Mit Milch, ohne Zucker

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Magst du Pudding lieber warm oder kalt? Oder etwa gar keinen? Streckst du deinem Spiegelbild manchmal die Zunge raus? Glaubst du an Liebe auf den ersten Blick? Worüber hast du zuletzt laut gelacht? Welche Farbe haben deine Socken? Duscht du lieber oder badest du? Und liest du in der Badewanne? Welches ist deine Lieblingsblume? Warum gerade diese? Bist du abergläubisch? Auch nicht ein bisschen? Wie hieß deine beste Freundin im Sandkasten? Wonach sehnst du dich? In welcher Sprache fluchst du? Und wie genau? Welches Buch sollte ausnahmslos jeder gelesen haben? Hast du lieber Sonne oder Wind im Gesicht? Oder beides gleich gerne? Hast du gerade einen Ohrwurm? Wie trinkst du deinen Kaffee? Trinkst du überhaupt welchen? Weinst du manchmal, wenn du einen Film anschaust? Chips oder Gummibärchen? Wer ist dein Held? Welche Farbe hat deine Zahnbürste? Immer die gleiche? Hast du ein Lieblingswort? Was wünscht du dir zum Geburtstag? Rechts- oder Linkshänder? Hast du ein Geheimnis, das niemand kennt? Wohin wolltest du schon immer mal reisen? Machst du das irgendwann? Wieviele deiner Sätze enthalten ‚eigentlich‘? Wieviele ‚irgendwann‘? Und wann ist eigentlich dieses irgendwann?

Katja

Fragen über Fragen

Im Oktober, als ich gerade mit den Zehen den heissen Sand am Strand von Punta Umbria umpflügte, während der Blick abwechselnd ins Buch und auf’s Meer gerichtet war, hat ickemich mir auf seinem Blog den Liebster Blog Award verliehen, damit ich direkt bei der Heimkehr auch was zu tun hätte. Nun äh… ist es ja so, dass ich mit Herz und Kopf und überhaupt ein bisschen länger brauche, bis ich den Weg vom Meer zurück auf’s heimische winterliche südhessische Blog finde, aber jetzt will ich endlich (!) mal die mit dem Award einhergehenden Fragen beantworten.

Falls es innerhalb Klein- und Großbloggersdorf noch jemanden geben sollte, der den Award nicht kennt: Man bekommt den verliehen, verlinkt den freundlichen Menschen, der einen für würdig empfunden hat ( ❤ ), beantwortet nicht mehr als 8 – 15 Fragen und reicht ihn selber an andere Blogger weiter, denen man wiederum neue Fragen stellt. Oder man denkt sich ersatzweise an dieser Stelle eigene Regeln aus.

Und weil nicht nur ickemich so freundlich war, mich zu benennen, sondern auch unser aller zukünftiger Weltherrscherin mich Anfang Dezember aus der Schar ihrer Kommentator*innen ausgewählt hat und mein Blog zudem von Achlys128 ausgewählt wurde, muss ich das mit dem Regelumbiegen hier gerade wieder mal dringend praktizieren, denn sonst komme ich gar nicht wieder aus dem Awardsog raus. Ich versuche also mal, alle gestellten Fragen auf einmal zu beantworten und erspare es dafür mir und euch, mir neue Fragen auszudenken und andere Blogger*innen mit dem Award zu bedenken. Wer möchte, ist aber selbstverständlich eingeladen, entweder die mir gestellten Fragen zu beantworten oder vielleicht auch ältere, die ich mir bei der Gelegenheit mal ausgedacht hatte (zum Beispiel hier oder hier).

ickemich fragte:

1. Notierst Du eher analog, oder digital?

Kommt drauf an, was ich notiere.
Todo-Listen in eine App, Einkaufslisten auf Papier, Gedanken meist ins Blog oder zumindest in die Entwürfe, manche aber auch in ein Notizbuch. Rezepte mittlerweile fast nur noch direkt ins Blog. Unterwegs fast alles digital in einer weiteren App.

2. Nenne uns doch bitte Deinen meistlaufenden Radiosender und verklickere uns, warum der dauernd läuft.

HR3 und FFH. Vermutlich aus nostalgischen Gründen, weil ich die schon hörte als man nur lokale Sender empfangen konnte.

3. Warum steht nicht einfach “32” auf den 8×4 Produkten?

Weil dann alle möglichen Nervbacken interessierten Menschen beim Hersteller nachfragen würden „ja und 32 was denn?“. So eine alleinstehende Zahl wird ja oft gar nicht so ernst genommen, wenn nicht direkt klar ist, was genau sie beziffert. Bei „8×4“ kann der geneigte Verbraucher denken „Ah! 32!“, das ist eine Antwort und dann kommt niemand mehr auf die Idee weiterzufragen, was genau die 32 beziffert.

Einst versuchte ein Hersteller von Taschenrechnern eine Kooperation mit dem Deohersteller einzugehen und drängte darauf, das Produkt in etwas wie 37×76 umzubenennen und in der Nähe seines Produkts anzubieten, aber gerade als man nach etwa 20 Planungsjahren so weit war, die optimale Rechenaufgabe ermittelt war und der große Relaunch anstand, kamen die ersten Handys mit Taschenrechnerfunktion auf den Markt. Tscha.

4. Wo oder was ist Dein Lieblingsort?  Ort! Nicht Sport!

Ganz generell: am Strand / am Meer / an der Waterkant, wie man es beim Fragensteller umme Ecke wohl nennt (?).
Ganz speziell: am Strand in Spanien, an der Costa de la Luz mit Blick auf die Atlantikwellen und wenn ich mich noch weiter festlegen muss, dann ganz genau am Strand von Atlanterra, weil es dort die größten, tollsten, supersten Wellen gibt, die ich je live gesehen habe.

Insgesamt liegen Orte mit Blick auf’s Wasser weit vorne auf meiner Hitliste und hier tut’s auch mal der Rhein oder ausserhalb der Saison der Badesee. Ich kann aber auch im heimischen Garten oder der eigenen Küche ein hohes Maß an Zufriedenheit und Glück erlangen, wenn ich am wurschteln bin.

5. Welche Dinge rettest Du aus Deinem brennenden Haus/Deiner brennenden Wohnung (Menschen und Tiere retten sich schon selbst), und wie willst Du das alles transportieren?

Den Lieblingsteddy und so viele der plüschigen Mitbewohner, wie ich tragen kann. Und wenn ich dann nochmal laufen kann, den Rechner auf dessen Festplatte meine gesammelten Fotos liegen. (Die sind allerdings zusätzlich auf dem Server im Keller gesichert, wenn der nicht mitbrennt ist alles gut.)

6. Wieviel Meter Displaydiagonale befinden sich in Deinem Haushalt/privatem Umfeld?
(Nur die Diagonalen summieren, nix kompliziertes rechnen)

5″ + 10″ + 24″ + 42″ + 4,5″ + 7″ + 27″ + 3″ + 3″ + 2,5″ + 5″ + 5″ + 19″ = 157″ * 2,54 = 398,78 cm ~ 4 m (+ ca. 3,2 m Leinwanddiagonale, nach der nicht gefragt ist, die aber hier den TV ersetzt)

7. Könntest Du Dir ernsthaft vorstellen, vom Bloggen zu leben?

Nein. Oder ist hier jemand, der mich gerne sponsorn möchte? Nur keine Scheu, Hand hoch, Hosen runter! 😀 (Ach so, es ging ja um Bloggen…)

8. War nun zuerst die Henne da, oder doch das Ei?

Das ist leider noch nicht abschließend geklärt oder um es mal mit fremden Worten auszudrücken:

9. Morgens gibt es bei Dir eher Kaffee(wieviel), Tee(welchen) oder etwas ganz anderes?

Kaffee, viel davon. Vor der 3. Tasse bin ich nur leidlich genießbar oder ansprechbar.

10. Wieviel kW/h verbraucht Deine Waschmaschine im Jahr?
(Das ist jetzt erst die Rechenaufgabe!)

204 kW/h.

11. Angenommen, Geld spielt keine Rolle mehr. Was würde für Dich diese Rolle dann einnehmen?

Muscheln? Steine?

Nein, ernsthaft, ich finde es ungeheuer schwierig, mir das vorzustellen. Ich bin schon eine Weile aus dem Gefüge raus, dass Leistung in Geld gemessen wird und finde es nach wie vor schwierig, mich dadurch nicht allzu minderwertig zu fühlen, weil es keine Bezifferung meines Wertes gibt und ich aber mit diesem Maßstab aufgewachsen bin, dass ich nur etwas wert bin, wenn ich etwas Messbares, Nachweisbares leiste…

***

Weiter geht’s. Katrin fragt:

  1. Karneval oder XXL-Caipi?
    XXL-Caipi! Wobei ich nicht verstehe, dass das überhaupt in Frage stehen könnte.
  2. Wie findest Du Afrikanische Riesenschnecken?
    Gruselig. Ich bin kein Schneckenfan. Einzig die ganz winzigen, die hier immer an der Hauswand hochklettern, finde ich ganz putzig.
  3. Puscheligkeit oder Plumpudding?
    Nur Puscheligkeit pusht! Mit rosinenhaltigen Nahrungsmitteln sollte man höchstens Afrikanische Riesenschnecken füttern!
  4. Weihnachten oder Ostern?
    Warum nicht mal Weihstern mit buntgefärbten Eiern zwischen Lametta an Tannenbäumen, Glühwein mit einem Schuss Eierlikör und versteckten Geschenken von Ende Dezember bis im Frühling?
  5. Osterhasi oder Nikolausi?
    Lässt man mal den Polt ausser Acht natürlich das Hasi, weil puscheliger. Und nur Puscheligkeit pusht!
  6. Mario Barth oder Loriot?
    Diese Frage ist ja noch absurder als die erste! Ich möchte jetzt am liebsten einfach nur hier sitzen.
  7. Sollten Raspu und Nelly doch noch einen Adventskalender bekommen?
    Ja! Am besten für die komplette Weihsternzeit. 🙂
  8. Helene Fischer oder Rolling Stones?
    Gegenfrage: Wieviele XXL-Caipis hattest du denn bitteschön intus, das dich solche Fragen stellen ließ, liebe Katrin? :mrgreen:
  9. Morgen- oder Nachtmensch?
    Eigentlich weder noch. So ungefähr nach’m dritten Kaffeemensch.
  10. Winkekatzen oder Winkepinscher?
    Winkerobbe!
  11. Und sonst so?
    Müde, Kopfweh, immer noch/schon wieder erkältet, die Kaffeetasse ist auch schon wieder leer und hier wartet noch ein Fragenkatalog auf mich! Hapuh!

***

Nämlich jener von Achlys128. 🙂 Und der geht so:

1. Was ist deine liebste Jahreszeit und warum?

Der Frühling, weil es mich ungeheuer froh macht, dabei zuzusehen, wie die Natur zu neuem Leben erwacht und wie alles Grau und Braun wieder bunten, leuchtenden Farben weicht.

2. In welchem Zeitalter würdest du gerne leben?

Wenn nicht im Hier und Jetzt, dann vermutlich am liebsten in jener Zukunft, die Gene Roddenberry sich erdacht hat und in der die Erfüllung von Grundbedürfnissen nebensächlich geworden ist und man via Transporter in null-komma-nix von Hier nach Dort kommen kann.

3. Wie würdest du deine Autobiographie nennen?

Ich bin so frei und verlinke mal zu einem älteren Artikel auf meinem Blog, in dem ich 10 mögliche Titel meiner Biografie aufgelistet habe. Erschreckend wie aktuell die alle noch sind…

Hier so!

4. Welches ist der Song, der dich am meisten berührt?

Hm, schwierig. Der Song, den ich am häufigsten als meinen Lieblingssong bezeichnet habe, ist wohl „Iris“ von den Goo Goo Dolls.
Wegen jenen Zeilen:

And I don’t want the world to see me
‚Cause I don’t think that they’d understand
When everything’s made to be broken
I just want you to know who I am

Das trifft mein Gefühl, mich immer irgendwie verstecken zu müssen/wollen, nicht richtig dazuzugehören und den Wunsch, dass ich trotzdem so wahrgenommen (und gemocht) werde, wie ich bin…

5. Wenn du ein Charakter aus einem/einer Buch/Film/Serie wärst, wer wärst du? 🙂

Früher wäre ich vermutlich am ehesten Lisa Simpson gewesen. Die kleine Streberin, ohne echte Freunde, oft an ihrer Familie verzweifelnd, die bei Ungerechtigkeit auf die Barrikaden geht. Heute fehlt mir für letzteres meist der Mut.

6. Würdest du eher eine Woche lang nicht duschen oder ein Jahr lang auf koffeinhaltige Getränke verzichten?

Welchen Sinn hätte ein Leben (mit oder ohne Dusche) ohne Kaffee?

7. Was wolltest du als Kind werden? Ist dieser Traum in Erfüllung gegangen?

Mit ungefähr 13 wollte ich Floristin werden (an frühere Wunschberufe erinnere ich mich nicht) und das ist nicht in Erfüllung gegangen, weil ich mit 14 zu dumm und arrogant war.

8. Wo siehst du dich in einem Jahr? Wo in fünf?

Ich kann das gerade nicht beantworten, weil ich sonst den Rest des Tages nichts mehr auf die Reihe bekomme vor lauter Tränen. (Was vielleicht auch eine Art Antwort ist. Ich weiss es nicht, mir fehlt gerade Ziel, Struktur, Traum, Plan und ich weiss nicht, wie ich das in den Griff bekommen soll.)

9. Wenn du jede Firma oder Organisation leiten könntest, welche würdest du wählen?

Ich glaube, ich würde mich in einer solchen Position überhaupt nicht wohl fühlen.

10. Bist du politisch engagiert?

Heutzutage nicht mehr.

11. Was war das Bewegenste, was je jemand zu dir gesagt hat?

„Geh mal beiseite!“

 

Ufff! Geschafft! Vielen Dank an ickemich, Katrin und Achlys128 für den Award, der bei meiner Beantwortungsdauer eher ein „Ah! Wart!“ gewesen ist und bitte nehmt mir nicht übel, dass ich die Regeln wieder mal eigenwillig umbiege. 🙂

Katja

 

Und nochmal 10 Fragen

Die wunderbare Welt des Wissens bewarf mich mit einem Scheit Holz und während hier die Kaminbauarbeiten auf Hochtouren laufen, damit ich die guten Stöckchen hinterher noch in knisterndem Kuschelfeuer recyclen kann, beantworte ich bisweilen schonmal die wunderbaren 10 Fragen:

  1. Die Aliens, siehe Frage 6 von Fellmonsterchen, landen. Sie können genau eine Frage stellen. Welche?
    Ey kennt ihr eigentlich ‚English Man in New York‘ von Sting? Cooler Song!
  2. Wenn Sie ein Geschenk basteln müssten statt eines zu kaufen, was wäre das?
    Bei mir läuft sowas meistens auf etwas aus der heimischen Küche hinaus und dann richtet es sich nach der oder dem zu Beschenkenden. Ich probiere ja schon, mich nach Vorlieben zu richten, so ich sie kenne.
  3. Wenn Sie die Wahl hätten: würden Sie lieber Gedanken lesen können oder sich unsichtbar machen (ich habe das vage Gefühl, ich hätte diese Frage bereits gestellt, aber ich suche das jetzt nicht)?
    Unsichtbar machen, das könnte ich wirklich häufig gerne. (Der krasse innere Widerspruch ist, dass ich mich manchmal auch genau im Gegenteil nicht ausreichend bemerkt und wahrgenommen fühle und das fühlt sich auch nicht gut an. *soifz*)
  4. Mit BärchenPärchen ist alles…?
    …sowas von superduperundüberhauptwas klärchen!
    Und das konnte man zB hier schon bewundern: *klick*, *klack*, *klonk*, *klickedi*, *klackedi*, *plitsch*, *zonk*, *platsch*, *klatsch*, *brzzzzl*
    (Und ich habe gerade festgestellt, dass mein ältestes Bärchenpärchenfoto sogar älter als Katrins Erfindung des Bärchenpärchenstöckchens ist. :))
  5. Wie wehren Sie sich erfolgreich gegen unsinnige Arbeitsaufträge?
    Ich bin in der relativ (naja, irgendwas ist ja immer) glücklichen Lage, dass ich wenige davon bekomme. Im Spanischkurs manchmal lautstark, wenn’s mir zu irrsinnig erscheint.
  6. Wenn Sie im Urlaub Steine u/o Muscheln sammeln: was machen Sie zu Hause damit?
    Ich sammle fast nur Steine, die mag ich lieber als Muscheln und einzelne davon schleppe ich manchmal schon hinterher monatelang mit mir rum, wenn sie sich gut anfühlen. Die meisten wandern erst mal ins Regal, später irgendwann dürfen sie sich mit den ganzen älteren Steinen aus vorherigen Strandbesuchen in einer Kiste vermischen.
    Oh und: ich muss von jedem Strand, den ich besuche, mindestens einen Stein mit nach Hause schleppen. Meist der erste, der mir ins Auge fällt und gefällt. In Spanien ist das manchmal gar nicht so einfach – an den breiten feinsandigen Stränden gibt es manchmal fast keine Steine.
  7. Darf man erhaltene Geschenke wegwerfen?
    Nein. Ja. Nein. Ich weiss nicht. Kommt auf den Schenker an. Und die Dauer, die man es schon aufbewahrt hat. Und die Stimmung, in der man sich dem stellt. Also ich denke grundsätzlich schon. Nur mir fällt es manchmal schwerer als es sollte.
  8. Was ist Ihrer Ansicht nach der Sinn des Lebens?
    42! (Oder um mal Svüs Blogtitel zu zitieren: „Der Sinn des Lebens ist leben“. Das gefällt mir eigentlich ganz gut.
    Wobei es ja eigentlich dem Spruch von Hans-Christian Andersen widerspricht, den ich schon eine Weile in der Sidebar habe: „Leben ist nicht genug, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu.
    Also irgendwie eine Kombination aus leben, aber eben mit den zusätzlichen Dingen, die Glück ausmachen.)
  9. Welches Obst wird unterschätzt?
    Hm, vielleicht die Nektarine! Die ist nämlich weitaus mehr als so eine Art rasierter Pfirsich. Man kann sie auch wunderbarst in viele Salate reinwerfen und das gibt einen herrlichen Kick, der aber dezent genug im Hintergrund verweilt, als dass man es als Obst (oder sogar als: „Igitt Obst im Salat!1elf“) wahrnehmen würde.
  10. Und sonst so?
    Müde. Und Rücken. Heute fast den ganzen Tag in der Küche gestanden und das Essen für’s Freunde bekochen morgen vorbereitet, und in der Wohnung gerödelt. Dann heute Abend spät noch die Schnapsidee gehabt, dass ich frische Luft brauche und am Rhein gewesen und jetzt bin ich halb erfroren und wollte eigentlich längst im Bett liegen, hab mich aber stattdessen hier im Stöckchen verbissen. 😀
    (Liebe WdW, ich liebe diese Frage! Das war auch meine Zehnte und das kann man ja gar nicht oft genug fragen. *5*)

Ich bin so frei, keine neuen Fragen auszudenken, sondern auf meine kürzlich erst im Zusammenhang mit Suses 10 Fragen erdachten zu verweisen. Die sind ja auch noch gut. Hat ja bisher kaum jemand beantwortet. Also bitte nur keine Scheu! Ich freue mich über Antworten. 🙂

Katja

 

 

 

10 Fragen von Suse

Suse fragt, ich antworte. 🙂

Wenn du eine 2. Chance hättest, würdest du etwas in deinem Leben ändern?

Ja. Nein. Vielleicht. Ich weiss nicht so recht. Es gibt eine Entscheidung, die ich vor vielen Jahren getroffen habe und bei der ich mich häufiger als bei allen anderen gefragt habe, was wäre gewesen, wenn…

Aber eigentlich will ich sowas nicht mehr und nicht so denken. Ich habe, als die, die ich damals war, zu jener Zeit ganz bewusst genau so entschieden, wie ich es gemacht habe und mein Leben wäre vielleicht ganz anders verlaufen, aber ich kann auch einfach viel zu wenig einschätzen, wer ich dann wäre. Deswegen ist das vermutlich alles schon ok so wie es ist.

Wie oft meldest du dich bei deinen Eltern, ohne schlechtes Gewissen?

Mein Vater lebt schon sehr lange nicht mehr. Bei meiner Mutter quasi nie. Und ich gehe auch nicht immer ans Telefon, wenn sie versucht, mich anzurufen.

Erinnerst du dich an deine erste Single (oder LP) und was war es?

Die erste LP war sicher eine Märchenplatte. Bei der ersten selbstgekauften Musik-LP weiss ich nicht mehr so genau, welche es war, aber die erste CD, die ich mir damals – als ich mich geschlagen gegeben und anerkannt habe, dass es wohl eher mit CDs weitergehen wird als mit Platten – zusammen mit dem Player gekauft habe, war „Automatic for the people“ von REM, zusammen mit der Unplugged von Clapton.

Singst du laut, wenn du alleine bist?

Manchmal. Am ehesten beim Autofahren.

Welches Buch liegt auf deinem Nachttisch?

Aktuell zwei: Susan Forward – Vergiftete Kindheit, das ich nur in kleinen Dosen lesen kann und das schon lange dort angefangen liegt und Abgeschnitten von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos, spannend spannend spannend!

Bist du mit deinem Vornamen zufrieden?

Mhm joar. Mittlerweile schon. So lange niemand auf die Idee kommt, ihn zu verniedlichen. Die einzige Koseform meines Namens, die mir gut gefällt ist ‚Katjuschka‘ – so hat mich eine Frau aus Kasachstan, mit der zusammen ich Abi gemacht habe, immer genannt. Aber speziell ‚Kati‘ kann ich gar nicht leiden.

Du hast frei und viel Zeit. Die Sonne scheint. Was tust du?

In den Garten gehen oder mit Kaffee und Buch oder Kaffee und Tablet (und Tastatur zum Bloggen) auf der Terrasse sitzen oder irgendwo draussen, vorzugsweise am Rhein, spazieren gehen und fotografieren oder aber auch drinnen hocken und irgendwas machen.

Du hast frei und viel Zeit. Es ist usselig. Was tust du?

Usselig ist schlechtes Wetter, nehme ich an. 😀

Dann mit Ingwertee und Buch auf’s Sofa verziehen oder rausgehen und Regentropfen fotografieren oder bloggen oder sehnsuchtsvoll die Meerbilder vom letzten Urlaub anschmachten. Oder irgendwas anderes machen, was mich vom schlechten Wetter ablenkt, häufig mit viel Aufwand in der Küche einhergehend. Oder trübsinnig rumhocken und über das doofe Wetter seufzen.

Käse, Eier, Milch, Speck, Tomaten. Mehr gibt dein Kühlschrank nicht her.
Was machst du daraus?

Wer je einen Blick in meinen Kühlschrank geworfen hat, weiss, dass das unrealistisch ist. 😀
Aber angenommen, ich hätte nur diese Zutaten zur Verfügung, dann würde es wohl auf Rührei mit Käse, Speck und Tomaten rauslaufen. 😀
Hätte ich ausserdem noch Zugriff auf minimale andere Zutaten, würden daraus mit Mehl Pfannkuchen mit Käse und Tomaten, mit Nudeln eine improvisierte Carbonara, mit Brot irgendwas Überbackenes, das Ei als beidseitig gebackenes Spiegelei drauf, mit Kartoffeln eine Tortilla Española oder auch Kartoffelpü mit Tomatensalat und Spiegelei.

Es schenkt dir jemand 1000 Euro. Wofür gibst du sie aus?

Bücher. Oder vielleicht momentan auch für eine neue Kamera, mit meinem kleinen Mistding bin ich gerade so unzufrieden.

*

Den Regeln nach muss ich mir jetzt selber 10 Fragen ausdenken und eigentlich auch gezielt andere Blogger mit dem Stöckchen bewerfen aka taggen. Ich bin aber nicht so gut in der gezielten Weitergabe, weil nicht jeder Blogstöckchen mag. Ich schreibe also einfach mal so 10 Fragen in den Raum und wer immer Lust hat, nehme sie mit, beantworte sie und sage mir bitte Bescheid. 🙂

  1. Was hat dich zuletzt dazu gebracht, laut loszulachen?
  2. Mal Schlüssel, Geld(beutel) und Handy aussen vor gelassen – gibt es etwas, das du immer mitschleppst, wenn du die Wohnung verlässt?
  3. Du darfst einer beliebigen Person – egal ob noch lebend oder schon tot, real oder fiktiv – eine Frage stellen. Wen fragst du; und was?
  4. Und was sollte dich unbedingt mal jemand fragen?
  5. Ab heute bis in alle Ewigkeit nur noch ein Dessert – welches wählst du?
  6. Was ist dir wichtiger: der Weg oder das Ziel?
  7. Hast du gerade einen Ohrwurm? (Welchen denn?)
  8. Stehen deine Bücher (sofern du welche besitzt) geordnet im Regal? Nach welchem System? (Ich gebe es zu, die Frage ist purer Eigennutz, weil ich dringend mal ein Ordnungssystem für meine bräuchte. :D)
  9. Dein Lieblingskleidungsstück?
  10. Und sonst so?

Katja

Pizza Parma

ich gestern

Wann hast du den letzten Regenbogen gesehen? Hältst du Fremden die Tür auf? Wann hast du dir zuletzt vor Lachen den Bauch gehalten? Katze oder Hund? Schläfst du im Winter mit Socken? Pommes rot oder weiss oder rot-weiss oder nackig? Oder gar keine Pommes? Schaltest du dein Handy manchmal aus? Kannst du dich morgens an deine Träume erinnern? Woran glaubst du? Singst du unter der Dusche? Denkst du noch manchmal an deinen ersten Kuss? Was ist deine Lieblingsfarbe? War das schon immer die gleiche? Was hast du gestern gegessen? Und wie lange musstest du nachdenken bis dir das einfiel? Magst du Radieschen? Und Erdnussbutter? Ist in deinem Kopf immer Musik? Hast du einen grünen Daumen? Wann hast du zum letzten Mal geweint? Bekleckerst du dich oft? Was sind die wichtigen Fragen im Leben? Und kennst du die Antworten? Lieber barfuß über die Wiese oder am Strand? Oder läufst du gar nicht barfuß? Hast du ein Kleidungsstück, das du nie trägst und trotzdem aufhebst? Lieber Steine oder Muscheln? Hat deine Pizza immer den gleichen Belag? Und welchen? Lächelst du gerade?

Katja

Kirschohrringe

Kannst du der Verlockung widerstehen, dir Doppelkirschen über’s Ohr zu hängen? Wie häufig liest du den immer gleichen Absatz wieder, bis du gegen die Müdigkeit aufgibst und das Licht ausmachst? Mehr als ein halbes Dutzend Mal? Zwickst du beim Anblick einer grünen Ente (2CV) deine Begleitung in den Arm, weil du als Kind mal gelernt hast, dass man dann einen Wunsch frei hat? Und wann hast du überhaupt zum letzten Mal eine grüne Ente gesehen? Streckst du dir morgens selber die Zunge im Spiegel raus? Hat deine Zahnbürste immer die gleiche Farbe? Welche? Denkst du, das sagt etwas über dich aus? Wann bist du zuletzt barfuß durch’s Gras gelaufen? Und wann zuletzt von einem Sommerregen durchnässt worden? Magst du vollkommene Stille? Oder macht sie dich unruhig? Glaubst du, Geld kann glücklich machen? Und was ist mit zufrieden? Wann hattest du zum letzten Mal Seitenstechen vor Lachen? Tanzt du manchmal mit geschlossenen Augen? Kannst du gut mit dir alleine sein? Wie häufig lächelst du, obwohl, oder gerade weil, es niemand sieht? Hast du einen Traum?

Katja

(no title)

Wieso kenne ich 20 Jahre (echt wahr, gerade nachgeguckt!) nach Umbenennung noch den genauen Slogan, mit dem damals Raider in Twix umbenannt wurde, kann mich aber kein bisschen daran erinnern, wann ich zuletzt ein Banjo im Laden gesehen habe? Kauft noch irgendjemand Reinigungsmittel, die nicht konzentriert sind und wer schleppt die 10 kg Trommeln mit Waschpulver dann nach Hause? Ach und gibt es die überhaupt noch? Warum gibt es den Geruch von Sommerregen und den von frisch gemähtem Gras nicht als Parfum? Sind in Mamba immer noch Fruppies enthalten und hat mittlerweile jemand rausgefunden, was das überhaupt ist? Gibt es nachts tatsächlich so viel häufiger Gewitter als tagsüber oder fallen die mir nur stärker auf? Hat dieser spezielle Wind, dem man anmerkt, dass es gleich regnen wird auch einen speziellen Namen? Kann man noch Monchichis kaufen? Und erinnert sich überhaupt noch jemand an die? Seit wann gibt es Bier in so vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen? Und hat mal jemand ausgerechnet, wieviel zusätzlichen Lagerplatz das landesweit benötigt? Warum verlege ich meine Schuhe viel häufiger als meinen Schlüsselbund? Wann hörte der Schlussverkauf auf, Schlussverkauf zu sein und wurde zum SALE? Und wissen die, die ihn so nennen, dass das eher beknackt als modern anmutet? Wieso benutze ich viel häufiger die Worte ‚geil‘ oder ‚cool‘ als die Worte ‚fesch‘ oder ‚charmant‘ obwohl ich die letzten beiden viel geiler charmanter finde? Und erinnert sich noch jemand an die Zeit, als man beim Hören oder Lesen von ‚geil‘ noch verlegen kicherte, weil die Bedeutung noch eine ganz andere Note hatte? Kichern die Mädchen von heute überhaupt noch oder ist das sowieso völlig uncool? Und falls nicht, wie heisst das denn jetzt? Sind meine Füße in den letzten Jahren wirklich eine Nummer größer geworden oder sind die Schuhe einfach kleiner als vor 20 Jahren? Gibt es Studien darüber, am wievielten eines neuen Monats die meisten Leute das alte Kalenderblatt abreissen? Und gibt es bei dem Datum Unterschiede zwischen Männern und Frauen oder regionale Unterschiede? Denkt wirklich immer jemand an einen, wenn man Schluckauf hat? Wer ist eigentlich Paul? Und wann bist du zum letzten Mal barfuß im Sand gelaufen und hast auf’s Meer geschaut?

Katja