Wenn einer eine Reise tut (Spanien 2011) #8

Als wir in Faro aufbrechen ist es schon nach 16 Uhr und das ist eigentlich recht spät um nochmal etwa 50 km weiter nach Westen zu fahren, aber wir wollen unbedingt einen der Strände der Felsalgarve sehen und so wahnsinnig viele Tage bleiben nicht, um nochmal extra die über 100 km dorthin zu fahren. Dass sich der Weg unbedingt gelohnt hat, ist über zwei Stunden später total klar, als ich mit fast bis zur Hüfte durchgeweichter Hose, weil mich eine Welle überraschend erwischt hat, wieder auf dem Weg zum Parkplatz bin.

Der Strand (Klick für google Maps) ist sehr anders als die spanischen, an denen ich in den letzten Jahren war. Der Sand ist gelb und viel grobkörniger als der weisse feine Sand der Costa de la luz, und die Wellen versetzen ihn sehr viel mehr in Bewegung, sodass man sich kaum auf den Füßen halten kann. Und überhaupt die Wellen! Die sind einfach so groß und schön, dass die Augen sich ganz automatisch weiten und der Blick losstrahlt. Hachz!

Der Strand könnte der Traumstrand schlechthin sein, wenn nicht so wahnsinnig viele Leute genau den gleichen Eindruck hätten, die sich dort tummeln. Ausser Sand und Sonne und Wahnsinnswellen gibt es also jede Menge vom Sonnenbrand stellenweise krebsroter und am restlichen Körper extrem blasshäutiger Briten. (Klickt macht alle Fotos groß.)

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Meer seh’n!

Beim Weitersortieren meiner Spanienfotos fiel mir wieder ein, dass ich ja auch ein paar kurze Videos mit dem Fotoapparat aufgenommen hatte. Jenes hier stammt von einem der Strände in Albufeira in Portugal, an dem wir waren, nachdem wir Faro angeschaut hatten.

Mehr davon im nächsten Teil meines 2011er Spanienreiseberichtsdingens.

Meeressehnsüchtig soifzend!

Katja

 

Vorwärts!

Bei der Suche nach einem Header für den Februar ist mir gerade aufgefallen, dass ich bisher noch gar nichts bzw. kaum was von meinem letztjährigen Spanienurlaub hier festgehalten habe und vor allem noch keine Fotos davon gezeigt habe. Hum.

Ich werde also wohl demnächst mal anfangen, endlich ein bisschen Ordnung in die über 3000 Bilder zu bringen und mir dabei ordentlich Fernweh und Meeressehnsucht holen.

Von letzteren beiden gab es gerade schon eine ordentliche Portion bei der Headersuche.  Ausgesucht habe ich jene Möwe, die jetzt oben zu bewundern ist. Zum einen mag ich gerade den blauen Himmel und die Erinnerung an Meer und Sonne, die an dem Foto hängen. Zum anderen ist es gerade die Richtung, in die die Möwe unterwegs ist – nach vorne gucken und fliegen.

Tatsächlich ließ sie sich so wunderbar ablichten, weil sie, direkt über meinem Kopf, fast in der Luft gestanden hat. Kein Wunder, sie war bestimmt auch damit beschäftigt, sich den grandiosen Strand unter ihr anzuschauen. Denn nicht zuletzt ist es gerade dieser Header geworden, weil ich dabei an den wunderbaren Strand denken muss, an dem das Bild entstanden ist. Einer der schönsten, an denen ich bisher gewesen bin. Und wären nicht so unglaublich viele Menschen da gewesen, wäre das sicherlich ein echter Traumstrand. So war’s schwierig, ein paar Fotos zu knipsen, auf denen sich keine sonnenbrandgeröteten und ansonsten vornehm blassen Briten ins Bild schoben. Um für einen Tag hinzufahren, die Menschen zu übersehen und mich an Felsen und vor allem den wahnsinnig tollen Wellen zu erfreuen, würde ich da immer wieder hinwollen. Als Strand vor der Urlaubshaustür sind mir jene lieber, an denen wir bisher waren, weil sie viel ruhiger und ungestörter waren.

Das Foto zeigt einen der Strände von Albufeira in Portugal und dort ist auch das Headerfoto mit der Möwe entstanden. 🙂

Und wenn ich dann erst mal sortiert habe….

Katja