Und es hat „Klack“ gemacht…

Heute Morgen irgendwann, konnte ich das innere „Klack“ fast hören, als ein paar meiner neueren Erkenntnisse und Errungenschaften und Fortschritte, was mich und mein Denken und Fühlen angeht, die bisher eher getrennt voneinander und nebeneinander standen, auf einmal irgendwie im Kopf einrasteten und sich zu einem neuen Bild zusammenfügten.

Das ist gerade sehr großartig für mich, weil es mich hoffen lässt, dass es mir in Zukunft helfen und das Leben ein Stück weit erleichtern wird, es ist aber zugleich großartig², weil es mir gerade retrospektiv endlich eine Erklärung liefert, wieso ich in einer ganz bestimmten Sache auf eine ganz bestimmte Weise ticke, was ich mich tatsächlich schon seit Jahren frage, ohne dass ich bisher eine Erklärung dafür fand.

Ich bin noch nicht ganz sicher, ob ich das hier weiter aufdröseln möchte, aber vermutlich kommt das doch noch; alleine schon, damit mir das neue Wissen nicht wieder entgleitet. Aber dafür müssen sich die Sätze erst finden und formen.

Katja

I wish, I wish

Diese Tage, wenn alle Worte nicht vermögen auszudrücken, was den Kopf so zum Durchdrehen bringt und weswegen die Tränen nicht aufhören zu fließen.

Ich vermisse dich und wenn ich es irgendwie könnte, dann würde ich die Worte zurücknehmen, die mir vor drei Monaten in einem unbedachten Moment herausgerutscht sind und von denen ich seitdem wünsche, ich hätte sie nicht gesagt. Nicht, dass ich grundsätzlich etwas gesagt habe, bedaure ich. Ich glaube immer noch, dass das wichtig und richtig war und du weisst, um wessen Wohl es mir ging und geht. Ich bedaure die Weise, auf die ich es sagte. Das war so dumm und unüberlegt, wie es in dieser spontanen und unmittelbaren Situation nur sein konnte. Und ausgerechnet dein großes Reizwort habe ich benutzt – eigentlich, weil ich hoffte, dass genau jene Erinnerung deutlich machen könnte, was ich meine und just im Moment, als ich es aussprach wurde mir schon bewusst, dass das haargenau das Falscheste war, was ich sagen konnte. Weil genau dieser Reiz dich dazu brachte, dicht zu machen, anstatt zuzuhören und dich auf den Gedanken einzulassen.

Ich weiss nicht mal, ob du mich seitdem bewusst meidest oder ob du die Dinge, die du mir gegenüber anführst, auch dir selber gegenüber benutzt. Aus den Augen, aus dem Sinn.

Und mein Mut reicht gerade nicht für mehr als abzuwarten, weil es ja immer noch eine Steigerungsform gibt.

Traurig.

Katja