Blickdicht

Ich mag es, im Erdgeschoss zu wohnen. Es ist supereinfach, hier die Einkäufe reinzuschleppen und die tolle Terrasse und den Garten haben wir auch nur, weil es die Erdgeschosswohnung ist.

Das was mir hier allerdings oft fehlt ist die Möglichkeit, den Blick in die Ferne schweifen zu lassen. Überall, wo ich früher gewohnt habe, hatte ich mindestens ein oder zwei Fenster, von denen aus man in die Weite blicken konnte. Mein Schreibtisch stand immer so, dass ich irgendwo in die grüne Weite schauen konnte. Hier ist das Freundlichste und Schönste, was ich vom Fenster aus sehen kann, die Terrasse und der Garten – da endet der Blick dann aber schon am Gartenzaun. Eine Richtung ist ganz schlimm, da gibt es nur eine große hässliche Halle vorm Fenster. Nirgendwo gibt es Weite und gerade, wenn ich am Schreibtisch sitze, fehlt es mir sehr, hochzuschauen und den Blick mit den Gedanken zusammen (aus-)schweifen zu lassen.

Deswegen mag ich das Foto so gerne, das sich ab jetzt und für den März im Header findet.

Ausblick. Weitblick. Fernblick.

Entstanden ist es im Mai 2012 im Odenwald, der zum Glück dicht genug ist, um gelegentlich dort von den Hügeln aus den Blick in die Ferne schweifen zu lassen. Sollte ich viel häufiger mal tun.

Katja

Neulich im Odenwald

Am Sonntag waren wir im Odenwald auf der Suche nach dem Winter und wurden – wieder einmal – in der Nähe von Neunkirchen fündig. Da hält er sich gerne mal auf, da haben wir ihn schon häufiger gefunden, wenn man ihn hier sonst nirgendwo antreffen kann. Also er, der große weisse wattige Winter; hier in der Kleinen Stadt kommt immer nur der kleine Schmuddelbruder vorbei, bei dem nicht mehr als 10 cm Schnee fallen, die dann sofort zu schmutzigem Matsch zerfallen und als traurige graue Häufchen ihr Dasein fristen.

Es gab zwar keinen blauen Himmel und keinen Sonnenschein, aber schön war’s trotzdem. (Klick macht groß)

Das war übrigens wieder auf dem Kussweg, von dem ich hier schonmal Bilder gezeigt hatte. Die stammten allerdings aus einer ganz anderen Jahreszeit, für die es jetzt wieder dringend an der Zeit ist. Also ich wäre zumindest bereit für den Frühling!

Katja

Tagesaktuell

Ich glaube, in den ganzen Jahren, seit ich blogge und meinen Header regelmäßig wechsle, hatte ich noch keinen Header, den ich direkt am gleichen Tag geknippst hatte, an dem ich ihn eingebaut habe. Daher hier eine Premiere. Das ist heute auf dem Rückweg aus dem Odenwald entstanden, wo wir, auf der Suche nach dem Winter, unterwegs waren.

Und das Bild ist nicht nur Header, weil mir der krass leuchtende Sonnenuntergang so gut gefallen hat, auf den wir während der Fahrt nur einen kurzen Blick erhaschen konnten, der gerade so für dieses eine Foto durch die schmutzige Windschutzscheibe gereicht hat, sondern auch, weil ich inständig hoffe, dass es nicht eines der letzten schönen Fotos war, die ich mit der geliebten Olympus geknipst habe.

Ich bin heute nämlich schon zum zweiten Mal auf die Kamera gefallen… Den ersten Sturz hat sie überlebt, das war im Oktober in Spanien, der hat ihr nur ein paar Kratzer im Gehäuse eingetragen. Aber es sind ja auch unsere die Narben, die uns besonders machen.

Heute war schlimmer. Sie war eingeschaltet, also das Objektiv offen und ich bin gerutscht und im Schnee damit geladet und davon hat sie jede Menge abbekommen. *soifz*

Drückt bitte Daumen, dass da nichts zurückbleibt.

Katja

Neulich im Odenwald

Die Fotos sind schon fast 4 Wochen alt – da war der Frühling noch ganz frisch – aber ich war noch gar nicht dazu gekommen, sie zu sortieren und ein paar hier zu zeigen. Da passt das jetzt gut als Lückenfüller, damit es hier wenigstens was zu sehen gibt, während ich unterwegs bin. 🙂

Bitte hier entlang!

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(Klick macht groß)

Auf dem Kussweg kann man aber nicht nur küssen. Weil er ein Waldlehrpfad ist, kann man dort ausserdem etwas lernen, zB dass eine 100-jährige Buche pro Stunde 1,7 kg Sauerstoff produziert. Das entspricht in etwa dem Bedarf von drei Menschen.

Katja

Neulich im Odenwald

Ich hatte ja eigentlich für heute Sonnenschein bestellt und bis gestern war die Wettervorhersage auch noch gnädig und kündigte welchen an. Bekommen haben wir hier aber dann doch wieder einen gänzlich trüben Samstag. Weil dieses Wochenende aber vermutlich (hoffentlich!) das letzte weisse für diesen Winter ist, sind wir dann trotz des grauen Himmels im Odenwald unterwegs gewesen und da ist ja mal richtig Winter! Da kann die kleine Stadt einpacken, obwohl aktuell hier schon wirklich verhältnismäßig viel Schnee – und das auch mal ausdauernd – liegt. Obwohl ich die Nase ganz schön voll hab vom Winter, war das wirklich sehr schön, auch ohne Sonnenschein. An den Bäumen war an einigen Stellen der Nebel in Zacken von den Ästen weggefroren, das sah aus wie ein verwunschener Zauberwald.

Ein paar Mitbringsel (Klick macht die Galerie groß):

Katja

Verbummelt

Nichts gelingt mir gerade so perfekt, wie Dinge von heute auf morgen zu verschieben und dann von morgen auf übermorgen. Gefühlt wächst meine todo-Liste für jeden Punkt, den ich mühsam niederkämpfe um 2 – 3 neue Punkte an und je mehr sich das so anfühlt und je größer der Berg aussieht, desto schwieriger wird das Loslegen und Anpacken.

So bummelig wie das also alles gerade vorangeht, ist es kein Wunder, dass ich auch den Monatsanfang verbummelt habe und dass es erst heute einen neuen Header gibt. Der ist dafür aber auch so aktuell wie es selten einer war, denn er stammt von unserer Tour durch den Odenwald am 1. Mai, von dem es hier schon jede Menge Bilder zu sehen gab.

Was ich nicht mehr länger verbummelt, sondern endlich mal gemacht habe, ist, mir einen Color Picker runterzuladen, damit die Suche nach einer passenden Hintergrundfarbe nicht jedes Mal in eine halbstündige Arbeit ausartet.

Drömmelig.

Katja

 

Ganz viel Gegend (2)

Ohne viele Worte ein paar eine Menge Impressionen vom 1. Mai – entstanden bei der Fahrt quer durch den Odenwald mit vielen Haltepunkten nach Erbach, beim Spaziergang in Erbach, auf der Rückfahrt und beim Abendessen auf einer Terasse mit phantastischem Weitblick zum beginnenden Sonnenuntergang.

Eigentlich hatte ich auf hügelige Rapsfelder gehofft, nachdem jene bei uns so eben sind und ich mir bei Tanya Sehnsucht nach hügeligen geholt hatte. Davon gab es keine, dafür jede Menge (noch) leerstehender Weiden mit unfassbaren Mengen an Löwenzahn. Ausser ‚ist das schön hier‚ habe ich vermutlich wenige sinnvolle Sätze rausgebracht, grenzdebildes Dauergrinsen bei so viel Gegend. Schöner 1. Mai.

Klick macht wie immer groß.

Witzig, gerade als ich dem Artikel seinen Titel verpasste markierte WordPress das direkt als ‚Ganz viel Gegend 2‘ und ich hab erst mal suchen müssen, wann ich schonmal einen gleichnamigen Artikel geschrieben hatte. Der Odenwald scheint das in mir auszulösen, denn auch beim ersten geht es um einen Besuch dort. Daher bleibt der Name jetzt und mal sehen, vielleicht gibt’s ja irgendwann nochmehr ganz viel Gegend.

Katja