Tiefsitzend

Wirste doch bekloppt.

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Seit ich in den 90ern mein erstes Handy hatte, habe ich keine Armbanduhr mehr getragen. Trotzdem habe ich seit Samstag etliche Dutzend Male den linken Arm gedreht und draufgeguckt, um die Uhrzeit abzulesen. So tief sitzt diese alte Gewohnheit am Arm nach der Zeit zu suchen und wird sofort unterbewusst reaktiviert sobald ich etwas* ums linke Handgelenk trage.

(Da wundere ich mich dann auch wieder ein bisschen weniger, dass ich so lange brauche, um alte Denkmuster abzulegen und umzulernen.)

Katja

 

[*Das ist übrigens so’n Schrittzähler-Dingsi, um hoffentlich ein bisschen aktiver zu werden. Kennt ihr vermutlich eh alle längst.]