Rewind

Seit Tagen, nein eigentlich seit Wochen, übe ich mich jetzt in wunderbarster Vermeidungsstrategie, mich endlich damit auseinanderzusetzen, was auf diesem dussligen Turm mit mir passiert ist. Ich weiss nicht, wie häufig ich mir in diesen Wochen vorgenommen habe ‚So, jetzt gehste an den Rechner und schreibst es einfach auf‘ – aufschreiben, um endlich mal zu versuchen, Struktur reinzubekommen. Hinsetzen und Schreiben, weil ich dann nicht rumhüpfen und einfach was völlig anderes machen kann, sondern die Gedanken wirklich zulassen muss. Sie kochen ja ohnehin täglich hoch, lassen sich nicht wirklich verdrängen. Und bis ich dann am Rechner saß, musste ich erst mal gucken, was im Feedreader, bei Twitter, google+ und wer weiss wo noch passiert ist und hier lesen und dort gucken und dann war’s ‚Huch!‘ ja schon so spät und ich musste mich dringend um Kochen, Tomaten gießen, Wäsche aufhängen und wer weiss was noch kümmern – nur um eben das nicht zu tun, von dem ich mir eigentlich erhoffe, dass es mir gut tut. Wie beknackt kann man eigentlich sein?

Jetzt habe ich einen frischen Kaffee vor der Nase und mir vorgenommen, erst dann wieder vom Rechner aufzustehen oder auch nur den Browsertab zu wechseln, wenn ich fertig geschrieben habe. Ich weiss natürlich jetzt schon, dass das spätestens sobald ’ne Mail ankommt, nicht mehr funktionieren wird, aber wenigstens sitze ich hier und habe schon ‚dussliger Turm‘ geschrieben. Super.

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verrauscht, berauschend

Verrauscht sind meine Brügge bei Nacht Bilder leider allesamt. Bei Dunkelheit fotografieren ist etwas, was mit meiner Kamera gar nicht gut geht (also zumindest nicht mit meinen beschränkten Kenntnissen), den ISO-Wert regelt sie automatisch astronomisch hoch und das Bildrauschen ist gigantisch.

Weil Brügge bei Nacht aber so einen berauschenden Anblick bietet, zeig ich trotzdem ein paar der Nachtaufnahmen. Der Anblick des Marktes hat mich ja als wir in der Dämmerung ankamen für einen ersten Stadtspaziergang und um ein Restaurant zu suchen schon umgehauen, dann nach dem Essen im Dunklen zum Markt zurückzukehren hat mich einfach nur noch sprachlos staunen lassen. So so schön ist es da!

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Katja