Little Confessions #37

Ich glaube, ich hab ’nen Messertick. In meiner Küche stehen 3 volle Messerblöcke mit insgesamt 15 Messern, die ich (bis auf 3) mehr oder weniger regelmäßig für unterschiedliche Zwecke verwende. Wenn ich Urlaub in einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus – also irgendwo, wo ich selber koche – mache, hab ich immer mind. 3 der Messer dabei. Messer sind (neben Pfannen) auch eines der wenigen Dinge, die ich nicht in die Spülmaschine packe, sondern immer von Hand spüle und die kommen auch nicht in Schubladen, damit sie nicht stumpf werden.

Katja

Little Confessions #33

Ich bin die Retterin der verlorenen Nudel!

Immer, wenn ich Nudeln koche und anschließend abgieße, muss ich hinterher sämtliche noch am Topfboden kleben gebliebene Nudeln dort abfummeln und mit ihren Schwestern vereinen. Ich kann auch nicht daneben stehen, wenn andere Menschen das nicht genauso handhaben. Dann pule ich zur Not auch in deren Töpfen die letzte kleine einsame Nudel vom Boden.

:mrgreen:

Katja

Little Confessions #31

Ich bin eigentlich eine furchtbar chaotische Gärtnerin. Meine Blumen wuchern kreuz und quer, in Beeten oder auch daneben, im Erdbeerbeet wächst ein Schnittlauch und eine Pfingstrose, die noch nie geblüht hat, und im Staudenbeet wachsen mittlerweile diverse Erdbeerpflanzen. Das war im letzten Jahr eigentlich nur eine, mit der ich nicht mehr wusste, wohin und so landete sie bei den Blumen. Wer ahnte denn, dass die sich so vermehrt, dass die Erdbeeren bis zum nächsten Jahr das halbe Beet entern würden?

Das eigentlich im ersten Satz steht da, weil ich eigentlich etwas ganz anderes erzählen wollte, nämlich das, was mir vorgestern beim Bepflanzen der Blumenkästen auffiel und was genauso charakteristisch für mich ist, obwohl es diesem Chaos oben so völlig zuwiderläuft:

Bei Blumenkästen hab ich einen absoluten Symmetriefimmel. Nicht nur, dass ich die Blumen innerhalb der einzelnen Kästen symmetrisch einpflanzen muss, ich muss auch an der Stelle wo etliche Kästen nebeneinander an der Terrassenbrüstung hängen, sämtliche Kästen, also diese ganze Seite, symmetrisch bepflanzen. Da befinden sich gerade 5 Blumenkästen und von der Petunie ganz in der Mitte des mittleren Kastens an sind alle Blümchen nach aussen hin, in beide Richtungen gleich.

Es würde sich für ich völlig falsch anfühlen, das nicht so zu machen. 😀

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Das gilt aber nur für diese länglichen Blumenkästen, bei Kübeln bin ich völlig entspannt und gewohnt chaotisch.

Katja

Little Confessions #26

Wenn ein Wort auf den ersten Blick keinen Sinn ergibt, lese ich automatisch sofort das Wort von hinten nach vorne, um zu sehen, ob’s einfach umgedreht wurde.

Ich dachte immer, das würden alle so machen, aber ich bin immer wieder erstaunt, wenn jemand, der mich schon lange kennt und meine Mailadresse schon lange hat, irgendwann dann feststellt, dass da ja mein Name rückwärts enthalten ist.

Als ich den ersten Harry Potter Band zum ersten Mal las, wusste ich natürlich direkt bei der Überschrift, was den Spiegel Nerhegeb ausmacht.

Vielleicht liegt dieses Rückwärtsleseautomatismus bei mir daran, dass wir das als Kinder häufig übten, ein Wort – ohne es aufzuschreiben, nur im Kopf – umzudrehen und korrekt rückwärts auszusprechen. Aus meinem Nachbarn wurde dabei irgendwann der Knackfloh – der sich wesentlich leichter aussprechen ließ (und ausserdem viel lustiger war) als der Gnagflow. 😀

Ganz klar, dass mich auch Palindrome sehr faszinieren, zB das Maetressenhuhnesserteam oder eines der für mich schönsten, weil es so poetisch klingt: Nebelleben. Total abgefahren finde ich ganze Palindromsätze. Ich frage mich wirklich, wie man wohl darauf kommt. Ein Beispiel: Emma rede, sei lieb, nett und nun lese die Novelle von Eid, Eseln und Nutten bei Liese, der Amme.
(Klick für eine ganze Liste von Palindromen bei Wikipedia.)

Darauf gekommen bin ich übrigens gerade, weil ich auch Palindromzahlen gerne mag und die mir immer ins Auge fallen.

Und heute ist wieder mal ein Palindromdatum.

21022012

Das nächste davon gibt es erst wieder in 8 Jahren am 02.02.2020.

Katja