ge-urlaubt

gefahren: 5.680 km
geschlafen: in 5 verschiedenen Betten, insgesamt lausig
gelesen: Alle sterben, auch die Löffelstöre – Evangeline – Die unheimliche Mühle (Lemony Snicket) – Neue Vahr Süd – Doppler – Der Schläfer – sowie quer im Andalusien-Reiseführer und Andalusien Kunst und Architekturband
geschlemmt: Riesengarnelen ohne Ende, frischer gegrillter Thunfisch, in einem mäßigen und zwei sehr guten Restaurants, Flan, Queso de Manchego, Jamón Serrano und Iberico
gebadet: nur bis zu den Knien im Mittelmeer, für mehr war’s zu kalt, ganz viel in der Sonne incl. Sonnenbrand Ende Oktober
gesehen: zwei Länder, zwei Meere, die Alhambra, 3 weisse Dörfer, ganz viel Afrika hinterm Wasser, Gibraltar, Tarifa, La Línea de la Concepción, viel Meer, jede Menge Berge
geknipst: alles! insgesamt sind wir mit 5.500 Bildern bepackt zurückgekommen. 😀 (OK, ’ne Menge davon hängt daran, dass ich die Serienbildfunktion meiner Kamera entdeckt habe und Wellen geknipst hab. :mrgreen: )
gelungen: jeden Morgen den Sonnenaufgang überm Meer zu knipsen (gut für die Fotos, schlecht für meinen Schlaf^^)
gesammelt: Steine, viele, wunderschöne
geredet: unbeholfen und ungehemmt soviel Spanisch wie ging und damit sogar einiges halbwegs hinbekommen
geärgert: über Ameisen in der Wohnung, unnötigen Streit; die Müllberge, die man an so zahlreichen Stellen mitten in der schönsten Natur findet; das Navi, das es für angemessen hielt uns auch die engsten Gässchen mit dem dicken Auto erkunden zu lassen, obwohl’s die Durchgangsstraße auch getan hätte
gehört: viel Wellenrauschen, beliebige Mixmusik, gezielt fast nur Element of Crime, Unterhaltungen auf Spanisch, Fetzen von Alhambraführungen auf Deutsch, Englisch, Französisch, Japanisch
gestaunt: über die Katze mit einem grünen und einem blauen Auge, über die ‚Wolkenmützchen‘, die Gibraltar von unserem Strand aus guckend, fast immer getragen hat und die fast immer gleich aussahen, über die riesigen Rosmarinbüsche an Wegesrändern und in Gärten, darüber wie lecker panierte Bällchen aus Kartoffelpü mit Hackfleischfüllung sind, auch wenn sie aus der Tiefkühltruhe stammen
getrunken: Kaffee, viel Wasser, Vino Tinto, Limettenlimo, Orangina (in Orleons), Karamelllikör
gewärmt: 27,5°C waren bemerkte Urlaubshöchsttemperatur. Yay!

Katja (Urlaubserinnerungen aus den Entwürfen hochkramend und sich daran wärmend)

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15 Kommentare zu “ge-urlaubt

  1. Wenn das mal keine tollen Erinnerungen sind!
    Ich will auch. Und zwar jetzt sofort!!! (Erinnerungen an eigenen Urlaub hab)
    Ach, und ohne diesen Urlaub wäre ich nie auf deiner Seite gelandet – DANKE 😀

  2. *hachz*

    Immer wieder fein, Deine Urlaubsrückblicke egal ob Text oder Foto. Bringt ein bisschen Sonne in die grauen Tage.

    Tanya, (wie immer) mit Fernweh

  3. @Julia: Wann genau geht es denn für euch zurück nach Deutschland? Kannst du vorher noch ein paar Tage ans Meer? (Wobei das dann von Hamburg aus ja vermutlich um einiges dichter sein sollte als von Madrid aus. Nur eben eine andere Pfütze.)
    Jaa, ich erinnere mich an das Schinkenfoto! 😀 Schön, dass es dich hergeführt hat! (Was hast du da eigentlich gesucht, dass du hier gelandet bist? :mrgreen: )

    @Ulli: Ja, war auch wirklich toll! Spanien – das war schon im Jahr vorher Liebe auf den ersten Blick.

    @hühnschn: Mach mal! 🙂

    @Tanya: Nach den 2009er Monstertexten probiere ich mich für 2010 mal in den kürzeren Versionen und nicht so streng chronologisch. Aber irgendwie festhalten muss/will ich’s noch. Schon alleine für mich. Konservenmäßig. Und speziell bei der Kälte finde ich ja auch, dass es ein wenig Sonne bringt. 🙂

    @Jule: Hmm, wenn ich meine Bratpfanne und 1, 2 Bücher zu Hause ließe. Passt das?
    Ich seh’s schon, irgendwann brauchen wir doch ’nen Bus und dann gibt’s den Koch-und-Back-Wörkschopp unter spanischer Sonne mit frisch gesammeltem Rosmarin. 😉

    @Rüdiger: Alleine 1.500+ davon aus der Alhambra und ca. 450 Sonnenaufgangsfotos.

  4. Ich war auf meinem alten wordpress.com Blog und da hatte ich mal eingestellt dass ich Artikel über Madrid oder Spanien lesen will… Und da war deiner plötzlich zwischen 😀
    Zum 1. April wollen wir in Hamburg sein. Ich glaube aber nicht. Das wir vorher noch mal ans Meer kommen. Wir haben bestimmt andere Sorgen (Wohnungssuche, Umzug…)

    • Och und ich hatte schon die wüstesten Phantasien über Schinken! 😀

      Hmmm, ja. Das mit den anderen Sorgen leuchtet ein. Mein bisher weitester Umzug war über etwas über 100 km und das war schon nervig, weil man nicht mal eben schnell vorbei fahren konnte, wenn man 2 Stunden Zeit hatte, um mal ’ne Wand zu streichen oder schonmal ein paar Kartons hinzuschaffen. Das kann ich viel besser als alles so auf den einen Zeitpunkt hin abzustimmen. 🙄

      • Wir wissen noch nicht mal wann wir einen Termin für eventuelle Besichtigungen machen können…
        Und stimmt, ans streichen hatte ich ja noch gar nicht gedacht!! Ich glaube das fällt einfach aus und ich besorge ein paar schöne Wandtattoos 😉
        Ich habe heute schon mal ein bisschen online gesucht, es gibt schon echt schöne Wohnungen! Aber ob die noch bis April frei bleiben? Wer weiß… Im Notfall würden wir auch schon einen Monat früher anmieten.
        Aber dann wäre der Besichtigungstermin noch während meiner Arbeit und ich weiß nicht ob ich Urlaub bekommen würde.
        Alles nicht so einfach. Aber irgendwie wird das schon klappen 😀

      • Ich drücke Daumen für gutes Gelingen! Zumindest die Eingewöhnung nach dem Umzug wird sicherlich einfacher, alleine schon der Sprache wegen. 🙂

    • Eine sehr spezielle Sprache, fand ich. Das kann man vermutlich nur lieben oder hassen. Mich hat’s erwischt, ich mag die anderen beiden auch bei Gelegenheit noch lesen.

      Das Schönste war, dass ich beim Lesen die ganze Zeit Sven Regeners Stimme im Kopf hatte und das Lesen sich anfühlte wie ein langer EOC Song. 🙂

      • das hast du schön zusammengefasst 😉

        den 3. teil habe ich auch noch nicht gelesen, mal sehen ob es den schon als paperback gibt …

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