Nochmal neulich in meiner Küche

Eigentlich wollte ich ja auch die zweite Rezeptesammlung vom zweiten Freundebekochen im November noch pünktlich vor Weihnachten bloggen, falls vielleicht noch dem einen oder der anderen eine Idee für’s Feiertagsessen fehlt, aber dann begab es sich, dass ich selber Weihnachten gar nicht großartig kochen durfte bzw. konnte, weil wir uns bei meiner Mutter trafen statt dass die Familie hierher zu Besuch kam und dann war ich erst mal ein bisschen frustriert, weil ich ja ohnehin nicht sooo viele Gelegenheiten zum hübsch kochen habe und nun eine davon wegfiel und damit fiel auch irgendwie meine Laune, lange an Menürezeptbeiträgen rumzutippen.

Aber trotzdem mag ich’s jetzt doch noch hier festhalten. Ostern steht ja fast schon wieder vor der Tür ( 😀 ), mein neuer Herd und Ofen hoffentlich auch bald, also kocht doch mal für eure Lieben! 🙂

Weil einer meiner Gäste laktoseintolerant ist, habe ich möglichst auf Milchprodukte verzichtet (was sich zB beim Nachtisch zeigt) und da, wo ich Milchprodukte verwendet habe, war es immer die laktosefreie Version.

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Zucchinimus mit Parmesancreme

Das Rezept dafür hatte ich schon vor längerem bei Theofel entdeckt und wollte das immer mal ausprobieren.

Man braucht dafür:

2 Zucchini
1 Zweig frischen bzw. 1 EL getrockneter (und dann unbedingt fein gemahlener!) Rosmarin
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 Prise Zucker
gemahlenen Kreuzkümmel
Olivenöl
und für die Creme:
200 g Sahne (ich nahm laktosefreie)
100 g frisch geriebener Parmesan (der ist von Haus aus laktosefrei)
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Parmesanspäne zum Bestreuen

Und so geht’s:

Die Zucchini waschen, die Enden abschneiden und in sehr dünne Scheiben schneiden (die Zucchini, nicht die Enden). Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebel bei mittlerer Hitze glasig anschwitzen, den Knoblauch dazu geben und aufpassen, dass er nicht bräunt. Die Zucchini in einem kleinen Topf mit Wasser aufsetzen und ca. 3 min köcheln lassen. Sie dann abtropfen lassen und zusammen mit dem Rosmarin und den Gewürzen mit in die Pfanne geben. Alles für ein paar Minuten zusammen durchziehen lassen, dann den Rosmarinzweig wieder entfernen und die Masse mit einer Gabel fein zerdrücken. (Bei einer beschichteten Pfanne natürlich nicht in der Pfanne, sondern dann erst in eine Schüssel oder einen Teller umfüllen.)

Das Zucchinimus in Gläser füllen, mit einem Löffelrücken andrücken, damit sich keine Blasen bilden und kalt stellen.

Den Parmesan in kleine Stücke schneiden und in der Sahne in einem kleinen Topf unter Rühren erhitzen bis der Käse geschmolzen ist. Mit ein bisschen schwarzem Pfeffer würzen. (Salz braucht man keines, weil der Parmesan schon salzig schmeckt.)

Die Creme ein bisschen abkühlen lassen und dann über das Zucchinimus in die Gläser füllen. Am besten über Nacht, mindestens aber für einige Stunden kalt stellen. Die Sahne wird dann fest. Vorm Servieren kann man (muss aber nicht) noch ein paar frisch gehobelte Parmesanspäne drüberstreuen.

Lässt sich super vorbereiten, wenig Aufwand und eine sehr feine kleine Vorspeise! Die Masse oben reicht für 4 – 6 kleine Gläser. Falls ihr das nachmachen möchtet, lasst bitte auf keinen Fall den Kreuzkümmel weg! Der gibt dem ganzen Gericht den letzten Pfiff und ich glaube ja seitdem, man sollte Zucchini ruhig häufiger mit Kreuzkümmel kombinieren.

Dazu eine Schale mit frischem Baguette auf den Tisch. Die kann da auch gerne bis nach dem Hauptgericht stehen bleiben, weil es überall dazu passt.

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Salat mit würzig gebratenen Kichererbsen

Dieses Rezept wiederum hatte ich irgendwann mal bei Anke Gröner entdeckt, die es aus einem Ottolenghi Kochbuch hat und das gibt es hier häufiger und ich freue mich jedesmal über die tollen Aromen.

Man braucht dafür:

Salat.
Den mische ich immer nach Belieben, was ich gerade da habe oder frisch ergattern konnte. Hier war das:

Lollo Rosso
Gurke
Tomaten
rote Paprika
Radieschen
Mais
Frühlingszwiebeln
viel frische glatte Petersilie

für das Dressing:
abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
2 EL Zitronensaft
1 EL Sherryessig (wer keinen hat: Balsamico geht auch)
1 TL Zucker
Pfeffer und Salz, möglichst frisch gemahlen
ca. 50 ml Olivenöl

nach Belieben Naturjoghurt, ich nahm laktosefreien

für die Kichererbsen:
1 kleine Dose Kichererbsen
1 TL gemahlenen Kardamon
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
1,5 TL gemahlenes Piment
1/4 TL Salz
Olivenöl

Die Salatzutaten waschen, putzen und in mundgerechte Größe schneiden und zupfen, die Petersilie hacken. Die Zutaten für die Salatsoße miteinander vermischen – dabei gibt man zuerst die Gewürze und die Säure (also Zitronensaft und Essig) in ein Schüsselchen und gießt dann langsam unter Rühren mit einem Schneebesen das Öl dazu. Dann wird’s eine fluffige Vinaigrette. (Auf keinen Fall zuerst das Öl rein und die Säure später, das verbindet sich nicht zur Emulsion.)

Die Kichererbsen über einem Sieb abtropfen lassen. Die Gewürze in einem tiefen Teller vermischen und die Kichererbsen dazu geben und wälzen bis sie rundum von Gewürzen überzogen sind. In einer Pfanne das Öl erhitzen und bei mittlerer Hitze die Kichererbsen für ein paar Minuten braten.

In der Zwischenzeit den Salat auf Teller drappieren, das Dressing darüber geben, mit Petersilie bestreuen. Dann die Kichererbsen dazugeben und entweder direkt einen Klecks Joghurt mit auf die Teller geben oder in einem Schälchen Joghurt zur Selbstbedienung mit auf den Tisch stellen.

Vorbereiten lässt sich davon das Salat putzen und das Gewürze bereitstellen. Aber auch alles andere erfordert dann nur ein paar wenige Handgriffe und geht schnell während die Kichererbsen braten.

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(Ich kann übrigens viel besser kochen als Essen fotografieren. 🙄 )

Danach gab es, schon mehrfach bewährtes, Boeuf Bourguignon, das ich zum einen gerne für Gäste koche, weil es sich toll vorbereiten lässt, zum anderen aber auch, weil mir diese Passage aus Julie & Julia so gut gefällt, die ich beim Rezept (Link) schon zitiert hatte – oh und lecker ist es natürlich auch! Irgendwie fühlt es sich für mich richtig an, für Gäste, speziell, wenn sie zum ersten Mal zum Essen hier sind, Boeuf Bourgignon zu kochen. 🙂

Zum Eintopf gab es dieses Mal Salzkartoffeln und dafür hatte ich ganz kleine Kartoffeln (Drillinge) besorgt und sie dann im Ganzen (natürlich geschält) gekocht. Wenn der Mitesser nicht vorher schon angeboten hätte, dass er sich ums Kartoffelschälen kümmert, hätte ich aber wohl eine weniger arbeitsaufwändige Beilage gewählt. Die Kartoffeln habe ich aufgesetzt kurz bevor ich den Salat angerichtet habe und habe sie dann in eine Schüssel gefüllt, in der sie gut warm bleiben. Das ging so zeitlich ganz entspannt für eine gemütliche Pause zwischen den einzelnen Gängen. Nudelwasser würde ich wohl (beim bisherigen Ceranherd, das wird wohl bald anders mit einem Induktionskochfeld) einschalten, wenn der Salat fertig zum Servieren ist.

 

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Zum Dessert gab es Orangensorbet mit Schokoladen-Minimuffins und Orangenscheiben in Orangensirup

Für das Sorbet braucht man:

200 ml frisch gepresster Orangensaft oder Orangendirektsaft
1 Eiweiss
1 Messerspitze gemahlenen Kardamon
150 ml Läuterzucker*

Und so geht’s:

Die Zutaten müssen alle gut gekühlt sein. Das Eiweiss sehr steif schlagen. Saft und Läuterzucker vermischen und das Eiweiss mit einem Schneebesen vorsichtig unterrühren, Kardamon dazugeben. Für etwa 1 Stunde in die Eismaschine füllen und danach noch etwa 2 Stunden in den Gefrierschrank, damit es fest genug ist, dass man Kugeln daraus formen kann.

(*Läuterzucker kann man ganz einfach selber herstellen, indem man Zucker und Wasser im Verhältnis 1:1 vermischt, aufkocht und ca. 3 min sprudelnd kochen lässt. Das lässt sich in Gläsern oder Flaschen gut aufheben.)

Dazu gab es frische Orangen in Orangensirup:

Dafür einfach die Orangen mit einem scharfen Messer inclusive der weissen Haut abschälen und in dünne Scheiben schneiden. Einen Esslöffel Zucker in einem Topf leicht karamellisieren lassen und mit ca. 50-70 ml Orangensaft ablöschen und so lange köcheln lassen bis sich das Karamell gelöst hat. Mit gemahlenem Kardamon parfümieren und die Orangenscheiben darin für mind. 2 Stunden ziehen lassen.

Und ausserdem Schokoladen-Minimuffins.

Für die braucht man:

200 g Butter
150 g Zartbitterschokolade in Stücken
200 g Mehl
2 TL Backpulver
100 g Zucker
1 Vanillezucker
1 TL Vanilleessenz
4 Eier
75 g gehackte Pistazien
Puderzucker zum Bestäuben

Und so geht’s:

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Butter und Schokolade im Wasserbad schmelzen und anschließend ein bisschen abkühlen lassen. Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben. Zucker, Vanillezucker dazugeben. Die Eier in eine weitere Schüssel schlagen und verquirlen, die Vanilleessenz dazugeben. Die abgekühlte Butter-Schokoladen-Mischung dazugeben, verrühren und anschließend alles zu der Mehl-Zucker-Mischung geben und unterrühren. Pistazien unterrühren und den Teig gleichmäßig auf Minimuffinförmchen verteilen.

Zur Backzeit kann ich leider keine sinnvolle Aussage machen, so lange ich das nicht irgendwann nochmal mit dem dann neuen Backofen probiert habe. Meiner funktionierte da schon nicht mehr richtig, weswegen es auch kleine Muffins statt Brownies (wie ursprünglich geplant) wurden, weil die leichter durchbacken. Bei funktionierendem Backofen und Minimuffins sollte die Backzeit bei ca. 10 – 12 min liegen.

Auch das lässt sich super am Vortag vorbereiten, sodass man dann nur noch alle Bestandteile zusammen auf einen Teller zu drappieren braucht.

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Das war schon alles! 🙂

Und auch dieses Mal lassen sich die meisten Bestandteile sehr gut vorbereiten und man kann den Aufwand, wenn es dann soweit ist und die Gäste am Tisch sitzen, gut bewältigen.

Noch ein Tipp: Falls ihr noch nie ein mehrgängiges Menü gekocht habt, denkt daran euch bei der Auswahl der Gerichte schon Gedanken um das Geschirr zu machen. Ich habe früher manchmal noch Gänge umwerfen müssen, als ich noch nicht ausreichend viele Teller hatte. Es gibt kaum einen größeren Stressfaktor als wenn man mitten im Kochgewirr, wenn es in den meisten Küchen ohnehin schon recht eng zugeht, noch Teller spülen muss.

Katja

Rezeptbeiträge mit kompletten Menüideen gab es übrigens auch schon hier, hier und hier. 🙂

Ratzfatz-Rezepte-Sammlung zum Freunde bekochen

Raus kommt am Ende dann sowas hier.

1. Blätterteigquadrate mit Tomaten und Basilikum-Knoblauch-Öl

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Man braucht dafür:

Tiefkühlblätterteig (ich hatte so zwei Platten aus einer Packung, die ergeben 16 Quadrate)
1 Eigelb
1 Schuss Milch
Tomaten
Olivenöl
Salz
2 Zehen Knoblauch, kleingehackt
2 EL kleingehackter Basilikum

Und so geht’s:

Am besten bereitet man das Öl 2 Tage vorher zu, was zum einen die Lage am Küchenherd am Tag des großen Futterns entspannt, zum anderen dem Öl die Gelegenheit gibt, ordentlich durchzuziehen.

Knobi, Basilikum, ein bisschen Salz und ca. 1 EL Olivenöl gründlich verrühren und im Kühlschrank in einem dicht schließenden Gefäß durchziehen lassen.

Kurz bevor’s losgehen soll dann den Backofen auf 200°C vorheizen und die Blätterteigplatten auf einem Geschirrtuch ausbreiten und für ca. 10 min antauen lassen. In der Zwischenzeit die Tomaten, waschen, schneiden und vom Stielansatz befreien, das Ei trennen und das Eigelb mit einem Schuss Milch verrühren.

Den Blätterteig in Quadrate schneiden, mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit einem Pinsel Eigelb-Milch-Mischung auftragen. Je eine Tomatenscheibe in die Mitte legen und 10 – 12 min bei Ober-/Unterhitze backen.

Dann sofort die Tomaten mit dem Öl beträufeln.

Schmeckt am besten warm, am gleichen Tag kann man sie aber auch kalt noch essen. Nur länger würde ich sie nicht aufbewahren.

Geht sehr einfach und schnell und passt gut als erstes Häppchen zu einem Aperitif.

Weiterlesen

Julie, Julia & Katja

Mal eben bitte Hand hoch:

Gibt es unter meinen Bloglesern jemanden, der bzw. die

a) gerne kocht und

b) Julie & Julia gelesen oder den Film gesehen hat und

c) zu diesem Zeitpunkt noch nie Boeuf Bourguignon gegessen hatte?

Ging es dir dann vielleicht auch so, dass du am liebsten alles stehen und liegen gelassen hättest und sofort einkaufen gestürmt wärst, um die Zutaten zu besorgen, die man benötigt, um das Gericht zu kochen?

Boeuf Bourguignon ist gleichzeitig klassisch und bequem, beeindruckend und schlicht, ein perfektes Gericht, wenn man einen Ruf zu verteidigen hat. Julia Child kochte es bei ihrer ersten Fernsehshow. Meine Mutter kochte es, als sie Dads Chef beeindrucken wollte. Und achtzehn Jahre später kochte ich es für einen bestimmten, äusserst wichtigen Menschen, von dem ich hoffte, er würde mich aus meinem beschissenen Sekretärinnenjob reißen und mir zu unbändigem Erfolg und Glück verhelfen. Eigentlich kochte ich es zweimal für diesen Menschen, aber davon später. Fürs Erste reicht die Feststellung, dass Boeuf Bourguignon wie Mayonnaise mehrere Anläufe benötigt (Mayonnaise braucht wesentlich mehr, finde ich!), aber wenn man es einmal drauf hat, kann man immer auf dieses köstliche Kunststück zurückgreifen. Wenn zum Beispiel Jason Bateman nach New York käme und sich zum Dinner bei mir einlüde, könnte ich ihm jetzt, dank Julia, ohne viel Hokuspokus einen köstlichen französischen Rindfleischeintopf zaubern.

(Julie Powell, Julie & Julia, Seite 45)

Da ich das Buch letzten Oktober in Spanien gelesen habe, schied das sofortige Losstürmen bei mir aus und es dauerte auch noch bis vor einigen Wochen, bis ich mich wirklich an dem Rezept versuchte. Jetzt freue ich mich schon auf den nächsten Besuch meiner überaus kompliziert zu bekochenden Familie, weil das exakt eines der Rezepte ist, das alle Verschmähungen und Unverträglichkeiten berücksichtigt und das durch seine Zutaten hoffentlich die Gnade des Lieblingsneffen finden wird, der, seit er zum ersten Mal Coq au vin bei mir gegessen hat, nichts anderes mehr möchte, wenn er mich besucht.

Aus mehreren Rezepten zusammengefrickelt, hier meine Version, von der lässig 5 bis 6 satt werden:

1,5 kg Rindfleisch
1,5 l Burgunder oder einen anderen kräftigen französischen Rotwein
2 EL Mehl
Pfeffer und Salz, frisch gemahlen
250 g Dörrfleisch oder durchwachsener Schinken, nicht zu klein gewürfelt
300 g Möhren
300 g kleine Champignons
300 g Schalotten oder kleine Zwiebeln
2 Zehen konfierter Knoblauch oder 2 kleingeschnittene Zehen
einen Teefilter, der mit je 6-10 rosa Pfefferkörnern, Pimentkörnern, Wacholderbeeren, 2 Lorbeerblättern und Rosmarin (die Nadeln von 2 Zweigen oder 1 EL getrockneter) und Thymian (2 Zweige oder 1 EL getrockneter) gefüllt und zugeknotet oder mit Zwirn verschlossen wird
Butterschmalz oder Öl

Das Fleisch waschen, trocken tupfen und in ca. 2,5 cm große Würfel schneiden. Butterschmalz oder Öl in einem großen Bräter oder Topf erhitzen und das Fleisch portionsweise bei nicht zu starker Hitze rundum braun anbraten. Wenn alles angebraten ist, zurück in den Bräter damit, mit dem Mehl bestäuben und etwas bräunen lassen, dann mit einem Schluck Wein ablöschen, warten bis der Wein verkocht ist und den Vorgang etliche Male wiederholen. Je mehr Geduld man hier aufbringt, desto schmackofatziger wird die Soße. Zwischendrin salzen und pfeffern. Dann irgendwann den restlichen Wein und den Teebeutel mit Gewürzen und Kräutern dazugeben und für 1,5 bis 2 Stunden mit aufgelegtem Deckel bei niedriger Hitze köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Schalotten oder Zwiebeln putzen, aber ganz lassen. Die Möhren putzen und in mundgerechte Stücke schneiden, die Champignons putzen und wenn sie klein genug sind, ganz lassen, ansonsten etwas zerkleinern. In einer Pfanne in einem Schluck Öl das Dörrfleisch bzw. den Schinken mit den Schalotten anbraten. Dann den Knobi, die Champignons und die Möhren dazugeben und kurz mitdünsten. Nach etwa 15 Min in den Topf bzw. Bräter umfüllen und dort mitkochen lassen. Falls die Konsistenz der Soße noch zu flüssig ist, den Deckel abnehmen und die Herdplatte noch für einige Minuten hochdrehen, damit die Flüssigkeit etwas reduziert.

Dazu passt quasi alles – egal ob Salzkartoffeln, Nudeln, Spätzle, Reis oder Baguette – und natürlich schmeckt es nach dem Aufwärmen am nächsten Tag noch besser!

Mist! Jetzt hab ich mir selber Hunger gemacht. 😀

Katja