Nicht aussteigen!

Diese Dame hat mich vorhin auf der Fahrt zum Spanischkurs (übrigens die letzte Stunde des Semesters) voll mit ihrer Stimme umgehauen als der Song im Radio lief. Wie konnte die denn bisher komplett an mir vorüberziehen?

Ich blieb im Auto sitzen bis der Song zu Ende war. Danach habe ich – bis ich endlich im Klassenraum saß – den Namen vor mich hingenuschelt, damit ich ihn ja nicht vergessen würde bevor ich ihn aufschreiben konnte.

Irgendwas hat die in der Stimme, das sich für mich so wuzääää anfühlt.

*nochmal anhör*

Katja

Resteverwertungsmampf

In Ermangelung eines Schrankes oder einer Speisekammer oder auch nur einer echten Abstellecke, bewahre ich Vorräte in einem offenen Regal in der Küche auf. Das sieht dauernd furchtbar chaotisch aus und durch die umfangreiche Weihnachtsbäckerei ist es aktuell noch schlimmer als sonst. Auch wenn ich probiert hatte, recht passende Mengen an Nüssen und Co. zu besorgen – so komplett ist mir das nicht gelungen. Also muss ich in den nächsten Wochen / Monaten mal probieren, die Reste einigermaßen sinnvoll zu verwerten. Gestern lagen hier auch noch zwei Bananen rum, die zum puren Essen schon ziemlich reif waren – also improvisieren.

Das kam dabei heraus:

 

Und weil das in der Tat leckerer geworden ist, als ich beim Restezusammenrühren angenommen hätte, gibt es hier das Rezept:

Bananen-Mandel-Schoko-Resteverwertungsmampf:

2 sehr reife Bananen
4 EL Amaretto
3 Eier
100 Gramm Margarine
ca. 150 Gramm Zucker (ich hatte erst nur 100, aber damit schmeckte der Teig noch zu wenig süß, hab dann aber nur noch ’nen Schwung nachgekippt ohne genau abzumessen.)
1 Vanillezucker
150 Gramm Mehl
2 TL Backpulver
1 sehr gehäufter EL Kakaopulver
ca. 150 Gramm gemahlene Mandeln (die hab ich nicht genau abgemessen, eine ganze Tüte und ein Rest aus ’ner angefangenen)
ca. 50 Gramm gehackte Mandeln (auch nur geschätzt, war ’ne angebrochene Tüte)
Schokoglasur

Die Banane zusammen mit dem Amaretto pürieren. Eier, Zucker, Vanillezucker und Margarine schaumig rühren, dann Mehl, Backpulver und Kakao dazu sieben und die restlichen Zutaten dazugeben und unterrühren.

In eine gefettete Form füllen – mir erschien es zu wenig Teig für eine normalgroße Springform, also hab ich meine kleine Springform endlich mal eingeweiht, die für halbe Kuchenrezepte passt. Mehr als halbvoll wollte ich die Form nicht machen und der Rest reichte immer noch, um meine beiden kleinen herzförmigen Springformen zu füllen. Ich denke, richtig gepasst hätte es in einer normalgroßen Kastenform.

Gebacken wird bei 180°, die Dauer hängt von der Größe der Form ab. Die Herzformen waren nach 30 Minuten fertig, die kleine Springform hat ca. 45 Minuten gebraucht. Ich hab nach 25 Minuten angefangen immer mal danach zu gucken und mal mit einem Zahnstocher reinzupieksen, ob noch Teig kleben bleibt. Bei einer Kastenform reicht es vermutlich, wenn man nach 40 Minuten danach schaut.

Nach dem Backen etwas auskühlen lassen, Schokoladenglasur im Wasserbad schmelzen und mit einem Löffel (und/oder Backpinsel) den Kuchen rundrum damit bestreichen.

 

Katja