Und nochmal 10 Fragen

Die wunderbare Welt des Wissens bewarf mich mit einem Scheit Holz und während hier die Kaminbauarbeiten auf Hochtouren laufen, damit ich die guten Stöckchen hinterher noch in knisterndem Kuschelfeuer recyclen kann, beantworte ich bisweilen schonmal die wunderbaren 10 Fragen:

  1. Die Aliens, siehe Frage 6 von Fellmonsterchen, landen. Sie können genau eine Frage stellen. Welche?
    Ey kennt ihr eigentlich ‚English Man in New York‘ von Sting? Cooler Song!
  2. Wenn Sie ein Geschenk basteln müssten statt eines zu kaufen, was wäre das?
    Bei mir läuft sowas meistens auf etwas aus der heimischen Küche hinaus und dann richtet es sich nach der oder dem zu Beschenkenden. Ich probiere ja schon, mich nach Vorlieben zu richten, so ich sie kenne.
  3. Wenn Sie die Wahl hätten: würden Sie lieber Gedanken lesen können oder sich unsichtbar machen (ich habe das vage Gefühl, ich hätte diese Frage bereits gestellt, aber ich suche das jetzt nicht)?
    Unsichtbar machen, das könnte ich wirklich häufig gerne. (Der krasse innere Widerspruch ist, dass ich mich manchmal auch genau im Gegenteil nicht ausreichend bemerkt und wahrgenommen fühle und das fühlt sich auch nicht gut an. *soifz*)
  4. Mit BärchenPärchen ist alles…?
    …sowas von superduperundüberhauptwas klärchen!
    Und das konnte man zB hier schon bewundern: *klick*, *klack*, *klonk*, *klickedi*, *klackedi*, *plitsch*, *zonk*, *platsch*, *klatsch*, *brzzzzl*
    (Und ich habe gerade festgestellt, dass mein ältestes Bärchenpärchenfoto sogar älter als Katrins Erfindung des Bärchenpärchenstöckchens ist. :))
  5. Wie wehren Sie sich erfolgreich gegen unsinnige Arbeitsaufträge?
    Ich bin in der relativ (naja, irgendwas ist ja immer) glücklichen Lage, dass ich wenige davon bekomme. Im Spanischkurs manchmal lautstark, wenn’s mir zu irrsinnig erscheint.
  6. Wenn Sie im Urlaub Steine u/o Muscheln sammeln: was machen Sie zu Hause damit?
    Ich sammle fast nur Steine, die mag ich lieber als Muscheln und einzelne davon schleppe ich manchmal schon hinterher monatelang mit mir rum, wenn sie sich gut anfühlen. Die meisten wandern erst mal ins Regal, später irgendwann dürfen sie sich mit den ganzen älteren Steinen aus vorherigen Strandbesuchen in einer Kiste vermischen.
    Oh und: ich muss von jedem Strand, den ich besuche, mindestens einen Stein mit nach Hause schleppen. Meist der erste, der mir ins Auge fällt und gefällt. In Spanien ist das manchmal gar nicht so einfach – an den breiten feinsandigen Stränden gibt es manchmal fast keine Steine.
  7. Darf man erhaltene Geschenke wegwerfen?
    Nein. Ja. Nein. Ich weiss nicht. Kommt auf den Schenker an. Und die Dauer, die man es schon aufbewahrt hat. Und die Stimmung, in der man sich dem stellt. Also ich denke grundsätzlich schon. Nur mir fällt es manchmal schwerer als es sollte.
  8. Was ist Ihrer Ansicht nach der Sinn des Lebens?
    42! (Oder um mal Svüs Blogtitel zu zitieren: „Der Sinn des Lebens ist leben“. Das gefällt mir eigentlich ganz gut.
    Wobei es ja eigentlich dem Spruch von Hans-Christian Andersen widerspricht, den ich schon eine Weile in der Sidebar habe: „Leben ist nicht genug, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu.
    Also irgendwie eine Kombination aus leben, aber eben mit den zusätzlichen Dingen, die Glück ausmachen.)
  9. Welches Obst wird unterschätzt?
    Hm, vielleicht die Nektarine! Die ist nämlich weitaus mehr als so eine Art rasierter Pfirsich. Man kann sie auch wunderbarst in viele Salate reinwerfen und das gibt einen herrlichen Kick, der aber dezent genug im Hintergrund verweilt, als dass man es als Obst (oder sogar als: „Igitt Obst im Salat!1elf“) wahrnehmen würde.
  10. Und sonst so?
    Müde. Und Rücken. Heute fast den ganzen Tag in der Küche gestanden und das Essen für’s Freunde bekochen morgen vorbereitet, und in der Wohnung gerödelt. Dann heute Abend spät noch die Schnapsidee gehabt, dass ich frische Luft brauche und am Rhein gewesen und jetzt bin ich halb erfroren und wollte eigentlich längst im Bett liegen, hab mich aber stattdessen hier im Stöckchen verbissen. 😀
    (Liebe WdW, ich liebe diese Frage! Das war auch meine Zehnte und das kann man ja gar nicht oft genug fragen. *5*)

Ich bin so frei, keine neuen Fragen auszudenken, sondern auf meine kürzlich erst im Zusammenhang mit Suses 10 Fragen erdachten zu verweisen. Die sind ja auch noch gut. Hat ja bisher kaum jemand beantwortet. Also bitte nur keine Scheu! Ich freue mich über Antworten. 🙂

Katja

 

 

 

10 Fragen von Suse

Suse fragt, ich antworte. 🙂

Wenn du eine 2. Chance hättest, würdest du etwas in deinem Leben ändern?

Ja. Nein. Vielleicht. Ich weiss nicht so recht. Es gibt eine Entscheidung, die ich vor vielen Jahren getroffen habe und bei der ich mich häufiger als bei allen anderen gefragt habe, was wäre gewesen, wenn…

Aber eigentlich will ich sowas nicht mehr und nicht so denken. Ich habe, als die, die ich damals war, zu jener Zeit ganz bewusst genau so entschieden, wie ich es gemacht habe und mein Leben wäre vielleicht ganz anders verlaufen, aber ich kann auch einfach viel zu wenig einschätzen, wer ich dann wäre. Deswegen ist das vermutlich alles schon ok so wie es ist.

Wie oft meldest du dich bei deinen Eltern, ohne schlechtes Gewissen?

Mein Vater lebt schon sehr lange nicht mehr. Bei meiner Mutter quasi nie. Und ich gehe auch nicht immer ans Telefon, wenn sie versucht, mich anzurufen.

Erinnerst du dich an deine erste Single (oder LP) und was war es?

Die erste LP war sicher eine Märchenplatte. Bei der ersten selbstgekauften Musik-LP weiss ich nicht mehr so genau, welche es war, aber die erste CD, die ich mir damals – als ich mich geschlagen gegeben und anerkannt habe, dass es wohl eher mit CDs weitergehen wird als mit Platten – zusammen mit dem Player gekauft habe, war „Automatic for the people“ von REM, zusammen mit der Unplugged von Clapton.

Singst du laut, wenn du alleine bist?

Manchmal. Am ehesten beim Autofahren.

Welches Buch liegt auf deinem Nachttisch?

Aktuell zwei: Susan Forward – Vergiftete Kindheit, das ich nur in kleinen Dosen lesen kann und das schon lange dort angefangen liegt und Abgeschnitten von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos, spannend spannend spannend!

Bist du mit deinem Vornamen zufrieden?

Mhm joar. Mittlerweile schon. So lange niemand auf die Idee kommt, ihn zu verniedlichen. Die einzige Koseform meines Namens, die mir gut gefällt ist ‚Katjuschka‘ – so hat mich eine Frau aus Kasachstan, mit der zusammen ich Abi gemacht habe, immer genannt. Aber speziell ‚Kati‘ kann ich gar nicht leiden.

Du hast frei und viel Zeit. Die Sonne scheint. Was tust du?

In den Garten gehen oder mit Kaffee und Buch oder Kaffee und Tablet (und Tastatur zum Bloggen) auf der Terrasse sitzen oder irgendwo draussen, vorzugsweise am Rhein, spazieren gehen und fotografieren oder aber auch drinnen hocken und irgendwas machen.

Du hast frei und viel Zeit. Es ist usselig. Was tust du?

Usselig ist schlechtes Wetter, nehme ich an. 😀

Dann mit Ingwertee und Buch auf’s Sofa verziehen oder rausgehen und Regentropfen fotografieren oder bloggen oder sehnsuchtsvoll die Meerbilder vom letzten Urlaub anschmachten. Oder irgendwas anderes machen, was mich vom schlechten Wetter ablenkt, häufig mit viel Aufwand in der Küche einhergehend. Oder trübsinnig rumhocken und über das doofe Wetter seufzen.

Käse, Eier, Milch, Speck, Tomaten. Mehr gibt dein Kühlschrank nicht her.
Was machst du daraus?

Wer je einen Blick in meinen Kühlschrank geworfen hat, weiss, dass das unrealistisch ist. 😀
Aber angenommen, ich hätte nur diese Zutaten zur Verfügung, dann würde es wohl auf Rührei mit Käse, Speck und Tomaten rauslaufen. 😀
Hätte ich ausserdem noch Zugriff auf minimale andere Zutaten, würden daraus mit Mehl Pfannkuchen mit Käse und Tomaten, mit Nudeln eine improvisierte Carbonara, mit Brot irgendwas Überbackenes, das Ei als beidseitig gebackenes Spiegelei drauf, mit Kartoffeln eine Tortilla Española oder auch Kartoffelpü mit Tomatensalat und Spiegelei.

Es schenkt dir jemand 1000 Euro. Wofür gibst du sie aus?

Bücher. Oder vielleicht momentan auch für eine neue Kamera, mit meinem kleinen Mistding bin ich gerade so unzufrieden.

*

Den Regeln nach muss ich mir jetzt selber 10 Fragen ausdenken und eigentlich auch gezielt andere Blogger mit dem Stöckchen bewerfen aka taggen. Ich bin aber nicht so gut in der gezielten Weitergabe, weil nicht jeder Blogstöckchen mag. Ich schreibe also einfach mal so 10 Fragen in den Raum und wer immer Lust hat, nehme sie mit, beantworte sie und sage mir bitte Bescheid. 🙂

  1. Was hat dich zuletzt dazu gebracht, laut loszulachen?
  2. Mal Schlüssel, Geld(beutel) und Handy aussen vor gelassen – gibt es etwas, das du immer mitschleppst, wenn du die Wohnung verlässt?
  3. Du darfst einer beliebigen Person – egal ob noch lebend oder schon tot, real oder fiktiv – eine Frage stellen. Wen fragst du; und was?
  4. Und was sollte dich unbedingt mal jemand fragen?
  5. Ab heute bis in alle Ewigkeit nur noch ein Dessert – welches wählst du?
  6. Was ist dir wichtiger: der Weg oder das Ziel?
  7. Hast du gerade einen Ohrwurm? (Welchen denn?)
  8. Stehen deine Bücher (sofern du welche besitzt) geordnet im Regal? Nach welchem System? (Ich gebe es zu, die Frage ist purer Eigennutz, weil ich dringend mal ein Ordnungssystem für meine bräuchte. :D)
  9. Dein Lieblingskleidungsstück?
  10. Und sonst so?

Katja