er-ken-nen (Verb; jemand erkennt jmd./etwas; klar sehen)

„Moment! Ist Ihnen bewusst, was Sie mir da gerade über sich gesagt haben? Wie Sie das formuliert haben?“ „Hm, nein. Was meinen Sie? Ich weiß gerade nicht so genau, worauf Sie hinaus wollen. Ich habe gesagt, ich würde mir wünschen, dass jemand merkt, dass ich ein liebenswerter Mensch bin.“ „Ja, genau. Dass jemand Ihren Liebenswert oder Ihre Liebenswürdigkeit erkennt. Aber was setzt das denn voraus? Wenn jemand den Wert erkennen kann – nicht Ihnen einen Wert zuweisen, sondern den vorhandenen erkennen – dann ist zumindest zumindest inzwischen unbewusst die Erkenntnis bei Ihnen vorhanden, dass Sie ein liebenswerter Mensch sind. Sie hätten das sonst gar nicht spontan so formulieren können, wenn diese eigene Erkenntnis nicht inzwischen bei Ihnen einesickert wäre. Ihr Kopf hat das verstanden, da ist die Information verfügbar und zeigt sich in der unbewussten Formulierung, Sie müssen noch die Verbindung schaffen, das auch zu fühlen.“

Und dann sitzt du da mit offenem Mund und denkst eine Weile darüber nach und auf einmal wird dir bewusst, dass es so sein muss. Dass dein Selbsthass langsam aufweicht und Platz für andere Gedanken macht. Und dann sagt er noch „Jetzt wissen Sie vielleicht, wofür das gerade doch alles gut ist und war. Sie kommen dadurch wieder einen Schritt weiter auf Ihrem Weg.“ und du soifzt und sagst leise „wenn’s doch nur nicht so weh tun würde.“ Und dann redet ihr über den Schmerz und was da genau so weh tut und dass im Grunde auch das ein sehr alter Schmerz ist und nur das Loslassen der Illusion, da hier und jetzt Heilung finden zu können, es so schwer aushaltbar macht, denn zurück bleibt immer noch und immer wieder diese alte Sehnsucht.

Katja

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Inside

Und dann diese Tage, die von außen ganz ruhig wirken, aber von innen einer Achterbahn gleichen und daran merkst du vielleicht noch mehr, als an den gänzlich üblen Tagen, wie unsicher und wacklig du innendrin gerade bist, denn jede Kurve wirft dich herum, schleudert dich fast aus der Bahn und du musst dich zusammenreißen und festklammern, um nicht einfach durch die Fliehkräfte weggeschleudert zu werden. Hin- und hergerissen zwischen „ich bin doch wer!“ und „wer bin ich überhaupt?“ streitet es laut in dir drin und du hältst die Arme schützend vor die Brust, die eigenen Oberarme umklammert, als würdest du einfach auseinanderbrechen, wenn du dir nicht selber Halt gibst. Und dabei weißt du immer noch nicht so genau, wie das überhaupt geht, dich selber zu halten und zu (be-)schützen. Und – die noch wichtigere Frage – wie beschützt man sich eigentlich vor sich selber und vor den eigenen Gedanken? Wie, wenn der größte Feind im eigenen Kopf wohnt?

I wanna hide the truth
I wanna shelter you
But with the beast inside
There’s nowhere we can hide

No matter what we breed
We still are made of greed
This is my kingdom come
This is my kingdom come

When you feel my heat
Look into my eyes
It’s where my demons hide
It’s where my demons hide
Don’t get too close
It’s dark inside
It’s where my demons hide
It’s where my demons hide

(Imagine Dragons – Demons)

Katja

 

Quicksand

Und dann reicht ein Satz aus, nein fast nur ein Wort und eine schlaflose Nacht und ein Gedanke, der dich nicht mehr loslässt. Und vielleicht war das der entscheidende Satz für den entscheidenden Gedanken, auf dem Weg herauszufinden, wo dir möglicherweise derzeit so viel von deinem ohnehin nicht besonders großen und recht neuen Selbstbewusstsein verloren geht. Like quicksand. I can’t stand. Ufff.

Jetzt erst mal rausfinden, wie rum die Katze da gerade im Kreis rennt, die sich selber in den Schwanz beißt und wie du da wieder rauskommst. Vielleicht ist das ähnlich wie beim Sport. Aufraffen. Ankämpfen. Machen.

Einatmen. Rücken gerade. Ausatmen. Brust raus. Und von vorne.

Was auch immer das noch ist,
was da leise durch den Kopf schwirrt,
hab den Mut und schmeiss es raus,
wenn es traurig in dein Herz irrt.

Wenn’s dich anschreit und nicht loslässt
und sich bitter in den Weg stellt
Mit dem Stolz von 1000 Seelen
gegen eine die ihr Wort hält

oooooh
Lass es los und lass es frei
ooooooh
Lass es gehn, dann gehts vorbei

(Jupiter Jones – Fulda Horasplatz)

Katja

Heureka

„Mooooment! Das will ich jetzt aber nochmal genauer hören. Vor allem, wie’s Ihnen dabei ging.“, sagt der beste Therapeut und guckt mich belustigt an.

Kurz zuvor war ich gleichzeitig mit einem dpd-Boten auf seiner Treppe angekommen, der überaus freundlich und charmant eine ganze Sackkarre voller Pakete auslieferte und sie allesamt die Treppe hochschleppte und den Therapeuten nicht mit anpacken ließ.

„Na der war aber freundlich.“, sage ich kurz drauf als ich mich auf den mir nun schon seit fast 2 Jahren so vertrauten Stuhl, in dem vertrauten Raum fallen lasse und während der Therapeut meine Versicherungskarte wegen des neuen Quartals einliest, erzähle ich ihm was ca. 1 Stunde vorher bei mir los war.

Als ich gerade aus der Dusche komme und nur in ein Handtuch gewickelt bin, klingelt es, direkt 3, 4 Mal. Weil wir keine Gegensprechanlage, keine Türsummer und nix haben, ich aber sehen konnte, dass ein UPS-Wagen vor der Tür hält, öffne ich also das Badezimmerfenster und rufe runter. Der UPS-Typ antwortet, dass er ein Paket für [Name der Nachbarn] hätte. Ich sag ihm, dass ich nicht runterkommen kann, weil ich mich erst anziehen muss, er’s aber gerne vor der Tür abstellen kann und ich’s dann reinhole, sobald ich angezogen bin. Fenster zu, angefangen mich einzucremen. Ein paar Minuten später klingelt’s erst einmal, dann 30 Sekunden später Sturm. Fenster auf. „Komm runter, ich hab Paket.“ „Ich bin immer noch nicht angezogen, stellen Sie’s doch einfach vor die Tür.“ „Mach Tür auf.“ „Geht nicht. Wir haben keinen Türöffner, dafür müsste ich auch runterkommen. Stellen Sie’s doch einfach vor der Tür ab. Ich hol’s in ein paar Minuten rein.“ „Mach Tür auf. So eine Verschwendung von meiner Zeit. Ich hab jetzt 10 Minuten wegen einem Päckchen verloren. Wenn nicht Tür aufmachen, nehm ich wieder mit. So ein Unverschämtheit. Hab das ganze Auto voll Pakete und muss hier so viel Zeit verschwenden.“ „Was genau ist denn Ihr Problem? Sie haben jetzt zwei Möglichkeiten: stellen Sie’s vor die Tür oder nehmen Sie’s wieder mit. Ich komme sicher nicht, nur in ein Handtuch gewickelt, runter.“ Dann höre ich nur noch ein Fluchen und mache das Fenster wieder zu. Als ich später runterkomme, steht da natürlich kein Paket, das hat er wieder mitgenommen.

Und während ich dem Therapeuten die Geschichte erzähle, geht mir selber ein Licht auf, weswegen er da nochmal nachgefragt hat und es ist wieder einmal einer dieser „Heureka“-Momente in der Therapie.

Wenn mir die gleiche Geschichte noch vor einem Jahr passiert wäre, wäre ich vermutlich in Tränen aufgelöst in der Therapie gelandet, dafür dass da jemand so offensiv und unfreundlich auf mich reagiert, wo ich doch eigentlich IHM (und den Nachbarn) einen Gefallen tun will, damit er nicht nochmal wiederkommen muss. Ich wäre in der Situation am Fenster völlig überfordert gewesen und mir hätten die Worte gefehlt und mich hätte das Erlebnis für den Rest des Tages beschäftigt und vermutlich noch darüber hinaus, mich immer wieder fragend, was ich denn wieder falsch gemacht habe und ob ich das hätte abwenden können. Es wäre doch jetzt wirklich nicht so ein Umstand gewesen, wenn ich mir fix was übergezogen und runtergerannt wäre…

Stattdessen war es so, dass ich – nur eine Stunde später – das Erlebte (nachdem ich ein paar wütende Tweets geschrieben hatte) fast schon wieder verdrängt hatte und überhaupt nur auf die Idee kam, es dem Therapeuten zu erzählen, weil sein freundlicher dpd-Bote so ein krasses Kontrastprogramm zu dem kurz vorher Erlebten war. Das war gleich im doppelten Sinne eine glückliche zeitliche Koinzidenz – zum einen, weil ich nur noch alle 4 Wochen Therapietermin habe und wenn das Erlebnis nicht so superfrisch gewesen wäre, hätte ich gar nicht mehr daran gedacht, es zu erzählen, zum anderen weil just in dem Moment die Pakete beim Therpeuten ankamen. Und beides zusammen hat dazu geführt, dass mir wieder einmal bewusst geworden ist, welche Fortschritte ich tatsächlich in den letzten 2 Jahren gemacht habe. Das sehe ich ja leider viel zu selten. Man merkt ja eher die riesengroßen beängstigenden Dinge, die man nicht kann. Die, die auf einmal gehen, sind ja so sehr geschrumpft und zu Alltäglichkeiten geworden, dass man sich ihrer nur selten derart bewusst ist, wie ich in dieser Therapiesitzung.

Ich kann wütend werden und mich über andere ärgern und ich kann das ausdrücken. Ich lasse mir nicht mehr alles gefallen und suche nicht mehr immer bei mir die Schuld und den Fehler. Und ich fühle mich nicht mehr für die Lösung der Probleme von anderen zuständig und verantwortlich. Ich muss es nicht mehr allen recht machen, schon gar nicht mehr gänzlich Unbekannten, die noch dazu unfreundliche Menschen sind. So klein das ist, so groß ist das für mich.

Und ich musste das jetzt unbedingt hier festhalten, damit es – weil es ja so etwas Alltägliches geworden ist – mir nicht entgleitet und ich hier was zum dran Festhalten habe, wenn ich wieder mal mutlos denke, dass es gar nicht voran geht. Auch wenn mir ansonsten gerade wieder mal die Zeit zum Bloggen fehlt, weil ich – ich glaube es selber kaum – andauernd unterwegs bin und andauernd tolle Sachen mache. Zuletzt: 4 Tage Paris in der letzten Woche (was ich zwar auf Twitter intensiv kundgetan habe, aber hier schändlicherweise nicht mal erwähnt).

Vielleicht muss das so sein, dass das Leben manchmal schneller ist und ich hier nicht hinterherkomme – auch wenn es mir arg leid tut und mir die Zeit zum Bloggen wirklich oft fehlt. Dafür tut das viele Leben aber gerade (meistens) auch sehr gut.

Geht’s euch auch gut?

Katja

…mit offenen Fenstern und Haaren im Gesicht

Und dann wird dir bewusst, wie sehr dein inneres Wohl und Wehe gerade wieder mal vom Außen abhängig ist und wie wacklig und fragil und verletzlich solche Konstruktionen sind, wenn sie in einer solchen Dringlichkeit die innere Kontrolle übernehmen. Du merkst, wie hoch du den Lautstärkenregler des Außen gedreht hast und in welchem Ausmaß du damit deine innere Stille übertönst, nur nach außen hörst, nicht nach innen. Dringend auf Input angewiesen, um die Leere zu füllen, obwohl du doch eigentlich längst weißt, dass das nicht funktionieren kann. Sobald etwas von außen die Barriere nach innen durchdringt, beginnt der unaufhaltbare radioaktive Zerfall mit flüchtiger Halbwertszeit. Das eigene Innen wird immer kleiner, weil es sich in freudiger Erwartungshaltung schon mal in die Ecke gekauert hatte, um genügend Platz zu machen und beobachtet wie das Vakuum um es herum immer größer wird, sich ausdehnt und nicht mal die hilflosen Schreie können durch den luftleeren Raum nach außen gelangen.

Bis irgendwann – hoffentlich – der kleine Schritt zur Seite gelingt, der die Perspektive um eine Nuance verändert, den Blick auf das freigibt, was da gerade wieder einmal mit dir passiert. Und du weißt, du hast schon fantastilliarden Mal den Blick ins Lösungsbuch an der entsprechenden Stelle geworfen. So oft, dass der Buchrücken an dieser Stelle einen Knick hat und du musst auch gar nicht mehr nachschauen, weil du längst auswendig weißt, was dort steht. Nur du selber kannst das auflösen, kannst den Raum füllen. Das funktioniert nur von innen.

Komm, dreh die Lautstärke ein bisschen runter. Du musst ja nicht ganz ausschalten, nur ein kleines bisschen leiser, damit du dich selber noch hören kannst. Deine Stille wieder hören kannst. Wieder auf sie hören kannst.

Und dann wird dir auch noch diese Sache mit der Geschwindigkeit bewusst und du denkst, dass es doch eigentlich gar kein Wunder ist, wenn du dich dauernd gehetzt fühlst, weil du gerade ständig und alles und nur im Vollgas zu Stande bringst und du fragst dich, ob es daran liegt, dass du so viel Zeit deines Lebens mit Überleben beschäftigt warst, dass du jetzt wie in einem Geschwindigkeitstrausch das Leben nachholen willst oder ob auch das nicht eigentlich eine Flucht vor dir selber ist. Nicht innehalten, nicht hingucken, nicht reingucken.

Wenn du also gerade schon dabei bist, wieder mal ein paar Striche an den Reglern zu drehen, dann nimm doch auch den Fuß ein bisschen vom Gas. Nur ein bisschen. Auch wenn Sommer ist und du mit offenen Fenstern und Haaren im Gesicht losrasen möchtest.

Sometimes the fastest way to get there is to go slow.
And sometimes if you wanna hold on you got to let go.

Katja

Das bin ich!

Drei Worte, nur 9 simple Buchstaben – und mir die immer wieder zu sagen, ist in den letzten Tagen eine meiner schwersten Übungen. Dabei stammen sie nicht mal von mir, sondern von einer Freundin, über deren Präsenz und Geduld ich bei den inneren Grabenkämpfen, die ich derzeit mit mir selber austrage, unendlich dankbar bin.

Viel zu viel – eigentlich fast die komplette bisherige – Zeit meines Lebens, habe ich damit verbracht, mich falsch zu fühlen, so wie ich bin. Immerzu immer zu. Zu irgendwas. (Hier lang.) Zu emotional. Zu offen. Zu kompliziert. Zu anhänglich. Zu verletzlich. Zu nah. Zu empfindlich. Zu anstrengend. Zu schwierig. Zu ehrlich.

Ich möchte so gerne die vielen ‚zu‘ aus meinem Leben oder zumindest meinem Denken verbannen. Ja, ich bin emotional, offen, kompliziert, anhänglich, verletzlich, nah, empfindlich, anstrengend, schwierig, ehrlich. „Dein Herz macht immer 100% mit. Bei allem und manchmal ist das schön, manchmal weniger. Aber auch das macht Dich aus & liebenswert!!!“ schreibt jene Freundin mir (und ich hoffe, sie nimmt mir nicht übel, dass ich sie hier zitiere) und bringt mich damit erst mal zum Heulen – mitten unter Menschen. Ja, ich bin emotional (q.e.d.) und wenn ein Mensch genau jene Seiten an mir, die ich immer und ewig als Schwäche und Fehler empfinde, die manchmal alles so furchtbar kompliziert machen, als meine Stärke ansieht, als das, was mich ausmacht, ist das ein ziemlich krasses Gefühl.

Und vielleicht ist genau das der Gedanke, der mir dabei helfen kann, besser mit mir auszukommen. Das bin ich! Und das ist oft anstrengend (für mich und in meinem Kopf vermutlich in noch größerem Ausmaß als für mein Umfeld), aber es ist eben nicht per se schlecht. Ich kann nicht halbherzig und oberflächlich – auch wenn ich es manchmal wirklich gerne können würde, weil vieles dann vermutlich einfacher wäre. Aber dafür gibt es im Gegenzug auch immer Ganzherzigkeit und Verlässlichkeit von mir. Wenn Menschen einen Platz in meinem Herzen haben, dann haben sie den in der Regel auf Dauer. Und wenn sie gehen, bleibt auch nach langer Zeit meist eine freie Stelle, mit einer Silhouette desjenigen.

So langsam komme ich dahinter, dass es tatsächlich eine Superheldenfähigkeit ist, Menschen so nah an sich ranlassen zu können. Und das ist eine meiner Eigenschaften, die ich gegen nichts eintauschen möchte. Ich will Menschen nah sein, auch wenn das häufiger mal weh tut. Das gehört vermutlich irgendwie zu dieser Nähe dazu.

Wieder mal viel Auseinandersetzung mit mir selber gerade, same same but different, und vielleicht gerade ein Schritt vorwärts. Ein kleiner zumindest.*

Das bin ich!

Katja

[*Zumindest bis in 10 Minuten, wenn mein Kopf in die nächste Runde der ZU-irgendwas-Achterbahn einsteigt, den Selbsthasshaltebügel fest auf die Schultern gepresst…]

Gedanken (wie ein neuer Pullover)

Dieser Schreck, den du im ersten Moment bekommst, wenn du dich dabei ertappst, dass du gerade etwas Positives über dich denkst. Dieses innere „Huch?!“, direkt nach dem „eigentlich ist es ganz schön cool, dass ich da so ticke und das gut kann“-Gedanken. Positiv über dich selber  zu denken, das fühlt sich noch ein bisschen an, wie ein neuer Pullover. Die Farbe gefällt dir, ohne Frage, aber du bist noch nicht sicher, ob du ihn behalten kannst, ob er nicht doch an dieser einen Stelle ein bisschen zu eng sitzt und kneift. Und haben die Ärmel wirklich die passende Länge? Dann lässt du, nach dem ersten Schreck, den guten Gedanken, den Stolz auf dich selber, nochmal auf dich wirken. Lässt, um beim Pulloverbild zu bleiben, den gedachten Handrücken, doch nochmal vorsichtig über das Material gleiten und freust dich über das seidig weiche Gefühl auf der Haut. SO fühlt sich das also an?

Katja