Spurt

Ich habe vor ein paar Tagen beim Einkauf gerade noch mal frischen Bärlauch ergattern können und nachdem der Mitdings letztens von der Bärlauchbutter, die es hier zum Angrillen gab, so begeistert war, hab ich die direkt nochmal gemacht (dieses Mal in größerer Menge aus ca. 300 g Butter) und den Großteil davon direkt eingefroren, um immer mal ein bisschen davon zum Grillen aufzutauen.

Man braucht dafür:

50-100 g frischen Bärlauch
125 g weiche Butter
1-2 Zehen (konfierten) Knobi
1-2 Handvoll frisch geriebenen Parmesan
Salz, Pfeffer, Paprika
gutes Olivenöl, soviel dass eine einigermaßen geschmeidige Pampe entsteht
abgeriebene Schale 1/2 bis 1 unbehandelten Zitrone

Und so geht’s:

Die Bärlauchblätter waschen und entweder breit gefächert auf Küchenpapier trocknen lassen oder wenn vorhanden besser: erst in der Salatschleuder trockenschleudern und danach noch auf Küchenpapier trocknen lassen. Die groben Stile abpflücken, den Bärlauch entweder mit einem Messer sehr fein hacken (das hab ich beim ersten Mal gemacht) oder grob kleinrupfen und mit einem Schluck Öl zusammen mit dem Pürierstab zerkleinern. Es geht beides, für die 200 g Bärlauch, die ich beim 2. Mal hatte, fand ich die Variante mit dem Pürierstab deutlich einfacher.

Den Knobi kleinschneiden oder, falls man konfierten hat, zerdrücken.

Sämtliche Zutaten auf einem flachen großen Teller mit einer Gabel so lange zerdrücken und matschen bis eine einigermaßen homogene Masse entstanden ist.

Die Butter in eine Dose füllen oder, falls man sie einfrieren möchte, mit Hilfe von Alufolie eine Rolle daraus formen und sie in die Folie eingewickelt im Kühlschrank für einige Stunden vorkühlen bis sie wieder schnittfest ist. Dann Scheiben von der Rolle abschneiden und nebeneinander in Gefrierdosen setzen. Die kann man dann nach Bedarf einzeln wieder rausholen und hat immer die passende Portion parat.

(Ohne Foto, da optisch furchtbar unspektakuläre grüne Butter.)

Eine Rezept für eine andere (mediterrane) Grillbutter mit Basilikum und Tomate gab es hier schonmal.

Katja

Glück ist #22

…der Duft, von frisch geerntetem Rosmarin, der kurz vorher noch in der Sonne am Strauch wuchs.
Der Geruch beinhaltet soviel Verheißung. Auf Sommer, auf ein leckeres Essen, auf den sonnigen Süden, wo die halbmeterhohen Büsche am Straßenrand wachsen, und nicht zuletzt auf den dort bevorstehenden Urlaub.

Mit geschlossenen Augen einatmen und für einen Moment ist alles gut.

Katja

Glück ist #16

…frische selbstgezogene Kräuter auf der Terasse ernten und ‚fangfrisch‘ ins Essen verarbeiten zu können! Wäre ich mir nicht bewusst, dass es überaus albern und peinlich ist, ich könnte bei sowas vor Freude juchzen!

Katja