An manchen Tagen…

…freut man sich erst über liebe Mail, dann über liebe Post auf wahnsinnig knuffiger Bärchenkarte. ♥

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…hört der Regenguss exakt in dem Moment auf als man das Haus verlässt und die Sonne kommt raus.

…wird die Lieblingsparklücke beim Laden genau dann frei als man auf den Parkplatz fährt.

…wird man freundlich angelächelt.

…steht niemand vor einem an der Kasse als man seine Einkäufe auf’s Band räumt.

…bekommt man gerade noch das letzte Dings weswegen man in einem Laden war.

…sieht man draussen den ersten Nur-T-Shirt-keine-Jacke-Träger des Jahres, ist aber ganz froh, selber Winterjacke und Schal anzuhaben.

…hat man beim Einkaufen direkt zwei freundliche Begegnungen mit Fremden.

…wird man centgenau sein Kleingeld aus dem Geldbeutel beim Bäcker los und ist mit dem Abzählen genau dann fertig als man an die Reihe kommt.

…macht man ein Schnäppchen.

…glänzt der Rhein in der Sonne als wäre er aus flüssigem Silber.

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…kann man für einen halben Tag mal die Angst vergessen, die einen schon wieder in den Fängen hat.

Katja

¡Muchas Gracias!

Unbenannt

Nummer 10.000 hat Rabea gestern hier hinterlassen.

Dankeschön an alle, die hier kommentieren und einen Teil von den 10.000 ausgemacht haben! Ick freu mir!

Wenn ich versuche, meine rauszufiltern bleiben übrigens rund 6.000 Kommentare von euch, seit August 2009, übrig, was ich für eine ganz schön gewaltige Menge halte.

Ich freue mich sehr, dass aus meinem anfänglich stillen vor mich hinbloggen mittlerweile ein so reger Austausch mit euch geworden ist. ♥

Katja

 

Und dann war da noch…

…diese Oma, die mit ihrem kleinen Enkelkind, das vielleicht zwei Jahre alt war, im Laden unterwegs war. Bevor mir die beiden auffielen, fiel mir das kleine Plüschschaf auf, das neben einem Einkaufswagen auf dem Boden lag und als mein Blick ein Stück weit hochwanderte, wusste ich, dass das wohl erst in diesem Moment runtergefallen sein konnte. Ich hob es auf, reichte es dem Kleinen in den Wagen und er lachte mich an.

Kurz danach war der Knirps aus dem Wagen raus und ich sah ihn gerade noch um die Ecke flitzen, wo er sich hinter einem Regal vor der Oma versteckte und sich zur Sicherheit auch noch die Hände vor die Augen hielt. Die Oma fing mit fröhlichem Gelächter an, ihn zu suchen – die beiden schienen ein eingespieltes Team zu sein. Völlig lässig, freundlich und entspannt. Und das war umso auffälliger, weil direkt daneben eine Mutter gerade mit einem „Wenn du das nicht sofort ins Regal zurücklegst, dann kannst du aber direkt rauschmarschieren und im Auto warten!“-Brüllen ihrer kaum größeren Tochter hinterherjagte, die vor Wut laut aufheulte. Wie sehr sie sich doch manchmal generationsübergreifend gleichen.

Die Oma verließ vor mir den Laden und als ich später rauskam, hatte sie ihre Einkäufe schon weggepackt und fuhr den Kleinen im Laufschritt im Einkaufswagen auf dem Parkplatz spazieren, während sie abwechselnd jede Menge Gehupe und Sirenen imitierten. Völlig aufeinander konzentriert, völlig miteinander in ihrem Spiel versunken (erstaunlicherweise aber ohne irgendwelchen Autos in die Quere zu laufen) und ohne sich einen Deut darum zu scheren, was irgendwer darüber denken könnte.

So tobten sie auch noch über den Parkplatz als ich meine Einkäufe längst im Auto verstaut und meinen Einkaufswagen wieder weggebracht hatte. Ich konnte mich echt kaum an den beiden sattsehen und hätte ich nicht befürchtet, dass es sie irritieren könnte, wenn ich ihnen zuschaue, wäre ich am liebsten noch geblieben.

Katja

Mit Bärchenpärchen ist alles klärchen #2

Manchmal klingelt’s an der Tür und kurze Zeit später quiekt’s in der Wohnung. Heute war so ein Tag, denn heute hab ich ein ganz wunderbares Bärchenpärchen per Post bekommen.

Die beiden sind gehäkelte Weihnachtsbaumbärchenkugeln und ich verdanke sie der Tatsache, dass Tanya mein Quieken an früherer Stelle – nämlich als sie darüber bloggte, dass sie die Anleitung bequietscht habe – zum Anlass genommen hat, die beiden für mich zu häkeln. :]

Strahlendes Dankeschön an Tanya! 🙂 Heute ist bei mir wirklich alles klärchen!

Ich weiss jetzt gar nicht mehr, weswegen überhaupt jemals irgendwo jemand seinen Weihnachtsbaum mit etwas anderem als Häkelbärchenpärchen geschmückt hat. Und wenn wir alle jetzt direkt anfangen zu häkeln haben wir bis Weihnachten bestimmt ausreichend viele Häkelbärchenpärchen für ein puscheliges Weihnachtsfest.

Bin gerade zu faul die genauen Links rauszukramen, aber den Ursprung hat das Bärchenpärchen-Stöckchen beim Fellmonster, die absolut fleissigste (!) Bärchenpärchenaufstöberin und Bärchenpärchenvorzeigerin im Dienste der Puscheligkeit ist Corina und das frischeste Bärchenpärchen mit wärmender Erinnerung gab’s gerade erst bei Frau Leo. Ausserdem gibt’s mittlerweile natürlich auch ansonsten noch jede Menge Bärchenpärchen im Netz und ich hoffe, dass es noch viel viel mehr werden. Denn nur mit Bärchenpärchen ist alles klärchen! 🙂

Katja

Glück ist #25

Und dann gibt es diese Tage, wo du nichtsahnend den Briefkasten leerst und kurz darauf nicht ein kleines Grinsen – wie die beigefügte Karte es dir wünscht – sondern ein ultrabreites Grinsen im Gesicht hast und das zwar auch des Umschlaginhaltes wegen, aber noch viel mehr, weil es so schön ist, jemanden zu kennen, der solche Grinseumschläge zur Post bringt.

Hachz Internet. Toll, dass es dich gibt!

Katja

Glück ist #24

…dieser Moment und das kribbelnde Gefühl, wenn man ahnt, aber noch nicht absolut sicher ist, dass man gerade die Lösung für ein Problem gefunden hat, auf dem man wochenlang rumgedacht hat. Und man muss nichts weiter tun als sich noch einen Moment zu gedulden und abzuwarten ob die Rechnung aufgeht, die Idee funktioniert, aber man ist sich eigentlich schon so sicher, dass die Hoffnung den Kampf mit dem Bangen deutlich dominiert.

Katja

Die Hand auf dem ♥

Seit einiger Zeit meine tägliche Dosis Lebensfreude in Musikform. Gerne auch mehrfach täglich verabreicht. Hammer-Ausstrahlung, Hammer-Stimme, Hammer-Song. So Hammer – da will man losrennen und Nägel kaufen, um ein Baumhaus zu bauen. Mindestens. Oder nochmal Play drücken.

Je veux d’l’amour, d’la joie, de la bonne humeur
c’n’est pas votre argent qui f’ra mon bonheur
moi, j’veux crever la main sur le cœur.

Papalapapapala. ♥

Katja