Glück ist #29

…mit einer Schüssel und einem kleinen Messer bewaffnet rauszugehen und eine halbe Stunde später mit dem frisch geernteten Abendessen wieder reinzukommen.

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Es ist dieses Wissen, dass ich diese Dinge selber angebaut habe, die Samen irgendwann in Erde gedrückt habe oder bei den Erdbeeren die Pflanzen irgendwann vor ein paar Jahren heimgetragen und eingepflanzt habe. Dass ich die Dinge täglich gegossen, ihnen beim Wachsen zugeschaut und laut gequiekt habe, als sich die erste Erdbeerblüte, die erste kleine Tomate gezeigt haben. Und jetzt kann ich rausgehen und Abendessen ernten und die Finger riechen nach den gleichen frischen Kräutern, nach denen mein Essen gleich schmecken wird.

Das sind die Momente, wo ich mich sehr auf dem Boden fühle, sehr geerdet und gleichzeitig überwältigt davon, wie großartig die Natur ist und dass es sowas wie Erdbeeren überhaupt gibt. Und wie gut es mir geht, dass ich nur rauszugehen brauche, um sie zu pflücken.

Katja