Because you know it’s all about the…

Manchmal glaube ich, es geht eigentlich immer in irgendeiner Form ums Annehmen und Loslassen und dass sich am Ende alles irgendwie darauf zurückführen lässt.

Annehmen. Vor allem mich selber. Vor allem die Teile von mir, mit denen ich mir oft doch so schwer tue. Die Dunklen, die Traurigen, die Verzweifelten, die fast schon zwangsläufig in ein „warum bist du nur so wie du bist und nicht anders?“ münden, was ungefähr das Gegenteil von dem ist, was in solchen Momenten hilfreich wäre, denn letztendlich schiebt mich das Hadern mit mir selber immer nur weiter in Richtung Boden. Annehmen. Auch die schlechten Tage. Auch jene Gefühle, die ich lieber nicht fühlen würde.

Annehmen und dann loslassen. Loslassen von dem, was ich nicht haben will, dem, was ich nicht haben kann, dem, was mir nicht gut tut.

Und dabei am besten noch locker bleiben, denn ohne das geht weder das eine, noch das andere so richtig und schon gar nicht leicht. Ach herrje, wenn da nur nicht immer diese Kluft wäre zwischen dem, was mein durchaus kluger Kopf so weiß und dem, was mein kleines dummes Herz daraus macht.

Einatmen. Ausatmen.

Katja

die jetzt länger nach einem griffigen Titel gesucht als am Text geschrieben und sich am Ende selber ’nen Ohrwurm gemacht hat

Keine Worte Meer

(Klick macht groß)

Katja