Nur Bahnhof

Dieses Gewirr aus Oberleitungen an Bahnhöfen fasziniert mich immer wieder. Vielleicht, weil das, was auf den ersten Blick so furchtbar chaotisch erscheint, doch wohlgeordnet sein muss, damit alles überhaupt funktioniert.

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Mein Rechner funktioniert hoffentlich (!) jetzt (lies: wenn ich mich irgendwann mal durch die nervigen Installations- und Einrichtedingens gequält habe) auch wieder, nachdem bis auf Netzteil und RAM quasi alles neu ist.
Was mir tatsächlich am meisten gefehlt hat in dieser sehr eingeschränkten Online-Woche war die Möglichkeit, meinen Kopf hier auszukippen. Da hat sich viel zu viel, leider gar nicht wohlgeordneter Kram getummelt.

Katja

Achtung am Gleis

Bahnhofsabschiede sind irgendwie eine merkwürdige Sache. So ganz anders als Abschiede zu Hause. Man verlässt die Wohnung und kommt eine Weile später alleine wieder zurück. Und es fühlt sich an, als ‚wisse‘ die Wohnung, dass etwas anders ist. Dass da einer nicht mehr mit dabei ist, nicht mehr zurückgekommen ist, der gerade noch rausgegangen war.

Und das Ankommen in der leeren Wohnung ist anders, schwieriger. Als müsse man nicht nur Jacke und Schuhe ausziehen und den Schlüssel an seinen Platz legen sondern irgendwie erst mal wieder im ’normalen‘ Leben ankommen, sich da erst mal wieder orientieren in den eigentlich vertrauten Abläufen.

Katja

Weite

(Klick macht groß)







Erstaunlich, dass es für manches Gefühl von Weite gar keinen fernen Horizont sondern nur eine hohe Decke und große Fenster, durch die das Licht einströmt, braucht. (Jene Decke samt Fenstern findet man im Darmstädter (Haupt?)Bahnhof.)

Katja