Zwischen Kirchen und Kaffee, Katja entdeckt Italien #5

Siena – Ach du meine Fresse! Hast du DAS gesehen?

Beim Cappuccino in Pistoia hatten wir beschlossen, am nächsten Tag nach Siena zu fahren und eigentlich auch nicht so spät aufzubrechen, aber dann ist es doch schon später Vormittag bis wir einigermaßen in die Gänge gekommen sind und loskommen. Das Navi kommt mit der Strecke auf dem Berg zu unserer Wohnung gar nicht gut zurecht und so verfransen wir uns erst mal wieder in den Bergen und sind plötzlich kurz vor Montecatini Alto, das ja eigentlich auf den Nachbarhügeln liegt. Wir haben nicht so wirklich Ahnung, wie wir da nun gelandet sind, aber an einer Stelle geht es nicht mehr weiter, weil da nur noch Fußgängerzone kommt und so drehen wir und machen uns wieder auf den Weg den Berg hinab. Nicht, ohne wenigstens kurz anzuhalten und die Aussicht zu genießen. Das ist es, was die Berge reichlich zu bieten haben und das, was mir zu Hause in der Erdgeschosswohnung am meisten fehlt – ein bisschen in die Weite gucken. (Klick macht alle Fotos groß.)

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Gelesen im Juli 2013

Irgendwie ist das gerade keine so geschmeidige Verbindung, die Bücher und ich. Aber vielleicht muss das nach so langer Dauerlesezeit einfach mal sein, dass ich ein bisschen weniger Seiten verschlinge. Und wenn es dazu dient, diese fiese Stimme im eigenen Kopf, die selbst Lesen unter Leistungsaspekte stellt, ruhig zu bekommen. Als einziges ausgelesen habe ich:

Minette Walters – Schlangenlinien

Das war jetzt insgesamt mein sechster Roman von Minette Walters und was sie alle gemeinsam haben ist, dass ich eine Weile brauche, bis ich in die Geschichten reinkomme und dann überhaupt nicht merke, wie ich immer tiefer hineingerate.

In Schlangenlinien geht es um einen 20 Jahre zurückliegenden Todesfall, den die Polizei als Unfalltod zu den Akten gelegt hatte. Nur die Lehrerin, M. Ranelagh (deren Vornamen man übrigens im ganzen Buch nicht erfährt), die die schwerverletzte schwarze Nachbarin vor ihrer Haustür in der Gosse findet, wo sie kurz darauf stirbt, ist überzeugt, dass die am Tourette-Syndrom erkrankte Ann Butts, Opfer eines rassistisch motivierten Mordes einer ihrer Nachbarn wurde. Niemand glaubt ihr, sie wird in der Folge terrorisiert, ihre Ehe zerbricht fast und sie verlässt mit ihrem Mann für die nächsten 20 Jahre England. Insgeheim stellt sie jedoch ihre Nachforschungen nie ein, schreibt jahrelang erst Briefe, später eMails, um herauszufinden, was sich in jenem November 1978 tatsächlich in der Graham Road ereignet hatte.

Nach 20 Jahren – und dort setzt der Roman eigentlich erst richtig ein – kehrt sie zurück und setzt die gesammelten Puzzlestücke zusammen.

Ich mag an Minette Walters Romanen unter anderem, dass sie häufig nicht nur die Geschichte erzählt, sondern ausserdem Polizeiberichte oder Briefe oder Ärzteberichte und dergleichen in die Erzählung einfügt. Mal tut sie das, um Hintergrundinformation zu dem gerade gelesenen Kapitel zu liefern, mal um eine Diskrepanz zwischen dem gerade Geschilderten und dem ‚Faktenhintergrund‘ zu erzeugen. Diese Methode kannte ich so nicht von anderen Autoren und beim ersten Buch, bei dem ich darauf stieß, irritierte mich das erst mal, dass der Erzähl- und damit auch Lesefluss, so eine Unterbrechung hatte. Aber tatsächlich ist es so, dass ich das mittlerweile als unheimlich geschickte Methode empfinde, die Geschichte plastischer und realistischer wirken zu lassen. Diese ‚Dokumente‘ haben eine ganz andere Wirkung als eine bloße Erzählung bei der man immer weiss, dass sie fabuliert ist. Sehr geschickte Manipulation beim Lesen, die aber trotz ihrer Durchschaubarkeit bei mir gut wirkt.

Wenn ich vor meinem ungelesenen Bücherstapel stehe und so gar nicht weiss, worauf ich als nächstes Lust habe – Minette Walters geht fast immer (allerdings nie mehrere hintereinander). Deswegen muss auch bald der nächste her!

*

Und dann habe ich noch fast komplett den (blauen) ADAC-Reiseführer Toskana gelesen. Was schön war, weil wegen Urlaub. Was aber blöd war, weil wegen schlechtes Teil. Der macht leider nur wenig von dem richtig, was ein Reiseführer können sollte. Er wirft mit Fachbegriffen aus Architektur und Sakralbau und Kunst um sich, ohne sie zu erklären. Das was er als Top-Tipps ausweist sind nur die Dinge, die ohnehin Touristenattraktionen sind – es gibt aber keine echten Geheimtipps für Dinge zum Ansehen oder kleine Lokale oder was auch immer, die fernab des Mainstreams liegen und dabei bleibt er in allen Beschreibungen blutleer und farblos. Mir fehlt hier die Leidenschaft für’s Reisen, das Staunen, die Meinungen. Der Text bleibt immer formell und distanziert und das ist nichts, womit ich beim Reisen etwas anfangen könnte. Da will ich auch gerne mal Begeisterung für eine Gegend oder Sache rauslesen und ich möchte auch gerne erfahren, was ich mir getrost schenken kann. Das fehlt ihm völlig, diese Warnungen, dass etwas zwar touristisch beliebt ist, aber dass man lieber mal ein Eis essen gehen soll, weil man nichts verpasst, wenn man’s nicht gesehen hat.

Wozu ich gar nichts sagen kann ist der Multimediateil des Reiseführers. Es gibt an etlichen Stellen QR-Codes, die dann zu weiteren Informationen bzw. Videos führen sollen und auch Webadressen zum Abtippen.

Beides mag zwar nett sein, wenn ich vor oder nach der Reise am Informationenzusammensammeln und -suchen bin, aber im Auslandsurlaub nützt mir das gar nichts – selbst mit italienischer SIM nicht, denn das ist langsam und umständlich.

Also falls ihr mal in die Toskana reisen solltet, mache ich hier mal, was dem Reiseführer komplett fehlt – Meinung verbreiten: Kauft das Ding nicht! Der lohnt sich nicht!
(Schleppt lieber den schweren, unhandlichen aus dem Michael Müller-Verlag mit euch rum. Ich kenne zwar jenen der Toskana nicht, weil ich aus Gründen der Handlichkeit und weil es nur für die eine Woche war, aus Formatsgründen jenen vom ADAC gekauft hatte, aber nachträglich tut mir das leid, denn bisher bin ich mit Müller immer sehr gut gereist!)

Katja

Zwischen Kirchen und Kaffee, Katja entdeckt Italien #4

Zwischen Eis und Cappuccino wird ja jetzt wohl noch eine Kirche passen!

Draussen lassen wir uns nochmal auf die schattigen Stufen des Battisteriums fallen und überlegen, was wir uns noch ansehen wollen. Das Ospedale del Ceppo möchte ich unbedingt sehen und falls wir dann noch rechtzeitig wären, so lange sie offen ist, auch noch Sant‘ Andrea, die beide grob in die gleiche Richtung liegen. (Klick macht alle Fotos groß.)

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Zwischen Kirchen und Kaffee, Katja entdeckt Italien #3

Pistoia. Kirchen : Eis : Cappuccino = 4 : 1 : 1 – das müssen wir wohl noch üben!

Am Sonntag dann erst mal halbwegs ausschlafen und gemütlich in den Tag starten. Wir frühstücken draussen unter den Argusaugen der Katze, die sich schon dichter rantraut als am Abend vorher. Dann irgendwann nimmt sie eine Jagdpose ein und kurz drauf, springt sie wie angestochen auf den Olivenbaum direkt vor uns zu und scheint irgendein kleines schwarzes Tier im Baum mit den Tatzen zu jagen.

Die Katze flitzt weg und stattdessen springt der Mitreisende wie angestochen vom Stuhl und rennt zum Baum hin. Das kleine Tier, das sie da erfolgreich vom Baum gejagt hat, ist nämlich unser MiFi, das am Kabel runterhing, weil die Antenne für besseren Empfang im Baum stand. :mrgreen:

Zum Glück finden sich alle Einzelteile wieder und dem Tierchen ist nix passiert. Leider war das aber auch der letzte Besuch der Mieze. Ob die nur am Wochenende für die Touristenbetreuung auf dem Grundstück zuständig ist oder hat ihr das MiFi so einen Schrecken eingejagt?

Gegen 14 Uhr brechen wir auf in Richtung Pistoia – einkaufen und wenn wir schonmal da sind, ein bisschen Stadt gucken – und dann zeigt sich erst wirklich was für eine grandiose Aussicht man von unserem Berg bei der Auf- und Abfahrt hat. Das kam am Samstag bei der Anreise ein bisschen zu kurz, weil wir da noch zu sehr damit beschäftigt waren, das Haus zu finden. Montecatini-Terme liegt im Tal direkt vor unserer Nase und auf den beiden Nachbarhügeln sieht man den ursprünglichen Stadtkern, Montecatini Alto. Und auch weiter in Richtung Süden haben wir eine Wahnsinnsaussicht, weil wir am Rande des Apennin sind und vor uns erst mal eine größere Ebene liegt. Die nächsten ernstzunehmenden Berge kommen erst wieder fern am Horizont in Sicht. (Klick macht alle Bilder groß!)

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Zwischen Kirchen und Kaffee, Katja entdeckt Italien #2

Holy Cheesecake, ist das schön!

Eigentlich wäre der Rest der Anreise schnell erzählt, denn es sind ja nur noch ca. 400 km, die uns von Montecatini-Terme und der Ferienwohnung, die irgendwo oberhalb des Ortes auf 400 m Höhe in den Bergen liegt, trennen. Aber da war diese Schlaflosigkeit ein paar endlos erscheinende Stunden vorher, die dazu geführt hat, dass ich nochmal ein bisschen im Web rumgeguckt habe, was es unterwegs auf der Strecke an Gelegenheiten gäbe, um ein bisschen Zeit bis 16 Uhr zu vertrödeln und weil ich dafür zum Glück auch nochmal in die Karte geschaut habe, ist mir aufgefallen, dass die Brennerautobahn direkt parallel zum Ufer des Gardasees verläuft und dass es eine Straße gibt, die zumindest in Streetviewansicht so aussieht, als würde sie in weiten Teilen direkt am Ufer des Sees entlang führen.

Wir verlassen also auf Höhe des nördlichen Seeufers die Autobahn und kurze Zeit später bekomme ich schon den verklärten Wasserblick. Ist das schööön! Wir parken kurz auf einem Schotterstück neben einem Abhang (was sich als sehr viel einfacher erweist als das anschließende wieder dort wegkommen, denn die Straße ist nicht gut einsehbar und der Verkehr heftig und wir müssen über beide Spuren) für diesen ersten Blick auf den See zwischen den Bäumen hindurch und da fühlt sich dann spätestens alles nach Urlaub an. (Klick macht alle Fotos groß.)

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Zwischen Kirchen und Kaffee, Katja entdeckt Italien #1

Hinter mir liegen, gerade noch ganz frisch, 7 Tage in der Toskana und bevor das jetzt wieder ein Jahr lang dauert bis ich die Fotos sortiere und ein paar davon, zusammen mit ein paar Reiseerinnerungen, hier festhalte, mache ich’s ausnahmsweise lieber gleich. Naja zumindest gucke ich mal, wie weit ich dabei komme.

Los geht’s! Von Südhessen bis kurz hinter’n ersten italienischen Cappuccino.

13.07.2013, nachts um 2 Uhr. Nachdem Schlafen gar nicht funktioniert hat, ist zumindest alles pünktlich fertig verpackt und ich habe 2 Tassen löslichen Kaffee intus (weil die Kaffeemaschine längst eingepackt ist), bin frisch geduscht und abreisefertig.

Also los! Vermutlich zum ersten Mal überhaupt ganz pünktlich zur vorher angepeilten Abfahrtszeit. Aber nach einer Weile merke ich, wie die Augen bei jedem Rücklicht auf der Autobahn brennen und mache die Augen erst mal zu und döse wenigstens ein bisschen. Dann, schon kurz vor 5, wird aus dem Schwarz draussen langsam ein Blau und vor ebenjenem zeichnen sich die ersten Umrisse der Berge immer deutlicher ab und da ist es dann auch schon ganz mit dem Dösen vorbei. Immerhin gibt es jetzt draussen was zu sehen!

Morgendlichen Nebel zum Beispiel und darüber die Berge. (Klick macht alle Fotos größer.)

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9 : 8 : 10

Ich bin wieder da! Nach einer gleichermaßen schönen wie anstrengenden Woche Italien, bin ich seit knapp 40 Stunden wieder zu Hause und es scheint hier eine krude Tradition zu geben, die besagt, dass die heimische Heizungsanlage entweder zur Begrüßung oder am nächsten Tag in irgendeiner Weise kaputt gehen muss. Vor 2 Jahren kamen wir Anfang November aus fast 3 Wochen bei 30°C in eine für die nächsten 48 Stunden 12°C kalte Wohnung. Gestern sprudelte dann das heisse Wasser in Strömen irgendwo aus der Heizungsanlage und innerhalb kürzester Zeit stand im Heizkeller fast knöcheltief das Wasser. Toitoitoi hatte ich direkt 3 Maschinen Wäsche gewaschen und hab es zeitnah bemerkt als sich die Pfütze in die Waschküche ausdehnte. Das sprudelte so schnell raus, dass es sonst ein schlechtes Ende für sämtliche Waschmaschinen, Wäschetrockner und auch unseren im Keller stehenden Server hätte nehmen können.

Aber eigentlich wollte ich ja kurz schonmal ein bisschen von Italien erzählen.

9 : 8 : 10 ist der Endstand Kirchen : Eis : Kaffee nach einer Woche und nachdem es am 2. Urlaubstag mal 5 : 1 : 2 stand, sieht man, dass sich im Laufe der Zeit dort die Prioritäten eindeutig verändert haben. 😀

Wir haben wahnsinnig viel gesehen in der Woche und am Ende habe ich mich so reizüberflutet gefühlt, dass ich auch gar nirgends mehr reinwollte (ey 9 Kirchen von innen verteilt über 4 Tage reicht ja auch!), weil ich alles Gesehene und dazu die vielen, vielen Menschen gar nicht mehr sinnvoll verarbeiten konnte. Im Vorfeld hatten wir von etlichen Leuten tolle Tipps, speziell zu Florenz, bekommen. (Vielen Dank nochmal an die hier Mitlesenden!) Den mit Abstand besten davon gab mir Herr Silencer (der mir hoffentlich nicht übel nimmt, wenn ich ihn hier direkt zitiere):

Zu Florenz kann ich nur sagen: Sei froh, wenn Du ein oder zwei Sachen schaffst.

Der kam zur genau richtigen Zeit und war folglich wirklich gut und hilfreich, weil es mich schon im Vorfeld wieder ein bisschen runter und aus meinem Hamsterrad des ‚alles sehen müssens‘ rausgeholt hat.
Ich finde es wahnsinnig schwierig, in eine Gegend zu fahren, die sooo sooo viel zu bieten hat und wo es sooo sooo viel zu sehen gibt, weil ich mir da selber erst mal einen immensen Druck aufbaue, jetzt auch unbedingt alles sehen zu wollen. Und das geht ja gar nicht und schon gar nicht in nur einer Woche.

Was ich bei all den Dingen, die ich mitgeschleppt habe, getrost hätte zu Hause lassen können: sämtliche Bücher (7 an der Zahl) bis auf den Reiseführer, Socken und Pullover. Zum Lesen war überhaupt keine Zeit und ich war abends auch so fertig und übersättigt von den vielen Eindrücken, dass ich gar keine Ruhe dafür gefunden hätte. Und für die warmen Klamotten gab es bei Mitte 30°C auch keine Verwendung.

Dafür steht auf meiner ewigen Packliste für Ferienwohnungsurlaube, seit ich wieder zurück bin, für zukünftige Urlaube eine Zehnfachsteckdose, um endlich mal das leidige Problem des Akkuaufladens der zahlreichen mitgeschleppten Gerätschäften sinnvoll zu bündeln, ohne dass man abends hinter den Möbeln rumkriechen und in dunklen Ecken nach noch einer freien Steckdose suchen muss. 😀

Worüber ich mich in Italien gewundert habe: Es gab dort nirgends, wo wir Eis gegessen haben (und das waren ja 8 verschiedene Läden), Vanilleeis! Echt wahr! Dass es keine so seltsam kreierten Eisbecher wie in Deutschland gibt, fand ich nicht so erstaunlich. Immerhin können die Eis (!) und müssen es nicht unter Soßen oder Früchten verstecken. Aber dass es kein Vanilleeis gab, hat mich wirklich gewundert. Hat da jemand andere Erfahrungen gemacht und ich hab vielleicht einfach immer nur bei den falschen Gelaterias geschaut oder isst man das tatsächlich grundsätzlich nicht in Italien?

Oh und kann es sein, dass sie dort einfach sämtliche Pizzabäcker, die es nicht drauf haben, zwangsausgewiesen und nach Deutschland umgesiedelt haben? Anders kann ich mir diese wahnsinnigen Unterschiede zwischen der Pizza dort und jener hier (die ja auch von Italienern zubereitet wird) nicht erklären. Gleiches gilt übrigens für den Cappuccino. Ich fürchte, ich werde nie wieder einen in Deutschland trinken können, ohne losheulen zu müssen, weil die Plörre nichts mit dem zu tun hat, was ich dort trinken durfte. 🙂

Neben über 2000 Fotos (uffff!) und einem italienischen kleinen Prinzen für die Sammlung, habe ich überwiegend Nahrungsmittel aus dem Urlaub mit nach Hause geschleppt. Die Küche der Ferienwohnung war leider gar nicht auf Kochen ausgelegt und der echte holzbetriebene Pizzasteinofen, der mich auf den Fotos so gelockt hatte, war eher Deko, denn wirklich benutzbar. Wer mich ein bisschen kennt, kann sich vielleicht vorstellen, welche Qualen ich erleide, wenn ich durch einen ausländischen Lebensmittelladen mit all den unbekannten Köstlichkeiten laufe, ohne sie mitnehmen und in der Ferienwohnung in den Topf werfen zu können. Es gab zwar einen schicken 5-flammigen Gasherd, aber tatsächlich nur einen einzigen kleinen Topf und keinerlei Kochgeschirr. Das konnte ich nicht mal mit den Dingen, die ich mitgeschleppt hatte, halbwegs ausgleichen und so kam es, dass mir der letzte Einkauf vor der Heimfahrt ein bisschen aus dem Ruder lief…

IMG_3600Nicht im Bild sind die ca. 1,5 kg Kirschtomaten, die die Fahrt in der Kühlbox überaus heil überstanden haben und deren Geschmack meine selbstgezogenen Tomaten vor Neid zum Erblassen bringt, das Kilo Parmesan und die zwei Flaschen Olivenöl, die wir für viel Geld direkt beim Erzeuger erstanden haben und von denen ich sicher bin, dass der Geschmack jeden Cent davon wert ist.

Schön war’s. (Aber jetzt muss ich mich erst mal vom Urlaub erholen. :D) Bald mehr darüber und vor allem ein paar der über 2000 Fotos!

Katja