Blog like nobody’s reading

Irgendwie hab ich gerade die Toten Hosen im Kopf… Und die Jahre ziehen ins Land und wir bloggen immer noch ohne Verstand. *summt*

Happy Blogsday, mein Kleines! 10 Jahre haben du und ich jetzt schon gemeinsam auf dem Buckel und ich hätte mir bei den ersten zaghaften Einträgen, die ich noch verfasst habe, ohne dass sie überhaupt irgendjemand gelesen hätte, nie im Leben träumen lassen, dass bloggen mal ein so wichtiger Bestandteil meines Lebens werden würde, dass das Schreiben mal so wichtig werden könnte und gerade in Phasen wie der aktuellen Lebenskrise, in der ich bis zur Oberkante der Unterlippe seit einiger Zeit stecke, auch wieder so wichtiger Ort zum Gedanken sortieren, zum Festhalten von Erkenntnissen, als wichtiger Teil meiner Therapie, denn was ich in Worte fassen kann, kann ich besser (be-)greifen und besser verarbeiten.

Dass ich jetzt nicht mehr immer nur vor mich hinblogge, sondern dass es mittlerweile eine ganze Reihe von Menschen gibt, die hier mehr oder weniger regelmäßig mitlesen, dass ich hier Menschen gefunden habe, die ähnlich ticken wie ich, ähnliche Monster unterm Bett und Dämonen im Keller haben, welche die ähnlich gerne kochen oder ähnlichen Unsinn wie ich mögen und auch wirklich echte Freunde, die teilweise schon lange über das Virtuelle auch im Realen Fuß gefasst haben – ist eine großartige Ergänzung und Begleiterscheinung!

Habt vielen Dank, ihr die ihr hier schon seit Jahren an meiner Seite seid und meine Entwicklung und meine Gedankensprünge mitverfolgt und ein Stückchen weit an meinem Leben teilhabt und auch ihr, die ihr vielleicht gerade zum ersten Mal hier reinschaut und lest! Schön, dass ihr da seid. Schön, dass ihr mitlest. Schön, dass ihr immer mal wieder Kommentare hier lasst. Danke für so vieles! ❤

And now: Partyhüte raus! Wir haben einen runden Blogsday zu feiern! 🙂

Katja

(Und weil es gerade so Überhand nimmt, dass ich ein Schloss an die Beiträge hänge, hier wieder mal der Hinweis: Klick.)

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Ich blogge also bin ich

…seit heute auf den Tag genau 9 Jahren.

Happy Blogsday, mein Kleines! Bist ganz schön groß geworden und ich irgendwie mit dir – zumindest innen, zumindest manchmal und auch wenn ich dich stellenweise in der letzten Zeit arg vernachlässigt habe, bist und bleibst du meine virtuelle Heimat, der Ort im Web und manchmal sogar in der Welt, an dem ich ungefilterter und unzensierter und mehr ich selber mit all meinem Macken bin, als irgendwo anders.

Für mich ist es das (Auf-)Schreiben an sich, das Gedanken hier auskippen, das den Kopf befreit und leichter macht und doch habe ich in den letzten 9 Jahren wahnsinnig zu schätzen gelernt, wie es ist, wenn die eigenen Gedanken einen Resonanzboden finden, auf dem sie schwingen und der manchmal antwortet. Das ist nicht immer leicht, aber auch daran bin ich gewachsen und habe viel (über mich, wie ich ticke und oft auch wo meine Grenzen sind) gelernt.

Daher wieder mal einen großen Dank an euch, die ihr hier schon so viele Jahre oder auch erst seit kurzem lest, euch mit mir freut, mit mir fühlt, mit mir denkt, da seid, mir Daumen drückt, Hände reicht, an Stück weit an meinem Leben teilnehmt. Still oder auch kommentierend – hier oder über andere Kanäle. Ein besonderer Dank an die, die mir zu Freunden geworden sind!

Schön, dass es euch gibt! ❤

Katja

 

Ich blogge, also bin ich! \o/

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Und jetzt hier und heute also die 8. Heute vor 8 Jahren ist mein Blog geschlüpft, nachdem ich vorher schon sicherlich 2 Jahre lang mit mir gerungen darüber gebrütet hatte, ob ich denn nicht vielleicht doch, aber ach nee, mehr als ein oder zwei Beiträge werden es dann eh nicht und dann habe ich nur noch was mehr, wo ich das Gefühl habe, gescheitert zu sein…
Stattdessen habe ich vor ein paar Tagen den 2000. Blogeintrag geschrieben und das sind nicht nur eine Menge Buchstaben, die ihren Weg in die WordPress-Eingabemaske gefunden haben, sondern gleichzeitig auch der Beweis, wie falsch man sich manchmal einschätzt, wenn man Dinge zu sehr im Voraus zergrübelt und sich mit all den Ängsten selber im Weg steht, statt einfach mal zu machen. Das Einfach-mal-machen und die ganzen vorauseilenden Befürchtungen auszublenden, ist eines der Dinge, die ich in den letzten Jahren immer besser gelernt habe.

Seit dem letzten Blogsday hat sich viel getan. Ich bin umgezogen, was viel Stress und Ärger mitgebracht hat, ich hab mir wieder einen Therapeuten gesucht, ich habe irgendwo in einer hinteren Ecke in mir drin, ein kleines Selbstbewusstseins-Pflänzchen entdeckt und dessen Pflege nimmt mich sehr in Anspruch, kostet Zeit und Energie. Zwischendrin ist mir das Bloggen tatsächlich ein bisschen fremd geworden. Für viele Dinge, die gerade in meinem Kopf passieren, fehlen mir nach wie vor die Worte, manche sind zu persönlich als dass ich sie hier öffentlich erzählen könnte / wollte. Trotzdem bin ich froh, dass ich mir das Blog im letzten Monat durch meinen selbst auferlegten Zwang bis heute täglich zu bloggen, wieder vertraut gemacht habe, dass es sich wieder richtig und gut und normal anfühlt, wieder ein Teil von mir ist.

Mission accomplished!

Euch Lieben – denen, die mir hier in den letzten 8 Jahren zu Freunden, die ich teilweise mittlerweile auch schon _in echt_ getroffen habe (mit wachsendem Mut die Anzahl weiter zu erhöhen!) und auch denen, die ich bisher kaum kenne, nur flüchtig vom ein oder anderen Kommentar:

Habt vielen Dank für’s Lesen, für’s Kommentieren, für’s Hier- sein, für eure Zeit und eure Aufmerksamkeit für mein kleines thematisch völlig chaotisches Feld-Wald-und-Wiesenblog*, meine Gedankensprünge!

Katja

 

[*Ich bekomme hier gerade Beschwerden einer plüschigen Mitbewohnerin rein, dass es doch bitte Feld-Wald-und-Wieselblog heissen sollte und dass das so ja wohl mal nur ein Tippfehler sein kann.]

 

siete años

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und jetzt heute und hier gerade kommt die 7 neu hinzu.

Sieben Jahre wird mein Blog heute alt und das ist gleichzeitig unfassbar lange  – wo ist nur die Zeit geblieben? – und unheimlich kurz, denn eigentlich fühlt es sich an, als hätte ich schon immer gebloggt und ich kann mich kaum noch erinnern, wie es damals™ war, bevor ich anfing, meine Gedankensprünge in die Tastatur zu klöppeln. Was ich noch weiss ist, dass es mir anfangs wahnsinnig schwer fiel, direkt in die Tastatur zu denken. Ich war vorm Bloggen immer ein Papier- und Stift-Mensch gewesen, habe damals zwar viel Zeit chattenderweise im IRC verbracht, aber sobald ich (längere oder schwierigere) Texte verfasst habe, habe ich das zuerst handschriftlich auf Papier machen müssen, weil das die Methode war, wie ich am besten über Texte nachdenken konnte.

Das ist heutzutage, hauptsächlich durch’s Bloggen, ganz anders. Die Tastatur ist mir vertrautes Medium geworden, um Gedanken in Worte zu fassen und zu Sätzen zu bündeln. Jetzt kann ich das umgekehrt kaum noch, wenn ich vor einem Blatt Papier sitze. Vor allem merke ich, dass ich dann mit dem Schreiben nicht mehr mit dem Tempo meiner Gedanken mithalten kann und viele losen Enden verliere, bevor ich es schaffe, sie aufzuschreiben.

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Mit dem Bloggen anzufangen, war eine der guten Entscheidungen, die ich in den letzten Jahren getroffen habe, denn mir ist nicht nur das Aufschreiben meiner Gedanken wichtiges Instrument geworden, um meinen Kopf zur Ruhe zu bekommen, das Blog hat mir ausserdem wunderbare Menschen ins Leben gespült, für die ich froh und dankbar bin.

Vielen Dank allen, die mir durch’s Bloggen zu echten Freunden geworden sind, an alle, die hier lesen und/oder kommentieren. Danke für euer Dasein, eure Unterstützung, eure Freundschaft, euren Trost, euer Mitfreuen, eure Freundlichkeit, euer Lob, eure Denkanstöße und Gedanken. Danke für die viele Aufmerksamkeit, die ihr mir und meinem Blog zukommen lasst, obwohl ich hier nichts Wichtiges zu sagen habe, sondern nur aus meinem – meist überaus langweiligen (obwohl mir nie langweilig ist) – Leben berichte und aus meiner oft verqueren und schwierigen Gedanken- und Gefühlswelt.

Danke für eure Begleitung auf meinem Weg, das Fürchten zu verlernen. Ich bin froh, dass ihr da seid, denn auch wenn Bloggen für mich in erster Linie dem Aufschreiben (und damit aus dem Kopf entlassen) dient, ist es doch um einiges großartiger, wenn auch jemand das, was ich schreibe, lesen mag.

Ich mag euch! ❤

Scribo ergo sum!

Katja

Wenn ich eine Party schmeisse, kannste kommen!

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Sie werden ja so unglaublich schnell groß, die Kleinen… Mein Blog hat heute seinen 6. Blogsday und ist damit alt genug für die Einschulung in die Bloggrundschule.

6 Jahre, 1.585 Blogartikel (ohne diesen hier), über 4.000 Fotos, 201 WordPress-Abonnenten, rund 135.000 Aufrufe, mehr als 13.000 Kommentare – aber diese Zahlen sind ja nur ‚Äusserlichkeiten‘. Das, was das Bloggen für mich so großartig macht, ist zum einen die Möglichkeit, hier meinen Kopf auszukippen und Gedanken zu sortieren, was mir schreibend viel besser gelingt als nur denkend, zum anderen, dass sich mein Blog, obwohl das Internet ein so abstraktes Konstrukt ist, wie eine Art Zuhause anfühlt, in das ich euch einladen kann, um in kleinen Ausschnitten an meinem Leben teilzuhaben.

Vielen Dank, dass ihr dieser Einladung nachkommt, vielen Dank für’s Lesen, Kommentieren, ‚Liken‘. Dankeschön für euer Interesse, für eure Freundlichkeit, für viele Kontakte, die jetzt schon einige der Jahre überdauern, für eure virtuelle Blognachbarschaft und bei einigen von euch für eure Freundschaft! ❤

Heute vor 6 Jahren konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich es je auf mehr als 2 Einträge bringen würde. Heute kann ich mir nicht vorstellen, irgendwann mal nicht mehr meine Gedanken ins Blog zu tippen.

 

Katja

5 Years Time

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Und jetzt so: 5!

 

Ich hatte hier gerade einen langen Text geschrieben, der aber furchtbar ins Depressive abgeglitten ist und den ich heute gar nicht schreiben möchte. Ein Tag, an dem man schon morgens zum Kaffee, eine SMS mit Glückwünschen zum Blogsday bekommt, ist nämlich ganz und gar nicht deprimierend, sondern zeigt mir deutlich, wie toll diese Sache mit dem Bloggen tatsächlich ist!

Also sage ich lieber wieder mal Danke (ja, ich weiss, das häuft sich hier in letzter Zeit :D).

Danke, dass ihr mir jetzt schon seit 5 Jahren das Gefühl gebt, etwas zu sagen zu haben und nicht nur völlig belanglos zu sein. Danke, dass ihr mich seht und bemerkt, ohne dass ich dafür laut auf mich aufmerksam machen muss. Danke für euer Interesse an meinen Gedanken, Bildern, Rezepten, Erzählungen – an meinem eigentlich so unspektakulären Leben. Danke für eure Aufmerksamkeit und für eure Zeit, die ihr hier lesend und kommentierend verbringt. Danke für eure Freundlichkeit und Freundschaft.

Die wohl zwei wichtigsten Entscheidungen, die ich in den letzten 5 Jahren gefasst habe – wichtig in dem Sinne, dass sie beide mein Leben sehr und zwar sehr zum Positiven verändert haben – waren die, mit dem Rauchen aufzuhören und die, mit dem Bloggen anzufangen!

Scribo ergo sum.

Happy Blogsday, mein Kleines!

Katja

 

Heute vor zwei Jahren…

machte ich etwas anders: statt nämlich lange weiter zu grübeln, fing ich einfach an und knipste drauflos.

Und weil’s nach 2 Jahren immer noch jede Menge Spaß macht und weil ich ausserdem irre stolz darauf bin, diese eine Sache, dieses eine Foto pro Tag auch an den allerdunkelsten Tagen in diesen zwei Jahren hinbekommen zu haben, mache ich einfach auch jetzt noch weiter damit. So lange das eben so bleibt und so lange ich weiterhin Spaß daran habe.

Vielleicht erwische ich ja auch in irgendeinem Jahr nochmal die eingeschaltete Weihnachtsbeleuchtung über jenem Tor, das ich vor 2 Jahren zum ersten Mal knipste und hinter dem sich, wie ich seit letztem Wochenende endlich weiss, weil ich drinnen war, das hiesige Feuerwehrmuseum befindet.

P1290288-001

16.12.2010

16.12.2011

16.12.2012

Katja

(a picture a day)