Neulich am Rhein

*Die Frau mit dem bezaubernden Hund ‚Paul‘, dessen Name ich schon lange kenne als er von hinten auf mich zuflitzt, weil sie sicher 2 Dutzend Mal versucht hatte, ihn zurückzurufen.

*Der Storch, der in seinem, auf einem hohen Pfahl stehenden, Nest aufsteht, einmal die Flügel kräftig ausschüttelt, vom linken auf’s rechte Bein umsteigt und wieder zurück, just als wären sie ihm eingeschlafen, und sich dann wieder hinsetzt.

*Das Paar, das seinen riesigen Wuschelhund mit Hilfe eines in den Rhein geschleuderten Gummihuhns zum Baden bringt und der Wuschelhund, der vom Gummihuhn begeisterter zu sein scheint als vom kalten Rheinwasser, in das er sich trotzdem laut prustend und schnaubend stürzt. Es gilt schließlich ein Gummihuhn zu retten!

*Die Frau auf dem Rad, die, jeder Pfütze auf dem Weg weiträumig ausweichend, durch die Wiese fährt, mit ihrer kleinen Tochter, die juchzend von Pfütze zu Pfütze fährt.

*Die Frau, mit dem frischgepflückten Bärlauchblätter-Strauß, fröhlich grinsend, sich möglicherweise gerade ausmalend, was aus dem Bärlauch später wird.

*Der Schwan, nur einer alleine, was man an der Stelle selten sieht, der im, vom Gegenlicht glitzernden Wasser, majestätisch in der Nähe des Strandes immer ein Stück stromaufwärts und dann wieder -abwärts schwimmt oder vielleicht auch umgekehrt.

*Die Frau, die nach der Therapiesitzung erst mal zum Rhein fährt, um ihren Kopf ein bisschen frei zu laufen, anfangs kurz leise fluchend, weil sie keine Jacke dabei hat und es so windig ist, deren Händiakku fast leer ist, so dass sie all ihre Beobachtungen nur im Kopf sammelt, statt sie wie ansonsten in letzter Zeit meistens auf Bildern und in kurzen 140-Zeichen-Nachrichten zu bündeln, die es auf dem Heimweg mit dem Auto dem kleinen Mädchen gleichtut und die schwungvoll durch sämtliche Pfützen fährt und die dann später, wieder zu Hause, vor einem Kaffee sitzend, denkt, dass sie solche Gedanken und Eindrücke in letzter Zeit viel zu selten im Blog hinterlässt und die das dann endlich wieder mal tut.

Katja

Neulich in der Reinigung

Reinigungsmann: Tach.
ich: Guten Tag. Ich hab hier 10 Hemden zum Bügeln.
R.: Oh-oh! Das wird dauern! Die Frau war krank. Die ist heute den ersten Tag überhaupt wieder da. Und die macht das ja mit dem Bügeln.
ich: Na macht ja nichts, wenn’s dauert. Wie lange denn?
R.: Oh-oh! Das wird lange dauern!
ich: Ach. Und wie lange denn? So ungefähr?
R.: Oh-oh! Auf jeden Fall lange. Sehr lange.
ich: Vielleicht könnten Sie mir einfach sagen, wann ich sie abholen kann?
R. (empört): Das kann ICH Ihnen doch nicht sagen! Auf keinen Fall mehr in der Woche.
ich: Ja, das macht ja nichts. Es darf ruhig etwas dauern. Ich muss nur wissen, wann ich wieder vorbeikommen kann, um die Hemden abzuholen. Ich komme aus der kleinen Stadt und möchte ungerne umsonst bis hierher fahren. Deswegen wäre ein genauer Termin praktisch.
R.: Also diese Woche wird das auf keinen Fall was. Nächste Woche dann wohl irgendwann.
ich: Und an welchem Tag denn da? Ich möchte ja nicht auf Verdacht an irgendeinem Tag vorbeikommen und die Hemden sind noch gar nicht fertig.
R.: Das kann ICH Ihnen nicht sagen. Geben Sie mir Ihre Telefonnummer. Dann rufe ich an, wenn sie fertig sind.
ich: Das möchte ich nicht so gerne. Nennen Sie mir doch bitte einen Tag, an dem sie auf jeden Fall fertig sein werden.
R. schlurft in einen Nebenraum.
R.: Sie müssten dann am Mittwoch vor halb 1 kommen.
ich: Also ich kann sie dann irgendwann ab Mittwoch abholen, ja?
R.: Sie müssten dann vormittags kommen. Mittwochnachmittag haben wir nicht offen.
ich: Ich weiss. Ich weiss nur noch nicht, ob ich das Mittwoch schaffe. Ich komme ansonsten wann anders nächste Woche, nur nicht vor Mittwoch.
R.: Ja vorher sind sie auf keinen Fall fertig. Donnerstag haben wir dann auch wieder nachmittags offen. Nur Mittwoch nicht. Kommen Sie da vor halb 1.
ich: Mittwoch vor halb 1 oder dann Donnerstag oder Freitag! Vielen Dank, auf Wiedersehen.

Irgendwann habe ich mich gefragt, ob ich wohl einen Termin genannt bekomme, bevor seine Frau mit dem Bügeln fertig ist oder ob wir einfach so lange im Laden weiterdiskutieren werden bis alle Bügelwäsche, inclusive meiner erledigt ist.

Katja

Neulich beim Einkaufen

  • Das kleine Mädchen, im Einkaufswagen sitzend, das alles in seiner Reichweite schnappte und auf den Boden feuerte. Inclusive seiner eigenen Schnullerkette, inclusive der an der Metzgertheke geschenkten Wurstscheibe, inclusive der Eierpackung, die die Mutter kurz zuvor reingestellt hatte.
  • Der schätzungsweise Anfangzwanziger, der längere Zeit in Beschreibungstexte versunken und mit leicht rotem Kopf vorm Kondomregal stand und später im anderen Laden bei den Blumen.
  • Der schätzungsweise 15-jährige, der währenddessen im Lauftempo am Kondomregal vorbeiflitzte und zielsicher nach einer Sorte griff.
  • Der Wackeldackel auf der Hutablage, der sich auf den zweiten Blick als echter herausstellte.
  • Der intensive Geruch nach verschwitztem Teenieturnschuh, der über dem ganzen Laden hing und dessen Quelle sich partout nicht ausmachen ließ.
  • Der ältere Mann an der Fleischertheke, der zielstrebig ‚geben Sie mir bitte die drei Stücke rechts‘ verlangte, woraufhin die Verkäuferin die drei Stücke rechts von ihr aus gesehen einpackte und das schienen tatsächlich jene zu sein, die er wollte, während ich die Szene beobachtete und zu gerne gewusst hätte, ob die beiden das gezielt und bewusst so herum ausgedrückt hatten oder ob da einer oder beide etwas verwechselt hatten und das zufällig zum Erfolg führte.
  • Der Mann, desssen Auto komplett und bis unter’s Dach, inclusive des Beifahrersitzes mit leeren 1,5-Liter-Flaschen vollgestopft war.
  • Und die Frau, die zum ersten Mal in ihrem Leben einen Butternutkürbis kaufte und noch keine Ahnung hat, was sie damit anfangen soll. (ich :D)

Katja

Und dann war da noch…

…diese Oma, die mit ihrem kleinen Enkelkind, das vielleicht zwei Jahre alt war, im Laden unterwegs war. Bevor mir die beiden auffielen, fiel mir das kleine Plüschschaf auf, das neben einem Einkaufswagen auf dem Boden lag und als mein Blick ein Stück weit hochwanderte, wusste ich, dass das wohl erst in diesem Moment runtergefallen sein konnte. Ich hob es auf, reichte es dem Kleinen in den Wagen und er lachte mich an.

Kurz danach war der Knirps aus dem Wagen raus und ich sah ihn gerade noch um die Ecke flitzen, wo er sich hinter einem Regal vor der Oma versteckte und sich zur Sicherheit auch noch die Hände vor die Augen hielt. Die Oma fing mit fröhlichem Gelächter an, ihn zu suchen – die beiden schienen ein eingespieltes Team zu sein. Völlig lässig, freundlich und entspannt. Und das war umso auffälliger, weil direkt daneben eine Mutter gerade mit einem „Wenn du das nicht sofort ins Regal zurücklegst, dann kannst du aber direkt rauschmarschieren und im Auto warten!“-Brüllen ihrer kaum größeren Tochter hinterherjagte, die vor Wut laut aufheulte. Wie sehr sie sich doch manchmal generationsübergreifend gleichen.

Die Oma verließ vor mir den Laden und als ich später rauskam, hatte sie ihre Einkäufe schon weggepackt und fuhr den Kleinen im Laufschritt im Einkaufswagen auf dem Parkplatz spazieren, während sie abwechselnd jede Menge Gehupe und Sirenen imitierten. Völlig aufeinander konzentriert, völlig miteinander in ihrem Spiel versunken (erstaunlicherweise aber ohne irgendwelchen Autos in die Quere zu laufen) und ohne sich einen Deut darum zu scheren, was irgendwer darüber denken könnte.

So tobten sie auch noch über den Parkplatz als ich meine Einkäufe längst im Auto verstaut und meinen Einkaufswagen wieder weggebracht hatte. Ich konnte mich echt kaum an den beiden sattsehen und hätte ich nicht befürchtet, dass es sie irritieren könnte, wenn ich ihnen zuschaue, wäre ich am liebsten noch geblieben.

Katja

Neulich beim Einkaufen

  • Der alte Mann, der den beiden kleinen Kindern, die mit ihrer Mutter in der Schlange vor ihm standen, jedem ein Überraschungsei schenkte. Als er der Mutter auch eines schenken wollte, schnappte sie beide Kinder an den Schultern und zog sie wortlos beiseite. Bedankt hatte sich niemand. Er lächelte tapfer und unbeirrt weiter.
  • Der junge Vater mit seinem kleinen Sohn, letzterer im Einkaufswagen sitzend. Üblicherweise mag ich solche Einkaufsgespanne gerne, Väter machen viel mehr Faxen beim Einkaufen und reagieren nicht so schnell genervt wie Mütter. Jene beiden waren allerdings anstrengend. Der Vater ließ den Einkaufswagen immer mitten in den Gängen statt am Rand stehen und der Sohn fing an zu weinen, falls man versuchte, den Wagen ein bisschen beiseite zu schieben um vorbeizugehen, was den Vater aber nicht dazu brachte, irgendetwas an seiner Parktaktik zu ändern.
  • Der Mann mit Pappbecher und Pappschild am Rande der Einkaufswagenschlange auf dem Parkplatz, so platziert, dass man unbedingt an ihm vorbei musste, wenn man einen Einkaufswagen holt. Den hatte ich vor ein paar Tagen schonmal gesehen und fand es merkwürdig. Ich glaube nicht, dass sich das auch nur ansatzweise lohnen könnte in der kleinen Stadt. Hinter seinem Rücken hatte er eine Porzellantasse mit Kaffee stehen. Der Becher, den er in der Hand hielt, war einer von Starbucks, was das Merkwürdigste daran war. Ich war eine Weile am Parkplatz, weil dort auch die Hermesannahmestelle ist, kam ein paarmal vorbei. Niemand warf ihm etwas in seinen Becher, alle gingen vorbei und was ich viel trauriger fand, alle guckten vorbei. Ich schenkte ihm meinen Einkaufswageneuro, obwohl ich das des Starbucksbechers wegen fast nicht getan hätte. Aber Becher hin oder her. Wer sich in dieser Stadt auf den kalten Teer des Reweparkplatzes setzt, muss wirklich in einer Notlage sein.
  • Die Frau, die mit ihrem Auto an der Kreuzung von rechts kam und als ich anhielt, um ihr Vorfahrt zu gewähren, genauso überrascht aussah, wie ich an dieser Kreuzung vermutlich auch immer aussehe, wenn sich mal jemand an die Regeln hält. Üblicherweise ist dort viel LKW-Verkehr und die fahren einfach rüber ohne auch nur langsamer zu werden.
  • Die Frau im Auto vor mir an der Ampel. Nachdem alle anderen Richtungen 3 Mal grün hatten, stieg ich aus und ging auf ihre Fahrertür zu. Sie kurbelte die Scheibe runter, meinte hilflos „Die Ampel ist doch kaputt, oder?“. Ich bat sie, doch einfach noch den halben Meter bis auf die Kontaktschleife vorzufahren. Ich konnte kaum rechtzeitig wieder einsteigen als die Ampel schon grün wurde. Als hätte sie nur darauf gelauert.
  • Das ältere Paar, das alle Nase lang im Laden völlig abrupt stehen blieb, weil einer den anderen fragte „Butter? Brauchen wir eigentlich Butter oder haben wir noch welche?“ „Weisst du, ob wir noch Reis haben? Sollen wir welchen kaufen?“ uswusf. Dabei wirkten sie in dieser Vorgehensweise sehr eingeübt. Vermutlich ist das einfach ein besserer Zeitvertreib als sich die Gedanken schon zu Hause zu machen und mit Einkaufszettel einkaufen zu gehen.
  • Die ältere Frau, die auf dem Parkplatz im Auto mit halbgeöffnetem Fenster wartete. Die Volksmusik dröhnte in ziemlicher Lautstärke aus dem Autoradio und sie klatschte vergnügt im Takt mit.

Katja

 

Neulich beim Einkaufen

  • Der Mann mit Farbe an den Klamotten und Mörtelklümpchen im Haar an der Kasse. 4 Flaschen Bier und ein Stück Seife im mitgebrachten Stoffbeutel verstauend und ich frage mich, auf was davon er sich wohl mehr freut. Beides scheint er sich rechtschaffen verdient zu haben.
  • Der Benzfahrer der direkt vor dem Ladeneingang anhält, um seine Frau aussteigen zu lassen, und damit zwei Autos sowie 3 Leute mit Einkaufswagen zum Anhalten bzw. Ausweichen zwingt. Kaum hat er sie rausgelassen, läuft sie dem Auto hinterher zu der Parklücke wo er einparkt. Welchen Sinn das Rauslassen hatte, erschließt sich mir auch bei längerem drüber nachdenken nicht. Weder war sie wacklig zu Fuß, noch regnete es, noch war die Parklücke zu eng als dass man auf beiden Seiten die Türen hätte öffnen können, noch ging sie schon mal in den Laden vor.
  • Die Frau mit übervollem Einkaufswagen, die rücksichtslos den älteren Mann, der mit nur zwei Artikeln in der Hand auf die Kasse zugeht, überholt, um vor ihm dran zu kommen. Er trägt’s mit Fassung und einem Grinsen und nuschelt nur, dass er ja Zeit habe.
  • Das Paar, beide um die 30, scheinbar frisch verliebt, scheinbar zum ersten Mal zusammen einkaufen, um scheinbar hinterher gemeinsam zu kochen. Beide zögerlich auslotend, was der andere wohl mögen könnte, bevor sie einander Dinge vorschlagen. Er mutig beim Gemüse und man merkt ihm den Grünzeugnovizen an als er schwertgleich mit einer Salatgurke rumfuchtelt und meint ‚Wir könnten ja sowas hier mitnehmen.‘ und kurz drauf fragt, ob man ‚das‘ wohl abwiegen müsse.
    Später sehe ich sie noch vor dem Nudelregal und das ist ja ohnehin eine ganz eigene Philosophie.
  • Justin-Kevin (sprich Tsasstinn-Käwien) der, ausgestattet mit eigenem kleinen Kindereinkaufswagen jedesmal, wenn er auch nur ansetzt, etwas reinzupacken, lautstark mit einem ‚Tsasstinn-Käwien, die Mama hat nein gesagt.‘ ermahnt wird. Das ’nein‘ war allerdings nie zu hören und ich weiss beim besten Willennicht, weswegen der Kleine, dann überhaupt den eigenen Wagen bekommt, wenn er ihn komplett leer durch den Laden schieben muss und nichts einpacken darf. Und ich weiss noch weniger, weswegen er mit einem Namen gestraft ist, den die Mama, die immer nein sagt, nicht mal auch nur annähernd richtig aussprechen kann.
  • Die zwei älteren Frauen, plaudernd vorm Ladeneingang. Hätte ich eine davon nicht schon häufiger gesehen und gewusst, dass sie Deutsche ist, ich hätte mich gefragt, in welcher Sprache die beiden sich unterhalten, so fremdländisch klang das alles in meinen Ohren. Ich werde mich wohl nie an den Dialekt dieser Gegend gewöhnen.
  • Dieses doofe Gefühl, jemandem zu begegnen, demjenigen flüchtig zuzunicken, weil man weiss, man kennt sich und partout nicht drauf zu kommen, woher man den-/diejenige/n kennt und sich folglich auch zu fragen, ob man angemessen reagiert/gegrüßt hat oder vielleicht gerade total unhöflich war, weil man wenigstens etwas hätte sagen sollen. Passiert mir immer mal, wenn ich Menschen nur in einem bestimmten Kontext (Friseur, Werkstatt, Zahnarztpraxis,…) kenne und ihnen ausserhalb dessen begegne. Auf der Heimfahrt fiel’s mir dann ein, aber bis dahin hat mich das nicht wieder losgelassen.
  • Die Kassiererin, die mich als ich mein Bund Thymian auf’s Band lege fragt, ob’s 99 Cent kostet und ich entgegne, dass ich nicht ganz sicher sei, aber glaube, es wären 69 Cent und sie vertraut darauf, dass ich mich richtig erinnere und geht nicht nochmal los um das zu überprüfen. Und das obwohl nach mir niemand mehr an der Kasse anstand, der hätte warten müssen.
    Und hinterher frage ich mich dann, weswegen das nicht die Regel sein kann und weswegen es dieses entgegengebrachte Vertrauen ist, was mir als ungewöhnlich auffällt.
  • Der junge Mann, fast 2 Meter groß, mit der alten Frau, vermutlich seiner Oma, die ihm nicht mal bis an die Brust reicht. Beide mit ernsten Mienen und sie kaufen ausschließlich Grabgestecke. Viele.

Katja

Zooschnipsel

  • sie: Guck mal der Strauss.
    er: Das ist ein Pfau.
    Tochter: Die ham ein Fahrrad.
  • Das kleine Mädchen mit 12 (!) Haarspangen, alle in rosa, pink und lila.
  • Gefühlte 2.500 Mal den Satz ‚Bekomm ich jetzt ein Eis?‘ gehört, fast ebenso oft ‚Mir ist langweilig‘ und mich gefragt, ob die nicht lieber mit den Kindern in die Eisdiele hätten gehen sollen.
  • Unglaublich viele Frauen in Pumps im Zoo unterwegs.
  • Mindestens genauso viele Männer in Flipflops und/oder mit Umhängetaschen. Daran, dass mir das auffällt merke ich, dass das auf dem Dorf tatsächlich noch nicht so verbreitet und mir der der Anblick vertraut ist wie es in der Stadt Normalität ist.
  • Und ausserdem wahnsinnig viele recht kleine Kinder, die schon mit eigenen Fotoapparaten und Handys rumgelaufen sind.
  • Beim Beobachten der Affen, die am Rande des Affenfelsens ihre Runden drehten das Bild vom Hofgang in alten Gefängnisfilmen im Kopf gehabt.
  • Auf Bänken oder Mäuerchen im Schatten gegenüber von Tiergehegen sitzen und Tiere und Tiere-guckende Menschen gucken ist interessant.
  • Der einzige Bär, den ich gesehen habe war ein Hirsche-Bär, der eigentlich ein Hirscheber war, aber ich konnte den nur in erster Sprechweise aussprechen.
  • Tierhäuser machen bei dem Wetter keinen Spaß. Zu viele Menschen. Zu warm. Zu viele Menschen, deren Deo versagt. Folglich kaum eines davon besucht. Ich glaube, ich muss da im Winter mal hin.
  • Gestreifte Zebrapopos fotografiert.
  • Viel fotografiert. Viel Puscheligkeit gesehen und fotografiert.
  • Eis bekommen! Und mir war nicht langweilig. Kein bisschen.

Katja