10 Fragen von Suse

Suse fragt, ich antworte. 🙂

Wenn du eine 2. Chance hättest, würdest du etwas in deinem Leben ändern?

Ja. Nein. Vielleicht. Ich weiss nicht so recht. Es gibt eine Entscheidung, die ich vor vielen Jahren getroffen habe und bei der ich mich häufiger als bei allen anderen gefragt habe, was wäre gewesen, wenn…

Aber eigentlich will ich sowas nicht mehr und nicht so denken. Ich habe, als die, die ich damals war, zu jener Zeit ganz bewusst genau so entschieden, wie ich es gemacht habe und mein Leben wäre vielleicht ganz anders verlaufen, aber ich kann auch einfach viel zu wenig einschätzen, wer ich dann wäre. Deswegen ist das vermutlich alles schon ok so wie es ist.

Wie oft meldest du dich bei deinen Eltern, ohne schlechtes Gewissen?

Mein Vater lebt schon sehr lange nicht mehr. Bei meiner Mutter quasi nie. Und ich gehe auch nicht immer ans Telefon, wenn sie versucht, mich anzurufen.

Erinnerst du dich an deine erste Single (oder LP) und was war es?

Die erste LP war sicher eine Märchenplatte. Bei der ersten selbstgekauften Musik-LP weiss ich nicht mehr so genau, welche es war, aber die erste CD, die ich mir damals – als ich mich geschlagen gegeben und anerkannt habe, dass es wohl eher mit CDs weitergehen wird als mit Platten – zusammen mit dem Player gekauft habe, war „Automatic for the people“ von REM, zusammen mit der Unplugged von Clapton.

Singst du laut, wenn du alleine bist?

Manchmal. Am ehesten beim Autofahren.

Welches Buch liegt auf deinem Nachttisch?

Aktuell zwei: Susan Forward – Vergiftete Kindheit, das ich nur in kleinen Dosen lesen kann und das schon lange dort angefangen liegt und Abgeschnitten von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos, spannend spannend spannend!

Bist du mit deinem Vornamen zufrieden?

Mhm joar. Mittlerweile schon. So lange niemand auf die Idee kommt, ihn zu verniedlichen. Die einzige Koseform meines Namens, die mir gut gefällt ist ‚Katjuschka‘ – so hat mich eine Frau aus Kasachstan, mit der zusammen ich Abi gemacht habe, immer genannt. Aber speziell ‚Kati‘ kann ich gar nicht leiden.

Du hast frei und viel Zeit. Die Sonne scheint. Was tust du?

In den Garten gehen oder mit Kaffee und Buch oder Kaffee und Tablet (und Tastatur zum Bloggen) auf der Terrasse sitzen oder irgendwo draussen, vorzugsweise am Rhein, spazieren gehen und fotografieren oder aber auch drinnen hocken und irgendwas machen.

Du hast frei und viel Zeit. Es ist usselig. Was tust du?

Usselig ist schlechtes Wetter, nehme ich an. 😀

Dann mit Ingwertee und Buch auf’s Sofa verziehen oder rausgehen und Regentropfen fotografieren oder bloggen oder sehnsuchtsvoll die Meerbilder vom letzten Urlaub anschmachten. Oder irgendwas anderes machen, was mich vom schlechten Wetter ablenkt, häufig mit viel Aufwand in der Küche einhergehend. Oder trübsinnig rumhocken und über das doofe Wetter seufzen.

Käse, Eier, Milch, Speck, Tomaten. Mehr gibt dein Kühlschrank nicht her.
Was machst du daraus?

Wer je einen Blick in meinen Kühlschrank geworfen hat, weiss, dass das unrealistisch ist. 😀
Aber angenommen, ich hätte nur diese Zutaten zur Verfügung, dann würde es wohl auf Rührei mit Käse, Speck und Tomaten rauslaufen. 😀
Hätte ich ausserdem noch Zugriff auf minimale andere Zutaten, würden daraus mit Mehl Pfannkuchen mit Käse und Tomaten, mit Nudeln eine improvisierte Carbonara, mit Brot irgendwas Überbackenes, das Ei als beidseitig gebackenes Spiegelei drauf, mit Kartoffeln eine Tortilla Española oder auch Kartoffelpü mit Tomatensalat und Spiegelei.

Es schenkt dir jemand 1000 Euro. Wofür gibst du sie aus?

Bücher. Oder vielleicht momentan auch für eine neue Kamera, mit meinem kleinen Mistding bin ich gerade so unzufrieden.

*

Den Regeln nach muss ich mir jetzt selber 10 Fragen ausdenken und eigentlich auch gezielt andere Blogger mit dem Stöckchen bewerfen aka taggen. Ich bin aber nicht so gut in der gezielten Weitergabe, weil nicht jeder Blogstöckchen mag. Ich schreibe also einfach mal so 10 Fragen in den Raum und wer immer Lust hat, nehme sie mit, beantworte sie und sage mir bitte Bescheid. 🙂

  1. Was hat dich zuletzt dazu gebracht, laut loszulachen?
  2. Mal Schlüssel, Geld(beutel) und Handy aussen vor gelassen – gibt es etwas, das du immer mitschleppst, wenn du die Wohnung verlässt?
  3. Du darfst einer beliebigen Person – egal ob noch lebend oder schon tot, real oder fiktiv – eine Frage stellen. Wen fragst du; und was?
  4. Und was sollte dich unbedingt mal jemand fragen?
  5. Ab heute bis in alle Ewigkeit nur noch ein Dessert – welches wählst du?
  6. Was ist dir wichtiger: der Weg oder das Ziel?
  7. Hast du gerade einen Ohrwurm? (Welchen denn?)
  8. Stehen deine Bücher (sofern du welche besitzt) geordnet im Regal? Nach welchem System? (Ich gebe es zu, die Frage ist purer Eigennutz, weil ich dringend mal ein Ordnungssystem für meine bräuchte. :D)
  9. Dein Lieblingskleidungsstück?
  10. Und sonst so?

Katja

11-Dingens-Stöckchen

Wenn die zukünftige Weltherrscherin ruft, sollte man tunlichst eilen. Und wenn man das mit dem Eilen schon nicht hinbekommt und seinem Feedreader wieder mal gnadenlos hinterherstrampelt, weil die internette Zeit so knapp war, sollte man doch wenigstens den Ruf nicht ignorieren, sondern das Stöckchen nach Hause tragen, das sie einem zuwirft. Bevor man das sonst irgendwann über die Rübe bekommt, wenn Katrin erst mal an der Macht ist. 😀

Ich zitiere dann mal:

Das Ganze funktioniert so:

  • Blog verlinken, von dem ihr getagged wurdet
  • 11 gestellte Fragen beantworten
  • 11 Dinge über mich aufzählen
  • 11 Fragen an die nächsten von euch auserwählten Blogger stellen
  • 11 weitere Blogger aufzählen und taggen
  • Die 11 auserwählten Blogger informieren

Und danach 11 Caipis trinken… (Diese Optimierung des Stöckchens ist von mir.) ;-)

Vielleicht sollte ich mit dem letzten Punkt beginnen, damit mir auch wirklich an der entsprechenden Stelle 11 Dinge einfallen.

Hier die Fragen, die Katrin gestellt hat und meine Antworten dazu:

  1. Mephisto oder Engelchen? Engelchen, meistens. Obwohl ich manchmal wünschte, das wäre nicht so zwanghaft bei mir.
  2. Caipi oder Tee? Früher eindeutig Caipi. In den letzten Jahren habe ich insgesamt nur sehr wenig Alkohol getrunken (mal von diversen Spanienurlauben abgesehen), sodass es eher auf den Tee herausläuft. Aber natürlich mache ich das nur, damit mehr Limetten für Katrin übrig bleiben.
  3. Rahm oder Rösler? George Clooney, Jon Bon Jovi und Johnny Depp!
  4. FC Bayern München oder eine andere Mannschaft, egal welche? Egal welche! Naja nicht ganz. Aus Hamburgliebegründen und des Mitfans wegen natürlich nur der HSV, aus lokalpatriotischen Gründen freue ich mich aber auch über Siege der Eintracht.
  5. Puscheligkeit oder Polonäse Blankenese mit Wendehals? [WARNUNG VOR DEM LINK, DAS ANKLICKEN KÖNNTE IHRER GEISTIGEN GESUNDHEIT SCHADEN!] Nur Puscheligkeit pusht! (Dieser Link ist völlig ungefährlich! Naja, bis auf die akute Quiekgefahr!)
  6. Nougat oder Nulldiät? Nougat. Auch wenn ich zum ersten Mal im Leben versuche, in der Fastenzeit tatsächlich „7 Wochen ohne“ zu leben und einen Bogen um sämtliche Süßigkeiten und Naschwerk mache, was erstaunlich gut klappt. Selbstdisziplin kann ich.
  7. Loriot oder Hape Kerkeling? Loriot. Bis ich vor einiger Zeit „Ich bin dann mal weg“ las, hätte ich jetzt auch vehement behauptet, Hape nicht leiden zu können, aber das Buch hat mir so gut gefallen, dass ich ihn mit anderen Augen sehen kann. Aber Loriots Humor liegt mir einfach eher. Den verehre ich sehr.
  8. facebook: toll oder doof? Ich hatte noch nie einen Account. Ich fänd es also doof, das zu beurteilen ohne es wirklich zu kennen. Aber ich habe auch bisher nichts vermisst (mal abgesehen von einigen wenigen Menschen, die dort aktiver sind als anderswo im Netz), insofern also wohl eher doof.
  9. Krötentunnel oder Licht am Ende des Tunnels? Licht. Muss ich als Engelchen doch jetzt sagen, oder? Es muss schon einiges passieren, bis ich meinen Optimismus mal verliere. (Mal von Dauerschmerzen abgesehen, dann geht das schneller als mir lieb ist, habe ich gerade erst wieder gemerkt.)
  10. Wie sollte man Menschen bestrafen, die Caipi mit Zitronen anstatt mit Limetten zubereiten?  Man sollte darauf bestehen, dass sie sich einen neuen tollen Namen für ihr seltsames Gebräu ausdenken. Aber ansonsten soll meinetwegen ja jeder nach seiner Fasson glücklich werden.
  11. Heinos Coverversionen: Katastrophe oder so bekloppt, dass es schon wieder irgendwie cool ist, auf eine spezielle Art und Weise? Ich kenne nur jene von ‚Junge‘ und die finde ich katastrophal. Für mich ist Heino genau so eine Figur, die solche Dinge, wie in dem Text, in echt sagen würden. Daher fehlt mir da der Sinn für die Ironie dahinter. Das ist nicht mal selbstironisch in irgendeiner Weise. Und ich mag den eh nicht, wegen seines saublöden Liedes, in dem mein Name vorkommt und mit dem ich als Teenie von einem ganz speziellen älteren und sehr widerlichen männlichen Verwandten, der immer an einem rumgegrabscht hat, dauernd aufgezogen wurde.

Und weil das ja noch nicht genug über mich war, hier direkt noch 11 Dinge: (wobei ich ahne, dass das schwieriger wird)

  1. Früher trug ich furchtbar viel Schmuck. Unter anderem mehr Ringe als ich Finger hatte. Seit einigen Jahren trage ich nur noch drei Silberringe in den Ohren und drei Silberringe an den Fingern, ansonsten fast nie anderen Schmuck.
  2. Ich habe seit über 10 Jahren keine Armbanduhr mehr. Weder habe ich in der Zeit eine getragen, noch besitze ich eine funktionierende. Auch das war früher ganz anders. Da habe ich Armbanduhren gesammelt und wenn ich sehr gefrustet war, bin ich mit einem Arbeitskollegen in der Mittagspause immer Uhren kaufen gegangen, der den gleichen Tick hatte, dass Uhrenkaufen ihn tröstete.
  3. Ich trinke furchtbar gerne Kaffee, aber ich mag ausser dem Getränk nichts mit Kaffee- oder Mokka- oder Cappucchinogeschmack. Also weder Eis, noch Schokolade oder Torten oder dergleichen.
  4. Ich versuche, jeden Tag Zeit zu finden, um wenigstens ein paar Seiten in einem Buch zu lesen und meistens gelingt mir das. Großer Luxus ist für mich, wenn ich morgens die Zeit und Ruhe habe, um mir einen Kaffee zu kochen und ans Bett zu holen und den ersten Kaffee mit Buch im Bett zu trinken.
  5. Obwohl ich seit fast 6 Jahren hier wohne, habe ich noch nie mit den Nachbarn, die im Haus auf der gegenüberliegenden Straßenseite wohnen, ein Wort gewechselt. Ich kenne die auch gar nicht und würde sie nicht erkennen, wenn ich ihnen irgendwo begegnen würde.
  6. Ich bedaure sehr, dass ich nie gelernt habe, ein Instrument zu spielen. Ich habe mir als Kind ein paar Stücke selber auf der Orgel meiner Schwester beigebracht, hatte aber nie Stunden. Als ich mein Abi nachgemacht habe, habe ich bei einem Mitkollegiaten Gitarrenstunden im Austausch gegen Mathe- und Chemienachhilfe genommen. Allerdings habe ich nach nicht mal zwei Monaten eine so heftige Sehnenscheidenentzündung bekommen, dass ich wochenlang nicht üben konnte und auch danach hatte ich, sobald ich übte, wieder Schmerzen im linken Handgelenk. Ich glaube, das liegt an meinen ziemlich kleinen Händen, mit denen ich nicht gut um den Gitarrenhals rumgreifen konnte, ohne dass das an sich schon wehtat.
  7. Ich erzähle hier auf meinem Blog andauernd irgendwelche Dinge über mich (und speziell eigentlich auch in dieser Form), aber es fällt mir wahnsinnig schwer, mir elf davon auf Kommando einfallen zu lassen.
  8. Ich habe ein furchtbar schlechtes Gedächtnis und muss mir andauernd Dinge notieren, damit ich sie nicht vergesse. Es kommt vor, dass ich vom Schreibtisch loslaufe in Richtung Wohnzimmer, um irgendetwas zu holen oder nachzuschauen und dass ich schon im Flur nicht mehr weiss, wo ich überhaupt hinwollte.
  9. Ich habe Angst vor großen Männern mit dunklen Vollbärten.
  10. Ich halte mich für sehr tolerant, merke aber immer wieder, wie ich an meine Grenzen stoße, wenn mir Intoleranz begegnet. Dann verheddern sich meine Gedanken und Gefühle komplett, weil ich Intoleranz nicht gut tolerieren kann und mich frage, ob ich das nicht eigentlich können müsste, um wirklich tolerant zu sein.
  11. Ich kann mir, bis auf wenige Ausnahmen, kaum Namen von Schauspielern merken. Aber wenn ich einen unbekannteren Schauspieler sehe, von dem ich weiss, dass ich ihn kürzlich in einem anderen Film gesehen habe, lässt mir das keine Ruhe bis ich rausgefunden habe, in welchem Film das war. Den Namen kann ich mir dann trotzdem nicht merken. Ähnlich geht es mir mit Synchronstimmen. Die erkenne ich sehr leicht wieder und bei denen fällt mir auch meist direkt ein, woher ich sie kenne.

Siehe Punkt 7. Uffff.

Jetzt muss ich mir 11 Fragen ausdenken:

  1. Die beste Erfindung der Menschheit?
  2. Meeresrauschen oder Echo der Berge?
  3. All inclusive oder unabhängiger Selbstversorger?
  4. Landei oder eingefleischter Stadtmensch?
  5. Schuhe kaufen: Lust oder Last?
  6. Mein erstes selbstverdientes Geld habe ich ausgegeben für…
  7. Selber kochen oder Tütensuppe?
  8. Bücher: besitzen müssen oder ausleihen?
  9. „Das ist noch gut, das heb ich mal auf“ oder „Nur wer loslässt hat die Hände frei“?
  10. Erdbeeren im Winter kaufen: super Sache oder völliger Irrsinn?
  11. Rätseln: kann ich nicht widerstehen oder kann ich nicht ausstehen?

Den letzten Punkt (nee, nicht die Caipis, den vorher) lasse ich allerdings aus, weil ich es, speziell bei so einem recht aufwändigen Stöckchen, schwierig finde, Leute zu benennen, die antworten sollen. Ich freue mich aber über jede/n, der die Fragen mitnimmt und das Gehölz weiterschnitzt. Ehrlich! Hundeblick! Die Fragen sind immerhin alle in monatelanger Kleinarbeit, ganz ohne Einsatz von Kinderarbeit, handgeklöppelt!

Katja

 

Meine Biographie – 10 mögliche Titel

Das hühnschn hat vor einer ganzen Weile ein Nichtstöckchen nicht beantwortet und auch nicht zur Mitnahme ausgelegt. Ich bin daher auch gar nicht darüber gestolpert und beantworte es jetzt auch nicht.

Es geht um 10 möglichst passende Titel für meine Autobiographie. Zuerst dachte ich, mir würden gar keine einfallen, aber beim Drübernachdenken fielen mir jetzt sogar noch einige mehr ein.

  • Die tut nix, die will nur spielen – Leben mit der Angst
  • Kochen macht glücklich!
  • Schuhe? Schminke? Klamotten? – Hilfe, mir fehlt das Tussigen!
  • 50 neue Methoden wie man sich selber am besten im Weg steht
  • Heute erledigen: Todo-Liste schreiben
  • Immer, wenn du glaubst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Teddy her
  • Lernresistent – der lange Weg vom Erkennen zum Umdenken
  • Wie spät ist es eigentlich? Keine Details – ich meinte welches Jahr haben wir?
  • Dem Gras beim Wachsen zusehen – Gartentipps für Anfänger
  • Fotoapparat, Buch, Labello – was in keiner Handtasche fehlen darf

Los, los: Alle nicht mitmachen!

Katja

 

 

Mit Bärchenpärchen ist alles klärchen #2

Manchmal klingelt’s an der Tür und kurze Zeit später quiekt’s in der Wohnung. Heute war so ein Tag, denn heute hab ich ein ganz wunderbares Bärchenpärchen per Post bekommen.

Die beiden sind gehäkelte Weihnachtsbaumbärchenkugeln und ich verdanke sie der Tatsache, dass Tanya mein Quieken an früherer Stelle – nämlich als sie darüber bloggte, dass sie die Anleitung bequietscht habe – zum Anlass genommen hat, die beiden für mich zu häkeln. :]

Strahlendes Dankeschön an Tanya! 🙂 Heute ist bei mir wirklich alles klärchen!

Ich weiss jetzt gar nicht mehr, weswegen überhaupt jemals irgendwo jemand seinen Weihnachtsbaum mit etwas anderem als Häkelbärchenpärchen geschmückt hat. Und wenn wir alle jetzt direkt anfangen zu häkeln haben wir bis Weihnachten bestimmt ausreichend viele Häkelbärchenpärchen für ein puscheliges Weihnachtsfest.

Bin gerade zu faul die genauen Links rauszukramen, aber den Ursprung hat das Bärchenpärchen-Stöckchen beim Fellmonster, die absolut fleissigste (!) Bärchenpärchenaufstöberin und Bärchenpärchenvorzeigerin im Dienste der Puscheligkeit ist Corina und das frischeste Bärchenpärchen mit wärmender Erinnerung gab’s gerade erst bei Frau Leo. Ausserdem gibt’s mittlerweile natürlich auch ansonsten noch jede Menge Bärchenpärchen im Netz und ich hoffe, dass es noch viel viel mehr werden. Denn nur mit Bärchenpärchen ist alles klärchen! 🙂

Katja

Erklärbärstöckchen

Charlotta arbeitet mit Kindern im Grundschulalter und hat dazu aufgerufen, Dinge aus dem persönlichen Alltag kindgerecht zu erklären.

[Nachdem ich eine ganze Weile darüber nachgedacht hatte, was aus meinem Alltag für Kinder diesen Alters interessant sein könnte, erinnerte ich mich an jene Zeit zurück, in der ich selber viel ehrenamtlich mit Kindern und Jugendlichen gerabeitet habe.

Einige Jahre lang arbeitete ich bei der mobilen Spielbetreuung und wir fuhren einmal pro Monat in eine Gemeinde des Landkreises, sammelten mit unserem Spielmobilbus die Kinder der umliegenden kleinen Dörfer ein und spielten oder bastelten einen Samstagnachmittag lang mit ihnen. Unser Angebot richtete sich an Kinder zwischen 6 und 12 Jahren. Dem Kindergartenalter entwachsen gab es für die auf dem Dorf kein Angebot, wo sie mal in größerer Gruppe zusammen spielen oder toben oder basteln konnten – diese Lücke versuchten wir, wenigstens mit den eingeschränkten (Zeit-)Möglichkeiten des Ehrenamtes zu schließen. Zu unseren Terminen kamen zwischen 30 und 130 Kindern, das vorher einzuschätzen war unmöglich. Deswegen hatten wir meist verschiedene Dinge vorbereitet, die wir dann, je nach Ansturm, vor Ort mit den Kindern durchführen wollten.

Wir haben damals auch oft einen großen Eimer voll Waffelteig dabei gehabt und haben gemeinsam mit den Kindern und für die Kinder, Waffeln gebacken oder – und das mochten sie noch sehr viel lieber – wir haben zusammen mit den Kindern Popcorn gemacht. Das war noch zu Zeiten, wo es das noch nicht selbstverständlich im Kino (überhaupt gab es ja gar kein Kino auf den Dörfern) oder auch in jedem Supermarkt für die Mikrowelle zu kaufen gab. Die meisten kannten Popcorn, wenn überhaupt, nur von den seltenen Besuchen auf dem Rummel. Das war also immer der Hit, wenn wir welches mit ihnen zusammen zubereiteten. Und weil ich damals so häufig danach gefragt wurde und es irgendwie (und ich weiss gar nicht mehr wie ich das ohne Internet gemacht habe) recherchiert habe, um es erklären zu können, ]

will ich also heute für Charlottas Kinder, die nicht um sieben pennen, erklären wie aus sowas

sowas hier wird:

Das passt gut zu meinem Alltag, weil ich ja wirklich gerne und viel Zeit in der Küche verbringe und die Kinder damals, bei unserem ‚Spielratz‘, fanden das immer interessant.

[Und ich bin mir völlig darüber bewusst, dass Frau Otters Kinder dann sicherlich Popcorn haben mögen, aber ich dachte, wenn ich für Frau Otter das Erklärbärenkostum anziehe, ist es nur fair, wenn sie für die Kinder das Küchenfeenkostüm anzieht. :mrgreen: ]

Man nehme also einen möglichst hohen Topf

auf dessen Boden kommt ein guter Schuss Öl (sodass der ganze Topfboden mit einem dünnen Film bedeckt ist beim Verteilen).

Und in das Öl im kalten Topf kommt der Popcornmais.

Deckel drauf.

Und die Herdplatte auf die stärkste Stufe drehen.

Wenn man einen Topf mit Glasdeckel hat, sieht man wie sich nach einiger Zeit rund um die Maiskörner Bläschen im Öl bilden.

Wenn man nicht reingucken kann, merkt man entweder am Ploppen im Topf oder auch, wenn man die Topfhenkel anfasst (nur mit Topflappen, falls die aus Metall sind!) an der Vibration im Topf, dass das Popcorn lospoppt.

Das dauert gar nicht lange bis der komplette Mais aufgepoppt ist und während er poppt muss man immer mal am Topf rütteln, damit nichts anbrennt.

Wenn alles aufgepoppt ist, kann man noch Zucker oder Salz über’s Popcorn streuen und muss natürlich alles verschlingen so lange es noch warm ist. 🙂

Aber warum wird denn jetzt aus den Maiskörnern Popcorn?

Das Geheimnis liegt im Inneren des Kornes, auch wenn man das nicht sehen kann, wenn man so ein Korn aufschneidet.

Der Mais, der für Popcorn benutzt wird, ist eine ganz spezielle Sorte, die Puffmais heisst. (In dem Wort steckt das Aufpuffen und Verpuffen schon drin.)

Dieser Puffmais hat eine sehr dünne Schale. Beim Trocknen wird das Korn aussen sehr hart, aber in seinem Inneren bleibt noch Feuchtigkeit enthalten. Die ist nur so fein verteilt, dass man sie natürlich mit bloßem Auge nicht sehen kann.

Wenn man den Mais erhitzt, dann wird das Wasser im Inneren zu Dampf. Erst mal wird der noch von der harten Schale zurückgehalten, aber irgendwann wird der Druck so hoch, dass die Schale aufplatzt, damit der Dampf entweichen kann.

Das ist so ähnlich wie beim Nudelwasserkochen. Wenn das Wasser kocht, entsteht über dem Topf sehr viel Dampf und man kann aber im Topf kaum sehen, das dort Wasser fehlt. Das liegt daran, dass Wasser dampfförmig viel viel mehr Platz braucht als in flüssiger Form.

Und wenn der Wasserdampf – wie bei den Maiskörnern – durch so eine harte Schale am Ausdehnen gehindert wird, entsteht dieser hohe Druck, weil der Dampf immer mehr Platz haben will. Das geht so lange bis irgendwann die Schale aufplatzt.

Und das, was dann so schaumig wird, ist die Stärke, aus der das Maiskorn im Inneren besteht. Die flockt bei der ‚Explosion‘ zu diesem leckeren Schaum aus.

Macht noch jemand mit und zieht für Charlottas Kinder, die nicht um sieben pennen, das Erklärbärenkostüm an?

Katja

‚Mit Bärchenpärchen ist alles klärchen‘-Stöckchen

Das Fellmonster beschreibt es hier sehr passend:

Darauf hat die Blogosphäre gewartet! Katja, Rüdiger und ich sind uns einig, dass die Blogosphäre und überhaupt die ganze Welt Bärchenpärchen braucht!

 

Und auch Corina ist ganz heiss drauf, Bärchenpärchen zu sammeln, um häufiger Bärchenpärchen sagen zu können.

Und weil es ja eh immer noch ein bisschen doller geht, kommt hier das ultimative Bärchenpärchen mit Bärchenpärchen! Sozusagen das Bärchenpärchen im Quadrat!

 

Bärchenauswahl gibt es ja bei mir genug, die beiden habe ich deswegen ausgewählt, weil das mein ältester und mein jüngster Bär sind. Den ältesten bekam ich zur Geburt und dieses todschicke Oberteil, das er trägt ist ein Schlafanzugoberteil aus den frühen Siebzigern, das mal mir oder meiner Schwester oder vermutlich uns beiden nacheinander gehörte und das mein Bär, der immer nur ‚Brumm‘ hieß und vor dem ich als Baby furchtbare Angst gehabt haben muss, trägt so lange ich zurückdenken kann.

Die Jüngste heisst lustigerweise übrigens Brummel und war letztes Jahr unsere ‚Beute‘ von der Losbude am Rummelplatz.

Und weil man das zweite Bärchenpärchen nicht so gut erkennen kann, hier nochmal im Detail:

 

Und weil es überhaupt gar nie genügend Bärchenpärchen in der Welt geben kann, seid ihr jetzt dran. Zeigt her eure Bärchenpärchen, schreibt Gedichte/Geschichten/Romane über Bärchenpärchen, fertigt Zeichnungen an oder zeigt eure Häkelbärchenpärchen – was auch immer ihr an Bärchenpärchen auf Lager habt: Die Welt wartet darauf! Weil nur mit Bärchenpärchen ist alles klärchen! 😀

Und wo es hier gerade um Bären geht, möchte ich euch noch einen zeigen, den ich vor über einem Jahr geschenkt bekam:

Teddy ist ein Good Bear of the World von der Deutschen Teddy-Stifung. Die Teddy-Stiftung versorgt Rettungsfahrzeuge von Notarzt, Feuerwehr und Co. mit Teddybären, damit die Rettungsleute diese Kindern in Notsituationen geben können. Ein Bär ist ein guter Trostspender für ein Kind, weil er nur gibt und nie fordert und die Good Bears sorgen (vielleicht/hoffentlich) dafür, dass Kinder schreckliche Situationen ohne Traumatisierung überstehen können.
Mir hat es das Herz gewärmt, als ich darüber gelesen habe, weil ich selber (immer noch und trotz meines Alters) weiss, wie tröstend es sein kann, ein Plüschtier an sich zu drücken und es war für mich naheliegend dort auch zu spenden.
(Vielleicht ist das ja etwas, wofür der ein oder andere Puscheligkeits- und Bärchenpärchenfreund ein paar Euro locker machen mag. Ich mochte es zumindest mal hier erwähnen, weil ich die Stiftung nicht mal kannte bis ich Teddy bekam. :))

Katja

 

‚Kitsch as Kitsch can‘-Stöckchen

Das Fellmonster hat beim Aufräumen ein entzückendes (bitte den zum Wort passenden Gesichtsausdruck vorstellen) Bärchenpärchen hervorgekramt und das zum Anlass genommen, ein Superkitschstöckchen ins Web zu werfen, bei dem es darum geht, unglaubliche Tapferkeit zu beweisen – nämlich dadurch, dass man den größten Kitsch, der sich in der eigenen Wohnung findet, ablichtet und herzeigt.

Rüdiger ist der Aufforderung auch schon gefolgt und ich bin nicht sicher, ob seine Aufforderung: „Wer mag ist herzlich eingeladen, das Ding mitzunehmen.“ dieses Mal tatsächlich nur dem Stöckchen galt oder vielleicht doch eher seinem Superkitschofanten.

Ich habe vorhin, auf der Suche nach einem geeigneten Objekt festgestellt, dass mir das gar nicht so leicht fällt. Ich bin nämlich wirklich gut darin geworden, mich von solchen kitschigen Stehschöns zu trennen. Spätestens dann, wenn ich mich nicht mehr erinnern kann, wer sie mir mal geschenkt hat. 😀
(Vermutlich ist das auch nur sehr subjektiv und ein Aussenstehender hält meine Wohnung für zugekitscht, aber ich weigere mich, die Plüschtiersammlung oder Cherished-Teddies als Kitsch zu werten. :D)

Voilà, hier also mein kitschigster Mitbewohner:

Seinen hellblauen Körper zieren kleine weisse Blümchen und er hat einen Schlitz im Hinterkopf, einen Gumminöppsel im Popo und ist prall gefüllt mit alten DM und Pfennig Münzen (und vermutlich auch jeder Menge ausländischer Münzen, ich hab das damals mit der Trennung nicht so ernst genommen) aus Kindertagen. Ich weiss nicht mehr, wo ich ihn herhabe, aber er wohnt sicher schon über 30 Jahre bei mir und so wie er gucken kann, bringe ich es nicht fertig, mich von ihm zu trennen.

So, jetzt ihr! Kitsch her!

Katja