Zwischen Kirchen und Kaffee, Katja entdeckt Italien #7

Das muss dieses Dolce Vita sein!

Eigentlich wollen wir über die Landstraße nach Monteriggioni fahren, aber das funktioniert mit dem Navi nur so unterdurchschnittlich gut und bis ich das Tablet überhaupt rausgekramt habe, um nach einem alternativen Abzweig Ausschau zu halten, sind wir schon auf der Autobahn.

Das ist ausnahmsweise ganz ok, denn es geht vorbei an einer Menge Weinbergen.

IMG_2387

Mein durch die viele Sonne ermüdeter Humor verlangt danach, dass die doch bitte Badesee richtig schreiben mögen und ausserdem würde ich gerne nach der vielen Bergauf-Bergab-Lauferei in Siena, dann wenigstens kurz meine Füße reinstecken.

IMG_2389

Weiterlesen

Zwischen Kirchen und Kaffee, Katja entdeckt Italien #6

Ha, Moment! Ich brauche unbedingt noch ein paar Postkarten!

Dann endlich rein in den Dom und ich muss erst mal direkt bei der Tür stehen bleiben, um diese ganzen Eindrücke zu verabeiten. (Klick macht alle Bilder groß.)

IMG_2108

Wie schön das ist mit den gestreiften Säulen. Ich muss an Leuchttürme denken und an Ringelsocken und mir gefällt das auf Anhieb wahnsinnig gut. Ringsum steht eine Menge Leute, vor allem Frauen und Mädels mit seltsamen Umhängen. Die sind dort tatsächlich darauf eingestellt, dass die Besucher sich nicht – im Sinne der strengen italienischen Kirche – angemessen bekleidet haben und weisen die Besucherinnen dann aber nicht ab, sondern verteilen Einwegüberzieher, wenn jemand im ärmellosen Top oder mit zu kurzen Hosen kommt. Ich kann mich gar nicht erinnern, wie die Spanier das handhaben, derartige Überzieher habe ich dort nie gesehen, vielleicht wird das dort tatsächlich weniger eng gesehen.

Weiterlesen

Zwischen Kirchen und Kaffee, Katja entdeckt Italien #5

Siena – Ach du meine Fresse! Hast du DAS gesehen?

Beim Cappuccino in Pistoia hatten wir beschlossen, am nächsten Tag nach Siena zu fahren und eigentlich auch nicht so spät aufzubrechen, aber dann ist es doch schon später Vormittag bis wir einigermaßen in die Gänge gekommen sind und loskommen. Das Navi kommt mit der Strecke auf dem Berg zu unserer Wohnung gar nicht gut zurecht und so verfransen wir uns erst mal wieder in den Bergen und sind plötzlich kurz vor Montecatini Alto, das ja eigentlich auf den Nachbarhügeln liegt. Wir haben nicht so wirklich Ahnung, wie wir da nun gelandet sind, aber an einer Stelle geht es nicht mehr weiter, weil da nur noch Fußgängerzone kommt und so drehen wir und machen uns wieder auf den Weg den Berg hinab. Nicht, ohne wenigstens kurz anzuhalten und die Aussicht zu genießen. Das ist es, was die Berge reichlich zu bieten haben und das, was mir zu Hause in der Erdgeschosswohnung am meisten fehlt – ein bisschen in die Weite gucken. (Klick macht alle Fotos groß.)

IMG_1968

Weiterlesen