Wortbild

Der Himmel von bleigrauen, schweren Wolken verhangen, nur eine winzige Lücke, die hellblau leuchtet. Und dann größer wird und größer und auf einmal bricht die Sonne mit aller Gewalt hindurch, blendet auf dem nassen Asphalt. Die Welt im Zwielicht. Auf einem Feld leuchten die zarten Sprosse frischer Aussaat in einem so dramatischen Grün wie es das in der Natur nur bei so dramatischem Licht zu sehen gibt. Die Bäume der Allee werfen fahle Schatten, die Pfützen in den Ackerfurchen sehen aus wie eisgrau leuchtende Spiegel. Aus einem Schornstein quillt heller Rauch, der von der Sonne angestrahlt wird und vor dem dunkelgrauen Himmelshintergrund aussieht, als würde er von selber und innen heraus leuchten.

Und ich, im Auto unterwegs zum Einkaufen. Guckend, staunend, tief durchatmend. Wenn Hoffnung ein Bild malen würde, dann müsste es so aussehen. Diese zwielichtige Stimmung, dieses Leuchten, das durch den dunklen Hintergrund umso strahlender wirkt.

Katja

Neulich am Rhein

Es ist tatsächlich schon November und ohne viele Worte gibt es daher heute einen neuen Header hier. Entstanden ist das Bild im September als ich auf dem Heimweg von meiner 2. Therapiesitzung war. Mein Weg führt mich ein Stück direkt am Rhein lang und ich hatte schon beim Verlassen der Praxis gehofft, dass das Licht noch so lange so bleiben würde bis ich beim Rhein angelangt bin. Das klappte zum Glück und oben gibt’s das Resultat dessen, was die Panoramafunktion der Händikamera so hinbekommt.

Schönen November!

Katja

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Twilight

Heute Abend, nach einem Blick aus dem Küchenfenster, musste ich die Kamera schnappen und rausflitzen. Fünf Minuten später war der Zauber auch schon wieder verflogen.

Flüchtigkeit, ins Bild gebannt:

Katja