Neues Spiel*, neues Glück**

(*Jahr, **Design)

Eigentlich wollte ich nur einen neuen Header aussuchen, weil ja zusätzlich zum neuen Jahr auch ein neuer Monat angebrochen ist, aber irgendwie bin ich dann bei den Blogthemes hängen geblieben und weil ich ja im Loslassen schon viel besser geworden bin (was mein Blog angeht auch durch das monatliche Headerwechseln), gibt’s jetzt direkt auch ein ganz neues Theme, das vor allem viel breiter ist als das alte und den Monitor besser nutzt. An meinem eigenen Monitor fällt mir das nie so auf, weil der noch 4:3 ist, aber wenn ich das Blog auf des Mitlesers 16:10 anschaue, dann ist der seitliche Rand fast breiter als der Inhalt.

Es ist auch irgendwie moderner und die Tabs, die zu den Seiten führen, sind harmonischer und nicht so aufgesetzt. Und durch die größere Breite, können meine Header auch ein ganz anderes Format haben und ich bin nicht mehr so zwingend darauf angewiesen, dass ich Bilder finde, in denen es einen schicken schmalen Streifen gibt, den ich ausschneiden kann. Also alles irgendwie schön und praktisch und falls es sich doch als doof erweist, dann fliegt’s eben wieder. 😀

Aber jetzt bin ich gerade ganz verliebt und muss dann in den nächsten Tagen erst mal gucken, ob auch noch alles funktioniert und was ich noch umstellen kann und mag.

Heute gibt es erst mal nur einen neuen Header dazu, weil der ja eh gekommen wäre. Und weil sich das große Headerbild so panomarös anfühlt und mir ausserdem nach blauem Himmel zumute ist, gibt es ein Bergpanorama aus Tirol, das ich dort im letzten Juli geknipst habe. Das gab’s hier schonmal zu sehen und hier gab’s ein paar Bilder aus Innsbruck.

Katja

Oh oh ho hohe Berge, la Montanara für das Objektiv

Zwei Dinge sind mir in und an Innsbruck besonders augefallen. Zum einen kann man viele der bekannten Sehenswürdigkeiten erreichen, indem man einfach die Hauptprachtstraße, die Maria-Theresien-Strasse (und ein wenig darüber hinaus) langläuft, zum anderen, und das wirkte auf mich total skurril und hat mich immer wieder anhalten und staunend hochgucken lassen, sieht man überall, über der Stadt die Berge aufragen. Man läuft eine Straße zwischen höheren Gebäuden lang und am Ende der Straße guckt man auf Berge. Die haben dort wirklich viele davon.

(Alle Bilder lassen sich per Klick vergrößern und die Links hinter einigen der Sehenswürdigkeiten führen zu deren Wikipediaeinträgen.)

Fast direkt als wir aus dem Parkhaus kommen, stehen wir vor der Triumphpforte, die sich am südlichen Ende der Maria-Theresien-Straße befindet.

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Dunkle Tannen, grüne Wiesen im Sonnenschein

Von der Wies ging’s weiter Richtung Innsbruck und da wurden dann die Berge rundum schon immer höher. (Klick macht alle Fotos groß.)

Erst mal quer durch Innsbruck, weil unser Hotel südlich davon, in Fulpmes im Stubaital war, einchecken und über das bergzipfelmäßig gefaltete Bettzeug grinsen und dann

 

raus auf dem Balkon, um nach der Aussicht zu gucken.

Wüüüh. Das war jetzt eher so, wie ich die Berge in Erinnerung hatte und weswegen ich sie eigentlich so gar nicht mag. Grau, drückend, bedrückend, beklemmend.

Dann nach Innsbruck, Freundin einsammeln, in ihrem Dorf, das an Innsbruck hängt und irgendwie dazu gehört, spazieren gehen und auch da war’s noch nicht wirklich freundlicher.

Ufff. Und das jetzt für 3 Tage.

Aber dann, nach dem Aufwachen am nächsten Morgen die Überraschung: Die Berge können auch in echt (!) hübsch. Es braucht nur ein bisschen blauen Himmel und Sonnenschein dafür. Und prompt kam bei mir das Heidi-Feeling auf und ich dachte, der Geisenpeter müsste jeden Moment vorbeikommen, um mich für den Tag auf der Alm abzuholen. 😀

Ich kann mich ja wahnsinnig dafür begeistern, mit den Wölkchen auf Augenhöhe wach zu werden. 🙂

Dann nach dem Hotelfrühstück mit dem Ziegenpeter Mitreisenden los nach Innsbruck. Und so im Sonnenschein sah auf einmal alles total knuffig aus und ich kam mir vor als wäre ich in eine Modelleisenbahnlandschaft reingeraten.

Weiss zufällig jemand, was es mit diesen Wiesen (oft an Ortsrändern) auf sich hat, auf denen jede Menge Scheunen recht dicht beieinander stehen? Sind das solche gemeinsam genutzten Dorfwiesen und gibt es einen Grund dafür, dass man seine Scheune dort baut und nicht auf die eigenen Wiesen? Lage?
Die sind mir auf jeden Fall schon in Bayern überall aufgefallen und ich kenne das aus der Gegend, wo ich aufgewachsen bin, nur von Obstbaumwiesen im Ort, bei denen jeder ’ne Baumreihe nutzen kann, wenn er dafür in den 60ern/70ern irgendwann mal bezahlt hatte.


Die Brücke macht die Illusion der Eisenbahnlandschaft perfekt, auch wenn es sich dabei um die Brennerautobahn handelt. Was man auf dem Bild leider nicht sehen kann ist, wie tief es da ausserdem noch nach unten weiterging.

Aussicht! Überall! Und unglaublich viele Berge. Wer hätte gedacht, dass es da wirklich so viele von gibt?

Und dann: Füße platt laufen in Innsbruck. Doch davon später mehr.

Katja

 

 

 

Neulich in Innsbruck

Beim Durchqueren der Innsbrucker Innenstadt bot sich mir vor einigen Tagen dieses hier abgebildete grausame Bild der Tierquälerei:

Gleich zu Dutzenden hatte man die armen Bärchen gezwungen, in die landestypische Tracht der Alpenregionen zu schlüpfen und ich mochte mir gar nicht das Ausmaß des seelischen Schadens vorstellen, das die gepeinigten Bärenseelen davontragen würden.

Doch just als ich dabei war, mein Handy zu zücken, um zuerst das Fellmonsterchen zu verständigen, um mir wortgewaltige Unterstützung im Kampf gegen Seppelhosen zu sichern und anschließend Bärnesty International zur Befreiung der misshandelten Geschöpfe, sprach mich einer der Bären in fast akzentfreiem Hochdeutsch an und versicherte mir, dass das alles seine Richtigkeit hätte und dass sie alle freiwillig, sowohl in dieser Kluft als auch in diesem Körbchen verweilten, da es sich um eine Spezialeinheit der Bärizei handele, die ihrerseits in Undercovermission unterwegs sei, um die tatsächlich gepeinigten Mützentiere zu retten, denen man – man mag sich das Ausmaß der Grausamkeit kaum vorstellen – kalte Metallständer dorthin geschoben hätte, wo sich eigentlich wärmende Kinderköpfe befinden sollten, damit es den Mützentieren nicht zu kalt ist und das natürlich gerade in diesem Sommer, wo keine Mütze ohne wärmenden Kopf rumlaufen und schon gar nicht auf kalten Metallständern rumhängen sollte!

Der Oberspezialagent der Bären bat mich also – unerklärlicherweise auf einmal gar nicht mehr so akzentfrei – mit einem freundlichen ‚Oiso schlaich di!‘ die Undercoverermittlungsarbeiten nicht durch mein auffälliges Verhalten zu gefährden und ein letzter Blick in die Augen eines der Mützentiere zeigte mir, wie dringend ich diesem Wunsch nachkommen sollte!

Katja

Ich so, heute…

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* wie Heidi gefühlt, die darauf wartet vom Ziegenpeter abgeholt zu werden.
* die Füße platt gelaufen und die Nase verbrannt
* im Sonnenschein liegende Berge ziemlich cool gefunden
* über riesiges Eis gestaunt
* durch Sisis Schlafzimmer gelaufen (obwohl ich die Filme wohl seit 30 Jahren nicht gesehen habe)
* Alpenglühen gesehen (my ass)
* die vermutlich großartigste Pizza meines bisherigen Lebens gegessen

Katja

(Edit: Gliederung reingebammselt, die das Tablet beim Hochladen scheinbar gekillt hatte.)