~ still ~

 

Dieses Gefühl das aufs Zuviel an Fühlen folgt, wenn da auf einmal gar nichts mehr ist, außer Taubheit, als sei das Fühlen auf einmal nebelverschleiert, wattig, ohne die scharfkantige Konturen die gerade noch so viel Schmerz verursacht haben. Der Kopf wie unter Wasser, aber nicht auf die unangenehme nach Luft japsende Art und auch nicht mehr das Ertrinken im eigenen Tränenmeer, sondern auf jene Art, bei der man freiwillig untertaucht, die Augen schließt und das, was über der Oberfläche tobt, hinter sich lassen kann.
Wenigstens
für
einen
Moment
nichts
als
Stille.

Katja