Und dann gibt’s… / 26 to go

…diese Tage, die von vorne bis hinten nicht so gut sind und an denen das Beste, der nicht mal wirklich besonders gute Rotwein am Abend ist, wenn alles endlich vorbei ist und an denen ich in der letzten Zeit ansonsten garantiert gar nicht den Weg zum Blog gefunden hätte. Aber auch da merke ich, dass es ein guter Vorsatz war, das mit dem wirklich täglichen Bloggen für eine Weile, weil es trotz des umfassend emotional anstrengenden und auslaugenden Tages doch geht, irgendwie, hier diese 3 Sätze aufzuschreiben, die bisher eigentlich sogar nur 2, aber dafür ein bisschen verschachteltere und längere sind. Für den dritten geht mir dann aber doch die Luft schon aus, aber das ist gar nicht so schlimm, denn im Moment des Luftausgehens ist er ja schon da, schon vorhanden und immerhin dieser Plan ging heute doch auf.

Und dann kommt sogar noch ein vierter, der mit der überraschenden Wendung, dass heute _trotz allem_ doch auch etwas Gutes in mir passiert ist, ein bisschen wie ein kleiner oder vielleicht auch ein bisschen größerer, das wird die Zeit erst noch zeigen müssen, Befreiungsschlag oder zumindest ein kleines Schlägchen oder der zaghafte Anfang eines Befreiungsschlägchens oder zumindest so etwas ähnliches.

Katja

Feiertagsessen für die schneubigste Esserkombination der Welt

Erinnert sich noch jemand an meinen verzweifelten Hilferuf von vor fast genau einem Jahr als mir partout nichts einfiel, was ich meiner wahnsinnig mäkeligen Familie am Weihnachtsfeiertag vorsetzen könnte?

Ich habe keine Ahnung, wie es kommt, aber dieses Mal bin ich wirklich gut gerüstet und habe zum einen, nur durch zwei Tage Rezepte wälzen schon das komplette Menü ausgesucht und das zum anderen auch schon probegekocht, weil ich fast alle Rezepte zum ersten Mal gemacht habe.

Und weil ich mit dem Ergebnis echt glücklich war und weil sich ausserdem fast alles wunderbar vorbereiten lässt, der Aufwand insgesamt überschaubar ist und das Ergebnis so wenig exotisch, dass sogar meine Familie es (hoffentlich!) isst, aber trotzdem so raffiniert, dass die innere Köchin in mir strahlt, puzzele ich mal mein geplantes Menü ins Blog. Vielleicht liefert es ja dem einen oder anderen, der noch nicht weiss, was er an den Feiertagen kochen soll, eine Inspiration.

Insgesamt werden es vier Gänge, davor noch irgendwas Amuse-Gueule mäßiges (aber das muss ich mir noch ausdenken).

*

Los geht’s:

1. Rosmarinsüppchen mit Geflügelspießchen

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Katja knipst Sonnenuntergänge, die 143. #5

Zum Beispiel jenen heute, den ich überhaupt nur deswegen mitbekommen habe, weil ich viel später in der Stadt unterwegs war als ich eigentlich vorhatte. Aber just im Moment als ich zur Tür rauswollte, rief der Lieblingsschwager an, der unter anderem auch deswegen Lieblingsschwager ist, weil er auch dann immer mal dazu kommt, mich anzurufen, wenn die Lieblingsschwester wieder mal von Termin zu Termin hetzend zu nichts kommt. Und so verdanke ich ihm heute nicht nur auf dem laufenden zu sein, was bei den dreien in der letzten Woche passiert ist, sondern auch, in diesen wunderbaren Sonnenuntergang geraten zu sein. Hachz.

Ey Winter, so lange du so bleibst, hab ich dich echt lieb. 🙂

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Katja

Wanted: Inspiration für Feiertagsessen für die schneubigste Esserkombination der Welt

Ich koche wahnsinnig gerne und erst recht für Gäste. Wenn allerdings Besuch meiner gesammelten Familie ansteht, ist die vorherige Suche nach dem passenden Gericht manchmal wirklich schweisstreibend, weil jeder von denen was anderes nicht verträgt oder nicht mag und wenn’s nach dem Lieblingsneffen ginge, gäb’s sowieso immer und ausschließlich Coq au vin, das bei ihm allerdings ‚Schnapshuhn‘ heisst.

Der nächste Besuch steht für einen der Weihnachtsfeiertage an und vielleicht hat ja jemand von euch eine Idee für ein Essen? Vorspeise, Hauptgericht und Dessert sollten es mindestens sein und auch etwas feiertäglich Festliches.

Folgende Einschränkungen fallen mir spontan ein (und ich fürchte, ich hab noch die Hälfte vergessen. Elendige Schneuberbande!) :

  • Es darf keine rohen Tomaten enthalten, gekochte gehen zwar, besser wäre aber ohne.
  • Es darf keine Paprika (und auch nichts aus der Peperoni-Chili-Familie) enthalten und das in keiner Form, noch nicht mal als Gewürzpulver.
  • Es darf nicht scharf sein.
  • Es darf kein Fisch sein.
  • Es sollte Fleisch dabei sein, aber kein Lamm oder Wild.
  • Es darf kein Coq au vin (gab’s dem Lieblingsneffen sei dank schon wirklich oft) sein, kein Burgunderbraten (gab’s letzte Weihnachten erst bei deren Besuch, zusammen mit selbstgemachtem Rotkohl) und kein Schweinefilet (isst die Meute an Heiligabend).
  • Es darf nicht zu exotisch sein, sollte aber auch nicht zu gewöhnlich sein.
  • Es sollte sich möglichst gut vorbereiten lassen (idealerweise schon am vorherigen Tag) und (bei Zubereitung für 6 Personen) den Rahmen einer relativ normal ausgestatteten Küche nicht sprengen. Wenn’s Arbeit macht ist das grundsätzlich schon ok (soviel man eben Weihnachten Lust zu schuften hat), aber eben nicht während die Gäste da sind.
  • Und natürlich alles mit frischen Zutaten, die man zu der Jahreszeit kaufen kann. (Da fällt mir ein, was sie lustigerweise alle essen und wunderbar vertragen ist Tütenessen in allen möglichen Variationen. 🙄 Ich weigere mich aber, da meine Grundsätze über Bord zu werfen.)
  • Ach und es darf nichts besonders Zeitkritisches sein, zumindest nicht, wenn die Zubereitung aufwändiger ist/länger dauert. (Die neigen dazu, sich um bis zu 1,5 Stunden zu verspäten, dann aber mit Bärenhunger anzukommen und zu weinen, wenn das Essen noch länger als 15 Minuten braucht. Meine Bitten, das doch wenigstens über ausreichende Kommunikation von unterwegs zu lösen, sind leider immer vergeblich. 🙄 )
  • Ergänzung: Fondue, Raclette und dergleichen ‚langwieriges‘ Essen scheiden leider aus, weil zu langwierig. *soifz*
  • Ergänzung2: Fleisch, das man üblicherweise englisch, medium oder zumindest rosa isst, geht nicht.

Meine aktuell beste Idee ist eine Antipastimischung aus diversen Gemüsen (Bruschetta?) als Vorspeise, das lässt sich gut am Tag vorher schon vorbereiten und kalt servieren (also das Gemüse) und das hungrige Jammern würde erst mal verstummen und danach Saltimbocca alla Romana, wobei ich mich da ein wenig fürchte, das für 6 Personen zuzubereiten, weil ich nicht weiss, ob ich eine sinnvolle Soßenmenge für so viele Leute hinbekomme. Ich hab letztens mal testhalber probiert eine Weisswein-Balsamico-Reduktion aus einer größeren Menge der Flüssigkeiten zuzubereiten, aber auch das musste einkochen bis es fast fest war bis die Säure raus war. Liess sich dann zwar mit Wasser wieder vom Topfboden loskochen, aber ich weiss nicht, ob ich das dann ausreichend für so viele Personen gestreckt bekäme. Und ich weiss nicht, ob ich tatsächlich zu der Jahreszeit frischen Salbei bekomme. Mein Terassentopf ist leider hinüber.
Zum Nachtisch wollte ich Tanyas bzw. des Sammelhamsters Weihnachtsmousse machen. Lässt sich super vorbereiten, wenig Aufwand, toll weihnachtlich und die Meute kennt’s noch nicht.

Speziell wegen des Soßentests bin ich davon aber nicht so hundertprozentig überzeugt und wäre froh über Ideen und Inspirationen. 🙂
Das Dessert ist relativ gesetzt (sofern das Essen insgesamt nicht zwingend was anderes verlangt), aber Vorspeise und Hauptgang werfe ich für die Idee gerne nochmal über’n Haufen.

Katja

Und so geht’s weiter…

…das Weihnachtsmärchen:

Morgen um 11 Uhr verliert der Lieblingsexschwager zwei Buchstaben!1hundertelftausendhundertelf

(Die Tatsache, ‚dass‘ wusste ich schon seit Weihnachten, den Termin aber erst seit ’ner guten Stunde und damit nur 10 Minuten kürzer als die beiden. :D)

Ick freu mir! Und ich bin live dabei.

Katja