Fröhlichen Welttag der Puscheligkeit!

Am 7. Februar ist Welttag der Puscheligkeit und was wäre eine bessere Gelegenheit, endlich (!) mal die Fotos der bezaubernden Otter rauszukramen, die ich im letzten Herbst im Darmstädter Vivarium geknipst habe? Naaa? Fällt euch auch keine ein, nech? :mrgreen:

Deswegen jetzt hier und endlich. (Und vielleicht finde ich ja auch irgendwann noch eine Gelegenheit für die anderen überaus putzigen Vivariumsbewohner.) Klick macht groß!

Und weil es so puschelig ist, gibt es hier auch nochmal das Ottervideo vom gleichen Besuch. (Mit Ton ist schöner.)

Fröhlichen Weltpuscheligkeitstag uns allen!

Katja

Neulich im Vivarium

Die Zwergotter im Darmstädter Vivarium waren immer zwei recht verpennte Gesellen, die man nur selten mal zu Gesicht bekam, weil sie meist irgendwo in ihrem Innengehege eingegraben lagen. Jetzt haben sie ein ziemlich großes und cooles zusätzliches Aussengehege bekommen und ausserdem noch ein bisschen Gesellschaft.

So puschelig! Ich hätte denen echt stundenlang zuschauen können. Und weil ich immer noch nicht dazu gekommen bin, die ganzen Viviarium-Fotos zu sortieren, gibt es hier wenigstens schon mal ein kurzes Ottervideo.

Wie teuer es wohl wäre, den heimischen Garten in ein Ottergehege umzubauen? :mrgreen:

Katja

Und dann wäre mir fast dieses Känguru auf den Fuß gehopst…

  • Vor den Handwerkern flüchten, anstatt mich in der Wohnung tot zu stellen ist nur so lange gut, bis ich eingekeilt zwischen zig Autos versuche, bei der Orangerie in Darmstadt zu parken und in völlige Panik gerate. Ich bin früher so herzlich gerne und viel Auto gefahren und nach der langen Fahrpause stresst mich das fast nur noch. Autobahn macht mir Angst und geht quasi gar nicht, Stadtverkehr macht mich wahnsinnig und solche Situationen wie auf diesem Parkplatz sorgen dafür, dass ich mir am liebsten Augen und Ohren zuhalten und mich tot stellen würde bis alle anderen Autos irgendwann weg sind und ich problemlos durchkomme.
  • Nach 10 Minuten aussteigen und tief durchatmen dann doch wieder dort weggekommen und nicht aufgegeben – was bedeutet hätte, wieder nach Hause zu fahren und wieder in Beklemmung in der Wohnung zu sitzen – sondern weiter zum Vivarium. Dort den allerletzten freien Parkplatz ergattern!
  • An sonnigen Nachmittagen sind quasi nur Mütter (alleine oder in Rudeln) mit Kindern im Zoo. Und zwar überwiegend diese furchtbar nervige quäkende Sorte von Müttern, die direkt neben dem Schild, auf dem ‚Schopfmakaken‘ steht dem Nachwuchs weismachen wollen, die Tiere mit den ‚roten Popos‘ seien Paviane. ‚Selina, sag mal Pavian. Und guck mal, was isst der denn da? Das ist ja Gurke. Sag mal Gurke, Selina. Weisst du, wer auch immer Gurke isst, Selina? Die Oma ist immer Gurke, Selina. Selina sag mal Oma.‘
    Selina saß übrigens im Wagen, hatte einen Schnuller im Mund und ich bin nicht sicher, ob sie überhaupt schon sprechen konnte. Zumindest hat sie weder für Pavian, noch für Gurke, noch für Oma den Schnuller aus dem Mund genommen. Ich bin aber nicht sicher, ob Selinas Mama, die ich am liebsten mit der Nase auf das ‚Schopfmakaken‘-Schild gedotzt hätte, das gemerkt hat.
  • Im Gegensatz zu den Terrormüttern herrlich entspannt die einzigen beiden Papas, die alleine mit dem Nachwuchs unterwegs waren. Einer davon mit 3 Kindern vor mir herlaufend und Spanisch plaudernd. Hachz.
    Den zweiten treffe ich mit seinem Sohn bei den Riesenschildkröten, wo der Kleine mir dann, als der Papa ihn foppt und um die Ecke verschwindet als ginge er schon weg, die Arme entgegenstreckt und ‚runter‘ begehrt, weil er noch auf dem viel zu hohen Mauerstück vorm Fenster der Schildkröten steht, um dann, direkt als die Füße wieder Bodenkontakt haben, ums Eck zu flitzen, um den Papa einzuholen.
  • Ich mag das begehbare Känguru-Gehege des Darmstädter Vivariums. Und gestern kamen die wirklich (!) dicht und eines wäre mir beim Überqueren des Weges fast auf den Fuß gehopst!1hundertelf
  • Ich glaube, ich war die einzige, die ganz alleine dort unterwegs war und als mir das bewusst wurde, fühlte es sich schon sehr sehr komisch an. Ich hab mich dann an meinem Fotoapparat festgeklammert und mir fiel wieder mal auf, dass das wirklich Sicherheit geben kann. Gut jetzt, meine winzige Kompaktkamera nicht so sehr, aber ich glaube, mit einer einigermaßen professionell aussehenden Kamera um den Hals hätte ich dieses merkwürdige Gefühl wirklich wegblenden können.
    Ich frage mich jetzt, wieso das so einen Unterschied machen könnte und komme drauf, dass das wieder mal mehr mit den anderen als mit mir zu tun hat. Hat jemand eine halbwegs vernünftige Kameraausrüstung kommt vermutlich niemand auf die Idee sich zu fragen ‚Oh, was macht denn diese Frau hier ganz alleine?‘ Eigentlich könnte mir das ja egal sein, aber ich kann dieses Gefühl aufzufallen nicht gut aushalten, wenn ich draussen bin. 🙄
  • Viele Fotos mitgebracht. Und weil ich es gar nicht gut hinbekomme, die stark genug zu reduzieren, um hier einige zu zeigen (bei Tierfotos fällt mir das noch schwerer als bei Wellenbildern), folgt bitte dem freundlichen Zebra zu meinem Picasa-Album, wo es nicht nur drei Zebrapopos in einem Bild sondern auch noch die coolsten Esel der Welt zu sehen gibt.
Vivarium Darmstadt

Warum es mich übrigens ausgerechnet bei Zebras (und bei Schafen) so fasziniert, sie von hinten und nicht von vorne zu knipsen, weiss ich nicht. Isaberso.

Katja

Made my day! (2)

Heute:

Magrat mit einem *Luft hol und passendes Wort such* unbeschreiblichen Bild von Schafpopos! Ach seht selbst!

Und in diesem Zusammenhang fiel mir wieder das Zebrapopofoto ein, das ich letztes Jahr im Vivarium unbedingt knipsen wollte und für das ich 20 Minuten geduldig vorm Gatter stand und wartete, dass sich mindestens mal zwei nebeneinander einfänden und das auch noch richtig herum, die Kamera im Anschlag und wo dann der kleine Junge neben mir im genau entscheidenden Moment…. Ach seht selbst!

Eines ist dann doch noch ganz hübsch geworden:

Katja

Vivarium – Wiewawas?

Ich muss gestehen: Ich bin trotz zweier Jahre Latein als dritte Fremdsprache eine absolute Lateinniete. Folglich hat das Sichten von Hinweisschildern Richtung „Vivarium“ bei mir keine Reaktion ausgelöst bis, ja bis ich erfahren habe, dass es sich dabei um Hinweisschilder zu ’nem Tierpark handelt. Die Gleichgültigkeit wich schlagartig dem da-will-ich-hin-Gefühl und jetzt war ich da auch!

Ausser Konkurrenz trat ein kleiner auf Hochglanz polierter Käfer auf dem Gehweg an, dem ich vermutlich das Leben gerettet habe, als die Horde trappelnder Kinderfüße ruckartig stoppte und guckte, was ich da auf dem Boden Spannendes fotografiere.

Einen eindeutigen Favoriten konnte ich nicht ausmachen. Den Titel teilen sich die Schopfmakaken, deren Geschmuse ich ebenso stundenlang hätte beobachten können wie das purzelige Spiel der

Nasenbären!

Und wer jetzt noch mehr als zwei Zebrahintern zu sehen bekommen möchte, klicke hier für Känguru und Co.