Berühmte Irrtümer der Menschheit

Naja gut. Eigentlich ein total unberühmter Irrtum und auch nur von mir. Aber, falls er mal irgendwann zu den berühmten Irrtümern aufsteigt, hat der Blogartikel immerhin schon den richtigen Titel. Man muss ja gelegentlich vorausschauen und das mündet nicht immer in Irrtümern.

Aber der, um den es hier gehen soll, ist immerhin einer meiner Lieblingsirrtümer, an den ich häufig denke. Meist denke ich daran, wenn ich zum 3. oder 4. Mal an einem Tag hintereinander die Spülmaschine ein- oder ausräume. Nicht, weil ich sie so lange nicht benutzt und hier schmutziges Geschirr gestapelt hätte, sondern weil ich während sie lief so viel in der Küche gewurschtelt habe, dass sie direkt wieder voll ist. Und nochmal. Und nochmal.

Das kommt nicht dauernd vor, aber doch immer mal wieder. Häufiger als ich mir hätte vorstellen können und einmal am Tag läuft sie, bis auf wenige Ausnahmen, stets.

Deswegen muss ich immer grinsen, wenn ich daran zurückdenke, wie wir damals die Küche aussuchten und ich im Brustton der Überzeugung von mir gab, dass ich keine Spülmaschine bräuchte. Ich wäre immerhin vorher auch fast ein ganzes Leben lang ohne ausgekommen. Und ich bin ganz schön froh, dass der Mitdings mich überredet hat, dass wir trotzdem unbedingt eine nehmen sollten.

James Spül, zum 96. Mal in Folge Mitarbeiter des Monats im heimischen Haushalt!

Katja