Und irgendwo liegt immer noch einer rum

Welcher Idiot hat eigentlich den Gedanken geprägt, Träume würden wie Seifenblasen zerplatzen? Wie schön das wäre, wenn es einfach leise „Plopp“ machen würde, man vielleicht von der wegspritzenden Seifenlauge ’ne feuchte Nase bekäme und dann wäre alles vorbei.

Aber leider ist es so nicht. Träume zerspringen wie Glas in tausende Scherben und natürlich schafft man es nicht, schnell genug in Deckung zu gehen und auszuweichen und bekommt diese pieksenden Biester mitten ins Gesicht, ins Dekolleté, über die Arme. Und hat man sie irgendwann alle rausgezogen und die gröbsten Schnitte sind verheilt, tritt man garantiert, wenn man das nächste Mal unachtsam und barfuß unterwegs ist, in einen Splitter, den man übersehen hatte und der noch rumlag.

Katja

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