’, macht aber dann doch genau das Gegenteil, daher ist das schon ein ungewöhnlicher Punkt zur Freude / Verwunderung.)

*Die Lieblingsspargelbude wurde endlich an ihrer üblichen Stelle aufgebaut. Fehlt nur noch, dass sie auch den Verkauf starten. :)

*Die Nachbarin war sehr begeistert ob meiner frisch geschnittenen und gesträhnten Haare (bin ich über ihre auch immer, wir teilen die weltbeste Friseurin :D).

*Bunte Blümchen in die Blumenkästen gepflanzt.

*Bei herrlichstem Sonnenschein am Rhein spaziert.

*Zum ersten Mal für dieses Jahr ohne Socken rumgelaufen. <3

*Zum ersten Mal für dieses Jahr spät abends noch im T-Shirt draussen gesessen.

*Tiramisu gemacht, seit arg langem wieder mal. Eigentlich hatte ich die schon für Weihnachten geplant. Time flies! (Rezeptklick)

*Das Badezimmer gewaltig aufgehübscht; also zum größten Teil hat der Mitdings gehübscht und viel vom WE davon geopfert. <3

*Juhuu! Der Fokus auf die schönen Dinge breitet sich aus. stefl0510 sammelt jetzt auch mit und ick freu mir!

Katja

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Und noch ein Traum

Manchmal ist das mit den Traumbildern total verworren und ich habe keine Ahnung, wofür bestimmte Dinge, die ich träume stehen könnten.

Aber dann gibt es auch jene, die völlig einfach erkennbar sind.

Vorgestern habe ich mir eine Blase in meinen Lieblingsschuhen gelaufen. Ich habe diese Schuhe jetzt schon so lange, dass ich sie eigentlich vor 3 Jahren schon hätte ausmisten wollen und seitdem bin ich (natürlich sehr sporadisch, weil ich so furchtbar ungerne Schuhe kaufen gehe) auf der Suche nach einem Ersatz für die Lieblingsschuhe, in dem ich ebenso gut laufen kann.

Jetzt werde ich nicht mehr drum herum kommen, wirklich ernsthaft zu suchen. Die Innensohle der Lieblingsschuhe hat sich im Schuh so verschoben, dass ein harter Knubbel eben jene Blase verursacht hat.

Letzte Nacht tauchte irgendwann inmitten eines an sich schon recht schräg-wirren Traumes, an dessen Rest ich mich nicht mehr erinnere, von dem ich nur noch weiss, dass er sehr schräg war, eine Szene auf, in der ich versuchte, mir aus Paprikaschoten ein paar Schuhe zu schnitzen. Ich hantierte mit einem Küchenmesser rum und zog die Schoten immer wieder über die Füße, was schon recht seltsam war, denn so winzig sind meine Füße nicht, es waren also ungewöhnlich große Schoten und weil Paprikaschoten naturgemäß recht uneben sind, waren die selbstgeschnitzten Schuhe alles andere als bequem. Ich schnitzte also weiter und weiter und probierte immer wieder an.

Mitten in einem solchen Anprobiervorgang wachte ich auf, war verwundert, dass das kühle Gefühl an den Füßen schlagartig weg war, erinnerte mich sofort was los gewesen war und dass ich geträumt hatte und musste lachen als mir der Zusammenhang klar wurde. Ich mache mich dann also mal auf die Suche nach einem Paar Schuhe, bei dem einer wie eine rote Spitzpaprika, der andere wie eine gelbe Gemüsepaprika aussieht und irgendwie kommt mir das kaum schwieriger vor als wirklich richtig bequeme Schuhe zu finden. :mrgreen:

Katja

kurz zitiert #48

Nur eines schaffte ich nicht: Mutter aus meiner Erinnerung und meinen Gedanken zu löschen. Ich wage zu bezweifeln, dass überhaupt ein Mensch das kann, wenn es um Eltern oder Geschwister geht. Das Band, das einen an die Familie bindet, kann durchtrennt werden, aber die abgeschnittenen Enden haben so eine Art, einem an windigen Tagen ins Gesicht zu flattern.

(Olivia Whitelaw – in den Mund gelegt von: Elizabeth George, Asche zu Asche, Seite 562)

 

(Ohne Worte)

Katja