Am Meer

Ich war am Meer.
Ich war am mehr.
Ich war mehr.
Ich war Meer.
Ich war mehr am Meer.
Ich war am Meer mehr.
Ich war mehr Meer.
Ich war Meer Mehr.
Ich war mehr Meer-ich.
Ich war mehr-ich.
Am Meer.
Ich war am Meer mehr ich.

Katja

Sinn(e_)voll

Sehen…blaue Weite bis zum Horizont. Wellen, blau, türkis, weiß. Versprengte fast durchscheinende Wolken. Sandburg. Steine. Muscheln. Möwen. Sandburg. Strandkörbe. Wellen. Ein Segelboot am Horizont. Eine Möwe, die einen Krebs im Schnabel hat. Ein Schiff. Wellen. Blau. Holz. Die Seebrücke. Menschen. Steine. Licht und Schatten. Den eigenen Schatten. Meer. Mehr Meer.

Schmecken…Salz auf den Lippen.

Hören…das ferne Toktoktok eines schweren Dieselmotors. Auwwauww. Möwen. Kinderlachen. Wroommmwroommm, die Brandung und dann Zssschhh, wenn die ausrollende Welle zwischen den Steinchen am Strand auftrifft. Gesprächsfetzen. Mehr Möwen. Vogelzwitschern. Rrrnrrrn, ein Jetski. WroommmZssschh.

Riechen…Salz in der Luft. Pommes. Fisch. Bier. Sonnencreme. Schweiß. Zuckerwatte.

Fühlen…Sand, warm und weich. Steine, groß und flach. Spitz. Scharfkantig. Kühles Wasser am Knöchel. Sonne im Gesicht und auf den Beinen. Wind, der die feinen Haare am Arm zur Gänsehaut macht. Kühler, feuchter Sand. Pieksende Steine. Seetang glitschig. Holzbohlen. Rillen im Holz. Das kühle Metallgeländer unter den Fingern. Die plötzliche Kühle im Schatten. Wind im Gesicht. Sonne, heiß auf die Stirn und Nase brennend. Sand zwischen den Zehen. Tränen, die die Wangen runterlaufen.

Ich bin am Meer und ich bin bei mir.

Katja

Katja knipst Sonnenuntergänge, die 143. #21

Zum Beispiel jenen vor 1,5 Wochen in Kolberg, vom Hotelzimmerbalkon aus, kurz bevor wir vorm Hotel in ein Taxi geplumpst sind, um nochmal in das zwei Tage vorher schon entdeckte großartige Restaurant aufzubrechen.

Dabei ist auch das Foto entstanden, dessen Ausschnitt hier für den September als Headerbild dient.

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Katja

Ich bin dann mal weg

3 Tage Meer seh’n.

Möwen fliegen, ich bleib liegen!

Katja

Hamburg liegt ja von hier aus kurz vorm Meer #5

Der Rest ist schnell erzählt.

Mittwoch Morgen beim Aufstehen ist es noch ein bisschen trüber und ein bisschen dunkler als am Dienstag. Nach dem Frühstück gehen wir nochmal für eine Weile an den Strand zum Abschiednehmen von der Ostsee. Auf dem kurzen 2 Minuten-Weg dorthin merkt man schon, dass der Sturm in der Nacht mächtig gehaust hat. Von den Bäumen, die den Meerblick vom Hotelzimmer so gut kaschieren, sind große Äste herabgestürzt und liegen noch auf dem Weg rum.

Dann: Aufwieder(meer)sehen! (Klick macht alle Fotos groß)

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Hamburg liegt ja von hier aus kurz vorm Meer #4

Dann am nächsten Morgen sieht es schon beim Aufwachen mehr als trüb und dunkel vorm Fenster aus und so schmieden wir beim (übrigens sehr tollen) Frühstück neue Pläne für den Tag, an dem wir uns eigentlich vormittags ein kleines Boot mieten wollten, um ein bisschen durch die ruhigen Seitenkanäle im Swinedelta, zwischen den Inseln im Delta zu tuckern. Aber bei dem Wetter macht das ja keinen Spaß auf dem Wasser zu sein. Also nach dem Frühstück direkt los zum Wildpark und Wisentgehege im Wald, direkt bei Misdroy.

Vom Parkplatz aus, geht es eine Strecke durch den Wald bis man beim Gehege ankommt. (Klick macht alle Fotos groß.)IMG_3637Eigentlich ist das ein recht schöner Wald und Spaziergang, allerdings lassen die Kinderhorden, auf die wir unterwegs immer wieder mitsamt ihrer Lehrer treffen, ahnen, dass das kein so ruhiger Ausflug zum Tiere gucken wird, wie wir uns das vorgestellt hatten.

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Hamburg liegt ja von hier aus kurz vorm Meer #3

Montag Morgen dann aufstehen, Abschied nehmen, nochmal mit der Freundekaffeemaschine schmusen, duschen, Franzbrötchen für die Fahrt organisieren, das ganze Gelumpe wieder im Kofferraum verstauen und los in Richtung Meer. Wenn man denn eh schon bis kurz davor ist, muss das Stück auch noch sein.

Weil aber bei der vorherigen Hotelsuche die polnischen Hotels direkt an der See um Längen hinsichtlich des Preis-Leistungs-Verhältnisses vorne lagen, führt uns die Reise nicht auf kürzestem Weg ans Meer, sondern wir fahren von Hamburg aus nochmal 350 km an Rostock vorbei und von Usedom aus dann mit der Fähre über die Swine auf die größte polnische Insel – Wolin. (Klick macht alle Bilder groß.)

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Mein „Awwwwwwww!“-Erlebnis des Tages habe ich dann als ich zu Fuß auf die Fähre spaziere. Direkt neben dem Autos-auf-die-Fähre-dirigier-Menschen liegt dieser Schöne im Schatten.

 

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