zwölf am zwölften: November 2011

Nach einigen Monaten Abstinenz von Caros Zwölferprojekt, habe ich gestern auch wieder mal mitgeknipst. Für alle, die das Projekt nicht kennen: Es geht darum, am 12. eines Monats 12 Bilder zu knipsen und zu bloggen.

Eigentlich hatte ich Freitag jede Menge Kram auf Samstag verschoben, den ich hätte erledigen wollen/müssen, aber dann kam’s doch wieder ganz anders. Ich hatte in der Nacht kaum geschlafen, es war trüb und dunkel und ich überaus drömmelig.

(Klick macht groß)

vorm Aufstehen lesen – dann irgendwann aufstehen und Kaffee kochen – und während die Maschine aufheizt der Blick durch die Gardine aus dem Küchenfenster (yeah! Post!) – und nicht nur die heiss erwartete, sondern zusätzlich noch Meer und ein Bärchenpärchen!1elf (alles klärchen jetzt hier :))

in der heiss erwarteten Post gab’s den neuen Band des Unkrautlandes – bisschen Suchtklicken – dann irgendwann Frühstück und währenddesssen ein Ausflug nach Stars Hollow – unbebildertes Rumgedrömmel und dann der Entschluss aller Müdigkeit und allen Schweinehunden und aller Angst zum Trotz, doch einfach zu machen

also doch noch hurtig in die Gänge kommen und ab in Richtung Würzburg, wo Mark Gillespie und Tom Drost das letzte Konzert ihrer ‚Real to reel‘ Tour geben (yeah! yeah! mehr dazu vermutlich später) – Mark bevor’s richtig losging (den kann man während er spielt überhaupt nicht fotografieren, weil er ständig rumzappelt) – Tom hält da wesentlich besser still – spät und glücklich wieder auf dem Heimweg

Von Tanya hab ich gestern Abend noch im Reader erblinzelt, dass sie wieder mitgemacht hat, ebenso bei Rüdiger, dass er nicht geknipst hat, dafür gibt’s seinen 12. in Worten. 🙂
Jetzt geh ich mal gucken, ob Corina und Julia wieder mit dabei waren.
Alle Teilnehmer sammelt wie immer Caro, die sich das Projekt ausgedacht hat.

Katja

Don’t mess around

…with the devil in yourself.

Ich muss wieder mal den wunderbaren, unvergleichlichen Mark verbloggen.

Hachz! ♥

Katja

(Morgen spielt er in der Nähe, ohne mich. *soifz* Gehst du hin Rüdiger?)

Klingelbeutel mag ich nicht

…deswegen nehme ich natürlich gerne, das Gehölz mit, das Rüdiger hier so freundlich zum Drüber stolpern, wenn man rausgeht, ausgelegt hat. 😀

3 Ohrwürmer soll ich hier auflisten und das ist ja eine meiner leichtesten Übungen! Mit den kleinen Krabblern kenne ich mich aus. :mrgreen:

Seit fast 2 Wochen schleicht sich fast täglich heimtückisch, immer wenn gerade kein anderer Ohrwurm da ist, Lenas Satellite rein. Dafür muss ich’s nicht mal in den letzten Tagen gehört haben. Das hat echt ’ne fiese fiese Hookline.

Beim Einkaufen heute Mittag, lief im Autoradio Stromae mit Alors on Dance. Eigentlich ist das gar nicht meine Musikrichtung. Aber irgendwie mag ich’s. Endlich wieder mal ein französisches Lied, das gut in mein Ohr geht. Und gute Laune macht es auch. Und aus dem Kopf bekommen habe ich’s danach auch nicht wieder für die nächsten 2 Stunden.

Und schließlich flatterte vorhin die erste Fliege für dieses Jahr in der Wohnung um meine Nase. Fliegen in der Wohnung führen bei mir zwangsläufig und immer dazu, dass ich anfange, Balcony Door von Mark Gillespie vor mich hinzusummen und zu singen. Der Text beginnt nämlich mit den Worten „I leave my balcony door wide open. It keeps the flies from coming in.“
Leider habe ich im Web keine Version davon finden können, daher gibt es hier ersatzweise ein Video von Mark von einer seiner Strassenmusiksessions mit Tom Drost zusammen, das ich immens klasse finde, weil es den Meister der spontanen Textumdichtung in seinem lockeren Umgang mit dem Publikum zeigt. (Interessant übrigens, wieviele Menschen da rumstehen und zuhören. Das habe ich bei keinem anderen Straßenmusiker bisher gesehen.)

Schönes Stöckchen, Rüdiger. 🙂 Und lustigerweise habe ich 2 Songs dabei, die eigentlich gar nicht unbedingt meine Musik sind.

Katja

Tante Edit fordert natürlich ihrerseits alle, die hier vorbeikommen auf, es mitzunehmen und weiterzuverwursten. 🙂

Shalala!

Nach etwa 10 Jahren Konzertabstinenz war ich bei einem Auftritt einer meiner absoluten Lieblingsbands – beim großartigen Mark Gillespie, dessen grandiose Tonträger nur von seinen noch viel grandioseren Liveauftritten getoppt werden. Dieser Mann gehört einfach auf eine Bühne. Oder auf die Straße. Dort – also in der Straßenmusik – liegen seine Wurzeln und dorthin kehrt er auch immer wieder mal zurück. So genial unverkrampft, so echt und authentisch, ein solcher Meister der Improvisation, ihn live zu hören ist ein unglaublicher Genuss und ich bin energiegeladen wie lange nicht mehr nach Hause gekommen, viel zu zappelig um schlafen zu können, obwohl ich morgen in aller Frühe raus muss.

Über 2 Stunden hat Mark gespielt – teils mit der kompletten Band, teils nur mit seiner Loop-Maschine (herrlich!) und Thomas Drost (wow!) an der Flöte. Das Shalala von früher ist zum Teil einem Boomtschakka gewichen, die neueren Sachen haben weniger Leichtigkeit, da muss ich mich im Gegensatz zu den früheren Scheiben, die direkt Einzug ins Ohr gehalten haben, erst reinhören. Das Schlagzeug hat eine größere Rolle als früher, so kommt es mir vor. Aber gerade das macht den Reiz aus, die Musik und Mark wirken reifer als vor 10 Jahren.

Schön. Schön. Schön. Ich sitze hier breit grinsend mit 2 neuen CDs.

Wer die Möglichkeit hat, sich Mark Gillespie live anzuhören: Nix wie hin!

Katja