So easy-peasy war Brotbacken noch nie!1elf / 3 to go

Nach viel zu langer Zeit, habe ich endlich wieder mal ein Brot gebacken und wat sollsch sachen? So einfach und vor allem so schnell (!) war das wirklich noch nie. Ca. 30 min incl. Backzeit und heraus kommt ein wirklich leckeres Brot. Nachdem ich hier und hier schon zwei super einfache Brotrezepte Schrägstrich Brotbackmethoden verbloggt habe, ist das Irische Sodabrot wirklich nochmal einfacher. Das Rezept stammt aus „Cook’s Bible Backen“, mit dem ich recht zufrieden bin, weil alle bisher ausprobierten Rezepte, gut funktionierten und die Ergebnisse lecker waren.

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Für das Irische Sodabrot braucht man:

450 g Mehl (+evtl. 50 weitere Gramm)
400 ml Buttermilch
1 TL Salz
1 TL Natron

Und so geht’s:

Den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen und daran merkt man, dass das Brot tatsächlich ruckzuck geht – man ist nämlich mit dem Teig fertig, wenn der Ofen heiß ist. Ein Backblech mit Backpapier belegen (das Originalrezept fettet das Blech ein, aber ich halte das Spülen lieber einfacher).

Mehl mit Natron vermischen und in eine Schüssel sieben, Salz untermischen, eine Mulde in die Mitte drücken und die Buttermilch komplett in die Mulde gießen. Den Teig zuerst in der Schüssel mit einem Löffel vermischen und dann mit der Hand durchkneten. Der Teig soll sehr weich, aber nicht zu feucht sein. Meiner war sehr feucht, ich habe noch etwas zusätzliches Mehl untergeknetet. Dann auf der bemehlten Arbeitsfläche noch ein bisschen weiterkneten und einen runden Laib formen. Den Laib auf’s Blech legen, mit einem scharfen Messer ein Kreuz in die Oberseite ritzen und für 20 bis 25 Min in der Mitte des Ofens backen. Mein Brot war nach 20 min fertig. Man erkennt das – außer an der Farbe – daran, dass es hohl klingt, wenn man drauf klopft.

Auf einem Gitter abkühlen lassen, anschneiden. #Omnomnom!

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Katja

Easy-peasy-ruck-zuck-Brot

Für alle Nichtbäcker*innen, alle Mit-Hefeteig-auf-Kriegsfuß-Steher*innen, alle Keine-Zeit-aber-Lust-auf-frisches-Brot-Haber*innen und auch für alle Brot-kaufen-vergessen-Haber*innen, hier ein supersimples Rezept für ein fluffiges Brot:

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Man braucht dafür:

500 g (Vollkorn-)Mehl (ich mag’s am liebsten mit Dinkelvollkornmehl)
150 g Körner (zB Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Sesam, Leinsaat oder auch in beliebigen Mischungsverhältnissen)
1/2 l Wasser
1 Würfel Hefe
2 TL Salz
(nach Belieben: gemahlener Kümmel, Koriander, Cumin)
2 EL Balsamico (normalen oder auch hellen, damit wird das Brot weniger säuerlich)

Und so geht’s:

Eine Kastenform (meine ist ca. 30 cm lang) mit Backpapier auslegen.
Die Zutaten der Reihenfolge nach in eine Rührschüssel geben, die Hefe dabei ein bisschen kleinbröseln. Mit dem Knethaken des Handrührers oder der Küchenmaschine einige Minuten lang kneten bis die Zutaten vermischt sind. Der Teig bleibt dabei sehr flüssig.

Den Teig in die Form geben und in den nicht vorgeheizten Backofen stellen, den Ofen auf 200°C stellen und das Brot 1 Stunde lang backen., dann aus dem Ofen holen und aus der Form stürzen.

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Über den Duft von frisch gebackenem Brot in der Wohnung, die Fluffigkeit und den Geschmack von ganz frischem Brot freuen. 🙂

Katja

Easy-Peasy-Ratz-Fatz-Pizza-Schnecken

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Eigentlich ist ja das Ratz Fatz ein direkter Widerspruch zur Schnecke, bei diesen Pizzateigschnecken beschreibt es aber ganz genau, wie fix die gemacht sind.

Ich hatte letztens irgendwann beim Einkaufen einen fertigen Pizzateig gekauft, noch ohne genaue Vorstellung, was daraus werden sollte. In letzter Zeit bin ich so backunlustig und auch dauernd so gehetzt – wenn ich da erst noch lange warten soll, bis ein Hefeteig aufgegangen ist, hab ich schon keinen Nerv mehr auf Verarbeiten bis er soweit fertig ist.

Dass keine Pizza daraus werden würde, war aber direkt klar. Bei Pizza sind wir eigen, da geht nur selbstgemachter Hefeteig, den der Mitesser hauchdünn ausrollt und der dann beim Backen schöne Blasen wirft.

Aus diesem fertigen Hefeteig wurden letztens schnelle Schnecken, die es als Beilage beim Grillen gab und die überraschend lecker geworden waren.

Man braucht dafür:

Hefeteig – oder eben die faule Version eines fertigen Pizzateiges aus dem Kühlregal
Tomatensoße – idealerweise bei der Schnellvariante die fertige aus dem teigzugehörigen Gläschen
Oliven, 1 – 2 Handvoll
2-3 Zehen Knoblauch
1 EL Olivenöl
etwas Tomatenmark
Pfeffer
Salz
Kräuter, bei mir waren das frischer Basilikum und getrockneter Oregano
ca. 2 Handvoll frisch geriebener Parmesan oder ein beliebiger anderer Käse

Und so geht’s:

Den Backofen auf 220 bis 250°C vorheizen, ein Backblech mit Backpapier belegen.

Die Tomatensoße mit Tomatenmark, Knoblauch, Gewürzen und Kräutern aufpeppen oder selber eine frische basteln. Die Oliven in dünne Scheiben schneiden.

Den Teig ausrollen, mit Tomatensoße bestreichen (dabei ca. 1/4 der Soße übrig lassen), mit den Oliven und dem Käse bestreuen (oder nach Belieben auch mit anderen Dingen, zB gewürfelter Paprika, Schinken- oder Salamiwürfeln, Zwiebeln, Mais, Thunfisch, Peperoni, Schafskäse…) und vorsichtig von der langen Seite her aufrollen. Mit einem scharfen Messer in ca. 1 cm dicke Streifen schneiden. Dabei drückt die Rolle sich etwas zusammen, das macht aber nichts, einfach auf dem Blech wieder ein bisschen auseinanderziehen. Die Schnecken mit Abstand auf’s Blech legen, die restliche Tomatensoße mit einem EL Olivenöl glattrühren und mit einem Pinsel die Schneckenoberseite damit einstreichen. Wer mag streut auch noch Käse darüber, ich hatte stattdessen noch etwas Oregano oben drauf.

Für 8-12 min (je nachdem wie gebräunt die Schnecken werden sollen) auf der unteren Einschubleiste des Backofens backen. Die eine Rolle Teig ergibt 2 Bleche.

Schmecken frisch am besten, lassen sich aber auch super am nächsten Tag auf dem Grill nochmal aufknuspern. Das geht vermutlich im Backofen genauso gut.

Katja

Weiter mit simpel: Pupsieinfachbrotbackanleitung

Weiter mit simpel: Pupsieinfachbrotbackanleitung

Wer sich bisher noch nicht rangetraut hat ans Brotbacken – sei’s aus Zeitmangel, Furcht vorm Aufwand / vorm Nicht-Gelingen oder was auch immer, hat mit dieser Anleitung jetzt echt nichts mehr zu verlieren. Seit 2, 3 Wochen habe ich nicht mehr anders gebacken. So lässt sich nämlich Zeit-im-Garten-vertüdeln mit selbstgebackenem Brot vereinbaren ohne dass man in Zeitnot gerät.

Das Rezept gibt es in vielen Varianten überall im Web zu finden – meist als Topfbrot bezeichnet. Bei Anke Gröner hatte ich’s vor einiger Zeit gesehen und dann bin ich über irgendein anderes Blog beim Rezept bei Isabel Bogdan gelandet und habe dann später gesehen, dass Anke auch das dortige nachgebacken hat.

 

Meine Variante mit frischer Hefe:

1/2 Würfel frische Hefe
320 ml Wasser
2 TL Salz
gemahlener Kümmel, Koriander, Kreuzkümmel nach Belieben
1 TL flüssiger Honig
400 Gramm Mehl (ich mixe gerade wüst rum und habe schon nur Weizenmehl, Weizen- und Dinkelvollkornmehl, Weizen- und Roggenmehl, Dinkel- und Dinkelvollkorn ausprobiert und egal wie die Mischungsverhältnisse auch waren, es war immer gut)

*und nach Belieben 50 Gramm Sesam oder Sonnenblumenkerne oder was auch immer man gerne in seinem Brot haben möchte.

*bei mir kommen ausserdem immer auch noch 1-2 TL Trockensauerteig rein. Der muss bei dem Brot aber gar nicht, nur bei Roggenmehl würde ich’s empfehlen, weil das mMn einfach dieses leicht säuerliche braucht.

In einer Schüssel (am besten eine mit Deckel) mit dem Teigschaber / Rührlöffel / whatever die Hefe im Wasser rühren bis sie fast ganz aufgelöst ist. Die restlichen Zutaten dazugeben und verrühren (nicht kneten!). Das muss nicht mal besonders gründlich sein, einfach nur so, dass das Mehl überall feucht ist.

Deckel drauf bzw. die Schüssel mit Folie oder Tuch abdecken und irgendwas zwischen 16 und 26 Stunden (das ist zumindest die Zeitspanne, die es bei mir schon stand und wo es immer gelungen ist) in irgendeiner Ecke der Küche, wo sie nicht stört, stehen lassen.

Am nächsten Tag dann den Backofen bei 250°C Ober-/Unterhitze einschalten, die Arbeitsfläche dick bemehlen und den Teig aus der Schüssel lösen (wieder mit dem Teigschaber) und ins Mehl plumpsen lassen. Achtung: der Teig ist relativ weich und feucht. Wieder nicht kneten (! – die Bläschen sollen ja drin bleiben), sondern nur 2, 3, 4 mal ‚zusammenfalten‘ (also die Seiten jeweils einschlagen).

Dann das Brot in einen feuerfesten Topf (mit Deckel) geben und ruhen lassen bis der Backofen fertig vorgeheizt ist. Ich nehme immer meine Jenaer Glasform mit Deckel. Und die Erfahrung hat gezeigt, dass es sinnvoll ist, die Form erst einzufetten und dann mit Mehl durchzuschwenken, dann hängt das Brot überhaupt nicht an.

Wenn der Ofen heiss ist, den Topf für 30 Minuten mit Deckel auf der unteren Schiene rein und dann noch 20 Minuten ohne Deckel weiterbacken.

Bei meinem Ofen muss ich beim Reinstellen schon den Ofen auf 225°C runterdrehen, sonst wird das Brot aussen zu dunkel.

Der Zeitaufwand für’s Zusammenrühren beträgt (wenn man alle Zutaten parat hat) weniger als 3 Minuten, der für’s ‚Falten‘ und in die Form packen vielleicht nochmal 5 Minuten. Und dass ich den Teig einfach am einen Tag zusammenrühre und dann völlig egal ist, wann ich am nächsten Tag zum Backen komme, empfinde ich gerade als immens große Freiheit – im Vergleich dazu, dass ich normalerweise beim Brot selber backen schon so 3 bis 3,5 Stunden ans Haus gefesselt bin, weil ich zwischendrin immer wieder was mit dem Teig anstellen muss.

Herrlich fluffig innen, tolle Kruste aussen – echt lecker. 🙂

Katja

 

Brot backen ist Meditation

Gerade fängt meine Wohnung an, nach frischem Brot zu duften, weil ich seit längerem endlich wieder mal welches selber backe und mir fiel auf, dass ich – obwohl ich (mal von den letzten Wochen abgesehen) eigentlich dauernd welches backe – noch nie darüber gebloggt habe, wie man das ohne Brotbackerfahrung, Brotbackautomat oder Backmischung hinbekommt.

Wer Erfahrung damit hat, Brot zu backen und / oder nie Probleme mit der Zubereitung eines Hefeteiges hatte, wird sich bei meiner ausführlichen Beschreibung langweilen. Mir ging das leider früher ganz anders und ich hätte mir gewünscht, mir würde mal jemand wirklich ‚für Dummies‘ erklären, wie man da nun rangeht. Für alle, denen das ähnlich geht und / oder, die sich gar nicht trauen, das einfach mal auszuprobieren ist der Beitrag gedacht. 🙂

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Achtung: Nur Brotcontent

:mrgreen:

Mein erstes Brot ausschließlich aus Dinkelmehl (halb Vollkorn, halb „normal“) stänkert gerade die Bude ein. Zum Reinbeissen.

Das wird heute Abend der würdige Begleiter für den letzten Rest Jamón Iberico aus dem Spanienurlaub, von dem ich seit etwa 4 Wochen auch endlich weiss, wie man ihn ausspricht.

Katja

Kunstloses Brot

Achtung: Nur Brotcontent! :mrgreen:

*das Rebhühnchen anping und an’s Backen morgen erinner* 🙂

Katja (Brot backen macht glücklich!)