Wenn man von etwas nicht genügend Varianten haben kann, dann ja wohl von Käsekuchenrezepten!

Neueste Eigenerfindung, ohne Boden, dafür dieses Mal nicht ganz ohne Aufwand. (Ein easypeasy 10 Minuten Käsekuchenrezept gibt es hier: Klick!)

Man braucht dafür:

1 kg Magerquark
250 g weiche Butter
300 g Zucker
1 Vanillezucker
6 Eier
1 Prise Salz
100 g Weichweizengries
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 TL Backpulver
Orangenschalenabrieb (von einer Bio-Orange bzw. die Backvariante von Dr. Oetker oder sonstwem, weil es nicht so trivial ist, unbehandelte Orangen aufzutreiben)
3-4 EL Grand Marnier

Und so geht’s:

Den Magerquark für mind. 1 Stunde in einem Sieb abtropfen lassen. Eine 26 cm Springform einfetten und mit Backpapier auslegen, den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker 5-6 Minuten lang mit Küchenmaschine oder Rührgerät schaumig rühren. Die Eier trennen und die Eiweiß zusammen mit dem Salz zu steifem Eischnee schlagen. Die Eigelb nach und nach zur Zucker-Butter-Mischung geben. Den Gries mit dem Puddingpulver und Backpulver vermischen und zu der Masse geben, dann den Quark, die Orangenschale und den Grand Marnier und alles gründlich verrühren. Zuletzt vorsichtig den Eischnee unterheben und die Masse in die Springform geben. Ca. 1 Stunde auf der unteren Schiene backen, nach etwa 40 min mit Backpapier oder Alufolie abdecken, damit die Oberfläche nicht zu dunkel wird. Am besten in der Form und im Backofen auskühlen lassen.

Ich hab natürlich zum einen den Kuchen zu spät abgedeckt und obwohl ich ihn im Ofen hab abkühlen lassen, ist er wieder auf die Hälfte zusammengefallen und weil er für Gäste ist und ich mit der Optik so unglücklich war, hab ich meinen hinterher noch mit geschmolzener weißen Schokolade, zerbröselten Schokoladenkeksen und Blaubeeren optisch aufgemotzt und mir fällt jetzt kein sinnvoller Grund ein, wieso ich das nicht immer tun sollte, weil es nicht nur hübscher aussieht, sondern auch geschmacklich total gut passt.

(Man kann übrigens auch die Orangenschale und den Grand Marnier durch Zitronenschale und Zitronensaft ersetzen, was ja in Käsekuchen durchaus gängiger ist. Ich bin aber so ein großer Grand Manierfan und wollte unbedingt mal Käsekuchen mit Orangenaroma testen und bin ordentlich begeistert davon.)

Katja

Easypeasy-10-Minuten-Aufwand-Käsekuchen

Das Rezept für den Kuchen hatte meine Mutter mir vor einigen Wochen am Telefon durchgegeben und seitdem hing ein Zettelchen an den Kühlschrank gepinnt und ich hab das Backen immer wieder vor mir hergeschoben. Heute war’s dann endlich so weit und hätte ich geahnt, dass der Käsekuchen ohne Boden quasi gar keine Arbeit macht, hätte ich ihn vermutlich längst mal ausprobiert gehabt.

Für eine kleine Springform braucht man: (Für die normalgr0ße Springform einfach alle Zutaten verdoppeln)

2 Eier
175 Gramm Zucker
1,5 Tüten Vanillepuddingpulver
1/2 TL Backpulver
500 Gramm Quark
Früchte nach Belieben, bei mir war das heute ein Glas Blaubären, das schon lange im Regal stand, meine Mutter nimmt wohl meist Sauerkirschen. Vermutlich passt aber auch alles andere, worauf man gerade Lust hat bzw. was man im Haus hat, egal ob frisch, aus dem Glas oder tiefgekühlt. Und mit Schokotropfen ist’s bestimmt auch lecker.

Obst abtropfen lassen, Form einfetten, Backofen auf 180°C vorheizen.

Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren, Puddingpulver, Backpulver und Quark dazugeben und ordentlich verrühren. Die Hälfte der Quarkmasse in die Springform füllen, die Früchte daraufgeben und die restliche Quarkmasse obendrauf. Bei 180°C Ober-/Unterhitze 50 – 60 Minuten backen bis die Oberseite am Rand gerade anfängt zu bräunen. That’s all.

Katja

Heidelbär-Käse-Küchlein

Die Kombination aus spontanem Besuch zum Abendessen (der die Serie der Spontanbesuche innerhalb einer Woche auf den für mich astronomischen Wert von 2,5 katapultierte) für den ich nur einen Tag Vorlaufzeit hatte und einem Kästchen frischer Heidelbären, das schon etwa eine Woche im heimischen Kühlschrank auf seine Bestimmung wartete (zum Glück komplett ohne Qualitätseinbuße), veranlasste mich gestern, diese nicht nur immens leckeren sondern auch noch super schnellen und einfachen Nachtischbastelei vorzunehmen:

Zum Nachbasteln:

500 Gramm Magerquark
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
2 Eier
2 Eigelb
100 Gramm Zucker
1 Tütchen Vanillezucker
2-3 EL Mehl
2 EL frisch gepresster Zitronensaft und die abgeriebene Schale einer Zitrone (falls eine unbehandelte zur Hand ist)
200 Gramm frische Heidelbären

Quark, Eier, Eigelb, Zitronensaft und -schale gut mit dem Mixer verrühren.

Mehl, Zucker, Vanillezucker und Puddingpulver miteinander vermischen und unter die Quarkmasse rühren.

Die gewaschenen und abgetropften Heidelbären vorsichtig unterheben.

In 6 gut gefettete Souffleförmchen oder feuerfeste Tassen oder Schälchen füllen und bei 175°C zwischen 35 und 45 Minuten backen, eben so lange, bis die Quarkmasse leicht gebräunt ist.

Aus dem Ofen kamen sie bei mir fluffig hoch, aber fielen natürlich dem Käsekuchenfluch zum Opfer und sackten innerhalb kurzer Zeit zusammen. Eigentlich wollte ich immer mal probieren, Käsekuchen im ausgeschalteten Ofen auskühlen zu lassen, dafür hat mir gestern aber die Zeit gefehlt.

Lecker (sehr!) waren sie auch so. 🙂 Und die wird’s sicherlich noch häufiger und mit diversen anderen Obstsorten geben.

(Vorher gab’s Rucola mit Bresaola und Parmesanspänen und gefüllte Hühnerbrust mit Zartweizen und geschmorten Cocktailtomaten in Rotwein-Sherry-Soße – auch mjam!)

Katja (Küchenfee)