Und von oben

Nach etlichen Stunden auf den Straßen, zwischen den Gebäuden und vom Wasser aus guckend, fand ich es unheimlich spannend, mich von oben auf die Stadt schauend, zu orientieren. Mein Orientierungssinn war früher total lausig, speziell, wenn ich nicht alleine unterwegs war, habe ich gar nicht darauf geachtet, welche Wege ich eingeschlagen hatte und mich voll auf meine jeweilige Begleitung verlassen. Meine Schwester ist da leider genauso und wir haben es tatsächlich mal geschafft, 2,5 Stunden lang in einem Berliner Parkhaus nach meinem Auto zu suchen. Am Ende waren wir uns nicht mal mehr so ganz sicher, ob wir überhaupt im richtigen Parkhaus suchen. 😀

Weil sowas ziemlich nervt, versuche ich mittlerweile, mich besser zu orientieren und dank der Möglichkeiten, sich beliebige Landkarten und Stadtpläne online anzuschauen, klappt das auch langsam immer besser. Den Blick vom Turm des Michels fand ich dafür auch grandios. In der Innenstadt war ich zwar ganz ok zurechtgekommen, was die Orientierung anging, aber das rückte auch noch zB Hafen, Landungsbrücken und Reeperbahn an die richtigen Stellen.

Und toll isses ja sowieso über die Dächer einer Stadt zu schauen! (Klick macht groß)

Katja