Und wohin mit dem Apfel?

So langsam finde ich an der Resteverwertung Gefallen. 😀

Als heutiger Spitzenkandidat ging ein Apfel ins Rennen, der langsam aber sicher anfing zu runzeln. Und was macht man aus sowas? Nachtisch! Nämlich

Apple Crumble

Für 2 Flanförmchen mit ca. 8 cm Durchmesser braucht man:

1 Apfel
2 EL Amaretto
2 EL Mandelstifte

2 EL (60 g) Mehl
1 EL (20 g) brauner Zucker
1 EL (20 g) normaler Zucker
40 Gramm Butter

Den runzlig werdenden Apfel schälen vom Kerngehäuse befreien und kleinschnippeln. Wer Amaretto mag kippt etwa 2 EL davon drüber und lässt den Apfel ein bisschen darin marinieren. Wer ’ne angebrochene Tüte mit gehackten Mandeln oder sonstigem Nusskram rumliegen hat, kann hier wunderbar 2-3 EL verwerten, das macht’s crunchy.

Im Zweifel tun es aber auch einfach die blanken Äpfel ohne irgendwas oder mit ein wenig Zimt gewürzt.

Mehl und Zucker in ’ne kleine Schüssel geben (wer keinen braunen Zucker hat, nimmt einfach nur weissen oder auch Vanillezucker dazu, da würde ich allerdings etwas vorsichtiger dosieren, der weisse ist ja süßer als brauner), die Butter in kleinen Flocken dazugeben und alles verkneten und zu Streuseln ver… äh… streuseln.

Die Äpfel in die Förmchen füllen (ich fette die Förmchen nicht ein und es ist mir noch nie angepappt) und die Streusel locker darüberstreuseln.

Bei 180° ca. 30 – 40 Minuten (je nach gewünschtem Bräunegrad der Streusel) bei Ober-/Unterhitze backen.

Wir löffeln das einfach pur aus den Förmchen, man kann aber auch Sahne, Vanillesoße oder Vanilleeis dazu essen.

Kaum Aufwand, praktisch vorzubereiten und ziemlich lecker. 🙂

Katja