zwölf am zwölften: Mai 2013

Eigentlich wollten wir uns gestern mit Freunden in Karlsruhe treffen. Weil denen etwas dazwischen kam, haben wir das auf heute verschoben, was mir endlich wieder mal einen Anlass geliefert hat, die Zwölfe zu knipsen. Sogar unter erschwerten Bedingungen, weil ich den Ersatzakku vergessen hatte und meine Kamera nach kürzester Zeit und ein paar Fotos vom Freundebaby und dem leckeren Essen den Geist aufgab.

Die Fotos hier stammen allesamt vom Spaziergang, nachdem wir uns beim Italiener vollgefuttert hatten und auch nur von dem Stück rund ums Schloss und durch den botanischen Garten. Die Qualität ist ziemlich lausig, weil meine Handykamera so grottig ist, aber weil der Park so schön ist und weil ich endlich wieder mal ans Knipsen gedacht hatte, blogge ich sie jetzt trotzdem. (Klick macht groß)

Alle, die sonst noch so mitgemacht haben, gibt es bei Caro zu sehen.

Katja

’ne Parkbank bei Planten un Blomen

Ich finde, ein Park könnte kaum einen schöneren Namen als ‚Planten un Blomen‘ haben. Zum ersten Mal bewusst habe ich den Namen wahrgenommen als ich den großartigen Film ‚Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe‚ gesehen habe.

Der Soundtrack des Films stammt von Element of Crime und ‚Ein Hotdog unten am Hafen‚ (Klick für tape.tv. Ich habe leider keine Version gefunden, die sich einbinden lässt.) ist seitdem einer meiner Lieblingssongs von EoC und in eben jenem Song lautet eine der Textzeilen ’ne Parkbank bei Planten un Blomen‘. Und irgendwie hatte ich die Zeile und das Lied dauernd im Ohr während der zwei Besuche dort im Park.

Irgendwie fühlte es sich skurril an, einen Park zum ersten Mal abends im Dunklen zu besuchen und ich war ganz schön erstaunt, wie viele Menschen dort um diese Zeit unterwegs waren. Praktischerweise war es sehr einfach, den See trotz der Dunkelheit zu finden, weil alle, die dort unterwegs waren, scheinbar das gleiche Ziel hatten. Dooferweise war es dann auch ganz schön voll dort. Obwohl wir über eine halbe Stunde vor Beginn am See waren, haben wir gerade noch so ein freies Plätzchen auf der Mauer ergattert.

Das Konzert war wirklich großartig! Klassische Musik (‚Der Karneval der Tiere‚ wurde gespielt.) und die bunt angeleuchteten Wasserfontänen, die sowohl in Farbe als auch in Form die jeweiligen Tiere erkennen ließen, um die es gerade in der Musik ging… ich habe das Gefühl, das nicht sinnvoll beschreiben zu können, alle Worte werden dem nicht gerecht. Wer zwischen Mai und September Hamburg besucht, sollte sich diese Stimmung auf keinen Fall entgehen lassen!

Und es ist grandios, wenn einem bewusst wird, dass es so viel Vergnügen noch dazu kostenlos gibt (es kostet nämlich nicht mal Eintritt) – in einer Zeit, wo man andererseits 5 Euro für ’nen Becher Kaffee ausgeben kann.

(Klick macht groß)

Die Fotos im Hellen stammen vom Sonntag. Da haben wir beim Hamburgabschiedsspaziergang noch einen Schlenker über Planten un Blomen gemacht und das lohnt sich alleine für die Schildkröten auf dem Floß genauso wie der Besuch im Dunklen. 😀

Schön da! Wie ja fast an allen Ecken, die wir gesehen haben. ♥

Katja

Flausch und Blütenrausch

Diese superflauschigen Entenküken am Rande eines der Seen waren nur eines der sehenswerten Dinge im Schwetzinger Schlossgarten, wohin es uns vor einer Woche verschlagen hatte, nachdem mir eine Freundin gesagt hatte, ich müsse mir den unbedingt anschauen. Recht hatte sie, es ist dort wirklich traumhaft schön und man kann stundenlang spazieren gehen und gucken.

Der Garten besteht aus zwei Teilen, die völlig unterschiedlich daherkommen. Direkt ans Schloss schließt der Französische (oder auch Barock-) Garten an, der weitaus größere Teil des Parks ist als Englischer Landschaftsgarten gestaltet, der unterschiedlicher nicht sein könnte. Beide zusammen und auch zusammen mit den zahlreichen Bauten, die es zu sehen gibt, bilden einen unglaublich abwechslungsreichen Park, den ich unbedingt bald wieder besuchen möchte – wir haben nämlich an einem Nachmittag dort längst nicht alles gesehen.

Ein paar (naja viele) Eindrücke von dort (Klick macht alle Fotos groß):

Wenn man in die Nähe von Heidelberg kommt, lohnt sich ein Besuch dort allemal. Allerdings kostet auch alleine der Park – ohne dass man sich das Schloss anschauen möchte – Eintritt (5 € für Erwachsene in den Sommermonaten).

Und wenn einen der Weg von Schwetzingen in Richtung Norden führt, sollte man unbedingt statt die Autobahn zu nehmen, von Heidelberg aus über die B3 – die Bergstraße – bis Darmstadt fahren, dann lohnt sich der Ausflug doppelt. 🙂

Katja