Wie es ist.

Ich weiß nicht so genau, wann und wo mir auf dem Weg meine Gelassenheit so vollständig abhanden gekommen ist. Warum hingegen ist mir inzwischen einigermaßen klar, aber alleine die Erkenntnis ist wenig hilfreich, bräuchte ich doch genau die Gelassenheit, um besser damit umgehen zu können, dass ich meine Gelassenheit erst mal wieder finden muss. Und so verheddere ich mich gerade andauernd beim Denken, fahre immer noch und immer wieder übel Achterbahn und leider geht es dauernd dann doch nochmal ein Stückchen tiefer und dann, wenn ich denke, das war’s jetzt mit der Talfahrt direkt nochmal und mit Schwung und mir ist inzwischen ganz schlecht und ich hab Nackenschmerzen von dem vielen ruckartigen Fallen.

Ich suche den Resetknopf im Kopf. Den, der „jetzt aber mal wieder positiv und optimistisch. Zack“ einstellt. Das ist doch eigentlich meine Standardschalterstellung und gerade geht einfach gar nichts und ich bin mir so fern und kann mich selber nicht halten, mir keinen Halt geben. Ich drifte und falle und verliere mich oft in dunkler Verzweiflung. Mein Kampfgeist, der normalerweise in so Phasen anschlägt, liegt stattdessen gerade selber geschlagen am Boden und nachdem das ganze bisherige Jahr so enorm an meinen mentalen Kräften zehrt, geht mir immer mehr die Energie aus und da leuchtet immer häufiger die „ich kann nicht mehr“-Schrift in meinem Inneren auf, aber da sieht’s ja keiner und es blendet nicht.

Ich will das nicht mehr.

Und doch haut es mich alle Nase lang wieder um und dreht in endlosen Schleifen immer die gleichen Grübelrunden in meinem Kopf und ich bewege mich wie im Sturm zwischen Aufgeben und Aufraffen, wobei letzteres immer nur für einen kurzen Moment funktioniert bis der nächste Gedanke, das nächste Gefühl, mich wieder umwirft.

Ich. Will. Das. Nicht. Mehr.

Und es scheint so als würde es mich umso mehr und umso doller umhauen, je verzweifelter ich genau das nicht mehr will. Als würde sich da irgendetwas in mir einen riesigen Spaß mit mir machen, nur dass gar niemand drüber lacht.

Alle Maschinen auf Stopp. Erst mal zur Ruhe kommen. Sortieren. Vielleicht doch wieder mal im Außen damit anfangen und hoffen, dass das die Knoten im Inneren auch auflöst. Jene, die da irgendwo zwischen Denken und Fühlen sitzen und an denen ich immer hängen bleibe.

Und dann besinne ich mich endlich wieder mal auf den Spruch, der mir in den letzten Monaten so oft geholfen hat, ein bisschen ruhiger zu werden und mir zumindest eine Idee und Erinnerung an meine Gelassenheit liefert und der mir dann doch jedes Mal wieder abhanden kommt…

„Es ist, wie es ist und es kommt, wie es kommt.“
(Das ist das Lebensmotto des Protagonisten aus „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson)

Katja

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Momentaufnahme/Bestandsaufnahme (Irgendwas mit Selbstakzeptanz)

Bis vor ein paar Tagen hatte ich für eine ziemlich lange Zeit die beiden Sätze

Denkt (zu) viel. Fühlt (zu) viel.

als Charakterisierung in meiner Twitter-Kurzbeschreibung stehen. Für eine noch viel, viel, viel […] längere Zeit waren genau das zwei meiner Grundgedanken/-gefühle und über das Gefühl stets irgendetwas ZU zu sein, habe ich hier mindestens schon einmal gebloggt. Immerzu immer zu. Immer falsch und verkehrt und das war oft der Einstieg in eine Spirale aus Selbstzweifeln und Selbsthass.

Seit ein paar Tagen und Wochen oder vielleicht auch schon Monaten merke ich, wie sich mein Denken und Fühlen dahingehend ändert. Ich glaube, ins Rollen kam dieser Stein durch viele geduldige Gespräche mit einer Freundin, die mich zum ersten Mal fest in die Richtung geschubst hat, meine von mir als Makel empfundenen Eigenschaften als meine Stärken zu sehen. Das bin ich.

Vor ein paar Tagen, als sich andere Dinge, die mir das Herz schwer gemacht haben, ein bisschen gelichtet haben, ist mir klar geworden, wieviel weiter ich auf diesem Weg in der letzten Zeit tatsächlich gekommen bin, wie oft ich – wenn ich merke, dass ich mich wieder mal am Anfang der ‚ich bin falsch, wie ich bin‘-Gedankenspirale befinde – selber wieder korrigieren kann. Ich denke viel. Ja. Aber so bin ich und das ist ok. Ich fühle viel. Ja. Aber auch das bin ich und das ist ok wie es ist. Gedanken abbiegen lassen, ganz bewusst den schädlichen Einhalt gebieten. Gerade gelingt es mir besser als möglicherweise je zuvor, denn wenn dieser folgende Selbsthass und das Verkehrtfühlen erst gar nicht richtig durchstarten, sondern ich die Stellen, an denen das passiert, rechtzeitig bemerke und/oder von einem der großartigen Menschen in meinem Leben, zeitig ausgebremst werde, erst gar nicht in Gang kommen, ist der Weg hinaus deutlich kürzer.

Ich habe die lange getragenen Klammern – und nicht nur jene um den Text – endlich aus meinem Profil und hoffentlich auch aus meinem Kopf entfernt.

Denkt viel. Fühlt viel.

Und weil Heiko mich auf den wunderbaren Gedanken brachte, dass die Klammern ja jetzt eigentlich übrig sind, mag ich sie nutzen, um all jene mal fest virtuell in die Arme zu schließen, die einen ordentlichen Anteil an der Entwicklung haben – dadurch, dass ich bei ihnen so sein darf, wie ich bin und dadurch, dass sie mir das Gefühl geben, so wie ich bin, richtig und ein liebenswerter Mensch zu sein. Es ist viel leichter, das im eigenen Kopf zu implementieren, wenn man das als Feedback und Input von außen bekommt (und ich weiß nicht mal, ob das so verwerflich ist, nicht ganz alleine an den Punkt zu gelangen sondern von dieser Bestätigung von außen zu zehren). Meine lieben Freunde – und wer sich hier gerade angesprochen fühlt – ist vermutlich gar nicht so falsch in der Annahme auch gemeint zu sein. Danke! Schmag euch. Sehr! ❤

(( ))

Katja

 

Jenga

Das neue Konstrukt aus (und du merkst, wie die Finger an dieser Stelle auf den Tasten zögern, denn was ist das überhaupt, wofür dir der passende Name und Begriff noch fehlt? also irgendetwas in Richtung) Selbstannahme / Selbst(wert)bewusstsein ist noch unfassbar wacklig, wie ein hoch aufgetürmtes Jenga, bei dem die unteren Klötzchen schon alle entfernt wurden (und hier hinkt der Vergleich, denn eigentlich waren sie nie da und genau das ist ja die Krux, dass diese stabile Basis fehlt) und bei dem jede weitere Berührung zum kompletten Zusammen- und Umfallen führt.

Manchmal reicht – und das kann in einem ganz anderen Zusammenhang sein – ein einzelner Satz und BADAUTZ und SCHEPPER, alles stürzt ein, während aus dem Hintergrundrauschen sofort wieder ein lärmender Chor aus Selbstzweifeln, Selbsthass und Minderwertigkeitsgefühlen aufbrandet. „Du kannst nix. Du bist nix. Nix wert, du Versagerin.“ und du merkst, dass all dieses Wertzeugs und die Gedanken darüber ohnehin immer in der Frage deiner LiebensWERTigkeit, deiner LiebensWÜRDIGkeit mündet. Gefühlt führen alle verdammten Fragen und Gedanken und Zweifel immer irgendwann an diesen einen Punkt. Und manchmal, wenn die Ver_zweif(e)l_ung groß wird, fragst du dich, ob sich dieser ganze verdammte Kampf überhaupt lohnt, ob es überhaupt (für dich) möglich ist, dieses Defizit in der Basis, diese Lücken, wo du in früher Kindheit ein Gefühl für deinen Wert – als Mensch, nicht für irgendeine deiner Leistungen – hättest bekommen müssen/sollen/können, ob sich diese Lücken noch jemals auffüllen lassen…

Katja

So einer.

Diese Tage, an denen man so in die altvertrauten Muster des Selbstzweifels und Selbsthasses zurückfällt, weil sie immer noch so dicht unter der Oberfläche lauern und diese sofort durchbrechen, wenn sie wittern, dass das endlich wieder mal eine Chance für sie ist, weil man gerade zu schwach ist, das im Kopf laut bohrende „was ist nur falsch an mir?“ zu ignorieren oder gar mit einem „gar nichts, du bist ok wie du bist“ gegenzuhalten, wie das an guten Tagen mittlerweile immerhin manchmal geht.

*

Diese Tage, an denen man sich fragt, wie es wohl wäre, eine Art Gartenzaun ums Herz zu haben, um es nicht immer direkt so weit für Menschen zu öffnen und sich damit nicht so schutzlos und verletzlich zu machen, aber noch während man überlegt, wie das sein könnte, fängt man eigentlich schon wieder an, darüber nachzudenken, dass es dann aber ein sehr kleiner und niedriger Zaun sein müsste und in einer freundlichen und einladenden Farbe und vielleicht mit ein paar Lücken und einem nie verschlossenen Tor und mit ein paar Blümchen die durch den Zaun nach draußen wachsen, weil man es eigentlich ja gar nicht will, dieses Menschen-Aussperren, weil man ihnen ja nahe kommen will.

*

Diese Tage, an denen man irgendwann mit Kaffee auf der Terrasse sitzt, nochmal kräftig die Nase putzt und den Wolken beim Umherziehen zuschaut.

Es ist, wie es ist und es kommt, wie es kommt.*

Katja

 

[*Das ist das Lebensmotto des Protagonisten aus „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson]

(Liebens-)Wert

Wann ist man liebenswert? Was bestimmt den (Liebens-)Wert eines Menschen? Hat man das in sich oder wird man das erst dadurch, dass einen jemand liebt oder einen wenigstens dafür hält? Und kann man – wenn man als Kind nicht geliebt wurde – irgendwann und -wie als Erwachsene so sehr heilen, dass man ohne diese Bestätigung von aussen, an den eigenen (Liebens-)Wert glauben kann? Und falls ja, wie macht man das? In mir ist da ewig eine Lücke und ich weiss überhaupt nicht, wie ich die füllen soll ohne Input von aussen. Wenn ich den bekomme, fällt es mir viel leichter, mich selber mal nicht zu sehr zu hassen, manchmal sogar zu mögen. Aber ich denke immer, es gilt eigentlich nur, wenn man das alleine schafft an diesen eigenen Wert zu glauben, völlig unabhängig davon, ob man gerade dahingehende Bestätigung von aussen bekommt oder nicht.

Katja

 

Gegen die Panik anschreiben

Vor einer Woche haben wir DIE Wohnung entdeckt.

Nachdem wir jetzt seit Anfang des Jahres die Augen offen halten, waren wir uns bisher noch bei keinem Inserat so schnell einig. Dabei gab es nicht mal viele Fotos, von innen gar keines, nur je eines, das das Haus von vorne und eines, das das Haus von hinten zeigt. Dafür aber erfreulicherweise ein Grundriss und der hat es, man möge mir das schlechte Wortspiel verzeihen, tatsächlich gerissen! Hammer. Etwas größer als unsere aktuelle Wohnung und die zusätzlichen Quadratmeter sind genau so verteilt, dass es uns attraktiv erscheint. Die Küche ist 30% größer als meine aktuelle, es gibt eine Abstellkammer (die wir hier so schmerzlich vermissen, dass wir quasi seit wir hier vor 8 Jahren eingezogen sind, das Gästeklo umfunktioniert haben), wieder Erdgeschoss (yeah!), das Bad etwas größer als hier, die Terrasse genauso riesig wie hier (aber ohne Plexiglas-Überdachung, die zwar super ist, damit man an lauen Sommerabenden auch bei Regenwetter grillen kann, unter der sich die Hitze aber so dermaßen staut, dass dort an heissen Tagen das Thermometer bis zum Ende seiner Skala bei 50°C klettert, was sie tagsüber unbenutzbar macht), Garten, große (!) Garage… Irgendwie passt alles, vermutlich ist dann die Lage Mist.

Weil der Mitdings, der beste Mitdings ist, fing er an anhand der Fotos in der Satellitenbildansicht der Karte des Ortes zu suchen und es dauerte nicht lange, bis er das Haus gefunden hatte. Das musste es einfach sein und die Lage einfach perfekt. Ufff. Und wäre das nicht alles schon ’schlimm‘ genug, ist sie noch dazu spürbar unter unserem Limit und sogar günstiger als die aktuelle Wohnung.

Bis dahin hatten wir längst schon beim Inserenten Interesse bekundet und um einen Besichtigungstermin gebeten. Das ging nur via Kontaktmöglichkeit auf dem Immobilienportal, es war weder ein Name noch eine sonstige Kontaktmöglichkeit angegeben. Dann großes Warten. Und warten, warten und immer noch warten. Ich bin ja an sich gar nicht so ungeduldig oder neugierig, aber wenn es um etwas für mich so essentiell Wichtiges wie ein mögliches neues Zuhause geht, dann drehe ich gerne innerhalb kürzester Zeit hohl. Das ging bei dieser Wohnung so weit, dass ich längst Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe ausgelotet habe, den kürzesten Weg an den Rhein, die Sehenswürdigkeiten der Gemeinde, wo ich mein Auto ummelden kann, das mit den Hopfenstangen undund…und immer noch keine Antwort.

Nach vier Tagen des Wartens haben wir dann nochmal freundlich nachgefragt, weil es einfach zu ärgerlich gewesen wäre, wenn ausgerechnet diese Nachricht im Kommunikationssystem des Portals verloren gegangen wäre. Dann, noch einen Tag später endlich eine Antwort und die Einladung zur Besichtigung mit vorgegebenem Termin. Heute. 18 Uhr.

Aus-ge-rech-net! Der Mitdings hat einen Geschäftstermin in Köln, an dem nicht zu rütteln ist. Mit open end, ungewiss wie lange das dauern wird. Also direkt nochmal zurückgeschrieben, entschuldigt, erklärt, um einen Ersatztermin gebeten, direkt signalisiert, dass es ansonsten jederzeit möglich wäre. Antwort bekommen, dass sie (die Vermieterin der Wohnung) Donnerstag zwei Besichtigungstermine hätte und sich dann nochmal melden würde, falls sich daraus keine Vermietung ergäbe.

Orrrrr!

Nochmal hingeschrieben, wirklich großes Interesse, ich komme auch alleine. Das war Dienstag Abend, seitdem ist mir schlecht und ich merke, wie die Panik in mir immer größer wird. Ich kenne diese Angst, (er-)kenne die körperlichen Symptome, merke wie der Nacken immer steifer wird, das Schlucken weh tut, das Sichtfeld sich immer mehr zum Tunnel verengt.

Mich machen solche Termine, ach eigentlich ALLE Termine immer nervös. Ich bin ja selbst nach 5 Jahren noch fast jeden Dienstag nervös, wenn ich zum Spanischkurs aufbreche. Ich ertappe mich seit Dienstag andauernd dabei, wie ich mit den Zähnen knirsche oder an der Nagelhaut rumknibbele.

Ich versuche die ganze Zeit, mir selber gut zuzu- und einzureden, dass es überhaupt nichts zu verlieren, sondern höchstens zu gewinnen gibt. Aber ich fände es schon schwierig genug, dort zu zweit hinzufahren, zu gucken, zu fragen, loslassen zu können, dass ich mich schon seit Tagen in die Wohnung reingesteigert und gedanklich die Hälfte der Möbel im Grundriss rumgerückt habe und wirklich zu gucken. Auch und gerade auf die Haken zu achten. Ich weiss noch, dass diese Wohnung hier, in jenem Moment bei mir gewonnen hatte, als ich auf die Terrasse kam (und das war fast ganz am Anfang der Besichtigung). Riesige Terrasse mit gemauertem Grill und der Garten – wo wir zu der Zeit in einer Wohnung mit kleinem Balkon wohnten, mit Grillfreaks als Nachbarn in der Erdgeschosswohnung, die von März bis September quasi täglich grillten und uns mit dem Geruch folterten, ein Garten für Erdbeeren, die auch nach echten Erdbeeren schmecken – ich war im ersten Moment schon so verliebt, dass man mich vermutlich auch durch eine Tropfsteinhöhle hätte führen können und ich hätte einziehen wollen.
Weil der Mitdings und ich uns von recht unterschiedlichen Dingen so beeindrucken lassen, ergänzen wir uns da wunderbar und am Ende kommt meist ein Mix heraus, der für uns beide gut funktioniert.

Jetzt soll ich da (möglicherweise, es besteht immer noch die Hoffnung, dass er pünktlich zurück sein könnte) alleine hingehen, alleine herausfinden, ob DIE Wohnung dazu taugen könnte, unsere Wohnung zu werden und ich weiss nicht, wie gut ich mit meinem panischen Tunnelblick überhaupt in der Lage bin, besonders viel wahrzunehmen. Und nicht nur das. Ich muss auch alleine eine mögliche neue Vermieterin davon überzeugen, dass genau wir die idealen neuen Mieter sind und das ist der Punkt, vor dem mir noch viel mehr graut. Irgendwie ist der Gedanke, die Wohnung könnte doch nicht so toll wie erhofft sein – schließlich haben wir kein einziges Bild von innen gesehen – nicht so schlimm, wie der Gedanke, dass es genau DIE Wohnung ist, die wir wollen und sie dann nicht zu bekommen. Ich möchte noch gar nicht so farbenfroh über die Folgen nachdenken, die das für mein ohnehin fast nicht vorhandenes Selbstbewusstsein hat. Nicht mal ’ne Vermieterin kann sie für sich gewinnen… Und da schraubt sich die Panik zur nächsten Umdrehung hoch.

Jetzt hier der Versuch, mich – wie so oft – durch Aufschreiben zu sortieren. Heute zusätzlich auch noch einer, mich ein bisschen abzulenken. In 4 Stunden wird’s ernst. Uff. Uff. Ufffff.

Mein Wunsch- und Lieblingsausgang des Termins ist, dass sowohl die Wohnung super ist (und ich mich traue / mir zutraue, das alleine festzustellen und zu beurteilen), als auch, dass die Vermieterin eine sympathische Frau ist, die mich nicht so sehr einschüchert und die ich dann, noch dazu davon überzeugen kann, dass wir ebenso super sind wie die Wohnung und also genau dort rein passen.

Und am allerliebsten würde ich das zusammen mit dem Mitdings rausfinden und bewerkstelligen. Das Universum möge also bitte für ein zügiges Ende des Termins sorgen! Wenn er in den nächsten gut 2 Stunden in Köln in einen ICE steigt, klappt das noch! GoGoGo!

I can haz gedrückte Daumen, plz?

K thx bye!

Katja

(Wir sind übrigens heute auf den Tag genau vor 8 Jahren hier eingezogen. Das muss doch ein Zeichen sein!)

Zwei Schultern

Du musst dort hingehen, du musst das schaffen. Drücken ist feige. Du wolltest doch nicht mehr vor den Dingen, die dir Angst machen weglaufen, sondern ihnen ins Gesicht blicken! Stell dich nicht so an, olle Memme. Was ist das denn für ’ne Nummer, es erst gar nicht zu versuchen? Feigling! Feigling! Versagerin! Nänänänänänä! Du kannst nix. Du bist nix wert. Lässt dich von so ’ner Kleinigkeit so einschüchtern. Kannst du bitte einmal aufhören so rumzuzicken und einfach ganz normal sein. Andere müssen sowas auch aushalten und beschweren sich nicht am laufenden Band. Memme. Schon praktisch sich hinter so ’ner Krankheit verstecken zu können, hä? NÄNÄNÄNÄNÄNÄ! K
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Du brauchst da nicht hinzugehen, wenn es dir vorher schon solche Magenkrämpfe macht und schlaflose Nächte bereitet. Pass auf dich auf, quäl dich nicht so. Und vor allem mach dich selber nicht so fertig. Natürlich ist kneifen doof, aber du kennst doch dich und deine Grenzen und sehend in eine Situation zu rennen, von der du weisst, dass du sie (noch) nicht aushalten kannst, ist kein Kneifen sondern damit behandelst du dich selber gut und das hast du verdient. Jeder hat Grenzen, nicht nur du und das ist auch kein Zeichen dafür, dass du ein Versager bist. Gesteh sie dir zu, egal wie eng sie auch aktuell noch sein mögen. Wenn du dauernd mit dir haderst, kostet das nur noch mehr Energie. Wenn du dich dauernd selber beschimpfst und klein machst, bleibst du klein. Sei gut zu dir, behandle dich als wertvollen Menschen. Dann steigt auch dein Gefühl etwas wert zu sein und das wird auch die Grenzen verschieben.