Abkühlung

Habt wohl gedacht, ihr habt jetzt erst mal wieder Ruhe vor mir, wo mein Countdown bei Null angekommen ist?! Aber irgendwie würde es sich nach so vielen durchgebloggten Tagen merkwürdig anfühlen, jetzt damit aufzuhören. Zumindest heute würde es das und gibt es mir doch einen Grund, mich _endlich_ mal für einen Augenblick hinzusetzen und auch sitzen zu bleiben. Meine bevorzugte Tätigkeit wäre heute gewesen, irgendwo im kühlenden Luftzug des Ventilators rumzuliegen und ausser viel Wasser zu trinken, am liebsten gar nichts zu machen. Stattdessen habe ich um kurz nach 7, nach viel zu wenig Schlaf und mit Kopfweh, angefangen hier rumzuwirbeln. Aufräumen, sauer machen, Essen für morgen, wenn Gäste kommen, soweit vorbereiten, wie es möglich war. Jetzt bin ich im doppelten Sinne fertig und bevor ich jetzt anfange, weil es ja „noch so früh“ ist und auch viel zu heiß zum Schlafen, doch noch Brot zu backen – ob jetzt noch der Backofen läuft oder nicht, ist bei der Küchentemperatur eh egal -, dann doch lieber ein bisschen mit den Fingern auf der Tastatur hier sitzen.

Der Lieblingsneffe wird heute schon 19 und es ist das erste Jahr, in dem er gar keine Lust hat, mit der Familie zu feiern und stattdessen zwei Tage mit seinen Freunden durchfeiert. Wer könnt’s ihm verdenken? 19. Neben dem 8-jährigen Blogjubiläum gestern noch so ein Ding, das mich wieder mal unsanft darauf stößt, wie die Zeit rast.

Die nächsten 6 Wochen dürfen allerdings recht gerne vorbeigehen, denn heute in genau 6 Wochen hab ich um diese Zeit schon die Füße im Atlantik gehabt. Und da darf es dann auch gerne wieder warm sein. Am Meer und im Süden ist das ja alles total aushaltbar.

Jetzt: die Wasserflasche aus dem Kühlschrank austrinken bevor sie warm wird, unter der kühlen Dusche abkühlen und dann hoffen, dass ich in der Nacht mehr Schlaf finde als in der letzten.

Ich geb ’ne Runde Abkühlung:

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(Allesamt von meinem bisherigen absoluten Lieblingsstrand in Atlanterra, wo wir Ende Oktober 2012 waren.)

Katja

Keine Worte Meer

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Katja

Heute im Angebot: Meerblick im 12-er Pack

Irgendwann in der letzten Woche, habe ich mir selber immenses Meerweh gemacht, ich war so leichtsinnig, durch die Wellenfotos aus dem Spanienurlaub 2012 zu scrollen. Ich ärgere mich ein bisschen über mich selber, dass ich es in den letzten Jahren so wenig hinbekomme, Reiseerinnerungen hier sinnvoll und zeitnah festzuhalten. Eigentlich finde ich es nämlich ziemlich toll, da später drin lesen und stöbern und damit die Erinnerungen heraufbeschwören zu können. Diesem Geschludere ist es auf jeden Fall geschuldet, dass ich euch bisher fast keine meiner allerallerallerliebsten Meerfotos gezeigt habe von dem bisher allerallerallertollsten Strand an dem ich war.

Das Schlafzimmer hatte nur zur Seite hin Meerblick, aber morgens, wenn ich aufgestanden und die Treppe runtergegangen bin, war ab etwa halber Höhe der Treppe, durch die große Glasfront der Atlantik mit seinen tollen Wellen zu sehen und ich blieb jeden Morgen erst mal andächtig einen Augenblick lang stehen und starrte ins tiefe Blau des Meeres, bei jeder Welle fest davon überzeugt, dass das nun wirklich die allerallerallerschönste war, die ich je gesehen habe. Bis zur nächsten und dann von vorne.

Und wo ich eh schonmal am Wellenfotos durchgucken war, gibt es hier auch ein paar für euch. Alle vom Strand von Atlanterra, alle aus Oktober 2012, genauso wie der neue Blogheader. 🙂

Sehnsucht on. (Klick macht groß.)

 

Katja

Zum ersten Mal #5

…einen Nachmittag lang in der Kleinen Stadt am Rheinstrand in der Sonne gesessen. Normalerweise gehe ich da ja immer nur spazieren und habe mich vorher noch nie in den Sand fallen lassen, also so echtes Sommer-Sonne-Strand-Feeling, inclusive der für hiesige Verhältnisse ordentlichen Wellen, die die vorbeifahrenden Schiffe verursacht haben, auf mich wirken lassen. Gestern also, nach so vielen Jahren hier, die Premiere. Schön war’s – auch und vor allem – wegen der Gesellschaft, in der ich dort war.

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Katja

Hamburg liegt ja von hier aus kurz vorm Meer #5

Der Rest ist schnell erzählt.

Mittwoch Morgen beim Aufstehen ist es noch ein bisschen trüber und ein bisschen dunkler als am Dienstag. Nach dem Frühstück gehen wir nochmal für eine Weile an den Strand zum Abschiednehmen von der Ostsee. Auf dem kurzen 2 Minuten-Weg dorthin merkt man schon, dass der Sturm in der Nacht mächtig gehaust hat. Von den Bäumen, die den Meerblick vom Hotelzimmer so gut kaschieren, sind große Äste herabgestürzt und liegen noch auf dem Weg rum.

Dann: Aufwieder(meer)sehen! (Klick macht alle Fotos groß)

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Hamburg liegt ja von hier aus kurz vorm Meer #4

Dann am nächsten Morgen sieht es schon beim Aufwachen mehr als trüb und dunkel vorm Fenster aus und so schmieden wir beim (übrigens sehr tollen) Frühstück neue Pläne für den Tag, an dem wir uns eigentlich vormittags ein kleines Boot mieten wollten, um ein bisschen durch die ruhigen Seitenkanäle im Swinedelta, zwischen den Inseln im Delta zu tuckern. Aber bei dem Wetter macht das ja keinen Spaß auf dem Wasser zu sein. Also nach dem Frühstück direkt los zum Wildpark und Wisentgehege im Wald, direkt bei Misdroy.

Vom Parkplatz aus, geht es eine Strecke durch den Wald bis man beim Gehege ankommt. (Klick macht alle Fotos groß.)IMG_3637Eigentlich ist das ein recht schöner Wald und Spaziergang, allerdings lassen die Kinderhorden, auf die wir unterwegs immer wieder mitsamt ihrer Lehrer treffen, ahnen, dass das kein so ruhiger Ausflug zum Tiere gucken wird, wie wir uns das vorgestellt hatten.

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Hamburg liegt ja von hier aus kurz vorm Meer #3

Montag Morgen dann aufstehen, Abschied nehmen, nochmal mit der Freundekaffeemaschine schmusen, duschen, Franzbrötchen für die Fahrt organisieren, das ganze Gelumpe wieder im Kofferraum verstauen und los in Richtung Meer. Wenn man denn eh schon bis kurz davor ist, muss das Stück auch noch sein.

Weil aber bei der vorherigen Hotelsuche die polnischen Hotels direkt an der See um Längen hinsichtlich des Preis-Leistungs-Verhältnisses vorne lagen, führt uns die Reise nicht auf kürzestem Weg ans Meer, sondern wir fahren von Hamburg aus nochmal 350 km an Rostock vorbei und von Usedom aus dann mit der Fähre über die Swine auf die größte polnische Insel – Wolin. (Klick macht alle Bilder groß.)

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Mein „Awwwwwwww!“-Erlebnis des Tages habe ich dann als ich zu Fuß auf die Fähre spaziere. Direkt neben dem Autos-auf-die-Fähre-dirigier-Menschen liegt dieser Schöne im Schatten.

 

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