*Zusammenbrechgeräusch*

Heute so:

Um 5 aufgestanden, ins Ruhrgebiet gefahren, diverse Autos angeguckt, eines davon gekauft, äußerst spontan mit Svü getroffen, nach Hause gefahren, die September-Alkoholabstinenz für einen Augenblick ausgesetzt und ’nen Schluck vom Lieblings-Whisky eingegossen und an der Stelle bin ich gerade und jetzt reicht’s auch für heute.

Nacht Welt!

Bist du nicht müde nach so vielen Stunden
Du wankst und taumelst, deine Füße zerschunden
Drehst dich im Kreis, bis der Tag verschwimmt
Und hoffst am Ende dass die Nacht dich noch nimmt

 

Ich find dich am Boden, den Rücken zur Wand
Den Blick zur Tür, zwei Steine in jeder Hand

 

Gib mir das, ich kann es halten
Gib mir das, ich kann es halten
Wenn du es später noch willst
Kriegst du es wieder
Dann ist alles beim Alten
(Wir sind Helden – Bist du nicht müde?)

 

Katja

Mutti was?

Gespräch zum Crêpe:

„Ich bin so alle! Ich glaube, ich spare mir heute auch das Bloggen.“
„Nix da. Du wirst ja wohl kurz ein paar Sätze aufschreiben können. Schreibste eben sowas wie: ‚Jo, Essen war geil. Bin müde.‘ “
„Ja, Mama!“
„Chrchr. Du hast gesagt, dass du täglich bloggen willst und irgendwann muss ich ja Mutti werden.“
„Da haste doch noch Zeit bis Januar!“
„Hä?“
„Hö?“
„Wieso bis Januar?“
„Na mit dem Mutti werden?“
„Motivieren. Irgendwer muss dich doch motivieren!“

Jo, ich bin sehr müde. Meine Ohren auch. Lachen geht noch. Essen war geil.

Katja

Und dann diese Tage…

…an denen du einfach irgendwann nur noch (menschen)müde bist. Zu viel (vergebliches) Warten, Missverstehen, Falschverstehen, Garnichtverstehen(wollen) und in deinem Kopf geht es drunter und drüber und es fällt dir schwer, die Gedanken und Themen zu sortieren und die ganzen Widersprüche, die das in dir auslöst, aufzudröseln. Und du denkst, dass du das vielleicht auch gar nicht musst, jedenfalls nicht direkt und nicht mehr heute, weil dir ohnehin gerade die Energie dafür fehlt und du dich so leer und hohl und ausgesaugt fühlst, wie sonst nur nach langen Telefonaten mit ihr. Also vielleicht lieber das Buch schnappen und den Lieblingsteddy an dich drücken und darauf vertrauen, dass die Welt morgen wieder anders und heller und besser aussieht.

Katja

Heute so

Bei 30°C schaufelweise stinkende Komposterde in Eimer geschippt, die wir dann in Säcke geleert haben, die der Mitdings dann in seinen Kofferraum gewuchtet hat, den wir dann mitsamt dem restlichen Auto nach Hause bewegt haben, wo sich dann das ganze in quasi umgekehrter Reihenfolge unter Beteiligung einer Schubkarre abspielte. Jetzt haben wir einen Haufen Kompost im Garten, da wo ab dem Wochenende dann hoffentlich das Gewächshaus seinen neuen Platz findet und sind rechtschaffen erledigt, aber immerhin nicht mehr nach Kompost stinkend.

Das sind die Tage, wo man fließend warmes Wasser, das mit kompletter Selbstverständlichkeit aus einer Dusche auf einen niederprasselt, als besonderes Geschenk wahrnimmt.

Außerdem: eine unfassbar simple Lösung für ein Problem gefunden, das mich jetzt einige Tage beschäftigte, ein anderes von einer anderen Seite aus betrachtet, ohne dabei weiter zu kommen. Aber irgendwas ist ja immer. Gerade bin zum Beispiel ich und zwar unheimlich müde.

Katja

Pink Fluffy / 6 to go

rainbow

Den ganzen Tag unterwegs und dann beschäftigt gewesen. Jetzt ist nur noch Brei im Hirn und der Kopf ansonsten zu leer und müde zum Bloggen. Daher heute wirklich ultrakurz, aber dafür mit einem Foto von dem wunderbar leuchtenden Regenbogen, den ich unterwegs durch’s Autofenster eingefangen habe.

Nacht!

Katja

Wenn ich mir was vornehme, mache ich das auch! So! / 22 to go

Es ist wirklich gut, dass ich mir das tägliche Bloggen vorgenommen habe und dass ich ausreichend ehrgeizig bin, solche Vorsätze dann auch ein- und durchzuhalten *klopft mal lieber auf Holz*. Sonst wäre es hier schon ein paar Mal in den letzten 10 Tagen (oh je, ich wollte gerade Wochen schreiben 😀 ) aus diversen Gründen ruhig geblieben. Heute auch und heute aus dem Grund, dass wir abends doch eine ganze Weile damit beschäftigt waren, Bauanleitungs-Piktogramme zu verstehen, die nicht von Ikea stammen (denn bei deren bin ich mittlerweile quasi Profi), Holzdübel in dafür vorgesehene Löcher zu stupsen, Schrauben, in nicht weniger als 7 oder 8 verschiedenen Ausführungen, an den passenden Stellen reinzuschrauben und Schubladen zusammenzubauen.

Denn wir haben jetzt nicht nur 3 Monate lang auf einen Schrank gewartet, der ursprünglich nur 3 Wochen Lieferzeit haben sollte, sondern ihn auch direkt aufgebaut. \o/

Ob tatsächlich all unsere Schuhe reinpassen, wird sich aber erst morgen zeigen. Zum Einräumen bin ich jetzt echt zu müde.
P8040183

 

Katja

Morgendlicher Küchendialog

ich: *reinschlurf*

Kaffeemaschine: *blinkblink* Hier bin ich! Hier!

ich: Kaffeeee! ♥! *anschalt*

Kaffeemaschine: *aufheiz*

ich: *vorfreu*

Kaffeemaschine: *singsang* Entkalk mich!1elf

ich: Gnmpf. Später. Erst KAFFEEEEE! *escape drück*

Kaffeemaschine: *schmollend* Kooomisch! Ich kann die Kaffeebohnen gar nicht finden. *düdelü*

ich: *auf den Bohnenbehälter klopfend* Guck mal da! Noch halb voll!

Kaffeemaschine: *immer noch schmollend* Hab kein Wasser mehr! Hab kein Wasser mehr!

ich: *knirsch* *Wasser auffüll*

Kaffeemaschine: *jammervolles Geräusch* *dann schnippisch* Entlüfte mich!

ich: Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder? *leidend guck, Gefäß unterstell, Taste drück* Jetzt Kaffee? Bitte! Ich entkalke dich nachher! Versprochen!

Kaffeemaschine: Naaa gut. *gnädig Tasse Kaffee rausröchel* Obwohl du es ja nicht verdient hast. Jetzt mach wenigstens den Satzbehälter noch leer. Der ist schon wieder voll.

ich: Ach wieso wohl? Der ist wegen deiner ‚Oh, ich finde ja die Bohnen nicht und entlüfte mich‘-Spielchen voll.

Kaffeemaschine: ÄÄH WAS?! Aber in ein paar Minuten wieder in die Küche geschlurft kommen und mehr Kaffee wollen, ja? Das ham wir ja gerne! *schnaub*

ich: *Maschine tätschelnd* Entschuldige Schätzchen! Bist doch die beste! *mit voller Kaffeetasse wegschlurf*

Was man eben so vorm ersten Kaffee zurechtphantasiert, wenn die Maschine wieder mal umfangreich rumzickt…

Möglicherweise sind Kaffeemaschinen die Vorhut, die uns erst mal alle zu abhängigen Sklaven machen, damit hinterher die Maschinen in nullkommanix die Herrschaft übernehmen können.

Katja (kaffeeschlürfend)