Tag 40/44

Oder: wie ich einmal 10 min mit den Fingern auf den Tasten reglos da saß, weil ich mich nicht entscheiden konnte, mit welchem Songtextschnippsel ich meinen Blogeintrag beginnen sollte und dann kurzerhand beschloss, dass es meistens wirklich nur funktioniert, einfach drauf los zu schreiben. Auch nach all den Jahren des Bloggens hemmt es mich immer noch oft und hält mich vom Schreiben ab, wenn ich vorher anfange, darüber nachzudenken, wie ich anfangen könnte. Außer bei den Texten, die eh im Kopf sind. Die sich von selber aufdrängen und nur darauf warten, rauszuplatzen. Drängend und ungeduldig. Denen es gar nicht schnell genug gehen kann bis der Rechner endlich hochgefahren ist, weil sie unbedingt aufgeschrieben werden wollen. Aber so einer ist das heute nicht. Heute, das ist ein immer noch zaghaftes: da bin ich wieder. Ich hoffe, der Rücken lässt mich die letzten verbleibenden Tage noch durchhalten. Ich hoffe, der Kopf hat es nicht schon wieder völlig vergessen, dass da ja noch was war und ich ja doch jeden Tag ein paar Sätze aufschreiben wollte.

Katja